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Thema: Ehe für Alle

  1. gesperrt

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    AW: Ehe für Alle

    Stimmt, ich hate vergessen das es die Geschicht vor 1945, die Weimarer und Kaiserl. Verfassung nie gegeben und daher auch unwichtig sind. Das GG beruht zum Großteil darauf, es wurde nur in Teilen abgeändert wegen der NS-Zeit. Es wurde nicht komplett neu geschrieben.

  2. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von realistnix Beitrag anzeigen
    ein weiterer Grund nicht mehr zu Heiraten, (wenn man nicht einmal mehr Steuern spart - wozu noch ? ).
    Ich denke, die Ehe hat eine große emotionale Bedeutung.
    Ich glaube nicht, dass viele homosexuelle Paare heiraten wollen, weil sie nun ein Kind adoptieren können.

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es soll vorkommen, daß jemand, der sich lange mit einem Thema beschäftigt hat, und auch noch eine anspruchsvolle Tätigkeit in eben jenem Gebiet innehatte, eine fundiertere und damit durchaus auch gewichtigere Meinung zu Dingen, die seinen Bereich betreffen, abgeben kann, als - sagen wir mal - so manch andere Person.
    Ja und andere haben eine andere ebenso fundierte und gewichtige Meinung.

    Zitat Zitat von realistnix Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich hate vergessen das es die Geschicht vor 1945, die Weimarer und Kaiserl. Verfassung nie gegeben und daher auch unwichtig sind. Das GG beruht zum Großteil darauf, es wurde nur in Teilen abgeändert wegen der NS-Zeit. Es wurde nicht komplett neu geschrieben.
    Und deswegen sollen wir jetzt die Steinzeit festtackern ?
    Nope, Gesetze haben den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt. Und sie sind nicht statisch, sondern bedürfen einer regelmäßigen Prüfung und Neujsustierung, ggf. sogar Abschaffung wenn sie nicht mehr in die Zeit passen.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  4. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Eherecht der katholischen Kirche und das Familienrecht des Gesetzgebers haben nichts miteinander zu tun und darüber wird hier auch nicht diskutiert.
    Heute nicht mehr, aber zur Zeit des GG kann man davon ausgehen, dass etwa 95 % (?) (geschätzt, bitte ggf. um Korrektur) der Menschen in der BRD entweder katholisch oder evangelisch waren. Und das die Idee der Ehe natürlich von christlichen Gedanken geprägt war.
    Und auch das evangelische Kirchenrecht war bestimmt strenger als es heute ist, was Scheidung angeht etc.

    Die KK hat halt viele Schritte des Staates in Richtung Liberalisierung nicht mitgemacht, die evangelische Kirche schon, und daher hast Du wohl recht, dass sie heute nicht mehr viel miteinander zu tun haben.

    Genau das hat Bischof Marx auch ähnlich benannt:
    "Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen."
    Kirchenvertreter kritisieren "Ehe fur alle" | domradio.de

    Es entwickelt sich auseinander, letztlich, solange beides nebeneinander existieren darf, ist es wohl auch ok.
    Ich merke ja, dass für mich selbst, katholisch geprägt, die Ehe total mit der Idee von Familie verbunden ist.
    Und dass ich darüber staune, dass dies andere nicht so sehen.
    Man lernt ja dazu, ich kann damit leben, aber etwas schlucken muss ich schon, dass viele da so gar kein Band sehen.

    Auch wenn ich vermute, dass etwa mehr als ein Drittel der Menschen in D noch katholisch sind, evangelisch glaube ich ähnlich viel.

  5. gesperrt

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heute nicht mehr, ....
    Eine Institution, die das Grundgesetz (Art. 3 Abs. 2) nicht einhält, sollte sich aus Angelegenheiten der deutschen Gesetzgebung tunlichst raushalten.

  6. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es soll vorkommen, daß jemand, der sich lange mit einem Thema beschäftigt hat, und auch noch eine anspruchsvolle Tätigkeit in eben jenem Gebiet innehatte, eine fundiertere und damit durchaus auch gewichtigere Meinung zu Dingen, die seinen Bereich betreffen, abgeben kann, als - sagen wir mal - so manch andere Person.

    Es soll vorkommen, stimmt. Ob das hier aber so ist ...

    Aber wie gesagt, immer und immer wieder denselben Menschen zu zitieren ist einer Diskussion nicht eben förderlich, denn dieser seiner Ansicht stehen viele andere, mindestens ebenso fundierte, gegenüber

  7. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heute nicht mehr, aber zur Zeit des GG kann man davon ausgehen, dass etwa 95 % (?) (geschätzt, bitte ggf. um Korrektur) der Menschen in der BRD entweder katholisch oder evangelisch waren. Und das die Idee der Ehe natürlich von christlichen Gedanken geprägt war.
    Und auch das evangelische Kirchenrecht war bestimmt strenger als es heute ist, was Scheidung angeht etc.

    Die KK hat halt viele Schritte des Staates in Richtung Liberalisierung nicht mitgemacht, die evangelische Kirche schon, und daher hast Du wohl recht, dass sie heute nicht mehr viel miteinander zu tun haben.

    Genau das hat Bischof Marx auch ähnlich benannt:
    "Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen."
    Kirchenvertreter kritisieren "Ehe fur alle" | domradio.de

    Es entwickelt sich auseinander, letztlich, solange beides nebeneinander existieren darf, ist es wohl auch ok.
    Ich merke ja, dass für mich selbst, katholisch geprägt, die Ehe total mit der Idee von Familie verbunden ist.
    Und dass ich darüber staune, dass dies andere nicht so sehen.
    Man lernt ja dazu, ich kann damit leben, aber etwas schlucken muss ich schon, dass viele da so gar kein Band sehen.

    Auch wenn ich vermute, dass etwa mehr als ein Drittel der Menschen in D noch katholisch sind, evangelisch glaube ich ähnlich viel.
    .
    ...und auch bei Entstehung des Grundgesetzes hatten Kirchenrecht und Legislative nichts miteinander zu tun. Staat und Kirche waren auch da schon zwei Institutionen

    Ob Du es wahrhaben willst oder nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob Du es wahrhaben willst oder nicht.

    Was soll dieser Ton?

    Schade, dass manche es anscheinend störend finden, dass hier unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen miteinander reden.

    Aber lesen sollte man vielleicht trotzdem genauer. Das Kirchenrecht und staatliches Recht institutionell miteinander verbunden waren, behaupte ich in meinem Posting mit keinem Wort, ich sprach von Prägungen der Menschen damals.

    Und ehrlich gesagt bin ich darüber sehr froh, dass diese nicht institutionell verbunden sind, von Bedauern kein Spur.

  9. gesperrt

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    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass viele homosexuelle Paare heiraten wollen, weil sie nun ein Kind adoptieren können.
    Es soll auch stock-konservative Homosexuelle geben, sieht man ganz gut an den Photos, schön in schwarzen Anzug und in Weiß(enkleid).

  10. Inaktiver User

    AW: Ehe für Alle

    Zitat Zitat von knirrsch Beitrag anzeigen
    Eine Institution, die das Grundgesetz (Art. 3 Abs. 2) nicht einhält, sollte sich aus Angelegenheiten der deutschen Gesetzgebung tunlichst raushalten.
    Ja, ich finde auch, wir sollten die Freimaurer verbieten, zumindest deren Meinungsäußerungen. Ironie off.
    Das führt hier jetzt aber leider OT.

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