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  1. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Event-Charakter. Endlich lohnen sich Selfies. Die Gesellschaft des Spektakels, Guy Debord.

  2. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Die Reporterin, von der ich sprach, ist zur Dokumentation hin. Nur kurz angemerkt.

  3. gesperrt

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Gesellschaft des Spektakels, Guy Debord.
    Don´t brake my heart.
    Wie wäre es mit Schock Doktrin ist ein bisserl neuer.

  4. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Es lohnt sich, die Geschichte des strukturierten spontanen Widerstands zu lesen. Ob das der Kulminationspunkt war, wage ich zu bezweifeln.

  5. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Don´t brake my heart.
    Wie wäre es mit Schock Doktrin ist ein bisserl neuer.
    Ich weiß nicht, Nicole, aus meiner ySicht entwickelt sich langsam eine westliche IS. Weltweit geht es um junge Menschen, die sich von alten Säcken erzählen lassen müssen, was sie alles tun müssen, ohne auf ein offenes System zu treffen. Hier im Westen strampeln sich viele einen Ast ab, um auf noch viel mehr Alte zu treffen, die ihnen deutlich zu verstehen geben, dass ihnen ihr Wohlergehen wichtiger ist. Scheiß Situation.

  6. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Ich habe das Papier durchgelesen. Da ging es nur um Wirtschaft und Wachstum. Politik, Soziales...nö. Wir lösen alles durch ... Wachstum. Amen.

    Und am verwunderlichsten, kein Wort dass die Hälfte der Welt bald keine Jobs mehr hat durch Automatisierung. Scheint wohl nebensächlich zu sein. An das Wort Bildung kann ich mich nicht erinnern.
    Ich hab's angefangen und bin dann nach der Zielsetzung eingeschlafen, allerdings ohne Vorsatz und hole das nach.
    Wohin sollen wir eigentlich wachsen? (oder bin ich jetzt schon ein Extremist, wenn ich das frage?)
    Fragen sich manche, ist halt die einzige Vorstellung die existiert und zieht sich durch alles durch. Produktivität, Geldmenge, Besitz. Für mich war das als Jugendlicher schon ein Schneeballsystem und ich hab mir an den Kopf gegriffen.
    Allerdings unterschätzt man wohl die Ordnungs-, Zerstörungs- und Reinigungskräfte des Kapitalismus, falls das nicht nur Propaganda ist. Vielleicht funktioniert das ja wirklich. Wobei es für einige ja gar nicht wirklich darauf ankommt; da reicht es, wenn man seine und die nächste Generation nicht in den Abgrund fährt, denn diese nächste Generation sorgt dann dafür, daß ... usw..
    Prinzipiell nervt es halt höllisch, wenn sich Politiker zusammensetzen und das ganze verkaufen, als wäre das sehr wichtig außerhalb des Kennenlernens, und im Grunde zieht im Hintergrund der Finanzmarkt die Fäden.

    Bei wirtschaftlichen Zusammenhängen in Verbindung mit den Handelsabkommen verstehe ich nicht, wieso zwanghaft die Handelsvolumina erweitert werden müssen, wenn andrerseits eine Marktsättigung vorhanden ist; natürlich entsteht dadurch wieder der Druck, neue Produkte oder ganze Produktionsformen zu entwickeln und begehrt zu machen. Dadurch geht die Mühle immer weiter. Irgendwie bißchen sinnlos.

    Es kann aber durchaus sein, daß ich überhaupt nichts verstanden habe, und deshalb auch ein Extremist bin.
    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Wenn Frau Merkel und Gefolgschaft nicht klar war, dass es in HH mit den Autonomen beim Gipfel ein Problem geben wird, sind sie dümmer als ich dachte.
    Das macht mich ziemlich grrr..

    Weil ich das meinerseits freundlicherweise nicht glaube, dass das nicht klar war.
    Dennich werte nicht gerne ab.
    Nur geht es dann ganz klar in Richtung Vorwurf.

