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Thema: Ehe für Alle

  1. gesperrt

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trennt sich ein Ehepaar kriegt jeder die halbe Rente, trennt sich ein nichtverheiratetes Paar, kriegt einer unter Umständen nichts, obwohl er die gemeinsamen Kinder versorgt hat.
    Man hat ja die Wahl, welche Ehe man eingeht, manche die "wilde", ungeregelte vom Gesetz, kann man aber auch so vertraglich regeln, mit einem Ehevertrag.

    Ist ein Ehepartner krank und es kommt zur Trennung bleibt der andere unterhaltspflichtig - sind sie nicht verheiratet kann einer weiter sorgen, wenn er will - muss aber nicht.
    für viele ein Grund nicht zu heiraten.

    Wieso sollte man das fördern??
    alle sind gleich, im positiven wie negativen. Also gar nichts fördern, nur Kinder wirklich. Es hat jeder die Freiheit, freiwillig weitere Verantwortung, zu übernehmen, aus welchen Gründen auch immer. Kinder die Eltern, die Partner untereinander.

  2. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von realistnix Beitrag anzeigen
    für viele ein Grund nicht zu heiraten.
    Ja eben.

    Also gar nichts fördern, nur Kinder wirklich.
    Dass Ehepartner füreinander einstehen entlastet aber die Gesellschaft, insofern finde ich das durchaus förderungswürdig.

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .......
    82 Prozent der Befragten unterstellten sowohl Union als auch SPD wahltaktische Motive beim Umgang mit der "Ehe für alle".
    Wahltrend: SPD kann in Umfrage von "Ehe fur alle"-Votum nicht profitieren - Video - FOCUS Online
    Ja, es ist Wahltaktik, das steht ausser Frage.
    Und ich finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass man dieses wichtige Thema dafür missbraucht hat, obwohl ich das Ergebnis insgesamt begrüße.

    Die SPD hat, was ich in Wahlkampfzeiten legitim finde, ein gesellschaftliches Thema aufgegriffen, welches geeignet gewesen wäre u.U. Stimmen zu generieren.
    Nun hat die CDU reagiert, sprich die Vorsitzende und Spitzenkandidatin und hat sich in einem Interview geäussert und damit diese schnelle Abstimmung provoziert, der Ausgang war vorhersehbar, SPD, Grüne und Linke waren dafür, ein Viertel der CDU/CSU hat auch mit ja gestimmt, damit war die Sache durch.
    Der SPD ist wieder ein Thema abhanden gekommen. Wahlkampftatktisch auch legitim, somit ist es kein Wahlkampfthema mehr.
    Ich gebe zu, es ist nicht gerade schön, aber das ist Politik.

    Und wie schon mehrfach gesagt, unterm Strich gibt es ein Ergebnis, dass von der breiten Mehrheit begrüßt wird.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  4. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Der parlamentarische Rat konnte aber keine anderen Gesetze ändern, ihm oblag allein die Schaffungs des Grundgesetzes.
    Es ging ja allgemein um VanDyks Behauptung, die damals Machthabenden hätten ein ganz doll schlechtes Gewissen wegen der Verfolgung von Homosexualen im NS Staat gehabt.

    Ich finde das, mit Verlaub, völlig lächerlich. 1949 wurde Homosexualität nicht anders gesehen, als in den Jahren davor. Ausser, dass man die Menschen nicht mehr ins KZ steckte.

    Ich kannte mal einen alten Herrn, der als Schwuler das KZ überlebt hat. Wieder frei hat er sich dem gesellschaftlichen Druck gefügt und eine Frau geheiratet.

    Dass Schwule halbwegs anerkannt wurden, kann man erst ab ca 1980 feststellen.

  5. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Der Paragraph 175, der Homosexualität unter Strafe stellte, wurde meines Wissens erst in den frühen Neunzigern abgeschafft.

  6. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    *Das selbe gilt für Ehepartner ohne Kinder. Deren Begünstigungen sind nur auf Grund eines Familiengedankes nachvollziehbar, der so nicht existiert und damit sollten Steuerreduzierungen ebenso wegfallen für diese Gruppe.
    Auch wenn das Bashing offenbar Spass macht - Ihr redet über praktisch kaum vorhandene Dinge. Bei wie vielen kinderlosen Ehepaaren ist die Frau wohl Hausfrau ? Ich kenne kein einziges.

  7. Moderation

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Mir war nicht so klar, dass ja jetzt auch homosexuelle Paare in den Genuss des Ehegattensplitting kommen werden.
    Das kommen sie nicht erst jetzt, sondern schon seit einigen Jahren.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  8. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube einfach daran, dass die Ehe manchen Menschen ein emotionales Bedürfnis ist, und daher immer eine Bedeutung haben wird, abseits von wirtschaftlichen oder juristischen Überlegungen.
    Yepp, exakt deshalb habe ich geheiratet. Wirtschaftlich bringt mir die Ehe nix, nur mögliche Nachteile: Ich müsste meinen Mann unterhalten, würde er seinen Job verlieren.

    Würde ich meinen verlieren, würde ich nach Ablauf von ALG 1 keinen Cent bekommen, und wäre von ihm abhängig.

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Paragraph 175, der Homosexualität unter Strafe stellte, wurde meines Wissens erst in den frühen Neunzigern abgeschafft.
    1969 kam es zu einer ersten, 1973 zu einer zweiten Reform des § 175. Seitdem waren nur noch sexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Handlungen bei 14 Jahren lag. Erst nach der Wiedervereinigung wurde 1994 § 175 auch für das Gebiet der alten Bundesrepublik ersatzlos aufgehoben.

    Generell wurde der § 175 nur bei Männern angewendet. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe. Mir ist kein Fall bekannt, dass lesbische Beziehungen bestraft wurden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ging ja allgemein um VanDyks Behauptung, die damals Machthabenden hätten ein ganz doll schlechtes Gewissen wegen der Verfolgung von Homosexualen im NS Staat gehabt.

    Ich finde das, mit Verlaub, völlig lächerlich. 1949 wurde Homosexualität nicht anders gesehen, als in den Jahren davor. Ausser, dass man die Menschen nicht mehr ins KZ steckte.

    Ich kannte mal einen alten Herrn, der als Schwuler das KZ überlebt hat. Wieder frei hat er sich dem gesellschaftlichen Druck gefügt und eine Frau geheiratet.

    Dass Schwule halbwegs anerkannt wurden, kann man erst ab ca 1980 feststellen.
    Ich teile deine Auffassung.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Paragraph 175, der Homosexualität unter Strafe stellte, wurde meines Wissens erst in den frühen Neunzigern abgeschafft.
    Stimmt. Die ersatzlose Streichung erfolgte 1994. Zuvor gab es Reformen, zuletzt 1973. Ab diesem Zeitpunkt waren dann nur noch homosexuelle Handlungen mit jungen Männern unter 18 unter Strafe gestellt.

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