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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vollbeschäftigung wäre bei einer Arbeitslosenquote von 3% erreicht.
    schon mal daran gedacht, das der Mensch nicht auf der Welt ist, um in die Arbeit zu gehen ?

    Beschäftigung heist nicht zwingend, dafür "Lohn" zu erhalten.

  2. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Mein Mitgefühl gilt den vielen Polizisten, die diesen Randalierern und Gewalttätern und Situationsgeilen ausgesetzt waren und von denen wohl 478 laut heutiger Veröffentlichung verletzt sind.

    Und den unschuldig hineingezogenen Menschen, die seelisch und körperlich zu Schaden kamen oder deren berufliche Existenzen gefährdet wurden, z.B. deren Läden geplündert und zerstört wurden. Und manchem, der so sein Auto verlor.


    Für die vielen Gaffer und Selbstdarsteller, die das als lustiges Event betrachteten, habe ich nur Verachtung.

    Keine guten Tage für Deutschland. Die Idee, die neuerbaute Elbphilarmonie in den G20-Gipfel hineinzubeziehen, fand ich übrigens gut. Ich finde, ein Land muss seine Veranstaltungen sowohl in großen Städten als auf dem Land planen und abhalten können, um souveränen Spielraum zu haben.

    Toll finde ich, dass Scholz seine Bürger um Entschuldigung gebeten hat, dass er es nicht geschafft hat, sie zu schützen.

    ....

    Ich war übrigens Samstag und Sonntag in "Ballett im Park" in Stuttgart. Vor ein paar Jahren ist man da auf die Wiese vor dem großen Opernhaus gezogen, hat sich auf eine Decke niedergelassen und auf dem großen Bildschirm dem Ballett zugesehen, das im Opernhaus tanzte.

    Inzwischen ist die Wiese mit Metallgittern abgegrenzt, überall Sicherheitskräfte und man kommt nur an wenigen Punkten hinein und muss seine Tasche öffnen. Flaschen werden weggenommen.

    Das ist wahrscheinlich notwendig und ich beklage mich nicht darüber - doch dass Deutschland in zunehmendem Maße innerlich eine Festung werden muss wegen innerer Radikalisierung und Gewaltzunahme, darüber könnte ich nur weinen.

    Auch könne das viele Geld, dass da staatlich hineingeht in Geld für sozialen Wohnungsbau fließen, z.B. für Einheimisch, um es mal klar zu sagen, einschließlich Obdachlose etc. ... Ausbau von Sport für Kinder in Kindergärten und Schulen ...
    Geändert von Inaktiver User (12.07.2017 um 21:09 Uhr)

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Stasi jetzt ins Spiel zu bringen, ist jetzt aber nicht Dein Ernst? Als ich das letzte Mal in unsere Verfassung geschaut habe, waren wir noch kein Polizeistaat.
    Und waren es nicht Linksextreme, die Schuld an den Vorgängen in Hamburg waren. Vielleicht doch nicht nur?
    die Stasi war der Geheimdienst der DDR Polizei,
    in D gibt es aktuell, 21 verschiedene Geheimdienste, das sind alles nur Alibi Behörden, die nicht kontrollieren ob es Aktivitäten gegen den Staat gibt. NPD,NSU, Islamisten, Reichsbürger, Söllner, .... , ob womögliche subversive Kräfte, Aussagen u Taten vorhanden sind, werden alle nicht überwacht, also auch nicht linke Gruppierungen, logo.

  4. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wo siehst du das von dir erwähnte Scheitern? ich sehe das ganz und gar nicht.
    Ich auch nicht, aber wir leben ja alle nicht dein Modell.

