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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Für alle Einsatzkräfte gilt: Eigensicherung geht immer vor. Das gilt auch für den Einsatzleiter, der für die Sicherheit der Beamten zuständig ist. Wenn er seine Leute mit unzureichender Ausrüstung und/oder ohne klare Kenntnis der vermuteten Lage mit der Ansage "Hart durchgreifen!" losgeschickt hätte, dann wären evtl. verletzte Polizisten auf sein Konto gegangen.
    Ich habe den Medien entnommen, dass später am Abend Spezialeinheiten, die auch für Anti Terror Einsätze ausgerüstet und ausgebildet sind, hinzu kamen, die dann zusammen mit der Bereitschaftspolizei Block für Block geräumt hat.
    Passt zu dem, was man gegen 2 Uhr nachts im Fernsehen sehen konnte.
    Und zusammen mit der Aussage des Sprechers der Polizei, man habe sich an der Tatik der Autonomen ausgerichtet ( Barrikaden errichten und anzünden, die die Polizei wegräumen muss, um die Polizisten dann quasi aus dem Hinterhalt anzugreifen) klingt das für mich schlüssig.

  2. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von rottenmeier Beitrag anzeigen
    Es geht doch nicht um das Gros der Einsatzkräfte vor Ort, die wären gewiss selber lieber woanders.
    Guckst du (@nochkurz) hier
    Jan Reinecke (Bund deutscher Kriminalbeamter, Landeschef Hamburg) vor Monaten:
    Die politische Entscheidung, den G20 Gipfel in Hamburg stattfinden zu lassen, wird die Stadt womöglich teuer zu stehen kommen. Politiker, die die vorgetragenen strategischen Bedenken von Polizei- und Gewerkschaftsführern mit Basta-Rhetorik, wie etwa 'das muss eine Demokratie aushalten können', weggewischt haben, werden nach dem Gipfel die Verantwortung zu tragen haben. ...Tatsächlich sollte die Freie- und Hansestadt Hamburg eine Lage wie den G20-Gipfel aushalten können. Doch zu welchem Preis? Manch ein Hamburger Polizist denkt in diesen Tagen jedenfalls mit sehr viel Wehmut an den im Jahr 2015 im Bayerischen Elmau veranstalteten G7-Gipfel zurück.
    Interview: G20-Gipfel ist aus Sicht der Polizei ein Pulverfass — BDK: Bund Deutscher Kriminalbeamter

    oder hier
    Offener Brief eines Polizisten: Gedanken zum G20-Gipfel in Hamburg
    „Frechheit“: Polizist lasst Wut uber G20-Gipfel in Hamburg freien Lauf | Politik

    Sie haben ihre Direktive von oben und agieren mehr oder weniger danach. Abgesehen davon, sind wie bei allen Berufsgruppen natürlich auch bei denen sone und solche dabei. Etliche haben Angst, andere zu viel Adrenalin.
    Der Fisch stinkt aber i.d.R. vom Kopf. Das sind in diesem Fall und was diese Seite angeht für mich Merkel, de Maiziere, Scholz, Grote und Dudde.
    habe ich mich gestern schon drüber aufgeregt:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Während Merkel wahrscheinlich gemütlich mit allen beim Essen saß, in der Elbphilharmonie Musik genießt, dürfen die Polizisten und völlig unbeteiligte Anwohner den Wahnsinn erleben. Menschen werden verletzt, Geschäfte geplündert, Autos, Häuser ect, verwüstet, S-und U-Bahnbetrieb wurde eingestellt...super, wenn man gerade von der Spätschicht heim will.

    Während die Verantwortlichen für die Wahl des Austragungsortes gemütlich den Abend verbringen.

  3. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Sasapi
    Und zusammen mit der Aussage des Sprechers der Polizei, man habe sich an der Tatik der Autonomen ausgerichtet ( Barrikaden errichten und anzünden, die die Polizei wegräumen muss, um die Polizisten dann quasi aus dem Hinterhalt anzugreifen) klingt das für mich schlüssig.
    Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob man das Viertel nicht einfach über Nacht gepflegt hätte ignorieren können. Stell Dir vor, jemand richtet eine brennende Barrikade auf und wartet und wartet und es kommt keiner.

