Diese von einer Werbeagentur veröffentlichten Zahlen begründen sich nach deren eigenen Angaben u. a. auf Studien, die auf der Website so beschrieben werden:
Die Studien sind nicht ganz unumstritten, da sie in einzelnen Ländern nur spezifische Bevölkerungsgruppen oder nur wenige und damit nicht repräsentative Referenzgruppen berücksichtigen.
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Ergebnis 71 bis 80 von 180
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10.07.2017, 12:37
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
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10.07.2017, 12:42
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Ich bezweifle, dass dieser Test auf weiße Amerikaner ausgerichtet war. Es haben viele Nationen teilgenommen, die besser abgeschnitten haben und nichts mit den USA gemein haben wie China, Mongolei.
Ist halt die Frage ob der Test nicht kulturspezifisch angepasst war oder ob wirklich nicht mehr geht. Wenn man Proteinmangel in der Kindheit hat z.B. kann das Gehirn nicht vernünftig wachsen. Dann bringt auch Nachhilfe nichts. Dann kann man einfach aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr leisten.
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10.07.2017, 12:49Inaktiver User
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10.07.2017, 12:54Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Ich habe jetzt was gefunden, und zwar, daß es diese Argumentation gibt:
Das Hauptargument der Environmentalisten lautet: Die IQ-Tests seien nicht kulturneutral, sondern auf den Habitus und das Wissen des weißen Mittelstandes, also auf die herrschende Klasse zugeschnitten und favorisierten sie.
Das Vexierwort Gleichheit | ZEIT ONLINE
Ich habe den Artikel ansonsten nur überflogen, ich glaube aber, es wird dagegen argumentiert. Das wäre aber mein Argument gewesen.
Die Ernährung ist sicher auch ein Punkt. Und auch die Erziehung. Es macht ja schon einen Unterschied hierzulande, ob es z.B. in Schulen nur Frontalunterricht und Auswendiglernen gibt, oder eben auch selbständiges Arbeiten usw. In Afrika z.B., soweit ich weiß, sind die Schulen ziemlich "anders" als bei uns. Da kann ja jeder mal selbst googeln. Was vielleicht jeder schon mal im Fernsehen gesehen hat, wenn afrikanische Schulen gezeigt werden, wie die gesamte Klasse im Chor auf Aufforderung des Lehrers etwas wiederholt.Ist halt die Frage ob der Test nicht kulturspezifisch angepasst war oder ob wirklich nicht mehr geht. Wenn man Proteinmangel in der Kindheit hat z.B. kann das Gehirn nicht vernünftig wachsen. Dann bringt auch Nachhilfe nichts. Dann kann man einfach aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr leisten.Geändert von Inaktiver User (10.07.2017 um 13:07 Uhr)
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10.07.2017, 13:03Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Ich möchte gar nicht mal unterstellen, daß sie von Vornherein rassistisch ausgelegt waren. Aber man kann m.E. nicht einfach mit einem festen Maßstab rechnen. Ob jemand, der z.B. in Europa ein Unternehmen erfolgreich führen kann, im australischen Busch genauso erfolgreich leben würde, ist doch sehr fraglich.
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10.07.2017, 13:41
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
In der doch recht lange zurückliehenden Vergangenheit vielleicht, allerdings ist das Problem der mangelnden Vergleichbarkeit, die daraus resultiert, schon seit den Siebzigern bekannt und seriöse Forschung verwendet seit also nunmehr über vierzig Jahren für interkulturelle Untersuchungen standardisierte Verfahren, sog. Culture-Fair-Tests.
"Kulturfreie Tests beziehen sich in der Regel auf die flüssige Intelligenz, wobei bei ihnen sprachliche und numerische Inhalte ausgeschlossen und vorwiegend visuelle Erkennungs- und Kombinationsaufgaben gestellt werden. Häufig müssen bei der Überprüfung dieser Intelligenz unvollständige Muster ergänzt oder einfache Figuren mit Hilfe von Stäbchen oder Kärtchen gelegt werden.
