Man hat ja die Wahl, welche Ehe man eingeht, manche die "wilde", ungeregelte vom Gesetz, kann man aber auch so vertraglich regeln, mit einem Ehevertrag.
für viele ein Grund nicht zu heiraten.Ist ein Ehepartner krank und es kommt zur Trennung bleibt der andere unterhaltspflichtig - sind sie nicht verheiratet kann einer weiter sorgen, wenn er will - muss aber nicht.
alle sind gleich, im positiven wie negativen. Also gar nichts fördern, nur Kinder wirklich. Es hat jeder die Freiheit, freiwillig weitere Verantwortung, zu übernehmen, aus welchen Gründen auch immer. Kinder die Eltern, die Partner untereinander.Wieso sollte man das fördern??
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Ergebnis 1.051 bis 1.060 von 1320
Thema: Ehe für Alle
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06.07.2017, 17:34
AW: Ehe für Alle
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06.07.2017, 17:47Inaktiver User
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07.07.2017, 09:26
AW: Ehe für Alle
Ja, es ist Wahltaktik, das steht ausser Frage.
Und ich finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass man dieses wichtige Thema dafür missbraucht hat, obwohl ich das Ergebnis insgesamt begrüße.
Die SPD hat, was ich in Wahlkampfzeiten legitim finde, ein gesellschaftliches Thema aufgegriffen, welches geeignet gewesen wäre u.U. Stimmen zu generieren.
Nun hat die CDU reagiert, sprich die Vorsitzende und Spitzenkandidatin und hat sich in einem Interview geäussert und damit diese schnelle Abstimmung provoziert, der Ausgang war vorhersehbar, SPD, Grüne und Linke waren dafür, ein Viertel der CDU/CSU hat auch mit ja gestimmt, damit war die Sache durch.
Der SPD ist wieder ein Thema abhanden gekommen. Wahlkampftatktisch auch legitim, somit ist es kein Wahlkampfthema mehr.
Ich gebe zu, es ist nicht gerade schön, aber das ist Politik.
Und wie schon mehrfach gesagt, unterm Strich gibt es ein Ergebnis, dass von der breiten Mehrheit begrüßt wird.
Há gente que fica na história
Da história da gente
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07.07.2017, 09:34Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Es ging ja allgemein um VanDyks Behauptung, die damals Machthabenden hätten ein ganz doll schlechtes Gewissen wegen der Verfolgung von Homosexualen im NS Staat gehabt.
Ich finde das, mit Verlaub, völlig lächerlich. 1949 wurde Homosexualität nicht anders gesehen, als in den Jahren davor. Ausser, dass man die Menschen nicht mehr ins KZ steckte.
Ich kannte mal einen alten Herrn, der als Schwuler das KZ überlebt hat. Wieder frei hat er sich dem gesellschaftlichen Druck gefügt und eine Frau geheiratet.
Dass Schwule halbwegs anerkannt wurden, kann man erst ab ca 1980 feststellen.
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07.07.2017, 09:39Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Der Paragraph 175, der Homosexualität unter Strafe stellte, wurde meines Wissens erst in den frühen Neunzigern abgeschafft.
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07.07.2017, 09:39Inaktiver User
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07.07.2017, 09:49
AW: Ehe für Alle
Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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07.07.2017, 09:50Inaktiver User
AW: Ehe für Alle
Yepp, exakt deshalb habe ich geheiratet. Wirtschaftlich bringt mir die Ehe nix, nur mögliche Nachteile: Ich müsste meinen Mann unterhalten, würde er seinen Job verlieren.
Würde ich meinen verlieren, würde ich nach Ablauf von ALG 1 keinen Cent bekommen, und wäre von ihm abhängig.
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07.07.2017, 09:51
AW: Ehe für Alle
1969 kam es zu einer ersten, 1973 zu einer zweiten Reform des § 175. Seitdem waren nur noch sexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Handlungen bei 14 Jahren lag. Erst nach der Wiedervereinigung wurde 1994 § 175 auch für das Gebiet der alten Bundesrepublik ersatzlos aufgehoben.
Generell wurde der § 175 nur bei Männern angewendet. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe. Mir ist kein Fall bekannt, dass lesbische Beziehungen bestraft wurden.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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07.07.2017, 09:53
AW: Ehe für Alle
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