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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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07.07.2017, 15:31
AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse
Die Träume sind geheime Tunnel, durch die wir zurück-
kehren, so daß wir einen Moment lang wieder sind, wer
wir waren
Aharon Appelfeld
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07.07.2017, 15:34Inaktiver User
AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse
Gibt es hier Hamburgerinnen? Was ist bei euch los?
Ist es wirklich so schlimm, wie es in den Meldungen rüber kommt?
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07.07.2017, 15:41
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Das Fatale war doch bei der Route der "Welcome to Hell" Demo, dass an dieser Stelle sich niemand einfach entfernen konnte oder andere Gruppierungen isolieren konnte. Da ist auf der einen Seite eine mehr als mannshohe Mauer mit Geländer drauf und auf der anderen Seite stehen Mietshäuser.
Einige haben sich von Schaulustigen auf die Mauer hochziehen lassen, aber es handelte sich um ca. 12.000 Menschen (darunter ca. 1.000 vom scharzen Block). Vorne standen massiert die Polizisten, links und rechts kein Ausweichen und 11.000 geordnet rückwärts gehen und 1.000 dabei irgendwie von sich zu trennen geht nicht. Das wäre evtl. sogar in einer Massenpanik geendet.
Die Polizei hat das gewusst, da wird immer genau hingeguckt, was an welcher Stelle (Straße, Platz etc.) möglich ist. Bis zum Eingreifen der Polizei gab es keine Gewalt, die vom Demo-Zug ausging. Es waren einige Vermummte dabei, von denen sich wiederum etliche der Ansage gebeugt haben, sich zu entmummen.I will dance
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07.07.2017, 15:58
AW: G20 Gipfel in Hamburg
@rottenmeier:
Also ich weiß nicht, da sind ca. 1000 schwarz Vermummte, mit Kapuzen, Mützen und Sonnenbrillen. Vermutlich mit Zwillen, Flaschen oder anderen Waffen in der Hosentasche oder im Rucksack. Vielleicht sogar Steine. Und irgendwas Raketenartiges, Brennendes, was später die Autos angezündet hat.
Was soll man denn das als Polizei machen? Die einfach durch die Stadt ziehen lassen, mit den anderen
Demonstranten? Oder doch versuchen, sie zu zerstreuen und auseinander zu treiben?
Was ist mit den Rechten der unbeteiligten Bürger? Es sind ja auch Unbeteiligte getreten, verletzt worden, ihr Eigentum wurde zerstört oder beschädigt, sie saßen eventuell den ganzen Abend in ihrer Wohnung fest usw. Soll die Polizei da zuschauen oder soll sie versuchen, schnellstmöglich wieder normale Zustände herzustellen?
Ich weiß natürlich nicht genau, was passiert ist, ich war zum Glück nicht da! Aber die Videos sagen auch schon viel aus. Das sind Gewaltbereite Anarchisten, die auf Krawall aus waren und letztlich die Demo mißbraucht haben, um zu Hunderten Straftaten zu begehen. Selbst wenn die Polizei angefangen hätte, sie auseinander zutreiben, gilt für mich immer der Satz: So wie es in den Wald reinruft, so ruft es auch heraus. Die brauchen sich echt nicht wundern, dass die Polizei sie versucht hat zu zerstreuen. Damit muss man als Vermummter Aggro halt rechnen, wenn man das Versammlungsrecht mit Gewaltandrohung würzt.
Wenn ich Polizisten als Vermummter bedrohe, rumschreie, eindeutige Gesten mache, muss ich mich echt nicht wundern, dass die Polizei eingreift. Das ist eigentlich ihre Aufgabe, denn solche Situationen können eben schnell zu Lasten sehr vieler Unbeteiligter außer Kontrolle geraten. Sehr friedlich und entspannt sah es ja von Anfang an nicht aus!
Nein, ich finde nicht, dass man der Polizei große Fehler anlasten kann. Allerdings warte ich noch auf den Tweet von Frau Künast...Geändert von minouminou (07.07.2017 um 16:07 Uhr)
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07.07.2017, 16:05Inaktiver User
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07.07.2017, 16:09Inaktiver User
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07.07.2017, 16:11
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07.07.2017, 16:13Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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07.07.2017, 16:14
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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07.07.2017, 16:16
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Schwarze Kleidung ist kein Verbrechen (natürlich ein "Markenzeichen" für Autonome), es waren keine 1.000 vermummt und als Vermummung wurde schon Kapuze, Hut+Sonnenbrille angesehen. Die Flaschen waren Bierflaschen, die sowohl von Schaulustigen und Anwohnern als auch von Demoteilnehmern vor Ort ausgetrunken wurden. Wie in dem einen link beschrieben, wurde der eine Flaschenwerfer, der offensichtlich angetrunken war, sofort von den Mitdemonstranten isoliert. Alles andere ist, wie du selbst sagst, Vermutung. Und wie schon gesagt: es gab bis zum Eingreifen der Polizei bei dieser Demo keinerlei Gewaltakt. Dieses Szenario liefert zu diesem Zeitpunkt keinen ausreichenden Grund für die ergriffenen Maßnahmen. Vorbeugende Maßnahmen (wie z.B. Auflagen für die Demo, andere Route, Zugangskontrollen am Versammlungsplatz bzw. Ausgangspunkt) sehen anders aus.
Ich bin auch sicher, dass es auf jeden Fall zu Gewalt und Ausschreitungen von militanten Gruppen gekommen wäre (was ich verurteile), aber man hätte das durch eine andere Herangehensweise begrenzen können und damit nicht die militanten Gruppen "gestreichelt", sondern die friedlichen Demonstranten sowie die unbeteiligten Bürger besser geschützt.I will dance



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