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    AW: vaterschaftstest

    Meine Meinung kurz und knackig:

    Ich verstehe jeden Mann, der sich (heimlich) sterilisieren lässt, damit ihm ein Kind nicht untergeschoben werden kann.
    Ich finde es eine Frechheit, dass Kinder untergeschoben werden und der arme Kerl auch noch zahlen soll für ein Kind, das nicht seins ist.
    Ich finde es traurig, dass heimliche Tests sein müssen, aber ich wünschte mir, sie wären legal und der Mann wäre auf einen Schlag von allen Zahlungen befreit und würde seine "Alte" in den Arsch treten.
    Warum geben manche Frauen ihre Zustimmung nicht? Ich finde, jeder Mann hat ein Recht darauf. Wenn ich ein gutes Gewissen habe, dann erteile ich meine Erlaubnis zum Test. Ansonsten habe ich als Frau Dreck am Stecken und war wohl noch mit jemand anderem in der Kiste. Anders kann ich mir es nicht erklären und es ist eine linke Tour.

    Bevor hier Zweifel aufkommen: Ich bin eine Frau, auch wenn sich manche Geschlechtsgenossinnen nun in den Rücken gefallen fühlen. Bei dem Thema war ich immer auf Seite der Männer.

    Gruß
    parfum

    (war wohl doch nicht so kurz und knackig)

  2. Inaktiver User

    AW: vaterschaftstest

    Wenn Mann und Frau zusammen leben finde ich solche Ängste um die biologische Vaterschaft schwer nachvollziehbar. Auch mein Mann, der gestern die Berichterstattung zum Thema gesehen hat, war befremdet:

    Ein Kind, das man im Arm hält, wiegt und wickelt, ist das eigene. Wenn ein Mann die Vaterschaft überprüfen lässt, zeigt sich unser beider Meinung nach darin eine tiefe innere Distanz zum (vielleicht durchaus biologisch eigenen) Kind. Vom Misstrauen gegenüber der Partnerin, das sich in solchem Vorgehen ausdrückt, ganz zu schweigen.

    Handelt es sich aber um eine Kindesunterschiebung nach one-night-stand oder kurzer Affaire, ohne dass eine wirkliche Beziehung zur Frau (und zum Kind) besteht oder je bestand, dann sieht es freilich anders aus. Dann verstehen wir den Mann.

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    AW: vaterschaftstest

    Und etwas darf nicht vergessen werden: Ein Kind hat ein Recht darauf zu wissen, wer seine Eltern sind.

  4. Inaktiver User

    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von Opelius
    Und etwas darf nicht vergessen werden: Ein Kind hat ein Recht darauf zu wissen, wer seine Eltern sind.
    Das Gericht sagt aber, dass man ihm nicht ungefragt zu diesem Recht verhelfen darf. Sollte man auch nicht vergessen.

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    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist ganz einfach: alle Gerichte sehen die Rechte des Kindes durch die eigenmächtige Durchsetzung der Rechte des Mannes verletzt. Dieser Argumentation folgten alle bis hoch zum Bundesverfassungsgericht und dies darf auch die Bundesregierung nicht übersehen, wenn sie tatsächlich bis in einem Jahr vereinfachte Verfahren schaffen sollte.

    Ich sehe hier keinen Zweifel am Rechtsstaat. Er tut, was er muss: die Rechte des Schwächsten gegenüber denen, die diese Missachten zu schützen.
    Und wieso wird das Recht des Kindes nicht verletzt, wenn "Vater" und Mutter gemeinsam einen Vaterschaftstest machen ?

    Und wieso wird das Recht des Kindes nicht verletzt, wenn es zu einem gerichtlichen Vaterschaftstest kommt ?

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    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von meta1
    Das weiß ich nicht.

