Dass Leute denken, was sie denken, kann man nicht verhindern. Gedankenfreiheit gilt auch hier.
Gesetze sind dazu da, dass sie sie verhindern, dass daraus legalisierte Diskriminierung (und Schlimmeres wie die Apartheidspolitik) entsteht.
Und wenn Gesetze Diskriminierung und verfolgung festschreiben, dann sind sie zu bekämpfen - von denen, die das so sehen.
Ich finde die Homo-Ehe richtig. Ob sie nun wirklich da ist oder ob es erst einen Umweg über das BVG gibt wird man sehen.
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Thema: Ehe für Alle
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02.07.2017, 11:23Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
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02.07.2017, 11:25Inaktiver User
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02.07.2017, 11:28Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Ein anderer Aspekt:
Ich kann natürlich für mich entscheiden, dass ich mit Menschen, die Ansichten vertreten,, die mir zuwider sind, nichts zu tun haben will.
Ich finde mich deswegen nicht intolerant.
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02.07.2017, 11:31
AW: Ehe für Alle
Ganz genau.
Und die Ehe stabilisiert ebenso den Staat und v.a. auch die Gesellschaft - dies in mehrerlei Hinsicht, nicht nur in fiskalischer Hinsicht.
Ehe und das zumeist damit verbundene Zusammenleben unter einem Dach ist auch ökologischer - letztlich auch ein Grund für die Förderung der Ehe, weil eben meistens damit verknüpft ist, unter einem Dach zu wohnen.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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02.07.2017, 11:54Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Auf der individuellen Ebene ist aus meiner Sicht auch Intoleranz erlaubt. Nur sollte man in der Lage sein, die von der gesellschaftlichen Ebene ein wenig zu trennen.
Wie in einem IV zu lesen war, das Thema tangiert ohnehin nur eine Minderheit und 95% der Bevölkerung wird davon überhaupt nichts mitbekommen.
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02.07.2017, 12:17
AW: Ehe für Alle
Vielleicht ist es irgendwann so wie mit der "wilden Ehe"...bis auf einige wenige Ausnahmen hat damit heute niemand mehr Probleme.
Vor Jahren, ich war mit den Jüngsten, damals spätes Grundschulalter im Auto unterwegs, lief im Radio " Ein ehrenwertes Haus".
Die Jüngste fragte, was denn eine wilde Ehe sei... ich sagte, so wie bei den Eltern von Thusnelda ( die im eigenen Haus mit vier gemeinsamen Kindern leben und nicht verheiratet sind bzw damals noch nicht.).
Grosses Erstaunen. Darüber haben sich die Leute früher aufgeregt?
Ja, einige schon...
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02.07.2017, 12:23Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Gehe ich auch davon aus. Ebenso, dass das Thema mittelfristig in den Hinterköpfen verschwinden wird, da viele keine Berührungspunkte haben.
Im Prinzip wird die Entscheidung überwiegend nur eine Rolle in den wichtigsten regionalen Großstädten spielen. Und dort leben nun auch die heterosexuellen Paare alle möglichen Beziehungsformen.
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02.07.2017, 12:24
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02.07.2017, 12:25
AW: Ehe für Alle
Ja.
Gleichwohl ist es mehr als berechtigt, bestimmte Meinungen als diskriminierend zu bezeichnen, bzw. diejenigen, die diese Meinung vertreten.
Auch Meinungen können diskriminierend sein - ist doch klar, bzw. bestimmte Meinungen bringen doch die konkrete Diskriminierung des Staates erst hervor.
Und so war es bisher: der Staat hat bisher das Recht auf Eheschließung den Lesben und Schwulen vorenthalten. Das war eindeutig eine Diskriminierung eines bestimmten Anteils der Bevölkerung.
Und diese Diskriminierung wurde erst möglich durch bestimmte Meinungen, die vorherrschten.
Wer also (nach wie vor) der Meinung ist, eine Ehe dürfe es für Schwule und Lesben nicht geben, der vertritt eindeutig eine diskriminierende Meinung, der IST diskriminierend.
Und sozusagen die Drecksarbeit dafür, nämlich diese Diskriminierung auch in die Praxis umzusetzen oder beizubehalten, überlässt er dann (gern) dem Staat.
Wir brauchen einen neuen Udo Jürgens.
VanDyckGeändert von VanDyck (02.07.2017 um 12:30 Uhr)
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Daniel Kahneman
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02.07.2017, 12:36Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Klar gibt es äußerst diskriminierende Meinungen. Aber Meinungen sind nicht strafbar.
Vielleicht finde ich auch bei mir eine diskriminierende Meinung, wenn ich lange genug darüber nachdenke.



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