Quelle: Kulturunabhangige Intelligenztests – Culture Fair Tests :: Angewandte Psychologie, Diagnostik, Studium der Psychologie
© Werner Stangls Psychologie News"
Weit verbreitet ist z.B dieser:Grundintelligenztest (CFT 1/2/20-R/3) - Dorsch Lexikon der Psychologie - Verlag Hans Huber
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10.07.2017, 13:56Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Und selbst solche Tests, da schneiden vielleicht diejenigen besser ab, die aus Kulturen kommen, in denen Kinder mit Knetmasse und Lego spielen, und ständig damit "am Figuren bauen" sind.
Für ein Jägervolk in Afrika (ich habe da neulich einen Fernsehbeitrag gesehen, deshalb komme ich da jetzt immer drauf), müßten die Fragen vielleicht so sein:
Ein Bild von verschiedenen Fährten, die sich kreuz und quer ziehen, die Umgebung, Wasserloch etc., - und die Frage, wie sie vorgehen würden jetzt auf der Jagd. Wenn das die Fertigkeiten sind, die sie von klein an üben etc. In diesem Film z.B. machten sie dann irgendeinen Fehler (an den ich mich nicht mehr konkret erinnere), und kehrten deshalb ohne Beute heim.
Da würde wahrscheinlich ein z.-B. Europäer schlechter abschneiden, selbst wenn man ihm sagen würde, welche Fährte welches Tier ist und alles.
Ob das jetzt die richtigen Fragen wären, sei mal dahingestellt. Was ich nur deutlich machen möchte, daß es schwierig ist, mit "unseren Maßstäben" alles messen zu wollen.
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10.07.2017, 14:26
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Nein, was du jetzt beschreibst ist ein kulturspezifischer Test. Eine Knobelaufgabe, die in eine Geschichte eingebettet ist. Die Intelligenztests, die ich kenne sind alle abstrakt. Da geht es darum Musterabfolgen oder Zahlenfolgen zu erkennen, um räumliches Verständnis usw.
Der Zeit Artikel den du verlinkt hast, zählt viele Beispiele auf mit denen man versucht eventuelle Nachteile aufzudecken, die Schwarzafrikaner bei dem Test haben könnten. Zum Beispiel hat man die Hautfarbe der Aufsichtsperson variiert, die Testaufgaben in Ghettosprache übersetzt usw. usf. Man verglich die Ergebnisse auch mit denen von anderen bildungsbenachteiligten Jugendlichen z.B. in Mexiko. Nichts deutete darauf hin, dass die Fragestellung von vornerein Afrikaner in einen Nachteil setzten.
Und BTW, traue ich es Psychologen und Verhaltensforschern mittlerweile durchaus zu unabhängige rassismusfreie Studien durchzuführen.
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10.07.2017, 14:33Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Da ist auf jeden Fall etwas dran.
Ich habe mal aus Langeweile im Urlaub an so einem Ratespielchen für britische Rentner mitgespielt, und die Fragen waren alle bömische Dörfer für mich. Die einzige, die ich beantworten konnte, war, was man unter "Blitzkrieg" versteht.
Ich habe eine sehr breite und gute Allgemeinbildung; aber diese Fragen waren eben spezifisch auf die englische Gesellschaft / Klatschpresse-Wissen ausgerichtet.
In der klinischen Forschung gibt es Gesundheitsfragebögen, die für jedes Land spezifisch übersetzt und valdiert werden; da wird auch kein für Spanier entwickelter Bogen für Chile hergenommen. Weil einzelne Ausdrücke eben doch anders verstanden werden könnten.
Wenn man die Intelligenz eines Buschmanns damit testen will, ihm irgendwelche Aufgaben zum räumlichem Vorstellungsvermögen mit Kuben vorzulegen, wird er scheitern. Weil sein räumliches Vorstellungsvermögen auf der Jagd geschult ist.
Das man Intelligenztests trainieren kann, ist übrigens auch schon ein alter Hut.
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10.07.2017, 14:40Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Und ich falle gerade vom Glauben ab, das wir hier jetzt ernsthaft die Frage diskutieren, ob der Schwarze per se einen niedrigeren IQ hat, als der Weiße.



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