    Was ich allerdings weiß ist, dass viele Männer Probleme mit fremden Kindern haben,auch wenn sie es avon Anfang an gewußt hatten.
    Ich kenne einige Fälle, in denen ein Mann eine Frau mit Kind geheiratet hat. Sobald dann der richtige eigenen Nachwuchs da war, war das mitgebrachte Kind nichts mehr wert, das war dann einfach nur noch da.
    Du musst bedenken, dass er nicht der Vater des Kindes seiner Frau ist, weder juristisch noch biologisch. Er ist auch nicht für den Unterhalt des Kindes zuständig. Im Gegenteil, er sollte sich gar nicht einbilden die Vaterstelle einzunehmen, sondern - so schwer es ihm fallen mag - das Kind in seiner Beziehung zu seinem Vater zu stärken. Also wird da immer ein Unterschied sein.

  7. Inaktiver User

    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von mannmannmann
    Du musst bedenken, dass er nicht der Vater des Kindes seiner Frau ist, weder juristisch noch biologisch. Er ist auch nicht für den Unterhalt des Kindes zuständig. Im Gegenteil, er sollte sich gar nicht einbilden die Vaterstelle einzunehmen, sondern - so schwer es ihm fallen mag - das Kind in seiner Beziehung zu seinem Vater zu stärken. Also wird da immer ein Unterschied sein.
    meines Erachtens eine ziemlich atavistische Einstellung
    ich glaube nicht, dass ich mit einem Mann zusammenleben wollte, der so denkt - egal, ob das Kind von ihm gezeugt worden ist oder nicht

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    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von mannmannmann
    Du musst bedenken, dass er nicht der Vater des Kindes seiner Frau ist, weder juristisch noch biologisch. Er ist auch nicht für den Unterhalt des Kindes zuständig. Im Gegenteil, er sollte sich gar nicht einbilden die Vaterstelle einzunehmen, sondern - so schwer es ihm fallen mag - das Kind in seiner Beziehung zu seinem Vater zu stärken. Also wird da immer ein Unterschied sein.

    In einigen Fällen war es so, dass der Erzeuger absolut kein Interesse am Kind hatte, den Erzeuger auch nie kennen gelernt hatte.
    Ein Bekannter hatte sogar das Kind adoptiert und trotzdem hat sich sein Verhalten grundlegend verändert, nachdem dann sein "eigenes" Kind geboren war.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

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    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    meines Erachtens eine ziemlich atavistische Einstellung
    ich glaube nicht, dass ich mit einem Mann zusammenleben wollte, der so denkt - egal, ob das Kind von ihm gezeugt worden ist oder nicht
    Nix Atavismus - Liebe des Vaters !

    Wenn meine Ex-Frau einen neuen Freund/neuen Ehemann hätte (hat sie aber nicht, wahrscheinlich hat sie die Erfahrung mit mir von Männern geheilt ) und es würde dem einfallen, sich als Vater meiner Kinder aufzuspielen, nur weil er gerade mit der Mutter der Kinder zusammen ist, dann würde ich ihm was husten. Die Gefahr ist glücklicherweise gering, weil meine Kinder sowieso keinen anderen Vater akzeptieren würden.

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    AW: vaterschaftstest

    Zitat Zitat von meta1
    In einigen Fällen war es so, dass der Erzeuger absolut kein Interesse am Kind hatte, den Erzeuger auch nie kennen gelernt hatte.
    Das ist erstmal nicht das Problem des neuen Partners der Mutter. Willst du, dass der jeweils aktuelle Freund der Mutter die Vaterrolle einnehmen soll ? Und wenn die neue Beziehung nach drei Jahren zu Ende geht, bekommt das Kind wieder einen neuen Vater ? Wieviel Väter willst du einem Kind zumuten ? Und wenn die Mutter gerade keine Beziehung hat, hat das Kind dann eben keinen Vater ?

    Zitat Zitat von meta1
    Ein Bekannter hatte sogar das Kind adoptiert und trotzdem hat sich sein Verhalten grundlegend verändert, nachdem dann sein "eigenes" Kind geboren war.
    Das ist natürlich übel. Wenn ich ein Kind adoptiere, muss ich das mit allen Konsequenzen tun. Ich muss bereit sein, die Vaterrolle vollständig und dauerhaft einzunehmen mit allem was dazugehört, emotional, finanziell etc. etc. Kann man nur hoffen, dass das wirklich eine Ausnahme ist

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