Und ich würde es richtig toll finden, wenn das auch so bleibt.
Dir auch?
Das ist eine gute Idee. Problemlösung beginnt mit der Benennung des Problems. Haben wir ja irgendwie alle mal gelernt.
Aber wie viele Problembenennungen werden - siehe allein die Bri - schon im Ansatz verbal niedergeknüppelt, weil sie links, rechts oder sonstwo radikal einsortiert werden.
Vielleicht sollte sich zuerst mal die Akzeptanz eines anderen Blickwinkels verbessern und die Bereitschaft, anderen zuzuhören, bevor man ihnen das Wort abschneidet, sie lächerlich macht und sie in Schubladen packt.
(Nicole, das hier geht nicht persönlich an Dich... Du warst nur die Lieferantin des Stichworts.)
Und Du trägst so gar nichts dazu bei?
Das sehe ich nicht so.
Herr Scholz wird sicher nicht derjenige sein, der entschieden hat, dass G20 in Hamburg (und an keinem anderen Ort in Deutschland) stattfindet. Die Entscheidung wurde von der Regierung getroffen. Inwieweit Frau Merkel persönlich involviert war, weiß ich nicht.
Was Herr Scholz von Amts wegen zu verantworten hat, ist der Zustand in seiner Stadt (bzgl. linksradikaler und autonomer Szene).
Es wäre angesichts dieser Umstände besser gewesen, er hätte der Regierung vom Standort Hamburg abgeraten. Aber er hoffte wohl auf Glanz und Hansestadtwerbung. Was nun sehr schief gelaufen ist.
Das fragst Du als angeblich politisch interessierter Mensch allen Ernstes?
Nachrichten schauen, Radio hören, Presse lesen... und manchmal hilft sogar die Bri.
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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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09.07.2017, 22:31
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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09.07.2017, 22:35
AW: G20 Gipfel in Hamburg
am einzigen Feiertag der Linken = Sozialisten wird es geduldet und schöngeredet, seit langem. Zur Frage der Unterstützer die hier aufkam, da braucht man keine Namen zu nennen, es ist die pol. Richtung die es toleriert.
Ich habe es mir gerade angehört, schöne "irische" Volksmusik. Na ja Texte gibt es bessere (mM), wie öfter in der Musik, man kann ihn aber gut feiern, den Text, nichts schlechtes dabei.
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09.07.2017, 22:39Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Die Frage, ob eine Veranstaltung verboten werden kann, ist ihrer Natur nach immer eine juristische Frage. Da geht es ja um Gesetze und ihre Auslegung. Und für juristische Fragen kann nur die Justiz zuständig sein.
Gehen wir mal vom Beispiel G20-Gipfel weg und schauen meinetwegen aufs Wirtschaftsrecht. Da landen teilweise unglaublich komplexe Fälle vor Gericht, und es kann ohne weiteres sein, dass ein hochrangiger Manager einen besseren Überblick über die Materie hat als der größte Teil der Richter. Aber man kann das Wirtschaftsrecht ja nicht aus der Justiz ausgliedern und irgend welchen Gremien überlassen. Da würde man eine Art von Paralleljustiz schaffen.
Wobei Richter natürlich nicht in der leeren Luft entscheiden, sondern gegebenenfalls Sachverständige zuziehen.
Meines Wissens ist die Rechtslage in Deutschland übrigens so, dass man Demonstrationen nicht zu genehmigen braucht. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht und man braucht keine gesonderte Erlaubnis, um seine Grundrechte wahrzunehmen. (Eigentlich logisch.) Man muss die Demonstration lediglich anmelden.
Die Frage ist also gar nicht, ob eine Demonstration erlaubt werden muss. Die Frage ist, ob sie unter ganz bestimmten Umständen verboten werden darf. Dafür gibt es hohe Hürden und der Veranstalter brauch nicht den Beweis anzutreten, dass mit der Veranstaltung alles seine Richtigkeit hat. Viel mehr muss ein Verbot sehr gut begründet werden.
Wenn man darüber nachdenkt, dann ist das völlig plausibel. Es wäre ja völlig paradox, wenn Grundrechte nur auf besonderen Antrag und nach sorgfältiger Prüfung gewährt würden.
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09.07.2017, 22:42Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Und wer es trockener und länger mag, hier die G20-Abschlußerklärung:
https://www.g20.org/gipfeldokumente/...erklaerung.pdf
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09.07.2017, 22:45
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es gegen ihren Willen in Hamburg stattgefunden hätte und nicht zu entscheiden (dagegen), ist auch eine Entscheidung. Das Treffen ist zu wichtig für jede Regierung (Chef + Vize) das darüber nicht in einer (eher mehrere) Sitzung gesprochen wird und wenn es nur ist, ob alles planmäßig läuft und vorbereitet ist.
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09.07.2017, 22:48Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich will nicht zynisch klingen, aber ist es möglich, dass man die Rote Flora lange toleriert hat, weil sie ein Touristenmagnet ist? Für viele Hamburgbesucher gehört es offenbar zum Standardprogramm, mal die Hausbesetzer-Szene anzugucken.
Das wäre natürlich ein Treppenwitz. Die Rolle als PR-Faktor ist sicher ganz und garnicht mit dem Selbstbild dieser Leute kompatibel.
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09.07.2017, 22:58
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09.07.2017, 23:06
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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09.07.2017, 23:11
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Wir betonen, dass eine gerechte, angemessene Entlohnung und sozialer Dialog weitere wesentliche Bestandteile nachhaltiger, inklusiver globaler Lieferketten sind.
Angemessene Entlohnung ist ein Bestandteil einer Lieferkette
aus dem link in #698Geändert von Nicole1965 (10.07.2017 um 01:15 Uhr)
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09.07.2017, 23:14
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich war schon mehrmals als Tourist in Hamburg... aber noch nie wäre ich auf die Idee gekommen, die Rote Flora zu besichtigen.
So wie ich in anderen Städten (z.B. Berlin) als Tourist auch nicht jeden Problembezirk sehen möchte.
Ich bin da sicher nicht maßgebend, aber ich schaue mir - gerade als Tourist und in meiner Freizeit - gerne die schönen oder kulturellen Seiten einer Stadt an. Solche abgewrackten Viertel zähle ich weder zur Kultur noch finde ich sie schön.
Ich bin da sicher nicht maßgebend. Aber ich neige auch nicht zum Katastrophentourismus.
Ich muss auch nicht ausgerechnet dann in die Kölner Altstadt (die ich sonst häufiger besuche), wenn der Rhein überschwappt. Aber es gibt ja leider genug Bekloppte, die das toll finden.Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)






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