Meine Großeltern mütterlicherseits hatten auch viele Kinder, eines wurde tot geboren,,
zwei starben als Kleinkinder- meine Oma hat bis zum Lebensende ihrer gedacht.
Auch die beiden Gefallenen waren immer präsent.
Bei ihnen lagen die vielen Kinder sicher auch an der Religionsgemeinschaft der sie angehörten,
nicht katholisch, gibt es fast nur in Ostfriesland, andere hatten bereits damals, 20 er bis 40er
Jahre schon nicht mehr so viele Kinder. Geliebt wurden sie alle und genug zu essen und "Grundbil-
dung" gab es natürlich auch, allgemeine Schulpflicht !
Ich habe immensen Respekt vor der Lebensleistung meiner Oma, sie war oft alleine mit
den Kindern, da mein Großvater Binnenschiffer war und viel unterwegs.
Sie hat wirklich ALLES gegeben für ihre Kinder, auch im Krankheitsfall usw.
Meine Mutter war genervt vom Kinderreichtum ihres Elternhauses, was ich auch begreifen
kann.
Mit Afrika war das alles nicht vergleichbar, es sind völlig veschiedene Welten und Mentalitäten,
ohne das "werten" zu wollen. Meine Oma hatte das goldene "Mutterkreuz", konnte die Nazis
aber nicht ausstehen; es gab einen Riesen-Bohei als so ein brauner Bruder mal entdeckte das
sie das "heilige Mutterkreuz" den kleinen Mädchen zum Spielen überlassen hatte.
Warum es wirklich so hapert in Afrika und Co mit der Verhütung hat sicher nicht nur eine
Ursache, die dortigen "Eliten" dürfte doch auch kein Interesse daran haben das es ewig
so weiter geht- da muss sich was tun ! Es muss mehr Pragmatismus in die Situation
gebracht werden- notfalls auch mit finanziellen Anreizen.
Übel,wenn die Thematik von einigen Gruppen als "rassistisch" vereinnahmt wird, kommt
immer noch vor.
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10.07.2017, 21:25
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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10.07.2017, 21:29
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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10.07.2017, 23:01
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Hm, auf "Reform von oben" hofft man vielleicht, ob das so stattfindet, scheint mir aber ungewiß.
Die "oberen 10%" haben ja in der Regel ihre Schäfchen im Trockenen (inklusive Immobilien in London/Paris und Bankkonten in der Schweiz) und je nach Regime brauchen sie sich ja nicht mal wählen zu lassen.
Schicken die eigenen Kinder zum Studium in die USA/nach GB/Frankreich und was mit dem Rest der Bevölkerung ist, kümmert nicht unbedingt, jedenfalls solange die eigene Position nicht gefährdet ist.
Schon blöd, wenn man nach 30-40 Jahren möglicherweise von der Straße gelyncht wird (wie in Libyen z.B.), normalerweise setzt sich mindestens die Herrscherfamilie rechtzeitig ab.
lg lenitaJe suis Charlie.
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11.07.2017, 01:13Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Ich hatte diesen Artikel schon mal verlinkt:
https://www.welt.de/dieweltbewegen/article108315594/Warum-in-Afrika-die-Bevoelkerungszahlen-explodieren.html
Darin wird auch darauf hingewiesen, dass die Religionsgemeinschaften (weniger der Islam, vielmehr die christlichen Kirchen) für die hohen Geburtenzahlen mitverantwortlich sind. Insbesondere aber eben der fehlende Zugang zu Verhütungsmitteln und die Tatsache, dass Kinder mangels stabilen Sozialsystemen die übliche Absicherung fürs Alter sind.
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11.07.2017, 01:16Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
http://www.medicusmundi.ch/de/bulletin/mms-bulletin/perspektiven-furs-leben-schaffen-mutter-kind-gesundheit-in-entwicklungslandern/magazin/afrika-sie-wollen-verhueten-aber
Auch ein ganz interessanter Beitrag: Er zeigt die Schwierigkeiten auf, v.a. im ländlichen Afrika mit modernen Kontrazeptiva zu verhüten. Und weist darauf hin, dass es früher üblich war, Kinder zwei Jahre zu stillen - und in dieser Zeit blieb die Frau vom Ehemann getrennt (allerdings in polygamen Gesellschaften). Eine ganz natürliche und in der Anwendung einfache Form der Empfängnisverhütung.
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11.07.2017, 07:59Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Solche Romane sind bestimmt spannend zu lesen aber eben auch nur: Romane.
Mehr oder weniger literarische Erzählungen, die den Leser auch emotional packen sollen und da werden die Tatschen nicht unbedingt verfälscht, aber so gewichtet, dass die geneigte Leserin auch ordentlich was zu gruseln hat.
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11.07.2017, 08:08Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Ich denke nicht, dass die darauf pfeifen im Sinne von bewusster Ignoranz.
Sondern dass diese Interpretation eben unsere Gedanken sind aus einer Perspektive, in welcher wir weder alle Fakten kennen (können), noch die Mentalität oder Tradition - eben alle Lebensumstände ermessen können.
Dann ein schnelles Urteil so "oben drüber" finde ich nicht gut.
Das andere sind Ursache und Wirkung. Wenn man jede Hilfe stoppt, machen sich die Menschen (auch) auf den Weg.
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11.07.2017, 08:28Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Mit "sozial unerwünscht" kann ich leben.

Ich sehe die Probleme dieser Länder sicher nicht in der grundsätzlichen Intelligenz dieser Menschen, sondern in den sozialen Strukturen, und z.T. den repressiven Religionen. Neben dem Islam auch animistische Religionen und Aberglauben.
Und dem fürchterlichen Machismo, der die Frauen nicht hochkommen lässt. Die ablehnenste Meinung über afrikanische Männer habe ich mal von meiner studentischen Putzfrau aus Simbabwe gehört.
Meine afroamerikanischen Kollegen mit gleichem Ausbildungslevel und Job sind jedenfalls nicht weniger schlau, als ich, und ticken auch ähnlich. Und arbeiten auch wochenlang 12 h am Tag, wenn es nötig ist.
Hier ist die Sozialisation eben vergleichbar.
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11.07.2017, 08:32Inaktiver User
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11.07.2017, 08:39Inaktiver User
AW: Explosionsartiges Bevölkerungswachstum in Afrika
Ja, vielleicht sollte man das, von ganz krassen Sachen abgesehen.
Es ist wohl wirklich so, dass viele Bauern lieber ins nächste Camp gehen, und sich da versorgen lassen, als weiter mühsamst ihre Scholle zu bewirtschafteten. So kommt Afrika auf keinen grünen Zweig, im Gegenteil.



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