Ich versteh sowieso nicht, wozu die Ehe bei Gleichgeschlechtlichen dienen soll. Es gibt jetzt mehr Rechte und Verpflichtungen. Wers braucht... Für mich ist das sowieso albern.
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Thema: Ehe für Alle
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30.06.2017, 14:10Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
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30.06.2017, 14:14
AW: Ehe für Alle
Die Idee einer Ehe wurde nicht in unserer Zeit geboren, wir kommen also nicht völlig ohne historische Deutung aus.
Sie dient(e) natürlich ursprünglich der Aufzucht von Kindern.
Ihre Bedeutung hat sich gewandelt in eine Form, in der auch Paare ohne Kinder Platz haben und seit heute können in Deutschland auch Männer Männer und Frauen Frauen mit und ohne Kinder HEIRATEN.
Aber der Ursprung war der mit den Kindern.....
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30.06.2017, 14:19
AW: Ehe für Alle
Nun in erster Linie diente sie vermutlich der rechtlichen und finanziellen Absicherung der Frau und der Kinder. Denn uneheliche Kinder hatten früher einen (vorsichtig ausgedrückt) schlechten Stand und keinerlei Rechte.
Diese Bedeutung aus dem Mittelalter hat die Ehe heute sicher in Deutschland nicht mehr.
In den meisten Regionen wird man weder als Alleinerziehender noch als uneheliche Kinder schlecht behandelt und für viele rechtliche Dinge reichen Verträge und Vollmachten.
Aber aus meiner Sicht ist die Ehe eben nicht nur eine rechtliche und steuerliche Angelegenheit, sondern für viele die ich kenne tatsächlich eine Herzensangelegenheit des "Sich-Zueinander-Bekennens" und des für einander einstehen in den berüchtigten "guten und schlechten Tagen". Und da kann ich tatsächlich nicht erkennen, dass das für homosexuelle Paare weniger oder anders gelten sollte als für "heterosexuelle".Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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30.06.2017, 14:22
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30.06.2017, 14:23
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30.06.2017, 14:23Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Da kann man auch fragen, warum nicht gleich Geschwister heiraten können, bei dem Verständnis von Ehe. Kein ernst gemeinter Vorschlag.
Für mich sinds Steuergründe und ich verstehe nicht, warum Gleichgeschlechtliche Partner Vergünstigungen bekommen sollten,- bei Kindern finde ich das nachvollziehbar.
Nur gegen die Romantisierung und das Sentimentale will ich nichts sagen, da soll jeder machen wies genehm ist, interessiert mich dann nicht weiter.
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30.06.2017, 14:25
AW: Ehe für Alle
Und klar waren die Kinder früher ein Hauptgrund für die Ehe - so wie auch in der Bibel ja schon Zweifrauen geehelicht wurden, wenn die Erstfrau keine Kinder bekommen konnte - siehe zB Jakob, der dreizehn Kinder von zwei Frauen hatte (dazu noch Schwestern) bzw. noch eines von der Magd .... da bin ich aber gerade nicht so ganz bibelfest.
Auch später wurden immer wieder Frauen in die Wüste geschickt (tatsächlich und im übertragenen Sinne), wenn sie keine Kinder bekommen konnten und durch gebährfreudigere Nachfolgerinnen ersetzt.
Manchmal auch andersrum - Charles, Diana und Camilla, hier wurde die ältere Frau erst geheiratet, nachdem die notwendigen Thronfolger mit der jungen Frau gezeugt waren.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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30.06.2017, 14:27
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30.06.2017, 14:28
AW: Ehe für Alle
Ich habe auch meine Schwierigkeiten damit, dass das jetzt genauso heißen muss.
Für mich hat Ehe mit Familiengründung und eben - zumindest potentiell - mit dem Entstehen von Kindern zu tun.
Und die Seele - oder das Empfinden - geht bekanntlich zu Fuß.
Es nimmt mir auch keiner etwas weg, wenn das jetzt Ehe heißt.
Und natürlich weiß ich, dass in vielen Ehen Kinder gar nicht gewollt sind.
Trotzdem erschließt sich mir nicht, warum "tatsächlich gleiche Rechte" nicht ausreichen sollen.
Und was ich gar nicht verstehe, ist, warum die Paare jetzt neu heiraten sollen. Hat das schon jemand gesagt?
Sonst wird in der Eherecht und in das Recht der Lebenspartnerschaften doch auch eingegriffen, ohne dass jedes Paar sich entscheiden kann, ob es diese Änderung möchte oder nicht.
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30.06.2017, 14:28
AW: Ehe für Alle
Dann musst du aber so oder so das Steuerrecht ändern.
Und die "Gewinne" aus der Zusammenveranlagung werden zum einen deutlich überschätzt - insbesondere wenn man die Scheidungskosten gegenrechnet.
Und gerade bei homosexuellen Paaren gibt es noch mehr Doppelverdiener als bei den Heterosexuellen Paaren, die überhaupt nicht von der Zusammenveranlagung profitieren.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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