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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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12.07.2017, 20:31
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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12.07.2017, 20:33Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Mein Mitgefühl gilt den vielen Polizisten, die diesen Randalierern und Gewalttätern und Situationsgeilen ausgesetzt waren und von denen wohl 478 laut heutiger Veröffentlichung verletzt sind.
Und den unschuldig hineingezogenen Menschen, die seelisch und körperlich zu Schaden kamen oder deren berufliche Existenzen gefährdet wurden, z.B. deren Läden geplündert und zerstört wurden. Und manchem, der so sein Auto verlor.
Für die vielen Gaffer und Selbstdarsteller, die das als lustiges Event betrachteten, habe ich nur Verachtung.
Keine guten Tage für Deutschland. Die Idee, die neuerbaute Elbphilarmonie in den G20-Gipfel hineinzubeziehen, fand ich übrigens gut. Ich finde, ein Land muss seine Veranstaltungen sowohl in großen Städten als auf dem Land planen und abhalten können, um souveränen Spielraum zu haben.
Toll finde ich, dass Scholz seine Bürger um Entschuldigung gebeten hat, dass er es nicht geschafft hat, sie zu schützen.
....
Ich war übrigens Samstag und Sonntag in "Ballett im Park" in Stuttgart. Vor ein paar Jahren ist man da auf die Wiese vor dem großen Opernhaus gezogen, hat sich auf eine Decke niedergelassen und auf dem großen Bildschirm dem Ballett zugesehen, das im Opernhaus tanzte.
Inzwischen ist die Wiese mit Metallgittern abgegrenzt, überall Sicherheitskräfte und man kommt nur an wenigen Punkten hinein und muss seine Tasche öffnen. Flaschen werden weggenommen.
Das ist wahrscheinlich notwendig und ich beklage mich nicht darüber - doch dass Deutschland in zunehmendem Maße innerlich eine Festung werden muss wegen innerer Radikalisierung und Gewaltzunahme, darüber könnte ich nur weinen.
Auch könne das viele Geld, dass da staatlich hineingeht in Geld für sozialen Wohnungsbau fließen, z.B. für Einheimisch, um es mal klar zu sagen, einschließlich Obdachlose etc. ... Ausbau von Sport für Kinder in Kindergärten und Schulen ...Geändert von Inaktiver User (12.07.2017 um 21:09 Uhr)
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12.07.2017, 20:47
AW: G20 Gipfel in Hamburg
die Stasi war der Geheimdienst der DDR Polizei,
in D gibt es aktuell, 21 verschiedene Geheimdienste, das sind alles nur Alibi Behörden, die nicht kontrollieren ob es Aktivitäten gegen den Staat gibt. NPD,NSU, Islamisten, Reichsbürger, Söllner, .... , ob womögliche subversive Kräfte, Aussagen u Taten vorhanden sind, werden alle nicht überwacht, also auch nicht linke Gruppierungen, logo.
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12.07.2017, 21:04Inaktiver User
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12.07.2017, 21:12
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Mir macht der Artikel Kopfzerbrechen:
Noch gravierender ist aber, wie über die Polizei und deren Einsatz, deren Schrecken und deren Scheitern gesprochen wurde und wird. Die harte Linie der Hamburger Polizei war schon im Vorfeld kritisiert worden: Deeskalation, Kommunikation, Kooperation war wenig gefragt. Eine "seltsame Achse zwischen den Hardlinern der Polizei und den gewaltbereiten Chaoten", stellte etwa Hans Alberts von der Hochschule der Polizei in Münster fest. Und es schien in Hamburg tatsächlich nicht ganz klar zu sein, dass die Polizei ja Demonstrationen schützen und ermöglichen sollte und nicht verhindern. Der Einsatz etwa gegen ein friedliches Protest-Camp war ein Zeichen dafür, dass dieses Grundrecht auf Protest hier weniger galt als die Ruhe in der Stadt.
Jetzt ist als die Polizei schuld?
Wenn sie denn angeblich so radikal und hart vorging, wo waren sie denn in der Schanze, als Gewalttäter das Viertel zerschlagen und geplündert haben?
Wo waren sie, als Gewalttäter Autos einschlugen und brennende Fackeln einwarfen?
Ich kann mit meinem jetzigen Wissen keinerlei "Härte" der Polizei erkennen.
Ich kann nur erkennen, dass deren verordnete Strategie völlig gescheitert ist.
Das angesprochene Camp war erst gerichtlich erlaubt, dann nach Teilerrichtung und Abbau durch Polizei wieder in der Form verboten worden.
