Bei mir steht in der Überschrift G20 (Krawalle).
Mir ist nicht bekannt, dass die Nationalsozialisten etwas mit Lenin zu tun hatte, nur weil irgendjemand die Partei "Sozialisten" genannt hat.Und wenn Steve Bannon eine Anleihe bei den Methoden von Lenin nimmt, nämlich Zerstören und dann die eigenen Utopie aufbauen, bestätigt das eine Binse: Links- und Rechtsextremismus gleichen sich.
Ein bisschen gründlicher Lesen, dann klappt's auch mit der FAZ
Lesen kann ich danke der freundlichen Nachfrage.
Und genau deshalb, stelle ich diesen Artikel in Frage.
Ja es gibt auf der rechten und der linken Seite staatsfeindliche Elemente. Stimmt. Bannon hat mit Lenin nichts zu tun, auch wenn er das marketingtauglich in Szene setzt und die FAZ da leider drauf rein fällt (schade!).
Was nämlich passiert, wenn man beides in einen Topf wirft: man wird die beiden extremistischen Strömungen garantiert nicht entgegenwirken in dem man blankes Unwissen demonstriert.
Noch dazu so einen Faux Pax, dass man Extremisten, die tatsächlich an einer US-Regierung beteiligt sind (Bannon) mit den Gewalttätern auf der Straße verwechselt. Beiden muss anders bei gekommen werden.
Peace![]()
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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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09.07.2017, 17:37
AW: G20 Gipfel in Hamburg
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09.07.2017, 17:45
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Na ja, genau das haben ja die Autonomen in den letzten Tagen eindrucksvoll bewiesen.
Doch und zwar insofern, dass Bennon genau wie Lenin (damals) gerne eine bestehende Ordnung zerstören möchte, um eine neue Ordnung gemäß seiner Ideologie installieren zu können.
Ob die Ideologie links- oder rechtsradikal ist, ist in dem Zusammenhang erst mal egal.
Es ist das gleiche Prinzip.
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09.07.2017, 17:51
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Schön dass wir uns einig sind:
Mein Satz:
Ja es gibt auf der rechten und der linken Seite staatsfeindliche Elemente. Stimmt.
Welches Interesse verfolgst du dermaßen argumentativ spalten zu wollen und ständig einen Gegensatz konstruieren zu wollen?
Ernst gemeinte Frage, denn du liest offensichtlich sehr selektiv.
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09.07.2017, 17:54
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Die hilflose und von allen ängstlich postulierte Toleranz gegenüber Gewalttätern und Gewalt ist eine - meiner Ansicht nach - vermeidend wollende Vorwegnahme der ängstlich erwartenden Vorwürfe, Deutschland oder Deutsche würden Minderheiten unterdrücken oder andere Religionen missachten.
Wir verdrehen uns bis zur Unkenntlichkeit bis zur Leugnung unserer demokratischen Werte und bis zur Handlungsunfähgkeit unserer demokratischen Institutionen wie Justiz und Gewaltabwehr. Wir schützen nicht mehr unsere Bürger und unsere Häuser, weil wir fürchten, irgendjemand auch aus den eigenen Reihen könne uns Vorwürfe machen.
Wenn wir nicht endlich diese Attitüde ändern, wird es morgen noch ganz anders in Deutschland knallen.
Extremisten und Gewalttäter und Verbrecher dürfen nicht von uns geschont oder beschützt werden.
Die Strategie in Hamburg war eine, die seit vielen Jahrzehnten geübt wird. Sie nützt nur den Extremisten und macht viele Menschen kaputt, die doch für die Gefahrenabwehr arbeiten.Geändert von Lukulla (09.07.2017 um 19:09 Uhr)
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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09.07.2017, 18:02
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Ich war bis zum G20 Gipfel in Hamburg noch am Überlegen, wo ich bei der Wahl ein Kreuzchen machen soll. Nach diesen Tagen in Hamburg weiß ich es. Auf keinen Fall möchte ich, dass bei uns "Freiheit" so pervertiert ausgelebt werden darf.
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09.07.2017, 18:03
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Meiner Meinung nach war G20 in Hamburg der naive Versuch weiterhin die Illusion aufrecht erhalten zu wollen, dass wir immer noch in Saus und Braus und Frieden leben wie vor 2008, wie vor 2001.
Man sollte endlich hinschauen, dass diese Methoden die vor diesen beiden Ereignissen Finanzkrise und World Trade Terrorangriff schlichtweg: erneuert und erheblich auf die Füsse gestellt werden müssen.
90er Jahre war schön und gut. Fein.
Die sind jedoch um.
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09.07.2017, 18:04
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Sehe ich anders.
In der heutigen Pressekonferenz kam streckenweise gut zum Ausdruck, dass es Vorfälle gab, die es bislang SO nicht gab- Angriffe auf Polizeibeamte aus mehreren Richtungen gleichzeitig, wie auf ein Zeichen hin.
Ich denke, wir werden nie ganz ohne solche Krawalle davon kommen- auch ein " im Vorfeld aus dem Zug holen", wie heute in einigen Diskussionsrunden zu hören war, funktioniert doch in der Praxis nicht.
Man könnte gezielt in solchen Zügen nach Personen suchen, die wegen gewalttätigen Ausschreitungen einschlägig vorbestraft sind. Aber das wird nichts bringen, das sind nur ein paar Leute...
Wonach will man dann gehen? Ist jung, schwarz gekleidet, hat einen Rucksack dabei und reist nach eigener Auskunft zu einer Demo an?
Editiert: ist eine Antwort auf Lukullas Posting!
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09.07.2017, 18:08
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09.07.2017, 18:12
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Wer hat eigentlich die Entscheidung "Hamburg" getroffen?
Bei demjenigen dürfen wir uns herzlich bedanken.
Es ist bekannt, dass es 2000 -3000 europäische schwarz Blockler gibt, es ist bekannt, das diese paramilitärische Strategien verfolgen. Es ist bekannt, dass Hamburg Deutschlands größtes und ältestes Autonomenzentrum ist.
Ich war in Hamburg auf der Demo am Samstag mit 20000 - 40000 Menschen die völligst friedlich demonstriert haben. Am Tag vor den Ausschreitungen war noch eine Fahrraddemo mit tausenden Fahrrädern die durch die Straßen sind: klingelnd. Total nett. Dann kam die Hölle.
Warum werden diese friedlichen Bilder nicht gezeigt?
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09.07.2017, 18:13
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Mittlerweile fehlt das Wehrhafte der Demokratie. Es wird gegen uns alle gehen, wenn wir unsere liberale Gesellschaft nicht verteidigen. Was mich mittlerweile regelrecht ank... sind mediale Versteher wie Jakob Augstein. Gewalt von links kleinreden aber alles, was nur im entferntesten nach rechtsradikal aussieht, sofort erbarmungslos brandmarken.
Es gibt keine bessere Methode, um die Leute aus der politischen Mitte zu treiben.



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