ja sicher, die haben wohl die Demo mitorganisiert und sie dann für aufgelöst erklärt, als es nicht mehr weiter ging. Ich kann das nicht richtig einschätzen, fand es aber erwähnenswert, dass da in gewissem Sinn zurückgerudert wird.
Diese Diskussion gabs auch früher in Berlin über den Ort der Randale (="wenn ihr die Kapitalisten treffen wollt, warum legt ihr beim 1. Mai den Kiez in Schutt und Asche und trefft die falschen Leute"). Dann gab es auch bei Wackersdorf, Brockdorf etc. die Diskussion um bewusste Gesetzesübertretungen und rote Linien.
Es bleibt für mich dabei: weder die entfesselten präpotenten Akteure in der gestrigen Nacht noch die voyeuristischen "Touristen" sind eine linke politische Kraft.
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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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08.07.2017, 20:46
AW: G20 Gipfel in Hamburg
I will dance
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08.07.2017, 20:47Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Die Maske war schon bei der Anmeldung dieser Demo ab (was da stand, was ich verlinkt hatte, Beitrag 131):
Beuth sagt, die Polizei werde versuchen, die Teilnehmer schon auf ihrem Weg zur Demo abzupassen und sogenannte „gefährliche Gegenstände“ und Helme zu beschlagnahmen. Dem solle man sich entziehen, indem man zu mehreren anreist. „Je größer die Gruppen sind, desto schwieriger wird die Durchführung.“
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08.07.2017, 20:51Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Haben sich eigentlich die Linken und die Grünen mal dazu geäußert?
Außer der Kritik an der Polizei von den Grünen habe ich nichts mitbekommen. (war aber auch heute den ganzen Tag außer Haus) Gab es da irgendwelche Statements zu den Gewaltausschreitungen?
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08.07.2017, 20:57
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Sie verorten sich selbst als links, sprich als sozial engagierte Aktivisten gegen die "Bonzen" und das Establishment.
(Sind sie zwar nicht, sondern nur Zerstörer, aber das sind Rechtsradikale ja auch)
Warum sind sie dann keine linke politische Kraft?
(Rechtsradikale sind doch auch eine rechte politische Kraft?)
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08.07.2017, 21:00Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
politik/deutschland/g20-warum-schweigen-die-gruenen-zu-den-gipfelprotesten
Haben die Grünen Biss und Rebellion verloren? Fürchten sie, im Wahljahr mit möglichen Ausschreitungen in Verbindung gebracht zu werden?
(...)
"Die Stille der Parteispitzen ist politische Feigheit", sagte Giegold weiter. "Offenbar fürchten alle, für mögliche Gewalttaten mitverantwortlich gemacht zu werden.
Gleichzeitig wollen sie es sich vielleicht auch nicht mit den (gewalttätigen) Autonomen, Linksradikalen usw. und deren Sympathisanten verscherzen, wer weiß.
Hier noch was, heute morgen haben sie sich geäußert, Simone Peter z.B. verurteilt "Blünderungen":
Grune hadern mit G20-Protesten: Ozdemir verurteilt "sinnlose Gewalt" - Reportageseite - Tagesspiegel
Etwa zur gleichen Zeit, wenn ich das richtig sehe, hat die innenpolitische Sprecherin der Grünen
die Hamburger Polizeiführung für die Zuspitzung bei der Auftaktdemonstration zum G20-Gipfel mitverantwortlich gemacht. Demnach habe die Strategie der Einsatzleitung zu dutzenden Verletzten auf Seiten der Demonstranten und der Polizei geführt.
Grune machen Hamburger Polizei fur Eskalation bei G20-Protest mitverantwortlich - Video - FOCUS Online
Naja, wenn sie es begründen kann. Ich weiß nicht, ob es stimmt oder nicht. Ich hätte ja z.B. viel mehr präventives bestimmte Leute nicht in die Stadt Lassen erwartet. Und auch da weiß ich nicht, ob das vielleicht nur nicht möglich war. Vielleicht erfährt man ja noch mehr dazu.Geändert von Inaktiver User (08.07.2017 um 21:17 Uhr)
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08.07.2017, 21:07
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Diese linke Gruppierung ist eine politische Kraft, sogar Schlagkraft und wird von anderen Gruppierungen hofiert und gefördert. Der "schwarze Block" hat auch Abstufungen und unterschiedliche Ausichtungen, Autonome, Anarchisten, Anti-Faschisten,... eine bunte Welt und nicht einfarbig.
Marxisten und Bolschiwiki sind selten gewaltfrei.
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08.07.2017, 21:08Inaktiver User
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08.07.2017, 21:10Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Das sicher nicht, aber nicht alles, wofür man kein Verständnis hat, ist strafbar.
Ich glaube, die "Störung der öffentlichen Ordnung" gibt es im österreichischen Strafrecht, aber nicht im deutschen.Man könnte ihm "Störung der öffentlichen Ordnung" vorwerfen und ihn zu Sozialstunden verurteilen z.B. die Strassen von Hamburg aufräumen, bei deren Zerstörung sie beigewohnt haben.
Außerdem könnte man argumentieren, dass die öffentliche Ordnung sowieso erheblich gestört ist, wenn irgendwo eine brennende Barrikade aufgetürmt ist. Ob daneben noch einer mit dem Handy steht und eine Schnute zieht, darauf kommt es dann auch nicht mehr an.
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08.07.2017, 21:11
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Interessante These:
Hamburg: Die Konsequenz einer Kuschelpolitik mit Linksextremen - WELT
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08.07.2017, 21:17Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg


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