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Thema: Ehe für Alle

  1. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Solange das Wort "Ehe" noch als störend empfunden wird, handelt es sich um Diskriminierung: EINE Art der voll verantwortlichen Partnerschaft ist weniger wert als die andere. Ob man das nun zugibt oder nicht. Wer wiriklich überzeut ist von der Gleichberechtigung, der fühlt sich auch nicht als würde ihm etwas weggenommen, als würde die eigene lebensart dadurch "abgewertet"

    Das ist nichts anderes als "weibliche Führungskräfte" - wenn es nicht grade um irgednwelche Studien geht, spricht kein Mnesch von einer "männlichen Führungskraft", das wird einfach vorausgesetzt. Auch das ist Diskriminierung, Sie ist nur so alltäglich und banal, dass es keinem groß auffällt. Und die Frauen die sich daran stören, werden als humorlose Emanzen betrachtet. Dabei ist es doch völlig wurscht. Hauptsache, der/die Vorgesetzte ist gut. (Sorry fürs teilweise OT)

    PS: Ich las die Tipfehler stehen, ich bin faul

  2. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich zahle, verheiratet, wie als Single , den Spitzensteuersatz, daran hat sich durch die Eheschliessung nichts geändert.
    Das war bei mir nach der Heirat auch, weil wir beide Vollzeit gearbeitet und beide etwa gleich viel verdient haben. Das war für mich auch ok.

    Nicht ok fand ich, dass wir mit unseren Steuern zwar das Ehegattensplitting finanzieren mussten, die damals noch sehr teure Vollzeit-Kinderbetreuung (die die Grundlage für zwei voll berufstätige Eltern und zwei Steuerzahler war) aber noch zusätzlich bezahlen durften.
    Hätte einer von uns gar nicht oder Teilzeit gearbeitet, hätten wir mehr staatliche Unterstützung bekommen.

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    AW: Ehe für Alle

    Ich denke das ganze kann noch getopt werden und in 20 Jahren kann man Mann und Frau gleichzeitig oder nebeneinander heiraten. Dann werden sämtliche Zweifel der Zugehörigkeit ausgeschlossen. Dass jetzt diese Ehe unter Homosexuellen zu einem gar so großen Hype gemacht wird, (außer der rechtlichen Angelegenheit) verstehe ich nicht so ganz.

    Aber egal, trotzdem glaube ich, dass eine versteckte Diskriminierung oder homophobe Einstellung weiter verbreitet ist, als man es für möglich hält oder sieht. Für mich haben manche Homosexuelle nach wie vor eine gewisse exotische Ausstrahlung aber nicht mit jedem Schwulen, oder Lesbe die,den ich kennenlernte komme ich zurecht. Hat aber keine Bedeutung an der Orientierung an sich.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Ehe für Alle

    Jetzt mal zum Verständnis? Wieso wird hier die Gleichung aufgemacht: Gegen "Ehe für Alle " = (versteckte) Homophobie?

    Wieder so ein Beispiel für unpräzise Verknüpfungen und Schlussfolgerungen.
    Geändert von Filzschnute (02.07.2017 um 15:02 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Ich denke das ganze kann noch getopt werden und in 20 Jahren kann man Mann und Frau gleichzeitig oder nebeneinander heiraten.
    Die Ehe mit mehreren Partnern wird vermutlich auf absehbare Zeit nicht möglich sein.

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Dass jetzt diese Ehe unter Homosexuellen zu einem gar so großen Hype gemacht wird, (außer der rechtlichen Angelegenheit) verstehe ich nicht so ganz.
    Was meinst du mit "jetzt" angesichts einer Diskussion, die schon seit Jahren geführt wird? Was meinst du mit "Hype" und wer macht ihn?

  6. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Filzschnute Beitrag anzeigen
    Jetzt mal zum Verständnis? Wieso wird hier die Gleichung aufgemacht: "Gegen Ehe für Alle " = (versteckte) Homophobie?

    Wieder so ein Beispiel für unpräzise Verknüpfungen und Schlussfolgerungen.
    Dann nenne mir doch mal bitte einen einzigen vernünftigen Grund dafür, wieso Homosexuelle keine "Ehe" eingehen dürfen sollen.

  7. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hätte einer von uns gar nicht oder Teilzeit gearbeitet, hätten wir mehr staatliche Unterstützung bekommen.
    Während ich deinen Ärger darüber verstehe (ich ärgere mich seit Jahrzehnten über sehr vieles im Steuer/Familienrecht) ist es mir in solchen Diskussionen wichtig, auf eines hinzuweisen: Staatliche UNTERSTÜTZUNG ist - so war es ursprünglich geplant und lange Zeit gehandhabt - für diejenigen da, die es nicht alleine schaffen. Mit anderen Worten, wer sein Kind ohne steuerliche Wohltaten großziehen kann, seine Eltern im Pflegefall unterstützen etc. pp. - der sollte der NORMALFALL sein und alle anderen die AUSNAHME. Dank immer zunehmender Selbstbedienungsmentalität ist es bei uns mehr und mehr umgekehrt, womit einhergeht "das steht mir zu".

    Früher haben sich Leute geschämt, die vom Staat unterstützung brauchten. Heute ist das anders, heute wird (oft, nicht immer!!!) staatliche Unterstützung selbstverständlich in die Lebensplanung eingerechnet, und der Staat ist selbst schuld daran, weil er lieber den Unternehmern die Arbeitsplätze subventioniert (Stichwort Aufstocker!!!!) als die Arbeitgeber dazu zu zwingen, angemessene Löhne zu zahlen (Stichwort MIndestlohn mit dem ganzen Problemkreis der dazu gehört)

    PS: Das soll NICHT heissen, die staatlic he Unterstützung wäre falsch oder unangemessen, Aber wir sollten (als WAHLVOLK) vielleicht mal anfangen darauf zu bestehen, dass Unternehmer ihre Arbeitskräfte selbst bezahlen, und diese ganzen Ein-Euro-Jobs, Aufstockerjobe, Zeitarbeits/Leiharbeiterverträge mal wieder auf ein FÜR alle gesundes Grundgerüst stellen und nicht nur im Hinbick darauf, dass die Konzerne genügend Dividenden ausschütten.

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    AW: Ehe für Alle

    Gut ist bin nicht so ganz auf dem Laufenden, aber diese aktuell öffentlich überschwengliche Begeisterung auch bei der Abstimmung, mit Konfetti und sichtbaren Erlösungs Momenten,, wenn nicht gar Tränen erstaunt mich etwas mehr als ich dachte. Mehr nicht.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  9. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Gut ist bin nicht so ganz auf dem Laufenden, aber diese aktuell öffentlich überschwengliche Begeisterung auch bei der Abstimmung, mit Konfetti und sichtbaren Erlösungs Momenten,, wenn nicht gar Tränen erstaunt mich etwas mehr als ich dachte. Mehr nicht.
    Wenn für einige ein Lebenstraum in Erfüllung geht, warum sollten sie nicht feiern?

  10. User Info Menu

    AW: Ehe für Alle

    Wenn es wirklich an dem einzigen Wort -Ehe- begründet ist ,(wie gesagt abgesehen von den Adoptionsvoraussetzungen) ja, erstaunt mich trotzdem. Na und?

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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