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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von Spooks Beitrag anzeigen
    "Nicht wir müssen die Natur vor uns schützen. Wir müssen uns vor der Natur schützen. Pfff. ..dann steigt der Meeresspiegel eben um acht Meter. Das ist doch dem Meer egal!!" (Dieter Nuhr)
    Naja, aber eben auch nur so mittelwitzig.
    Natürlich wird das Meer immer mehr zur Plastik- und Giftbrühe, irgendwann sind Meerestiere keine potentiellen Proteinlieferanten, sondern eher Sondermüll usw.
    Wir wissen das, immerhin. Ob es im Alltags-Konsumverhalten immer so handlungsleitend ist, mal dahingestellt...
    Europäer sind auch nicht dauernd rational in ihrem Verhalten.
    Damit läßt sich aber das Problem rasant wachsender Überbevölkerung trotzdem nicht wegreden.

    lg lenita
    Je suis Charlie.

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Europäer sind auch nicht dauernd rational in ihrem Verhalten.
    Damit läßt sich aber das Problem rasant wachsender Überbevölkerung trotzdem nicht wegreden.
    Hatte ich auch nicht vor.
    Ich bezog mich auf Plutos Befürchtung, wir würden den Planeten unbewohnbar machen.
    Das tun wir- und zwar allesamt. Allerdings nur hinsichtlich unserer Spezies.
    Die Erde als solches wird sich erholen. Selbst nach nem Atomkrieg.

    Das ist nicht witzig, das ist makaber.

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Nebenbei: was wir so an Müll [...] pro Kopf erzeugen, schafft die afrikanische Familie vermutlich auch mit 16 Kindern nicht.
    Wir schmeißen unseren Müll aber nicht ins Meer.

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Wir schmeißen unseren Müll aber nicht ins Meer.
    Du und ich vielleicht nicht, jedenfalls nicht direkt.
    Was im Einzelnen aus meinen gelben Säcken wird (z.B. mit nicht dem Recycling zuführbaren Bestandteilen) oder aus dem ordnungsgemäß entsorgten Computer?
    Da landet vielleicht auch das ein oder andere in einem chinesischen Fluß oder vor der senegalesischen Küste...

    lg lenita
    Je suis Charlie.

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von lenita Beitrag anzeigen
    Das hoffe ich eigentlich nicht, es droht aber.
    Ich hoffe es, weil der Mensch mit all seiner zerstörerischen Kraft und Dominanz hier absolut überflüssig ist. Die Erde kann gut ohne den Menschen, der Mensch aber nicht ohne die Erde.


    Nebenbei: was wir so an Müll, Ressourcenverbrauch, Emission pro Kopf erzeugen, schafft die afrikanische Familie vermutlich auch mit 16 Kindern nicht.
    Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn Afrika wirtschaftlich so gut gestellt wäre wie die westlichen Wohlstandsgesellschaften, diese ebenso viel an Müll etc. produzieren würden wie die westliche Gesellschaft, sich im Verhältnis zur Einwohnerzahl aber proportional auch nicht mehr Gedanken darüber macht, sondern ebenso unbesonnen handelte. Oder sind sie am Ende vielleicht verkannte Weltverbesserer? (Nicht böse gemeint, aber das Argument der Mutmaßlichkeit auf Basis von Spekulationen macht irgendwie wenig Sinn, finde ich. Wir leben im Heute und da zählen die Fakten von heute.)

    Trotzdem fände ich es wünschenswert, daß die afrikanische Bevölkerung eben nicht bis 2050 von 1 auf 2 Milliarden ansteigt - in deren, aber auch in unserem Interesse.

    lg lenita
    Das ist wohl war. Wenngleich ich nicht annehme, dass sich derer Einstellungen in den nächsten 10 oder 20 Jahren ändern werden, denn da scheint mir keine Sensibilisierung für die eigentliche Problematik. Wirtschaftsflucht ist auch keine. Doch da legen wir keinen Riegel vor bis heute. Wieso sollte sich nun etwas ändern in ihrer Denke, ihrem Bewusstsein?


    Zitat Zitat von Spooks Beitrag anzeigen
    Also das ist echt das allerletzte, worüber ich mir Sorgen mache.
    Ich greife da jetzt mal auf ein paar Zitate aus Funk und Fernsehen zurück:
    "Die Natur findet einen Weg!" (Jurassic Park)
    "Nicht wir müssen die Natur vor uns schützen. Wir müssen uns vor der Natur schützen. Pfff. ..dann steigt der Meeresspiegel eben um acht Meter. Das ist doch dem Meer egal!!" (Dieter Nuhr)
    Aua, ist das wahr!
    Nach meinem Empfinden sehr schön passend ausgewählte Zitate!