Info: Camp-Raumung auf Entenwerder: Verfassungsrechtler: „Der Einsatz war rechtswidrig“ | MOPO.deGeändert von Lukulla (12.07.2017 um 21:20 Uhr)
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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12.07.2017, 21:18
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ein merkwürdiger Artikel, der nur so von ungefähren wimmelt.
Aus einem der verlinkten Berichte:
Am späten Samstagabend versammelten sich rund 20 Neonazis im Hamburger Szeneviertel St. Pauli. Sie griffen linke Kneipen und Treffpunkte mit Flaschen an, wurden aber schnell von Passanten verjagt, die sich auf der Straße aufhielten. Die Polizei nahm mehrere Rechte fest, die die Nacht in der Polizeisammelstelle in Hamburg-Harburg verbringen mussten, ehe sie im Laufe des Sonntags wieder freigelassen wurden. fett von mir
Was will man uns damit sagen?Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
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It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
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Kari Bremnes
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12.07.2017, 21:46
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Dass nicht alle rechten Freihandel und G20 so cool finden, sondern nationalen Protektionismus sehr sehr zugewandt sind und sich einen deutschen Trump wünschen.
Insbesondere dann wenn es sich um die gewaltbereite Querfrontler oder autonome Naitonalisten handelt, die dem schwarzen Block zum Verwechseln ähnlich sehen.
Vielleicht?
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12.07.2017, 22:03Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ist der Einsatzleiter Hartmut Dudde sakrosankt, als Teil der Polizei oder darf man ihn kritisieren, weil er die Strategie verordnet hat?
Es war eine Menge Polizei im Schanzenviertel vor Ort: mindestens sieben Wasserwerfer, zwei Räumpanzer und hunderte Polizisten im Kampfdress
Nur sind die Einsatzkräfte vier Stunden lang nicht eingeschritten, angeblich weil man auf ein Spezial-SEK wartete. Die Wasserwerfer, die Dudde sonst so gerne einsetzt, wurden nicht verwendet. Man hätte die Feuer z.B. löschen können.
Aber hat man vielleicht einfach gewartet und auf Zeit gespielt, bis das Konzert in der Elbphilharmonie zu Ende war und die G20-Teilnehmer wieder in ihren Hotels? Schließlich wusste man so wenigstens, wo die Krawallmacher waren.
Denn bei der "Wellcome to hell"-Demo war das noch schief gegangen: Dennoch ließ Dudde die Wasserwerfer kräftig zischen. Der schwarze Block zersprang. Aber viele Autonome erkletterten die nicht allzu hohe Flutschutzmauer an der südlichen Straßenseite und liefen weg. „Das war nicht geplant“, sagt Dudde am Sonntag. Und es klingt denn auch nicht nach einem durchdachten und gelungenen Polizeieinsatz.
Fettmarkierung von mir Darf man nicht fragen, ob das Schanzenviertel bewusst "geopfert" wurde?
Einsatzleiter Dudde und die G20-Krawalle: Die ganz eigene Sicht der Hamburger Polizei - Politik - Tagesspiegel
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12.07.2017, 22:10Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Das sich an dieser Orgie von Verwüstung und Plünderung so gut wie jeder Arxxx beteiligt hat, der endlich mal die Sau raus lassen konnte und das unter dem Mäntelchen des antikapitalistischen Widerstandskampfes. Eine solche Gelegenheit bietet sich so schnell nicht wieder.
Schon aus diesem Grund befürworte ich das Vermummungsverbot.
@realistnix,
der Verfassungsschutz beobachtet links wie rechts, lass es dir versichert sein.
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12.07.2017, 22:16Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Dieser Artikel beschreibt das anders:
Nach „Hetzjagd“-Vorwürfen beim G20: Zeit Online trennt sich von „Störungsmelder“-Autor Sören Kohlhuber
Zeit Online beendet die Zusammenarbeit mit zwei seiner Autoren, die für das Watchblog Störungsmelder tätig gewesen sind – darunter Links-Aktivist Sören Kohlhuber. Hintergrund: Der beim G20 offenbar als Journalist akkreditierte Autor hatte bei Demos andere Berichterstatter fotografiert und die Bilder bei Twitter veröffentlicht – mit dem Hinweis, es handele sich um Anhänger der Identitären Bewegung. Gewalttätige Demonstranten hatten die Betroffenen daraufhin attackiert und geschlagen. Kohlhuber wurde deshalb vorgeworfen, eine "Hetzjagd" iniitiiert zu haben.



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