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Thema: Ehe für Alle

  1. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (Es ging um Leihmutterschaft)
    Ich kann mir für Deutschland aus ethischen Gründen nicht vorstellen, dass das legalisiert wird. Außerdem ist die Gefahr groß, dass sich daraus ein neues illegales "Geschäftsmodell" entwickelt.

    Meine persönliche Meinung zur Leihmutterschaft: ich finde das viehisch, eine Frau als Gebärmaschine zu benutzen.
    Pacifique, danke.

    Ich hoffe auch, dass Leihmutterschaft in D verboten bleibt. In den Laendern in denen sie erlaubt ist, gibt es auch nur eine minimale Anzahl von "freiwilligen" Leihmutterschaften, der Rest ist ein riesiges Geschaeft vor allem mit Frauen aus sehr armen Laendern allem voran Indien (aber die Gene bitte von weissen Frauen... .).
    Ich halte dies zudem fuer Kinderhandel, das ist bei uns ebenfalls verboten.

    Es gibt andere, ethisch tragbare Moeglichkeiten ein Kind ausserhalb einer Paarbeziehung Mann/Frau zu bekommen. Marta-Agata sprach es an, Co-Parenting, dann Pflegschaften oder eben Adoptionen.

    Ein Recht auf ein Kind gibt es fuer niemanden, egal wie dick der Geldbeutel ist.

  2. gesperrt

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    AW: Ehe für Alle

    Das sehe ich genauso!

    Außerdem gibt es auch die Möglichkeit sich mit einem unerfüllten Kinderwunsch abzufinden. Sehr, sehr schwer, aber man kann im Leben nicht alles erzwingen, schon gar nicht auf Kosten anderer.

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von knirrsch Beitrag anzeigen
    Als du gestern von "Vielehe für unsere muslimische Mitbürger" schriebst (und meine Frage in #359 geflissentlich unbeantwortet gelassen hast), habe ich mich gefragt, wie lange es wohl dauern wird, bis das Thema Flüchtlinge auch in diesen Strang getragen wird. Nicht lange, wie ich sehe.
    Das kam doch schon vorher:
    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Leider sagt die Diskriminierungsstelle gar nichts dazu, sondern präsentiert nur die Ergebnisse. Und das nehme ich denen so nicht ab. Leider zeigen die Wahlen und auch die Darstellungen der BAMF zB, dass man aus den ursprünglich gestellten Fragen auch etwas anderes herauslesen könnte.
    .
    und noch dazu:
    Das ist deren gutes Recht, ich möchte aber die detaillierte Auswertung sehen, nicht nur die Schlussfolgerungen, die die Auftraggeber ziehen.

    Falls du also einen Link zur Statistik hast ?
    Einstellungen gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen in Deutschland
    nichts ist wie es scheint

  4. Moderation

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    Ich stelle auf die Beziehung ab. Auf die heterosexuelle oder die homosexuelle.

    Die sich nunmal in der Zusammensetzung der Teilnehmer unterscheidet. Warum muss das mit dem Wort Ehe verheimlicht werden? Warum kann man dazu nicht stehen und sich offen dazu bekennen?
    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    Weil die Kombi einfach eine andere ist. Und dazu sollte man stehen.

    Denn darum geht es im Leben, zu sich selbst zu stehen! Und nicht nachzumachen oder kopieren. Sondern zu sich und seiner Lebensform zu stehen.
    Offener "dazu stehen" als es beim Standesamt zu veröffentlichen geht ja wohl nicht.

    Wenn man/frau die einfachsten Fakten ignoriert, reicht es auch kaum, bei der "Argumentation" dagegen zu sein wie ein Pubi, nur weil andere dafür sind.

    Schwule und Lesben können jetzt hochoffiziös heiraten wie andere Paare auch. Es werden aber nur die tun, die das immer schon wollten. Die anderen leben in Partnerschaften wie bisher. Auch hier kein Unterschied mehr zu Heteros.

    Das Verbot, dass zwei Erwachsene nicht heiraten dürfen, fand ich in Ländern, die sich als "aufgeklärt" bezeichnen, immer einen Anachronismus. Gut, dass er wech ist.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


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  5. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ja auch OK. Aber wedeln die auch bei jeder Gelegenheit mit dem Grundgesetz herum, was alles nicht geht?
    Natürlich nicht.
    Sie würden sich ja nie eingestehen, dass sie ein Problem mit Schwulen und Lesben haben.
    Entsprechend würden sie auch der Ehe für alle nicht widersprechen.

