Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, als Leihmutter zu fungieren. Mir fehlt schlicht der dazu notwendige Altruismus.
Aber ich respektiere Frauen, die diese Entscheidung für sich getroffen haben und gut damit klarkommen. Hinterher oder während kein Gejaule und Gefühlsgezeter.
Gleichwohl denke ich, haben gleichgeschlechtliche Paare exakt die gleichen Wünsche/Empfindungen/Vorstellungen, wie heterosexuelle Paare.
Meist ist es kurioserweise bei gleichgeschlechtlichen Paaren so, dass eine/r eher die feminine Seite bedient, der/die andere die maskuline und im Umkehrschluss auch so etwas wie Mann + Frau dabei herauskommt.
So war es auch in meinem Film und Greta hatte einen Papa und einen Papilein. Selbst haben die Herren die "Aufteilung" auch so benannt.
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Thema: Ehe für Alle
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11.07.2017, 17:38Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
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11.07.2017, 17:42Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Hätte die Menschheit in den Grauzonen schon die Grenzen akzeptiert, würden wir wahrscheinlich heute noch keulenschwingend ums Haus rennen.
Viele Menschen akzeptierten Grenzen erst, wenn alles ausgeschöpft wurde
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Und so lange immer noch was geht, um an das anvisierte Ziel zu gelangen, entwickeln manche Terriermentalität
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11.07.2017, 18:18Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Seh ich auch nicht so. Ich habe kein Kind geboren und lehne Leihmutterschaft trotzdem ab, das ist auch nicht vom Familienstand oder gar von der sexuellen Orientierung abhängig.
Aber wie gesagt, mein letztes Post bezog sich gar nicht auf Leihmutterschaft, es ging allgemein um Familiengründung, wenn eine dritte Person involviert ist und das man/frau sich einfach vor Augen führen sollte, was das bedeutet.
Das man da Wege sucht, wenn es mit dem Partner nicht klappt oder man/frau keinen hat, finde ich ok, Co-Parenting ist das was ich dabei als die für alle Beteiligten beste Lösung empfinde, da das Kind Vater und Mutter kennt, oder eben Pflegekinder, Adoption oder, auch das ist eine Möglichkeit für die sich sehr viel Menschen entscheiden, sich damit abfinden, dass man kinderlos bleibt, sich vielleicht auf anderem Weg für Kinder etc. einsetzen.
Für manche ist der Kinderwunsch auch daran gebunden einen passenden Partner zu finden, mit dem man welche bekommen will und wenn es nicht klappt bleibt man eben so zusammen.
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11.07.2017, 18:28Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Amboise, ich glaube Du bist es die sich an dem Thema festgebissen hat, Du kommst selbst immer wieder mit den gleichen Argumenten auf das Thema zurück.
Ich denke, es ist immer die Frage in welcher Situation diese Frauen sind.
Ich weiß, dass Du konsequent ignorierst, dass die Mehrheit dieser Frauen in armen Ländern lebt, wie in Indien oder Thailand, Rumänien und sofort. Auch in den Ländern in denen Leihmutterschaft erlaubt ist, finden sich bei weitem nicht genug Frauen, die es freiwillig tun und auch diese sind klassischerweise nie aus der Oberschicht, sondern fast immer aus ärmeren Schichten, anders als die Kunden natürlich.
Aus den Ländern, in denen Leihmutterschaft erlaubt ist, stammen übrigens die meisten "Kunden" in diesen Ländern.
Leihmutterschaft wird durch die Erlaubnis der altruistischen Leihmutterschaft enttabuisiert, da es aber nicht genug Frauen gibt, die es freiwillig machen, aber die Idee enttabuisiert ist, fördert diese Erlaubnis auch kommerzielle Leihmutterschaft.
Kurz: Die Mehrheit der Frauen handelt aus finanziellen Nöten, zudem erschwert die große Entfernung die Möglichkeit für das Kind die leibliche Mutter einmal kennenzulernen.
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11.07.2017, 18:37
AW: Ehe für Alle
Doch sicher darf jede Frau und jeder Mann sich das wünschen. Ob es eintrifft, ist eine andere Sache. Aber Homosexuellen den Kinderwunsch abzusprechen, nur weil er nicht (jedenfalls nicht für beide Partner) im leiblichen Sinne erfüllbar ist, finde ich schon seltsam.
