am Donnerstag wurde die Demo aufgehalten da schwarzgekleidete, an der Spitze, sich in großer Zahl vermummten, wäre es am Ende gewesen hätte die Polizei sie separiert und Ruhe wäre für den Rest der Demo gewesen. Die Polizei versuchte große Gruppen von Maskierten zu unterbinden, da man schlimmes befürchtete und auch eintrat.
Mit einzelnen auch wenn sie schwarz gekleidet waren hatte die Polizei keine Probleme, beobachtete sie aber genauer, solange ein "normales Verhalten" gezeigt wurde - kein Problem. Jeden Tag des Treffens.
Wer hat, unnötig eskaliert, die Polizei wollte nur das die Vermummung reduziert wurde, nach ca 1/2 Std wurde deswegen und mitlerweile einsetzender anderer Vorfälle, robuster vorgegangen.
Verbrecher haben gegen Gesetze verstossen. Pack gegen Regeln, diese können, müssen aber nicht strafwürdig sein.
Ausbeuterisches "Pack" - Unternehmen.
Unfreundlich und Abwertend ist der Begriff immer, d.h. auch für PC-Anhänger nicht nur für die eigentlichenen Gemeinten. Durch diese Wortwahl hat sich zb Gabriel dem Nivea der Gemeinten angepast, was viel Kritik einbrachte.
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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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10.07.2017, 23:05
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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10.07.2017, 23:13
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Genau. Und die Menschen, die da steinewerfend, plündernd und brandstiftend durchs Schanzenviertel gezogen sind, lehne ich ab und verachte sie.
Also darf ich sie sprachlich korrekt als Pack bezeichnen.
Auch wenn der eine oder andere heute wieder mit Schlips und Kragen am Bankschalter steht oder im Finanzamt Steuererklärungen bearbeitet. Weil er dank Vermummung nicht erkannt wurde.
Also sogar "feiges Pack".
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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10.07.2017, 23:14Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Folgender Abschnitt aus der Wikipedia ist in diesem Zusammenhang interessant:
Unter dem Gesichtspunkt, dass heute viel Bildmaterial von Versammlungen durch Privatpersonen und nicht mehr hauptsächlich von der Presse und der Polizei angefertigt wird, muss das Vermummungsverbot gegebenenfalls neu bewertet werden. Digitale Kameras mit hoher Auflösung sind erschwinglich, und Bilder und Videos können über das Internet leicht einem breiten Personenkreis zugänglich gemacht werden, und letztlich kann in einigen Fällen auch schon biometrische Gesichtserkennungssoftware von Privatpersonen genutzt werden (FindFace als Beispiel). Ein Gericht hatte daher bereits eine vermummte Demonstrantin, die sich zum Schutz vor politischen Gegnern, die Kundgebungen systematisch filmen bzw. fotografieren und das Bildmaterial möglicherweise zu Repressalien verwenden, freigesprochen. Das LG Hannover merkte an, der Gesetzgeber könne sich durch das Vermummungsverbot unwillentlich zum Gehilfen gewisser politischer Gruppierungen machen.
Das ist nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Nehmen wir an, die Anwohner, die im Umfeld der Roten Flora zuhause sind, wollen übermorgen gegen linksextremistische Gewalt demonstrieren. Und sie haben ganz handfeste Angst, ihre Nachbarn könnten sie später abpassen und zusammenschlagen. Sollen sie dann wegbleiben?
Übrigens ist der Marsch der G20-Zombies als ausgesprochen origineller und friedlicher Protest empfunden worden. Es ist aber gar nicht abwegig, hier von einer "Vermummung" zu sprechen. Die Theaterschminke ist durchaus geeignet, die Gesichtserkennung massiv zu erschweren. Es würde sicher als unbillige Repression empfunden werden, wenn die Polizei einen solchen Marsch auflösen würde.
Ich finde das Thema wirklich nicht so einfach.
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10.07.2017, 23:14
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich habe in einem anderen Thread das Wort Pack ebenfalls benutzt- das scheint tatsächlich ein regionales Ding zu sein.
Unter Pack versteht man hier Menschen, die sich asozial ( und zwar wirklich im Wortsinn, also ausserhalb dessen, was quasi " gesellschaftlicher Konsens" ist) verhalten. Durch Worte, Taten, Auftreten. Hat nichts mit dem Einkommen zu tun- " Pack" kann auch gutsituiert sein.
Im Plattdeutschen gibt es den Ausdruck "Fent", ich weiß nicht, ob es richtig geschrieben ist. Das ist deutlich milder... Beispiel: Eine Horde 18-20jahriger feiert zu ausgelassen, es wird laut, die Nachbarn beschweren sich, zudem sieht am nächsten Morgen das Partygelände aus wie ein Schlachtfeld , kaputte Flaschen, Partymüll überall... wieder nüchtern räumt die Truppe verkatert und kleinlaut alles wieder auf.
Sowas nervt, stört, aber es kommt nichts und niemand zu Schaden.
