Der NDR hat auch diese Bilder gebracht- aber ja, die friedlichen Demos gingen in der Berichterstattung unter, fand ich.
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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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09.07.2017, 18:15
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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09.07.2017, 18:16
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Der Autor hat nun einmal diesen Zusammenhang betrachtet, ich halte ihn auch für wichtig. Unstrittig gibt es viele andere Facetten, die auch eine Betrachtung verdient hätten. Nicht alles passt in einen einzigen Artikel!
Was die Krawallbrüder an Geschichte in der Birne haben, interessiert mich allerdings überhaupt nicht. Das ist nun wirklich das allergeringste Problem im dem Gesamtkomplex.
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09.07.2017, 18:19
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Tja, als Demonstrant würde mich das sehr ärgern. Immerhin verderben die Leute vom schwarzen Block die mediale Aufmerksamkeit für berechtigte Anliegen! Fragt sich allerdings, warum das die Organisatoren nicht genauso sehen und den schwarzen Block konsequent ausschließen?
Dass das Gros der Journalisten immer auf das Grellste draufhalten ist ja wahrhaftig keine neue Erkenntnis.
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09.07.2017, 18:34Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Wir Deutschen leben eigentlich besser als vor 2008 und in den 90igern. In dieser Zeit waren wir durch die deutsche Einheit noch sehr beschäftigt Wohlstand für alle zu generieren. Wohin ich schaue bis auf bekannte Länder in Europa nimmt der Wohlstand zu ,allerdings wir haben massive Umweltprobleme.
Ich verstehe tatsächlich nicht ,was Du damit meinst ?
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09.07.2017, 18:36
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Die Demos hatten doch nichts miteinander zu tun, die waren getrennt voneinander.
Die Demo "Welcome to Hell" war von den linksextremisten selbst angemeldet und am Donnerstag und auch sehr klein, das war die die eskaliert ist. Die Krawalle in der Schanze hatten auch nicht mal örtlich, was mit der Fahrraddemo zu tun, die über die Uni gefahren ist.
Und auf der großen am Samstag habe ich zumindest keinen schwarzen Block gesehen, die war jedoch auch so groß, dass sie über drei Stadtviertel im Zentrum und Osten der Stadt zog. Zu der Zeit war die Schanze und St. Pauli immer noch dicht. Die nicht im Osten der Stadt liegen, wo die große Demo lang ist.
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09.07.2017, 18:42
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Türkisblau, eine Organisatorin sagte am Samstag sinngemäß- auch die Autonomen sind willkommen, wenn sie sich an die Regeln halten. Der schwarze Block ist nicht DER schwarze Block...
Und auf der Pressekonferenz sagte der Polizeiführer, am Freitag Abend hätte die Kundgebung wirklich ruhig begonnen. Es hätte im schwarzen Block ein paar Vermummte gegeben, die Organisatoren wären darauf hingewiesen worden, man hätte dann während 30 Minuten darauf hingearbeitet, dass die Vermummten sich " entmummen"...
Klappte nicht, deshalb die Taktik der Polizei, die " Blöcke" zu trennen... die " Bunten" hier, die "Schwarzen" dort...
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09.07.2017, 18:43
AW: G20 Gipfel in Hamburg
G20-Demonstration: "Friedlich ist ein vieldeutiger Begriff" | ZEIT ONLINE
Solange Herrschaften, wie dieser graue Zausel von attac, nicht kapieren dass sie benutzt werden, werden die berechtigten Anliegen ungehört verhören. Wie er sich dreht und windet, um eine Distanzierung vom schwarzen Block zu vermeiden ist sehr lesenswert. Ähnliche Verhaltensweisen gibt es auch in Teilen der Grünen und der Linken. Solange es solche Helfer im bürgerlichen Milieu gibt, wird es weitergehen wie bisher.
Mir wäre es ja zu blöd, als Manövriermasse von Terroristen herzuhalten, aber Tausende sehen das offensichtlich anders.
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09.07.2017, 18:45
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09.07.2017, 18:53
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich würde ja eher sagen, die Leute die sich für die Anliegen interessieren bekommen das auch mit, Krawall hin oder her. Und den anderen würde es vermutlich auch dann am Hintern vorbeigehen, wenn darüber ausführlich berichtet würde.
Denn so Themen wie weltweite Gerechtigkeit, Klimawandel etc. sind entweder schon im Bewusstsein da oder sie werden es vermutlich nie sein.
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09.07.2017, 18:57
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Kannst du mir Zahlen liefern aus denen deine Definition von Wohlstand hervorgeht und die Steigerung dessen?
Ich bin vor 20 Jahren schon gereist. Und heute. In den 90ern gab es weder den
- Brexit
- noch eine dermaßen große Frustration mit der EU, dass man sich fragt ob sie in 5 Jahren noch existiert
- ein Trump undenkbar
- die Türkei war eine dem westen zugewandte Demokratie, aufstrebend, heute eine Autokratie
- Polen war ebenfalls aufstrebend, heute gibt es weder dort noch in Ungarn Gewaltenteilung
- weitere fünf Staaten haben rechtsnationale Extreme Parteien die kurz vor Übernahme sind
- achso ich vergas: der Terror
- Deutschland ist der Discounter Europas, früher war das mal ein Synonym für Wertarbeit
Und ja da ist ein Unterschied. Wahrscheinlich nicht wirklich sichtbar in den vier bestgestellten Ländern der Welt. Ok. Das heißt aber nicht, dass man immer so weiter machen muss, wenn das Gebälk um einen herum mehr als ächtzt bis kurz vor Bruch ist. Oder will man, dass es bricht?
Das was bisher funktioniert hat funktioniert so nämlich nicht weiter.
Vielleicht sollte man anfangen Probleme zu benennen, damit man anfangen kann sie zu lösen. Wir leben nicht mehr in den 90ern. Es ist 2017. Und was da draußen abläuft ist tatsächlich, verbesserungswürdig.


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