Natürlich entsteht schon eine Bindung im zwischen der Mutter und dem ungeborenen Kind. Wichtiger jedoch als diese zeitlich begrenzte Phase ist m.M.n. alles was danach kommt. Wäre dem nicht so, könnten leibliche Väter (die das Kind ja nicht selbst austragen), Adoptiveltern, Stief- und Großeltern keine tragfähigen Bindungen zu Kindern aufbauen.Ich glaube schon dass die Bindung im Mutterleib passiert und auch zwischen den leiblichen Eltern.
Es gibt auch heterosexuelle Eltern, deren Kinderwunsch sich auf dem klassischen Weg nicht erfüllt. Davon geht doch aber der Kinderwunsch nicht weg. Wenn es eine gute Möglichkeit gibt, ein Kind zu bekommen, das genetisch nur mit einem der Partner verwandt ist, z.B. durch eine Samenspende, warum sollte dieses Paar diesen Weg nicht gehen? Und warum sollte ein homosexuelles Paar nicht den gleichen Weg gehen?
Zum Thema Leihmutterschaft möchte ich mich hier nicht äußern, dem stehe ich sehr kritisch gegenüber. Aber es gibt ja auch andere Wege.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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11.07.2017, 18:37
AW: Ehe für Alle
Ich frage mich, inwieweit dies überhaupt ein Thema sein wird. Sprich, wie hoch der Prozentsatz der gleichgeschlechtlichen Ehen mit Adoptivkindern oder fremd ausgetragenen/gezeugten Kindern sein wird. Vielleicht ist es der Politik der damaligen Zeit geschuldet oder eine Folge derselben gewesen, dass die gleichgeschlechtlichen Paare, die ich kannte, überhaupt nicht über Kinder nachdachten. Vielleicht waren sie auch zu jung, kann auch sein. Leider finde ich keine Daten aus den Niederlanden, wo die Adoption seit immerhin 2001 erlaubt ist.
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11.07.2017, 18:47Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Es geht ja nicht um ein Absprechen des Wunsches, so verstehe ich das.
Diese Situation betrifft ja auch nicht nur Homosexuelle sondern auch Kinderlose ohne passenden Partner zum Beispiel. Ich kenne sehr viele alleinstehende Frauen, die diesen Wunsch eben auch hatten/haben, ihn sich aber nicht erfüllen konnten.
Nicht für jeden ist jeder Weg eine Möglichkeit und ich finde eben das sich damit abfinden, ist genau so eine Möglichkeit die zu respektieren ist.
Für mich galt zum Beispiel immer: Kinder ja, sehr gern, aber nicht um jeden Preis.
Und auch wenn das jetzt lapidar dahin gesagt ist, war/ist das für viele alleinstehende Frauen und auch Männer, denen es ja auch so geht, nicht immer einfach.
Aber es kann eben trotzdem eine Entscheidung sein.
Manche sagen auch "Kinder sind Geschenke", man hat eben keinen Anspruch darauf.
Ich finde das ein schönes Bild.
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11.07.2017, 20:14Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Das finde ich nun etwas zu possierlich von dir beschrieben.
Zwei Frauen bleiben zwei Frauen und zwei Männer eben genau so.
Trägt jetzt einer von Beiden, das Papileinchen vielleicht Frauenkleidung und der Papi Anzug?
Du wirst langsam albern.
Kennst du keine homosexuellen Männer? Ich schon, und in denen erkannte ich immer noch den Mann.
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11.07.2017, 20:21Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Serlina,
ich kann es mir sehr schmerzlich vorstellen mit einem unerfüllten Kinderwunsch zu leben.
Schlimmer noch, vielleicht sogar eine Fehlgeburt erlitten zu haben.
Das Leben ohne Kinder ist aber kein bedauernswertes. Es gibt viele Menschen in deren Leben auch einfach kein Kind passt weil sie eben nicht die Zeit aufwenden können. Sich ihrem Beruf leidenschaftlich widmen.
Es gibt keinen Ersatz für Kinder, aber eben auch ein ausgefülltes Leben ohne selbige.
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11.07.2017, 20:39




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