Oder aber man lenkt ab indem man irgendwas von Sozialismus faselt. Es ging in dem zitierten Post um Don Alphonso, der sich garantiert nicht als Sozialist einen Namen gemacht hat.
In seinem Blogeintrag steht ziemlich interessanter Inhalt, mal abgesehen um das natürlich notwendige Scheingefecht mit Augstein und das für ihn typische durch den Dreck ziehen eines weiteren Kollegen (wofür er angestellt ist).
Alphonso kommt nämlich als totalnichtSozialist ebenfalls zu dem Schluss:
Hamburg war eine Fehlentscheidung auf Kosten der Steuerzahler. Von vorne herein. Und seine Argumentation ist gut.
Dem kann ich mich anschließen.
Dann können Alphons und ich ja gemeinsam Marx lesen auf der Insel. So kanns gehen. Der alte FAZ-erzkonservativ-Genosse.
Und wenn man ihnen vorhält, dass selbst der Sozialhilfeempfänger in der BRD damals mehr Wohlstand hatte als ein Ingenieur in der DDR, dann werden sie immer noch von den Glanztaten des blühenden Sozialismus faseln.
Ja, diese scheiß linken blöden Arbeiterbünde die so einen Sche*ß wie Sozialhilfe und Rente und Arbeitsrechte durchgesetzt haben. Elenden Nichtsnutze!
Da muss man ganz schnell was von Sozialismus anfangen zu faseln, so blöd war die Idee. Noch bescheuerter war allen auch noch Bildung zu ermöglichen, indem man Bildung zur Staatssache erklärte. Ich mein, wo sind wir denn?
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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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12.07.2017, 17:39
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Geändert von Nicole1965 (12.07.2017 um 17:45 Uhr)
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12.07.2017, 17:45Inaktiver User
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12.07.2017, 17:49
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12.07.2017, 18:29Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Endlich mal ein richtig guter Beitrag im Spiegel zu G20:
Aufarbeitung von G20 - Die Verweigerung der Demokratie
Die Politik verweigert das nötige Gespräch über Sinn und Unsinn der gegenwärtigen Weltordnung. So entsteht ein gefährliches Vakuum, das einer wahrhaft gelebten Demokratie im Wege steht.
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12.07.2017, 18:36Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich hoffe doch, dass es noch Untersuchungsausschüsse in Hamburg und Berlin zu den Vorgängen geben wird in der auch die Polizeistrategie untersucht werden wird.
In Heiligendamm gab es damals Plätze und Camps, in denen die Demonstranten ihre Demonstrationsgelüste "austoben" durften. Diese Camps wurden in HH von Anfang an behindert und eines der Camps wurde dann auch aufgelöst, ohne dass es dazu einen Anlass oder eine richterliche Verfügung gegeben hätte.
Und dann wird die "Welcome To Hell", die über die Reeperbahn führen sollte, ganz OHNE Auflagen, einfach so genehmigt?
, auch wenn man davon ausgehen konnte dass die Reeperbahn und die Organistatoren nicht ganz unproblematisch waren für so eine Demo.
Dann verhindert die Polizei, dass diese Demo starten kann und fängt dann selbst die Eskalation an, indem sie anfängt, massiv gegen den "schwarzen Block" vorzugehen. Die Strategie den "Schwarzen Block" einzukesseln misslingt allerdings und die Gewaltbereiten können in andere Strassen entfliehen.
Und dann hat man anscheinend das Schanzenviertel ganz bewusst geopfert, als man das Schanzenviertel nicht abgeriegelt hat, um zu verhindern, dass weitere Menschen in das Viertel gelangen und man lange zugeschaut, wie die Gewaltbereiten Feuer anzünden und Steine und Wurfschosse auf ein Haus transportierten. Dieses Material war nicht Anfang an auf diesem Haus.
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12.07.2017, 18:53Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Kohlhuber ist seinen Job nicht los. Das "Störungsmelder"-Blogs arbeitet mit freien Journalisten und seine Tweets hatten an diesem Abend auch nichts mit dem Blog zu tun. Freier Journalist ist er weiterhin.
Kohlhuber hat aber auch nicht zu einer Hetzjagd auf diese Frau aufgerufen. Er hatte sich nur gewundert, warum da eine Frau mit IB-Logo herumläuft, ohne zu wissen, wer diese Frau ist. Aber wenn man ihm nun die Verantwortung für die vermeintliche Hetzjagd zuschiebt, ist das natürlich etwas anderes.
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12.07.2017, 18:55
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12.07.2017, 18:59Inaktiver User
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12.07.2017, 19:02
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Himmel!
Wie kommst du auf die seltsame Idee, ich hätte irgend etwas mit diesen Steinewerfern und Auto-Anzündern gemeinsam...?
Als Schweizerin misstraue ich grossen Würfen und Visionen, und liebe den kunstvollen Kompromiss. Und das Instrument der Volksinitiative, das es erlaubt, einerseits so kühne Ideen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen ernsthaft ins Gespräch zu bringen in der Politik, und andererseits eine politische Struktur, die sich von einer kleinen Veränderung zur nächsten vorsichtig vortastet.
gruss, barbara
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12.07.2017, 19:10
AW: G20 Gipfel in Hamburg
ungefähr gleich viel und ungefähr gleich lang, nehme ich an. und ausserdem abhängig von individuellen Kräften und Talenten, nehme ich an.
Da braucht keiner eine Stechuhr und Excel-Blätter mit hundert Kriterien zum totalen Vergleich, runtergebrochen auf Geschlecht, Altergruppe und Automarke.
ich denke, dass jeder gesunde, erwachsene Mensch aus sich heraus das Bedürfnis hat, einen sinnvollen Beitrag an die Gemeinschaft zu leisten. ohne Zwang.Es sind daher ebenfalls Leistungsgesellschaften. Wer nicht arbeitet und keinen Beitrag leistet, wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen.
In unserer Gesellschaft meint man Zwang zu brauchen, weil vieles von dem, was man zum Sichern der eigenen Existenz tun muss - (in 99.999% der Fälle also "Geld verdienen" auf die eine oder andere Weise) oft weder sinnvoll noch Gemeinschaft stiftend ist.
Es gibt aber bedingungsloses Zusammenhalten der Gemeinschaft, und gegenseitige Unterstützung. So etwas Irres wie jemanden verhungern oder erfrieren lassen, oder dass Tote während Wochen unbemerkt in ihrer Wohnung tot liegen und niemand merkt es, gib es dort auch nicht. Was es bei uns gibt.So etwas irres wie bedingungsloses Grundeinkommen gibt es dort nicht.
Diese "alten" Gemeinschaften können das leicht regeln, da man die Leute persönlich kennt und weiss, wie man sie einschätzen muss. Wie man diese Prinzipien auf unsere Massengesellschaft übertragen könnte, ist eine gute Frage. Die auch schon einige Antworten gefunden hat, zB Bewertungsplattformen im Internet, aber da gibt's noch mehr Arbeit.
gruss, barbara



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