    Aber im Interesse der unbeteiligten Anwohner kommt das wahrscheinlich nicht in Frage.

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (OT: Meines Erachtens neigen die Besucher von Rockfestivals überhaupt nicht dazu, Frauen sexuell zu nötigen.)
    Oha. Ist zwar OT, aber aktuell wurde ein Rockfestival für 2018 aus eben diesem Grunde abgesagt. Es ging auch um mehr als "nur" Nötigung.
    Geändert von Fourthhandaccount (08.07.2017 um 19:18 Uhr)


  5. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Oha. Ist zwar OT, aber aktuell wurde ein Rock-Festival für 2018 aus eben diesem Grunde abgesagt. Es ging auch um mehr als "nur" Nötigung.
    meinst du Schweden?

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Ja.


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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    HedwigDohm, diese " Wir lassen sie einfach toben..." Strategie wäre vermutlich in einem eher dünn besiedelten Gebiet wie meinem gegangen...
    Da hätte man kurzerhand alle 750 Dorfbewohner im Vorfeld informiert - uns steht Ärger ins Haus- hätte Notunterkünfte eingerichtet, wer trotzdem bleiben will, OK...und hätte sie toben lassen. Vielleicht hätte man Gebäude, Fahrzeuge etc. Im Auge behalten können.
    Wenn der Mob dann erstmal etliche Kilometer durch die ostfriesische Pampa getrabt wäre mit nix als Weide und Acker rechts und Deich links hätte sich die Sache im wahrsten Sinne des Wortes totgelaufen.
    Außerdem kann man hier sehr weit gucken, man hätte die Täter auch leicht einfangen können...
    Nur- unsere Polizei bekäme das alles mangels Übung nicht hin und im Moment ist Hochsaison, da wären die Urlauber im Weg.
    Aber so im Januar, Februar....das ginge.

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    ich weiß nicht, ob das schon gepostet wurde
    Aus dem Liveticker von ntv
    16:10 Rote Flora distanziert sich von Gewaltexzessen +++
    Das autonome Zentrum Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel distanziert sich von den Gewaltausbrüchen in der Nacht zum Samstag. "Wir sagen immer, dass die bewusste Regelübertretung Teil autonomer Politik sein muss", sagte Sprecher Andreas Blechschmidt. "Aber wir sagen auch, es gibt Kriterien dafür und auch rote Linien. Die Art und Weise, wie letzte Nacht hier agiert worden ist, hat aus unserer Sicht diese rote Linie überschritten." Die Rote Flora sei an Gewalttaten nicht beteiligt gewesen. Der andere Sprecher Andreas Beuth sprach von "sinnfreier Gewalt". "Wenn man anfängt, die kleinen Läden zu zerlegen und die Autos der Anwohner, dann habe ich da kein Verständnis für. Das wollen wir nicht, das muss unterbleiben."


    Liveticker zum G20-Gipfel: +++ 19:29 Steinmeier kommt nach Hamburg +++ - n-tv.de

    Mit 'politisch links' haben für mich die hier angesprochenen Gewalttouristen sowieso nix am Hut.
    I will dance

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    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Wenn man diesen Artikel liest, kann man jedenfalls auch nur den Kopf schütteln.

    G20-Krawalle in Hamburg: Wie Schaulustige die Gewalt beklatschten - SPIEGEL ONLINE

  10. Inaktiver User

    AW: G20 Gipfel in Hamburg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wüsste gar nicht, was man dem Menschen vorwerfen sollte. Es ist zwar absolut bescheuert, sich vor einer brennenden Barrikade aufzupflanzen, selbstverliebt zu gucken und Selfies zu machen, aber es ist keine Straftat.
    Ich habe für Gaffer und Katastrophentouristen kein Verständnis. Man könnte ihm "Störung der öffentlichen Ordnung" vorwerfen und ihn zu Sozialstunden verurteilen. z.B. die Strassen von Hamburg aufräumen, bei deren Zerstörung sie beigewohnt haben.

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