Wie wäre es mit Ungebildetheit, Gleichgültigkeit und religiös geprägtem Fatalismus? Der von Hedwig verlinkte Artikel ist schon krass.
Findet sich aber auch in dem Zitat einer userin hier, das von ihrer Oma stammt: "Wo Gott Häschen gibt, gibt er auch Gräschen".
Als denkender Mensch beißt man da doch in die Teppichkante.
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11.07.2017, 08:46Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
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11.07.2017, 08:50Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
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11.07.2017, 08:54
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Meine (Ex)Nachbarn aus dem Kongo auch. Papa ist Arzt im städtischen Klinikum und Töchti schrieb letztes Jahr mit zarten 23 grad ihre Masterarbeit in Psychologie an der Humboldt.
Ich glaube, man darf das echt nicht vermischen. Unter gleichen- oder ähnlichen- Vorrausetzungen dürfte es im Einzelfall rein physiologisch keinen Unterschied machen, welche Hautfarbe der das Gehirn umgebende Kopp hat.
Da die (Entwicklungs) Bedingungen ja nun aber erheblich voneinander abweichen, weist der Durchschnitt (!) in den untersuchten Nationen somit erhebliche Differenzen auf. Und auf eben diesem Durchschnitt wird ja gleichsam auch der dazugehörige, durchschnittliche Genotyp abgebildet.
Das lässt sich bei aller ethischer Fragwürdigkeit rein mathematisch nicht vermeiden.Geändert von Spooks (11.07.2017 um 09:02 Uhr)
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11.07.2017, 08:58Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Wie kann es sein, dass eine Frau mit einem so überlegenen mitteleuropäischen IQ nicht in der Lage ist, einen ganz kurzen Textabschnitt sinnerfassend zu lesen?
Kein einziges der acht Kinder ist an Unterernährung gestorben.
Tatsächlich ist die Familie vor ihrer Flucht vor dem Bürgerkrieg durchaus wohlhabend gewesen. Das steht nicht in der zitierten Passage, geht aber aus dem Artikel in der Printausgabe der Zeit hervor.
Das ist schon regelrecht peinlich. Da ist die Rede von Kindern, die an Infektionskrankheiten oder Skorpionstichen oder Gewalttaten sterben und die geneigte Leserin poltert umstandslos los: "Die sind ja sooooo blöd, die Afrikaaaner da. Ich bin voll schlau. Wenn die Kinder halt verhungern, so, dann krieg ich voll einfach keine Kinder."
Grundgütiger. Setzen, sechs.
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11.07.2017, 09:00
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11.07.2017, 09:00Inaktiver User
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11.07.2017, 09:08
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
In dem beispielhaften Artikel vielleicht nicht.
Ich habe aber nicht gelesen, dass Lewa sich auf diesen speziell bezog, sondern eben von diesem auf die Gesamtsituation der Kindersterblichkeit extrapolierte-
und da Hungersnot ja nun eines der Hauptprobleme ist und uns ständig erzählt wird, dass man da mit "Brot für die Welt" (und nicht mit "Aktion gegen Skorpionbisse für ehemals wohlhabende Mitteständler") doch helfen muss, finde ich das durchaus zulässig.
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11.07.2017, 09:11Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Das halte ich für eine Vermutung.
Lebensmittelhilfe wird schon seit einiger Zeit nur in Krisengebieten verteilt, d.h. wo aktuell Dürre die Ernte vernichtet hat oder durch Kriege Flüchtlingsströme entstehen, die der aufnehmende Nachbarstaat nicht mehr versorgen kann.
Es gibt viele verschieden Faktoren.
Das Bild vom "faulen Afrikaner", der sich lieber alimentieren lässt als zu arbeiten - da hätte ich dann lieber Fakten als Vermutungen.
Es gibt z.b. noch einen interessanten Aspekt, dass die Entwicklungshilfe im Bereich Landwirtschaft von "westlichen" Methoden ausgeht, die gar nicht zu den Bedingungen vor Ort passen.
Zudem fliessen Investitionen von außen mehr in Großplantagen, die den Einsatz von lizensiertem Saatgut und Unkrautvernichtern erfordert. Da werden dann z.b. in Afrika Rosen angebaut für den deutschen Markt.
Das ist zwar auch Handel und damit Wandel, aber es profitieren zu wenige davon am ort der Produktion.
Die vorhandenen Strukturen der bäuerlichen oder nomadischen Bevölerung werden gleichzeitig in ihrer Existenzgrundlage eingeschränkt. Billige Importe tun ihr übriges.
Ich denke, es sollte mehr aus den vorhandenen Strukturen heraus kommen und diese sollten unterstützt werden, z.b. durch Mikrokredite. Da gibt es auch für Frauen Chancen.
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11.07.2017, 09:14Inaktiver User
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11.07.2017, 09:17Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika



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