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  1. Registriert seit
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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Dennoch sind es Südafrikaner und keine deutschen Landsleute.
    Natürlich sind es Südafrikaner, sie bezeichnen sich auch selber nicht als Deutsche. Von der Kultur und ihrer Geschichte her stehen sie den Deutschen aber wesentlich näher als Syrer, Iraker etc. Warum empfinden wir also für diese Menschen weniger Verantwortung?

    Noch ein Artikel über die Farmmorde.

    Fragt man Louwrens schließlich, warum es eigentlich immer mehr Morde gebe, deutet er nur auf Haus und Steppe: auf der einen Seite des Zauns der Reichtum – auf der anderen Seite Gras, Staub, Büsche, in der Entfernung ein paar schäbige Hütten. "Die Leute sehen, was die Weißen haben. Und was sie selbst haben. Und dazu bekommen sie jetzt immer zu hören: Das gehört doch eigentlich euch!"


    Angeblich brauchen wir ja Zuwanderung. Warum also nicht die deutschstämmigen Buren? Verfolgt sind die genauso wie die jetzigen Migranten, allerdings besser ausgebildet und besser integrierbar. Sie haben dort keine Zukunft mehr. Die schwarzen Südafrikaner wären sie los und könnten das Land in Ruhe entgültig vor die Wand fahren.


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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Eben auf welt. de gelesen: es kehren immer weniger ausreisepflichtige Asylbewerber freiwillig
    in ihre Heimatländer zurück, obwohl sie seit ein paar Monaten eine höhere "Rückkehrer-Prämie"
    ( 3000.-Euro) angeboten bekommen.
    Einige Foristen dort glauben, dass diese Prämie eher noch mehr Leute veranlassen wird hier einzureisen
    und Asyl zu beantragen. Dann erstmal in die Heimat zurück fahren, um später unter anderem Namen
    erneut einzureisen....aber wenigstens dazu müsste der Staat doch in der Lage sein, das zu verhindern !?
    Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
    kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
    wir waren

    Aharon Appelfeld

  3. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von gr3ta Beitrag anzeigen
    Natürlich sind es Südafrikaner, sie bezeichnen sich auch selber nicht als Deutsche. Von der Kultur und ihrer Geschichte her stehen sie den Deutschen aber wesentlich näher als Syrer, Iraker etc.
    Diese Menschen leben seit Generationen, teils seit Jahrhunderten in Südafrika. Ob ihre Kultur nun so viel mit unserer gemein hat, lasse ich mal dahingestellt.

    Wie ja schon aus dem Zitat in deinem Beitrag deutlich wird: Hinter den Morden an weißen Farmern steckt ein dramatisches soziales Problem. Bedauerlich, dass die südafrikanische Regierung weder den Morden Einhalt gebieten kann, noch effektive Maßnahmen zur gerechteren Verteilung von Grund und Boden ergreift. Das Land leidet immer noch unter den Folgen der Apartheid, die Fronten scheinen verhärtet. Strukturen, die über Jahrhunderte aufgebaut wurden, lassen sich innerhalb einer Generation meist nicht grundlegend ändern.

    Die schwarzen Südafrikaner wären sie los und könnten das Land in Ruhe entgültig vor die Wand fahren.
    Wie darf ich denn diesen Satz verstehen? Die Weißen sind die Einzigen, die Südafrika am Untergang hindern?
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
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  4. Registriert seit
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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Wie ja schon aus dem Zitat in deinem Beitrag deutlich wird: Hinter den Morden an weißen Farmern steckt ein dramatisches soziales Problem. Bedauerlich, dass die südafrikanische Regierung weder den Morden Einhalt gebieten kann, noch effektive Maßnahmen zur gerechteren Verteilung von Grund und Boden ergreift. Das Land leidet immer noch unter den Folgen der Apartheid, die Fronten scheinen verhärtet. Strukturen, die über Jahrhunderte aufgebaut wurden, lassen sich innerhalb einer Generation meist nicht grundlegend ändern.
    Das Land leidet vor allem, wie ganz Afrika, an einem Überschuss junger Männer ohne Perspektive.