Folgerichtig wurden die randalierenden Chaoten in Hamburg hier heute allgemein als " Pack" bezeichnet, die am Samstag Abend bzw Samstag Nacht lautstark und angetrunken vom Schützenfest heimkehrenden Teile der hiesigen Dorfjugend ( die dabei das halbe Dorf wenigstens kurz aufweckten) als "Fentens". Wobei ein Fent in aller Regel männlich und jung ist. Es gibt keine entsprechende Bezeichnung für Mädchen oder Frauen gleichen Benehmen.....
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10.07.2017, 23:15Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Es geht vermutlich um a) eine Priorisierung und b) Verhältnismässigkeit.
Da streitet bei a) sozusagen eine Freiheit mit einem Verbot. Was ist vorranging zu beachten?
Und zu b): Wenn nur einer eine Vermummung trägt und superschnell von vorne nach hinten und wieder zurückrennen kann (
), die komplette Veranstaltung auflösen?
Ansonsten:
Ich schlage statt Pack oder Verbrecher einfach Gewalttäter vor. Dann kommen wir alle rechtzeitig ins Bett.
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10.07.2017, 23:24
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich glaube, bei der Vermummungsgeschichte ist es etwas "verwaschen".... ich kenne es so, dass die Polizei bei Demos erstmal die " vermeintlich Vermummten" anspricht, auch den Zug meist in Absprache mit den Verantwortlichen erstmal stoppt....bis sich " Grenzfälle entmummt" haben.
Vermummung darf nicht dazu führen, dass die Identifizierung erschwert bzw verhindert wird.
Ist ein Fingerspitzengefühlsdings für die Polizei.
Bei Anti-Atom Demos gab es schon mal Diskussionen wegen komplett weiss geschminkten Gesichtern und Haaren zu komplett weissem Outfit.
Aber wenn man den Polizisten einigermaßen sachlich und ruhig begegnete, gab's meist kein Problem.
Bei 20 Leuten ganz in weiss hat man das gleiche Problem wie bei 20 Leuten ganz in schwarz- man kann sie nicht gut unterscheiden.
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10.07.2017, 23:27
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Das muss jeder für sich selbst beachten. Ist ihm die Demo wichtiger als eventuelle Repressalien.
Es gibt nun mal Berufe, die die Freiheit (z.B. das Demonstrationsrecht) ein Stück weit einschränken.
Das weiß man ja, wenn man diesen Beruf ergreift. Und man kann sich entscheiden.
Nö. Die Vermummten zu entfernen würde ja reichen. Der Rest darf gern weiter friedlich demonstrieren.Und zu b): Wenn nur einer eine Vermummung trägt und superschnell von vorne nach hinten und wieder zurückrennen kann (
), die komplette Veranstaltung auflösen?
Genau das wurde in Hamburg ja versucht.
Leider mit wenig Erfolg.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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10.07.2017, 23:39Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Achso, ich meinte konkret Versammlungsfreiheit vs. Vermummungsverbot.
Vielleicht gibt es da eindeutige Rechtsprechung, ich weiß es nicht.
Betäubungspfeil?Nö. Die Vermummten zu entfernen würde ja reichen. Der Rest darf gern weiter friedlich demonstrieren.
Genau das wurde in Hamburg ja versucht.
Leider mit wenig Erfolg.
Man könnte sich auch vorstellen, daß die Unvermummten Solidarität mit dem Sprinter zeigen.
Auch Sasapis Einwand mit der Unschärfe bzw. Verwaschenheit geht ein.
Das müssen die Beamten vor Ort alles abwägen.
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10.07.2017, 23:40
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Wobei es auf der Pressekonferenz ja auch hiess- man habe erfahrene Polizeiführer eingesetzt, die gesagt hätten, sie hätten so ein Vorgehen noch nicht erlebt- ein wie auf ein Zeichen hin gleichzeitiges " Eskalieren" aus verschiedenen Richtungen.
Es wäre zu Beginn der Demo noch versucht worden, auch auf Bitten der Demo- Verantwortlichen hin, den "friedlichen Teil" der Demonstranten über eine Ausweichstrecke zur ursprünglichen Strecke hinzufügen, was aber dann auch nicht mehr ging.
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10.07.2017, 23:49Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Meldungen über Morddrohungen gegen Sören Kohlgruber habe ich nicht gefunden. Nur eine Meldung, dass er aus der Demo heraus zu Hetzjagd auf vermeintlich Rechte aufgerufen haben soll und dass er seitdem seinen Job los ist.
Morddrohungen gehen selbstverständlich nicht in Ordnung und sind immer völlig inakzeptabel. Warum aber versuchst Du nun Don Alphonso die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben? Wenn dieser Sören Kohlgruber Dünnschixx tweetet, so ist es völlig legitim und legal, das anzuprangern und blöd zu finden. Wenn dies dann jemand zum Anlass nehmen sollte, Morddrohungen auszusprechen, so ist doch dieser jemand verantwortlich. Oder habe ich etwas übersehen und hat Don Alphonso dazu angestachelt Morddrohungen auszusprechen?
Nach „Hetzjagd“-Vorwürfen beim G20: Zeit Online trennt sich von „Störungsmelder“-Autor Sören Kohlhuber



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