    Aber klar, die gemeine Bevölkerung ist sowieso so blöd, dass man mit denen am besten in kurzen Hauptsätzen spricht, wenn überhaupt.
    Ja, nicht, man hat eigentlich nur die Wahl, anzunehmen, daß sie die Folgen nicht erkannte, oder, daß sie sie kannte, und in Kauf nahm. Beides nicht sehr schmeichelhaft.
    Wohlwollend könnte man annehmen, daß ein kleinerer Kollateralschaden eingeplant war, der ebenfalls vorwiegend der CDU genutzt hätte. Scholz hatte ja machtpolitisch nichts zu gewinnen, sondern wirkte als Repräsentant der Stadt. Eine ruhige Lösung wurde ja vorausgesetzt, noch ruhiger als ruhig geht nicht, also konnte er nur verlieren.
    Als es so schlimm wurde, sind sie alle erschrocken.

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, Nicole, aus meiner ySicht entwickelt sich langsam eine westliche IS. Weltweit geht es um junge Menschen, die sich von alten Säcken erzählen lassen müssen, was sie alles tun müssen, ohne auf ein offenes System zu treffen. Hier im Westen strampeln sich viele einen Ast ab, um auf noch viel mehr Alte zu treffen, die ihnen deutlich zu verstehen geben, dass ihnen ihr Wohlergehen wichtiger ist. .
    das mit den alten Säcken und den Jungen gab es in der Vergangenheit doch schon viel verschärfter, siehe 68er-Generation und die Ausschreitungen dieser Zeit. Auch noch in meiner Zeit, in den 80ern, gab es noch häufiger Gewalt bei Demos. So wie es generell gefühlt noch mehr Demos gab. Es gab ja auch nicht die Möglichkeiten des Protestes via Internet.

    Das mit der westlichen IS finde ich daneben. Selbst wenn wir hier Terroristen von links oder rechts haben (was auch nichts neues wäre) - einen großen Unterschied wirds zum IS immer geben: es wird keine Religion vorgeschoben, d.h. er wäre klar politisch begründet (auch wenn die Terroristen die Politik nur vorschieben würden wie der IS die Religion), und dafür gibt es von allen Seiten keine Toleranz. Bei den "religiösen" Fanatikern gibts ja immer noch grundsätzlich Beißhemmung. Es könnte sich ja ein Moslem beleidigt fühlen..
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  8. gesperrt

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, Nicole, aus meiner ySicht entwickelt sich langsam eine westliche IS. Weltweit geht es um junge Menschen, die sich von alten Säcken erzählen lassen müssen, was sie alles tun müssen, ohne auf ein offenes System zu treffen. Hier im Westen strampeln sich viele einen Ast ab, um auf noch viel mehr Alte zu treffen, die ihnen deutlich zu verstehen geben, dass ihnen ihr Wohlergehen wichtiger ist. Scheiß Situation.
    Mit dem Vergleich IS wäre ich vorsichtig.
    Die Anarchos gibt es ja schon seit Mitte 18. Jahrhundert.

    Und die Nazis auf der anderen Seite auch.
    Religion ist nicht vorhanden.

    Und nur weil die Nazis 2015-16 in Köln und Leipzig alles kurz und klein geschlagen haben und jetzt die linken sich benommen haben wie 2001 in Genua, ich sehe da keine eklatant krasse Entwicklung...

    70er RAF inkl. Tote
    80er Startbahn West etc...
    90er Neonazis mit dutzenden Brandanschlägen und Toten
    00er NSU

    Irgendwas war immer.

  9. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Mit dem Vergleich IS wäre ich vorsichtig.
    Die Anarchos gibt es ja schon seit Mitte 18. Jahrhundert.
    Und die haben auch Selbstmordattentate verübt?

    Selbstmordattentate sind ebenso wie Kamikaze Erscheinungsformen von Terrorismus, gegen die man kaum etwas machen kann. Bei allen anderen Formen kann man zumindest noch auf den menschlichen Selbsterhaltungstrieb zählen.

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Was soll daran krass sein? Katastrophen haben schon immer Zuschauer angezogen. Das ist doch so alt wie die Menschheit selbst.
    Ich meine schon, in den letzten Jahrzehnten in einer mäßigen Gesellschaft gelebt zu haben, die sich vom mittelalterlichen Mobverhalten unterschied. Solche Szenen waren bis vor einigen Jahren die Ausnahme, ebenso dass nicht geholfen wurde, wenn jemand einen Unfall hatte. Ich sehe schon einen besorgniserregenden - und fassungslos machenden - Wandel im Verhalten und der Gesellschaft. Damit meine ich nicht Gruppierungen, die schon immer auffallend waren. Sondern das Verhalten des ganz normalen Mitmenschen.


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