    Was ich sagen wollte:
    Man ist nicht deswegen i tolerant, weil man Probleme mit Homosexualität hat.
    Man ist auch nicht intolerant, weil man die Homo-Ehe nicht möchte oder sie für nicht konform mit dem Grundgesetz hält.
    Das alles lässt sich klären und dann muss man es akzeptieren.

  6. User Info Menu

    AW: Ehe für Alle

    Gott, Ganda.... jetzt habe ich schon " hochinfektiös" gelesen:)

    Tochter 2 sass gerade hier mit ihrem Berufschulkram ( Krankenschwester). Da muss sich bei mir was vermischt haben..

  7. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Ich gebe zu, dass ich wenn ich Posts wie von Linda #501 lese schon auch Sorgen habe und mich frage was kommt da auf und zu?
    Natuerlich gehe ich davon aus (Oder hoffe mal) dass dies eher eine Mindermeinung ist, dass eine Ehe fuer alle zwangslaeufig zu einer Legalisierung von Leihmutterschaft fuehren sollte.

    Ich bin der Meinung, dass es das Ideal ist, dass ein Kind bei seinen leiblichen Eltern, also Mutter und Vater aufwaechst. Diese Meinung kann man haben, ganz egal ob man homosexuell, heterosexuell ist, verpartnert ist oder nicht.
    Neben der Mann/Frau Ehe kann man dies auch in anderen Lebensmodellen respektieren, beim Co-Parenting, bei Pflegschaften (Pflegschaften bedeutet, dass das Kind nicht bei den eigenen Eltern aufwaechst sondern bei Pflegeeltern, aber noch wenn moeglich Kontakt zu den eigenen Eltern hat).
    Bei Adoptionen stehen die leiblichen Eltern nicht "zur Verfuegung" aber daran ist niemand "Schuld".
    Alle drei Wege stehen nun Homosexuellen offen, Weg 1 und 2 standen es schon zuvor.

    Uebrigens gibt es ja auch nicht homosexuelle Paare und Singles mit unerfuelltem Kinderwunsch, es gibt also erstmal keinerlei Zusammenhang zwischen einer Ehe fuer Alle und einer "zwangslaeufigen" Legalisierung von Leihmutterschaft.

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Gott, Ganda.... jetzt habe ich schon " hochinfektiös" gelesen:)

    Tochter 2 sass gerade hier mit ihrem Berufschulkram ( Krankenschwester). Da muss sich bei mir was vermischt haben..
    *lach*

    Von "Ansteckung" könnten aber jetzt Gegner des neuen Gesetzes reden, ob ich wie gesagt glaube, was ich schon geschrieben habe: Die Gleichgeschlechtlichen, die immer schon wollten, werden eine Ehe eingehen. Das kann momentan nach "Run" aussehen, ist aber bloß der aufgeschobenen Wirkung geschuldet. Die, die es nie wollten, werden auch nicht. Danach normalisiert sich alles.
    *
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  9. User Info Menu

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ich sagen wollte:
    Man ist nicht deswegen i tolerant, weil man Probleme mit Homosexualität hat.
    Man ist auch nicht intolerant, weil man die Homo-Ehe nicht möchte ...
    Waren die Weißen in Südafrika bis zur Umwälzung dort auch nicht intolerant, weil sie 'Probleme' mit Schwarzen hatten?
    War die weiße Bevölkerung dort nicht intolerant, weil sie es nicht mochte, dass Schwarze in den gleichen Bussen fuhr, wie die Weißen?
    War das also tatsächlich nur eine 'Meinung', die es zu tolerieren galt?

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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    Daniel Kahneman

  10. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von minouminou Beitrag anzeigen
    Der Staats privilegiert die, die ihn, den Staat entlasten. Das sind Menschen, die sich gegenseitig unterhalten und z.B. keine Sozialleistungen benötigen. Diese Gemeinschaften privilegiert der Staat steuerlich. Also auch kinderlose Ehepaare, da diese eine gegenseitige Unterhaltspflicht haben, die den Sozialleistungsansprüchen vorgeht. Ehepaare haben also erst sich selbst zu unterhalten, bevor sie Hartz-IV bekeommen können.

    (...)

    Also ist es aus Sicht des Staates sinnvoll, auch Ehepaare ohne Kinder zu fördern.
    Na, dann ist es doch prima und gut für den Staat, ergo für uns alle, wenn nun auch noch eine große Gruppe Homosexueller die Ehe eingehen...

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