    Zitat Zitat von Spooks Beitrag anzeigen

    Das ist nicht witzig, das ist makaber.
    So ist das leider! Denn bis heute scheint die Mehrheit der menschlichen Bewohner dieses Planeten das nicht erkannt zu haben. Statt endlich dafür zu sorgen, dass die Erde eine Chance hat, überlegt die „überlegende Spezies Mensch“ ernsthaft, wie sie z. B. den Mars besiedeln kann, anstatt damit aufzuhören, sich über die Maßen zu vermehren und den Planeten auszubeuten, nicht erkennen zu wollen, dass die vorhandenen Ressourcen perspektivisch nicht ausreichen können. Nicht für den Menschen und schon gar nicht für all die Kraturen, die wir hier verdrängen, Tag für Tag eine Spezies ausrotten, absolut rücksichtslos, nur damit der Mensch die Oberhand behält. Da läuft doch was gewaltig schief!

  6. Inaktiver User

    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich fände es gut, die "überlegene" sog. 1. Welt würde mal bei sich schauen.

    Angenommen, Wohlstand führt dazu, dass die Geburtenraten sinken.

    Welche Art von Wohlstand sollte das sein? Das, was wir jetzt aktuell leben?

    Das wäre doch gar nicht möglich: der immense Ressourcenverbrauch ist mit der Technik von heute gar nicht machbar für alle.

    Dabei ist Afrika reich an Bodenschätzen und wenn man mal das Problem mit der Energiespeicherung lösen würde könnte man die ganze Sahara mit Sonnenkollektoren vollpflastern.
    Es gäbe schon Potential: für Partner und weniger für Spender und Almosenempfänger.

    Wir schaffen es nicht, so zu leben dass wir tatsächlich Beispiel sein könnten für die ganze Welt, weil eine Kopie unseres Lebensstils eine Katastrophe wäre, aber ausgerechnet mit dem weniger Kinder kriegen sollen es uns die Armen in der Welt nachmachen?

    Absurd.

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von Pluto69 Beitrag anzeigen

    Man kann nur hoffen, dass Mutter Erde sich durch was auch immer selbst helfen wird können und das „Problem Mensch“ eines Tages nahezu ausrottet, damit der Planet und seine Flora und Fauna überhaupt noch eine Chance auf ein Fortbestehen haben.


    Diese Einstellung kann ich nicht nachvollziehen. Wieso sollen Flora und Fauna in der Berechtigung zu existieren, diesen Stellenwert gegenüber den Menschen bekommen. Landstriche würden verwildern, Urwälder können sich ausbreiten,. Die Pflanzenwelt bringt Neues an Arten womöglich hervor. Kann ja alles sein.

    Davon abgesehen die Natur und Pflanzen kommen mit klimatischen Veränderungen wunderbar zurecht. Mal so grundsätzlich.

    Ich bin auch dafür, Naturschutz zu betreiben. Für die Eisbären wird es eng, leider ja, einige Arten wird es nicht mehr geben. Gab es vor 66 bis 68 Mio Jahren zu Zeiten des Tyrannosaurus Zeiten auch. Wenn ich bedenke wieviel Arten der Mensch bis heute geschützt hat und sogar versorgt, ist mir diese Einstellung welche du erwähnst für eine Zeitspanne was die Existenz der Erde bis zum Superknall betrifft eine enorme Leistung. Muss man doch auchmal sagen.

    Ich will das nur erwähnen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass in unserem unmittelbaren Sonnensystem, die Erde nicht enden wird, wie Venus Mond Mars und unsere anderen Planeten. Ich wüsste keine wissenschaftliche Erkenntnis, die das widerlegen kann.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Wieso?
    Die Menschen mögen sich vielleicht selber als klug empfinden, aber sind es nun wirklich überhaupt nicht!

    Doch auch wir vermüllen in die Weltmeere. Unsere Konzerne produzieren Plastik, die in diesen Ländern überhaupt nicht benötigt wird. Hauptsache sie machen Profite. Nur darum geht es. Schuld haben dann die angeblich "blöderen" Völker. Wie blöd ist das denn?

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dabei ist Afrika reich an Bodenschätzen
    Die nutzen die Wohlstandswelten auch tüchtig aus, indem sie dort Ackerbau betreiben. Leider haben die Afrikaner davon eher wenig, gegenteilig haben sie keine Alternative für ihren Anbau und ihre Ernährung.


    und wenn man mal das Problem mit der Energiespeicherung lösen würde könnte man die ganze Sahara mit Sonnenkollektoren vollpflastern.
    Stimmt. Aber was haben die Afrikaner davon?