    Haargenau die gleiche Argumentation kannst du übrigens bei den Minderheiten jetziger Fluchtländer bringen, die in ihren Ländern aufgrund Stammeszugehörigkeit, Ethnie oder Religion verfolgt werden. Bei denen ist eine Rückkehr unzumutbar, die weißen Afrikaner sollens aber aussitzen?

    Das sich da politisch noch was dreht ist extrem unwahrscheinlich. Seit Ende der Apartheid ist das Land konsequent in Richtung Korruption, Gewalt und Kriminalität marschiert.

    Wie darf ich denn diesen Satz verstehen? Die Weißen sind die Einzigen, die Südafrika am Untergang hindern?
    Ja, ganz genau. Siehe Simbabwe. Die Weißen stellen größtenteils die gut ausgebildete Oberschicht, nicht die Schwarzen. Kann man ruhig rassistisch und unfair finden, ändert aber nichts dran, das der Weggang der weißen Bevölkerungsschicht und der damit verbundene Brain Drain dramatische Folgen hat.

  5. gesperrt
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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Wie ja schon aus dem Zitat in deinem Beitrag deutlich wird: Hinter den Morden an weißen Farmern steckt ein dramatisches soziales Problem. Das Land leidet immer noch unter den Folgen der Apartheid, die Fronten scheinen verhärtet. Strukturen, die über Jahrhunderte aufgebaut wurden, lassen sich innerhalb einer Generation meist nicht grundlegend ändern
    ne Analusia,
    Strukturen und Syteme die jahrhundertelnag aufgebaut wurden, kann man in sehr kurzer Zeit ändern, indem man sie zerstört. Das passiet jetzt gerade in SA, durch diese auch rassistisch Motivierten Taten, sie haben uns lange ausgebeutet, jetzt holen wir uns ihren Wohlstand, durch Überfälle.

    Ein Strassennetz aufzubauen dauert wie Lange, (eine Brücke ein paar Jahre), weg ist sie in 30 sec. (hat Bummm macht, würde ein Knirps sagen)
    Das Schulsystem aufzubauen dauerte wie lange, es ist möglich es zum 1.1. 2019 abzuschaffen, Ersatzlos.

    stell mal bei uns ne Woche denn Strom ab, dann siehst du was übrigbleibt,

    Ps: der Umtergang, Rhodesiens begann mit einer Bodenreform, sie versuchen wieder die alten Farmen (Strukturen) zu reaktivieren, zb den ehem. Besitzern zurückzu geben.

    ach ja Südafrika ist der einzige Industriestaat (1. Welt) In Afrika und westl. europäisch geprägt, noch.

  6. gesperrt
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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Flüchtlinge erhalten offenbar beliebig oft unter verschiedenen Identitäten Geld- und Sachleistungen.

    Fällt uns der Datenschutz-"Wahn" auf die Füße?
    oder
    Konnten wir nicht ahnen, das auch "Strolche", Kriminelle und Terroristen unter den Flüchtlingen sind?

  7. Inaktiver User

    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von gezeitenfrau Beitrag anzeigen
    Eben auf welt. de gelesen: es kehren immer weniger ausreisepflichtige Asylbewerber freiwillig
    in ihre Heimatländer zurück, obwohl sie seit ein paar Monaten eine höhere "Rückkehrer-Prämie"
    ( 3000.-Euro) angeboten bekommen.
    Einige Foristen dort glauben, dass diese Prämie eher noch mehr Leute veranlassen wird hier einzureisen
    und Asyl zu beantragen. Dann erstmal in die Heimat zurück fahren, um später unter anderem Namen
    erneut einzureisen....aber wenigstens dazu müsste der Staat doch in der Lage sein, das zu verhindern !?
    Gut möglich, dass so etwas dabei heraus kommt.

