Ja, es geht um gesellschaftliche Akzeptanz - und was bitte ist daran falsch, oder gar "Selbstverleugnung"? Der Mensch ist nunmal ein gesellschaftliches Wesen, und ausserhalb derer zu stehen bringt Kämpfe, Diskriminierung und vielerlei Probleme mit sich. Im schlimmsten Fall sogar Lebensgefahr.
Wer eine Eheschließung blöd und reaktionär findet, wird im übrigen nach wie vor nicht dazu gezwungen, egal, ob Homo oder Hetero. Ich kenne genug Schwule, die nicht diesen Wunsch verspüren, sondern, ganz ohne "Selbstverleugnung", einen promiskuitiven Lebensstil führen.
Ich bin ja bisher davon ausgegangen, dass Homosexualität hierzulande mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert ist, von einigen Fossilien, wie der Dame bei Illner , ausgenommen.
Leider belehrt mich dieser Strang eines Schlechteren.![]()
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Thema: Ehe für Alle
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02.07.2017, 12:41Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
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02.07.2017, 12:46Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Naja, geändert hat sich die Einstellung schon sehr wenn ich meine eigene Lebenszeit überblicke.
Und sie wird sich weiter ändern. In 10 Jahren interessiert die Himo-Ehe niemanden mehr, es wird sie einfach geben.
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02.07.2017, 13:09Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Es gibt ja außer den Bundestagsgeordnete noch Bundesbürger, die auch solche antiquierten Ansichten haben. Es geht doch nur um den Begriff "Ehe", an den man sich stört. Wenn eine eingetragene Lebenspartnerschaft die gleichen Rechte mit sich bringt, warum hängt man sich an diesem Begriff "Ehe" denn so auf? Wer wird denn heute noch, der in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt, diskriminiert?
Das habe ich ganz, ganz früher mal erlebt, als ich noch berufstätig war. Da waren es aber vor allem Männer - ich nehme an, Heteros
- die einen neu eingestellten Kollegen regulär fertig gemacht haben, so dass er wieder gekündigt hatte. Nein, so etwas geht ja gar nicht. Der Kollege hatte mir unendlich Leid getan.
Ja, ich muss zugeben, bei Adoptionen sehe ich ein Problem. Aber ansonsten? Nada!
PS: Diejenigen, die gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnern ein diskriminierendes Verhalten an den Tag legen, werden dieses Verhalten bestimmt nicht ablegen, nur weil ein gleichgeschlechtliche Person jetzt von seinem Mann, seiner Frau spricht und dass er mit diesem Mann/Frau in einer Ehe lebt.Geändert von Inaktiver User (02.07.2017 um 13:19 Uhr)
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02.07.2017, 13:11Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
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02.07.2017, 13:30Inaktiver User
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02.07.2017, 13:44Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Sehe ich ähnlich.
In dem Zusammenhang finde ich es unglaublich überzeugend
, was die AfD im Auge hat, die ja bekannterweise mit einer lesbischen Spitzenkandidatin in die Bundestagswahlen gezogen ist.
Ehe fur alle: AfD will vor Bundesverfassungsgericht klagen - SPIEGEL ONLINE
In den sozialen Medien wird gerade, auch von von meinen homosexuellen Freunden, ein Bild mit viel Lachen geteilt. Nämlich das von Frau von Storch nach der Entscheidung im Bundestag.
Ich habe mitgelacht.
Was ich nicht zum Lachen finde, das zeigt sich auch hier, v.a.D. zwischen den Zeilen, manchmal auch direkt, dass unsere Gesellschaft noch viel homophober ist, als ich dachte respektive es gibt einen kleinen Teil, der immer noch so überzeugt von Dingen ist, die sich nachhaltig als falsch erwiesen, geht es um Homosexualität.
Und wieder mal. Die Religionen bzw. deren erzkonservative Auslegung als Brutstätte für Hass gegen andere.
Ob es die katholische Kirche ist, die evangelische (die sich ja nett zurückhält und gestern im "Wort am Sonntag", da habe ich zufällig reingezappt, dann lieber das Thema "Bildung" vom werten Vertreter präsentieren ließ...aja????, der Islam, dessen Umgang mit Homosexualität Jahrhunderte lang sehr offen und tolerant war, heute zurückgeht in schlimmste hassverachtende Züge... Einfach nicht zu fassen.
Zig Menschen werden immer noch hingerichtet, gefoltert und das nur, weil sie homosexuell sind.
Was bin ich froh über diese Entscheidung im deutschen Bundestag
. Es hat lange genug gedauert.
Bettina Böttinger behält recht. Das ist eine "historische" Entscheidung!
Die Tränen von Volker Beck unterstreichen das.


OT
Aso. In Sachen AfD empfehle ich, gerade den Frauen, mal genauer das Wahlprogramm und die Haltung der AfD zu Frauen in der heutigen Gesellschaft nachzulesen.
Wer zurück will in die 50iger des letzten Jahrhunderts.
There you go
.
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02.07.2017, 13:52Inaktiver User
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02.07.2017, 14:00
AW: Ehe für Alle
Wie soll "Eltern sein" denn gehen ohne dass mindestens einer Teilzeit arbeitet?
Geht doch gar nicht.
Die Mehrheit braucht Teilzeit, die wenigen die das nicht brauchen, haben wahlweise Oma/Opa oder genügend Geld um sich eine Erzieherin zu leisten.
Also ich kenne niemanden, der Eltern ist, wo keiner der beiden Teilzeit arbeitet.
Meist kommt ein Kind, dann geht die Frau in Teilzeit für zwei Jahre, meist kommt ein zweites. Dann wird abgewechselt.
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02.07.2017, 14:03Inaktiver User
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02.07.2017, 14:06Inaktiver User
AW: Ehe für Alle



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