    Es gäbe schon Potential: für Partner und weniger für Spender und Almosenempfänger.
    Absolut richtig. Meiner Meinung nach dann, wenn man ihnen ihre Ländereien lassen würde und endlich damit aufhören, Milliarden von Euros/Dollars etc in die Länder zu pumpen und ihnen ganz klar mitteilen, dass sie nun endlich für sich selbst verantwortlich sind. Die können selbst Brunnen bauen und Landwirtschaft betreiben, die sind nicht auf den Kopf gefallen, nehme ich an.

    Wir schaffen es nicht, so zu leben dass wir tatsächlich Beispiel sein könnten für die ganze Welt, weil eine Kopie unseres Lebensstils eine Katastrophe wäre, aber ausgerechnet mit dem weniger Kinder kriegen sollen es uns die Armen in der Welt nachmachen?
    Welche Strategie hast Du denn zur Überbevölkerung, außer dass der Mensch seine Nachkommenschaft künftig drastisch begrenzt? Wohin sollen all die Menschen, die hier gar keinen Platz haben, weil die Erde nur begrenzt Platz hat und Ressourcen bietet zu dessen Versorgung und Ernährung?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Diese Einstellung kann ich nicht nachvollziehen. Wieso sollen Flora und Fauna in der Berechtigung zu existieren, diesen Stellenwert gegenüber den Menschen bekommen. Landstriche würden verwildern, Urwälder können sich ausbreiten,. Die Pflanzenwelt bringt Neues an Arten womöglich hervor.
    Genau. Es könnte sich etwas entwickeln, würde der Mensch nicht permanent einschneidend eingreifen und dies verhindern.

    Davon abgesehen die Natur und Pflanzen kommen mit klimatischen Veränderungen wunderbar zurecht. Mal so grundsätzlich.
    Absolut! Dummerweise rodet der Mensch jedoch nahezu alle Wälder über die vertretbaren Maßen hinaus, sodass wir nicht nur ganze Arten auslöschen, denen wir den Lebensraum nehmen, sondern auch maßgeblich an der Klimaveränderung beteiligt sind, was eben auch ganze Arten auslöscht. Warum tun wir das? Weil wir die Rohstoffe unterhalb und oberhalb des Bodens ausbeuten. Weil wir Ackerland benötigen, um die Überzahl an Menschen, um es mal ganz einfach herunterzubrechen, mit Brot und Fleisch zu versorgen.

    Wenn ich bedenke wieviel Arten der Mensch bis heute geschützt hat und sogar versorgt, ist mir diese Einstellung welche du erwähnst für eine Zeitspanne was die Existenz der Erde bis zum Superknall betrifft eine enorme Leistung. Muss man doch auchmal sagen.
    Ich sehe es nicht als eine besondere Leistung an, über Jahrhunderte Arten auszurotten, um sie dann in z. B. Zoos einzusperren und das mit der Arterhaltung zu rechtfertigen.

    Ich will das nur erwähnen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass in unserem unmittelbaren Sonnensystem, die Erde nicht enden wird, wie Venus Mond Mars und unsere anderen Planeten. Ich wüsste keine wissenschaftliche Erkenntnis, die das widerlegen kann.
    Die Erde wird eines Tages sicher enden, keine Frage. Denn unsere Sonne, die überhaupt erst alles Leben ermöglicht, hat keine unendliche Lebensdauer. Rechtfertigt dies jedoch, dass wir den Planeten ausplündern und uns alles andere an Leben zu Unertan machen?

    Wir haben eine Verantwortung. Schade, dass diese bis heute kaum übernommen wird, sondern rücksichtslos weiterhin alles ausgelöscht, was uns gerade eben mal so in den Kram passt, um das eigene Ego bestmöglich zu bedienen. Klingt hart, ist aber leider so.

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    AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir schaffen es nicht, so zu leben dass wir tatsächlich Beispiel sein könnten für die ganze Welt, weil eine Kopie unseres Lebensstils eine Katastrophe wäre, aber ausgerechnet mit dem weniger Kinder kriegen sollen es uns die Armen in der Welt nachmachen?
    Absurd.
    Naja, wir sind womöglich kein gutes/nachahmenswertes Beispiel, so ökologisch gesehen.
    Trotzdem wollen ja viele herkommen. Und der Migrationsdruck wird auch steigen, schon weil im Herkunftsland die Verteilungskämpfe (mit Krieg/Bürgerkrieg/Hungersnot/Epidemien/Desertifikation/sonstigen - auch lokalen Umweltkatastrophen) steigen werden.
    Und auf der individuellen Ebene wäre es vielleicht doch auch ein etwas leichteres Leben, statt 16 Kinder zu bekommen, von denen nur die Hälfte überlebt, vielleicht mal anfänglich "nur" 4 zu bekommen?

    lg lenita
    Je suis Charlie.

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