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Thema: G20 Gipfel in Hamburg
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08.07.2017, 09:22
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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08.07.2017, 09:23
AW: G20 Gipfel in Hamburg
"mitten im Leben" finden die natürlich nicht statt. Die finden innerhalb extrem streng kontrollierter und abgesperrter und überwachter Bereiche statt.
Das muss man wirklich nicht mitten in einer Stadt veranstalten wollen, wo auch eine ansonsten lebendige Stadt in eine Art Disney-Abklatsch ihrer selbst verwandelt wird, innerhalb der abgesperrten Gebiete.
Wenn man schon über Klima und Energie reden will - Deutschland hat doch eine Ölplattform im Meer das hätte doch schon mal für die richtige Stimmung gesorgt. Das wäre doch mal schön repräsentativ und gibt genau die richtige Inspiration und den korrekten Hintergrund für Gespräche.natürlich an repräsentativen Orten, wenn ein Land nunmal Gastgeber ist.
http://www.dea-group.com/sites/defau...-1200x1200.png
zum Schlafen könnte man ein Kreuzfahrtschiff daneben parkieren. ^^
gruss, barbara
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08.07.2017, 09:26
AW: G20 Gipfel in Hamburg
stimmt so jetzt auch nicht ganz. Lt dem Wikartikel waren ein paar von denen als Gäste dabei:
Algerien
Bangladesch
El Salvador
Mali
Nigeria
Südafrika
ist für die Diskussion hier aber eher nebensächlich. Die Gewaltbereitschaft ist ja nicht nur an einen bestimmten Gipfel gekoppelt, wie man aus zahlreichen Beispielen hier ersehen kann.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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08.07.2017, 09:37Inaktiver User
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08.07.2017, 09:37
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Gestern hat Herr Schäuble im TV erklärt, dass so ein G20 Treffen in einer Metropole stattfinden muss,
weil ja Übernachtungplätze usw. für mindestens 10.000 Leute (Bodyguards, sontiges Personal, Journalisten etc.pp) benötigt wird und das wäre eben nur in großen Städten möglich. Das leuchtet mir irgendwie schon ein.
Ich hoffe dass keine von den Usern im Schanzenviertel in Hamburg wohnt, da sieht es ja jetzt aus, wenn man dem Bild in den Online-News Glauben schenken darf. Und es ist wohl noch keine Ruhe eingekehrt.Hinfallen ist keine Schande - liegenbleiben schon
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen
Der eine Tag, der alles im Leben verändern kann beginnt jeden Morgen neu
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08.07.2017, 09:39Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Na vielleicht sollte man für nächstes Mal darüber nachdenken, in den ehemaligen Regierungsbunker nahe Bonn zu gehen:
Der ehemalige Regierungsbunker bei Bad Neuenahr-Ahrweiler wäre im Ernstfall Fluchtort für die Regierenden aus Bonn gewesen. [.]
Hier sollten in Zeiten des Kalten Krieges 3000 wichtige Amtsträger aus dem rund 30 Kilometer entfernten Bonn im Angriffsfall in Sicherheit gebracht werden.[.]
Der Bunker zählte 38 Ausgänge, fünf Abschnitte konnten separat mit Strom, Wasser aus Tiefbrunnen und Luft versorgt werden.
Den Eingang schützt ein 30 Tonnen schweres Stahlschott und dahinter ist ein Labyrinth aus über 17 km langen Gängen.
Das Milliarden-Bauwerk unter Ahr-Weinbergen
Der wäre gewiss einfacher zu schützen
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08.07.2017, 09:42Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Amelie, ich wollte Dich nicht angreifen, das war als allgemeine Aussage gemeint.
Mir faellt nur in vielen Aussagen auf, dass manche Automatismen entstehen, als sei es absolut normal gegen einen Gipfel zu sein und dagegen zu demonstrieren.
Die Greenpeace Leute die gestern in der Tagesschau dann doch mal kurz zu Wort kamen, habe ich zum Beispiel nicht so verstanden, als würden sie gegen die Gipfel demonstrieren sondern als wollten sie gerade dort eben ihre Ziele sichtbar machen.
Leider geht dies in der Krawallorgie unter und sie werden von manchen auch noch in einen Stiefel mit den Krawallmachern gesteckt.
Auch in diesem Strang, der G20- Gipfel heißt geht es fast ausschließlich um die Gewalt.
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08.07.2017, 09:44Inaktiver User
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Das Problem ist, dass den Leuten jeder Anlass recht ist.
Ich finde Deine Argumente nachvollziehbar, aber mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, Großereignisse so zu planen, dass man Randalierern keinen "Anlass" liefert. Damit knickt man doch praktisch vor den Gewalttätern ein.
Wenn sich kurdische Oppositionelle treffen, dann haben türkische Nationalisten einen Anlass für Randale. Wenn sich nationalistische Türken treffen, dann hat die PKK einen Anlass. Wenn die AfD einen Parteitag abhält, dann ist es ein Anlass für linke Randalierer, wenn man eine Asylunterkunft baut, dann haben Rechte ihren Anlass...
Wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann müssten sich ja alle gesellschaftlichen Gruppen auf einsame Inseln zurückziehen.
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08.07.2017, 09:47
AW: G20 Gipfel in Hamburg
Auf den ersten Blick leuchtet das ein.
Auf den zweiten ist das allerdings ein klassischer Zirkelschluss, will heißen, dass ein Teil der Konklusion bereits (verdeckt) in den Prämissen enthalten ist.
Prämisse 1: Wir brauchen viele Bodyguards/ es werden viele Journalisten (schon wegen der vielen Krawalle, die in einer Großstadt zu erwarten sind) anreisen
Prämisse 2: Wir brauchen Schlafplätze für die vielen Bodyguards, Journalisten, etc.
Konklusion: Der Gipfel kann also nur in einer Großstadt stattfinden
@Hedwig
Ich hab es nicht so mit absoluten Letztbegründungen.
Es ist ein Abwägeprozess.
Randale wird sich nicht verhindern lassen. Randale dieses Ausmaßes hätte sich aber verhindern lassen, ohne, dass das in meinen Augen einer Kapitulation gleichgekommen wäre.
Ich laufe ja auch nicht oben ohne, weil es mir ums Prinzip geht, über ein Rock-Festival wo an Tag zwei mehrheitlich angetrunkene Männerhorden kampieren und empöre mich dann, wenn die mich betatschen.
Klar- eigentlich muss das in einer aufgeklärten, zivilisierten Gesellschaft möglich sein.
Scheitert nur an der Realität. Da muss man so vernünftig sein und sich ein T-Shirt anziehen (was auch keinen Schutz, aber eben auch keine Einladung darstellt).Geändert von Spooks (08.07.2017 um 09:56 Uhr)
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08.07.2017, 09:49
AW: G20 Gipfel in Hamburg
zwei solcher Kreuzfahrtschiffe, und gut ist:
Das ist das grosste Kreuzfahrtschiff der Welt: Neuer Rekord - WELT
Vielleicht reicht dann auch eins, wenn wegen der abgelegenen Lage weniger Sicherheitspersonal benötigt wird, eventuell.
und die irgendwo weit draussen im Meer parken.
Wird ja wohl durchaus im Vergleich zum Absperren ganzer Stadtteile machbar sein.
gruss, barbara



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