    Ausserdem will D in den Herkunftsländern Arbeitsplätze schaffen:
    Laut Entwicklungsminister Müller sollen Arbeitsplätze in den Heimatländern finanziert werden. Das Hilfsprogramm für bis zu 30.000 Menschen soll 500 Millionen Euro kosten.
    im Irak, in Nigeria, Tunesien, Afghanistan
    Beispielsweise werde Siemens mit Unterstützung seines Ministeriums im Irak 5000 junge Rückkehrer und Einheimische zu Elektrikern und Energietechnikern ausbilden.

    Klingt nett, aber ich frage mich, welcher Investor beispielsweise nach Afghanistan geht.
    Ausserdem werden auch dann nicht alle gehen, die aureisepflichtig sind, wenn sie hierzulande auch ohne Arbeit gut versorgt werden.

  8. Avatar von Fourthhandaccount
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    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Strukturen, die über Jahrhunderte aufgebaut wurden, lassen sich innerhalb einer Generation meist nicht grundlegend ändern.
    Das ist ja exakt das Problem, was bei unserer derzeitigen Flüchtlings"politik" ignoriert wird.
    Die Arche wurde von Laien gebaut, die Titanic von Fachleuten | Unbekannt

    Hoffnung ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert | Nietzsche
    Kein Wunder, dass er in der Anstalt landete ...

  9. Inaktiver User

    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Es gibt einen interessanten Bericht über Familiennachzug in der Schweiz.

    Der Nachzug erfolgte im Sinne der «Einheit der Familie», auf den vor allem anerkannte Flüchtlinge Anspruch haben. Mehr als die Hälfte der eingereisten Angehörigen kamen aus Eritrea.

    Seit einiger Zeit häufen sich aber Hinweise, dass viele der eingereisten Familienmitglieder in Wahrheit gar keine nahen Angehörigen von hier lebenden Flüchtlingen sind. Es werde in diesem Bereich nach Strich und Faden betrogen, hört man. Konkrete Fälle sind in der Öffentlichkeit aber nur wenige bekannt. Meist verhindert der Datenschutz, dass entsprechende Informationen publik werden.


    Das falsche Flüchtlingskind

    Weiter wird ein Fall eines Eritreers beschrieben, der 2008 in die Schweiz reiste und einen Asylantrag stellte. Er hatte keine Papiere bei sich, gab einen falschen Namen an. Er behauptete, eine Lebensgefährtin mit gemeinsamem Kind zu haben. Diese wurde später nachgeholt und dann wurde behauptet, amn hätte auch noch einen gemeinsamen Sohn. Damit das irgendwie plausibel gemacht werden konnte, hatte sich die Lebensgefährtin zehn Jahre älter gemacht.

    Eine haarsträubende Geschichte.

    Interessant an dem Artikel finde ich auch, dass die genauen Kosten aufgelistet werden, die von den schweizer Steuerzahlern für diese "Familie" aufgewendet worden sind.

  10. Inaktiver User

    AW: Migration. Flucht. Asyl. 4. Thread

    Zitat Zitat von gr3ta Beitrag anzeigen
    .....
    Angeblich brauchen wir ja Zuwanderung. Warum also nicht die deutschstämmigen Buren? Verfolgt sind die genauso wie die jetzigen Migranten, allerdings besser ausgebildet und besser integrierbar.


    Sie haben dort keine Zukunft mehr. Die schwarzen Südafrikaner wären sie los und könnten das Land in Ruhe entgültig vor die Wand fahren.
    Ja, und dann versuchen auch die schwarzen Südafrikaner hinterherzukommen.

    Die Afrikaner haben (berechtigt) die weissen Kolonialmächte aus ihren Ländern geworfen. Und sie hatten die Chance ihre Länder so aufzubauen, wie sie es für richtig hielten, inclusive gerechter Verteilung.
    Und was ist passiert? Ein massive Bevölkerungsvermehrung ohne Sinn und Verstand und eine steinreiche afrikanische Oberschicht, die ihre Landsleute brutal unterdrückt.
    UInd jetzt laufen die armen Versorgungssuchenden ihren ehemaligen Kolonialmächten hinterher....
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2018 um 12:56 Uhr)

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