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Endlich mal ein richtig guter Beitrag im Spiegel zu G20:

    Aufarbeitung von G20 - Die Verweigerung der Demokratie

    Die Politik verweigert das nötige Gespräch über Sinn und Unsinn der gegenwärtigen Weltordnung. So entsteht ein gefährliches Vakuum, das einer wahrhaft gelebten Demokratie im Wege steht.
    Mir macht der Artikel Kopfzerbrechen:
    Noch gravierender ist aber, wie über die Polizei und deren Einsatz, deren Schrecken und deren Scheitern gesprochen wurde und wird. Die harte Linie der Hamburger Polizei war schon im Vorfeld kritisiert worden: Deeskalation, Kommunikation, Kooperation war wenig gefragt. Eine "seltsame Achse zwischen den Hardlinern der Polizei und den gewaltbereiten Chaoten", stellte etwa Hans Alberts von der Hochschule der Polizei in Münster fest. Und es schien in Hamburg tatsächlich nicht ganz klar zu sein, dass die Polizei ja Demonstrationen schützen und ermöglichen sollte und nicht verhindern. Der Einsatz etwa gegen ein friedliches Protest-Camp war ein Zeichen dafür, dass dieses Grundrecht auf Protest hier weniger galt als die Ruhe in der Stadt.

    Jetzt ist als die Polizei schuld?

    Wenn sie denn angeblich so radikal und hart vorging, wo waren sie denn in der Schanze, als Gewalttäter das Viertel zerschlagen und geplündert haben?
    Wo waren sie, als Gewalttäter Autos einschlugen und brennende Fackeln einwarfen?

    Ich kann mit meinem jetzigen Wissen keinerlei "Härte" der Polizei erkennen.

    Ich kann nur erkennen, dass deren verordnete Strategie völlig gescheitert ist.

    Das angesprochene Camp war erst gerichtlich erlaubt, dann nach Teilerrichtung und Abbau durch Polizei wieder in der Form verboten worden.

    Info: Camp-Raumung auf Entenwerder: Verfassungsrechtler: „Der Einsatz war rechtswidrig“ | MOPO.de
    Geändert von Lukulla (12.07.2017 um 21:20 Uhr)
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer war so alles im "Schwarzen Block" unterwegs?
    So wie es immer mehr aussieht, auch Hooligans der "Hogesa", "Nationale Autonome", "Identitäre, "Jung Nationalisten", die dann linke Szenekneipen und -Läden angegriffen und verwüstet haben. Aber anscheinend waren auch V-Leute der Polizei unterwegs.
    Und wer war noch so im Schwarzen Block in Hamburg? | Telepolis
    Ein merkwürdiger Artikel, der nur so von ungefähren wimmelt.

    Aus einem der verlinkten Berichte:

    Am späten Samstagabend versammelten sich rund 20 Neonazis im Hamburger Szeneviertel St. Pauli. Sie griffen linke Kneipen und Treffpunkte mit Flaschen an, wurden aber schnell von Passanten verjagt, die sich auf der Straße aufhielten. Die Polizei nahm mehrere Rechte fest, die die Nacht in der Polizeisammelstelle in Hamburg-Harburg verbringen mussten, ehe sie im Laufe des Sonntags wieder freigelassen wurden. fett von mir

    Was will man uns damit sagen?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
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    Kari Bremnes

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Was will man uns damit sagen?
    Dass nicht alle rechten Freihandel und G20 so cool finden, sondern nationalen Protektionismus sehr sehr zugewandt sind und sich einen deutschen Trump wünschen.

    Insbesondere dann wenn es sich um die gewaltbereite Querfrontler oder autonome Naitonalisten handelt, die dem schwarzen Block zum Verwechseln ähnlich sehen.


    Vielleicht?

  8. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Jetzt ist als die Polizei schuld?

    Wenn sie denn angeblich so radikal und hart vorging, wo waren sie denn in der Schanze, als Gewalttäter das Viertel zerschlagen und geplündert haben?
    Wo waren sie, als Gewalttäter Autos einschlugen und brennende Fackeln einwarfen?

    Ich kann mit meinem jetzigen Wissen keinerlei "Härte" der Polizei erkennen.

    Ich kann nur erkennen, dass deren verordnete Strategie völlig gescheitert ist.
    Ist der Einsatzleiter Hartmut Dudde sakrosankt, als Teil der Polizei oder darf man ihn kritisieren, weil er die Strategie verordnet hat?
    Es war eine Menge Polizei im Schanzenviertel vor Ort: mindestens sieben Wasserwerfer, zwei Räumpanzer und hunderte Polizisten im Kampfdress
    Nur sind die Einsatzkräfte vier Stunden lang nicht eingeschritten, angeblich weil man auf ein Spezial-SEK wartete. Die Wasserwerfer, die Dudde sonst so gerne einsetzt, wurden nicht verwendet. Man hätte die Feuer z.B. löschen können.
    Aber hat man vielleicht einfach gewartet und auf Zeit gespielt, bis das Konzert in der Elbphilharmonie zu Ende war und die G20-Teilnehmer wieder in ihren Hotels? Schließlich wusste man so wenigstens, wo die Krawallmacher waren.
    Denn bei der "Wellcome to hell"-Demo war das noch schief gegangen: Dennoch ließ Dudde die Wasserwerfer kräftig zischen. Der schwarze Block zersprang. Aber viele Autonome erkletterten die nicht allzu hohe Flutschutzmauer an der südlichen Straßenseite und liefen weg. „Das war nicht geplant“, sagt Dudde am Sonntag. Und es klingt denn auch nicht nach einem durchdachten und gelungenen Polizeieinsatz.
    Fettmarkierung von mir Darf man nicht fragen, ob das Schanzenviertel bewusst "geopfert" wurde?
    Einsatzleiter Dudde und die G20-Krawalle: Die ganz eigene Sicht der Hamburger Polizei - Politik - Tagesspiegel

  9. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Was will man uns damit sagen?
    Das sich an dieser Orgie von Verwüstung und Plünderung so gut wie jeder Arxxx beteiligt hat, der endlich mal die Sau raus lassen konnte und das unter dem Mäntelchen des antikapitalistischen Widerstandskampfes. Eine solche Gelegenheit bietet sich so schnell nicht wieder.
    Schon aus diesem Grund befürworte ich das Vermummungsverbot.

    @realistnix,
    der Verfassungsschutz beobachtet links wie rechts, lass es dir versichert sein.

  10. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kohlhuber ist seinen Job nicht los. Das "Störungsmelder"-Blogs arbeitet mit freien Journalisten und seine Tweets hatten an diesem Abend auch nichts mit dem Blog zu tun. Freier Journalist ist er weiterhin.
    Kohlhuber hat aber auch nicht zu einer Hetzjagd auf diese Frau aufgerufen. Er hatte sich nur gewundert, warum da eine Frau mit IB-Logo herumläuft, ohne zu wissen, wer diese Frau ist. Aber wenn man ihm nun die Verantwortung für die vermeintliche Hetzjagd zuschiebt, ist das natürlich etwas anderes.
    Dieser Artikel beschreibt das anders:

    Nach „Hetzjagd“-Vorwürfen beim G20: Zeit Online trennt sich von „Störungsmelder“-Autor Sören Kohlhuber

    Zeit Online beendet die Zusammenarbeit mit zwei seiner Autoren, die für das Watchblog Störungsmelder tätig gewesen sind – darunter Links-Aktivist Sören Kohlhuber. Hintergrund: Der beim G20 offenbar als Journalist akkreditierte Autor hatte bei Demos andere Berichterstatter fotografiert und die Bilder bei Twitter veröffentlicht – mit dem Hinweis, es handele sich um Anhänger der Identitären Bewegung. Gewalttätige Demonstranten hatten die Betroffenen daraufhin attackiert und geschlagen. Kohlhuber wurde deshalb vorgeworfen, eine "Hetzjagd" iniitiiert zu haben.

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