Dann schreib ich das, um was es mir dabei ging, eben kurz raus.
Zur Erinnerung, ich hatte der These das die "DDR völlig Pleite........." war versucht zu widersprechen.
Zitat aus dem Buch:
In einer bereits weiter vorn zitierten Ausarbeitung des DIW, veröffentlicht als Diskussionspapier, vom März 1990 kommen Filip-Köhn (DIW) und Ludwig (ZIW der Akademie der Wissenschaften DDR) zu der Aussage, dass das Bruttosozialprodukt der DDR 1988 etwa 230 Mrd. DM betragen habe.
weiter unten...
Aber selbst wenn man die von Filip-Köhn/Ludwig vertretene -(anzuzweifelnde)- Größe des Bruttosozialprodukts zugrunde legt, ergibt sich immer noch ein Volumen pro Einwohner der DDR in Höhe von 6663 Ecu, an der Reihenfolge vor Spanien, Griechenland und Portugal würde das nichts ändern.
Anmerkung : Das Wort von der "anzuweifelnden Größe" steht von Seiten des Autors im Zusammenhang damit, dass die angenommene Zahl der Filip-Köhn/Ludwig Studie zu kleineren Zahlen kommt als andere welche von 300 Mrd. BSP ausgingen.
Anmerkung: Die Zahlen des BSP für die erwähnten Länder aus dem Vergleichsjahr, welche hinter der DDR gelistet sind: Spanien 6130 Ecu, Griechenland 3800 Ecu, Portugal 3090 Ecu.
Total Pleite sieht anders aus !
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Ergebnis 721 bis 730 von 795
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03.07.2017, 10:14Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Geändert von Inaktiver User (03.07.2017 um 13:15 Uhr)
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03.07.2017, 11:32Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Nehmen wir mal an, er hat keinen besonderen Beitrag geleistet, als 'Kanzler der Einheit', und es wäre so, wie hier ja schon gesagt wurde, daß er nur zufällig eben da war, jeder andere an der Stelle hätte es aber genauso (oder sogar besser) gemacht. Einfach mal so angenommen.
Daß die Spendenaffäre nicht in Ordnung war, steht fest. Jemand hatte das hier auch ausgeführt, warum (Nachweisbarkeit der Spendenherkünfte, gibt Sinn). Daß er die Namen für seine persönliche Integrität nicht preisgab, das vermute ich, ist aber insofern unwichtig, weil es das nicht besser macht, sondern nur vielleicht sein Schweigen erklärt.
Und einiges andere hätte wohl auch besser sein können.
Was hätte man jetzt deshalb anders machen können? Hätte es denn eine Alternative gegeben zum jetzigen Ablauf? z.B. die, keinerlei offizielle Feierlichkeiten abzuhalten? Oder sollte man vielleicht das Prozedere allgemein ändern, daß bei Trauerfeiern für jemanden, dessen negative Seiten und negative Taten auch als solche betont werden? Das wird ja allgemein so gehandhabt, daß Negatives dann doch irgendwie "freundlich formuliert" wird, und zwar so, daß man es manchmal kaum als Negatives erkennt, und manchmal auch ganz unter den Tisch fällt. Ich glaube, das ist es ja, was mir hier im Strang aufgestoßen ist, daß nicht unbedingt "freundlich formuliert" wurde, auch nicht immer neutral.Geändert von Inaktiver User (03.07.2017 um 13:01 Uhr)
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03.07.2017, 12:37Inaktiver User
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03.07.2017, 13:00Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Das habe ich halt nicht so empfunden. Bei Altkanzler Schmidts Ableben lief doch auch "die Dauerschleife" im Fernsehen, fand ich auch richtig und in Ordnung so. Wird übrigens sogar bei anderen Prominten so gemacht, Schauspielern z.B., dann läuft den ganzen Tag ein Film nach dem anderen, in dem sie mitwirkten z.B.
Der einzige Unterschied war doch jetzt diese aktuelle Familiensache noch dazu. Das war halt bei Schmidt z.B. einfach nicht.
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03.07.2017, 13:07Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Unter Bombast verstehe ich Dinge wie die Flussfahrt auf dem Rhein, nicht Dauerschleifen im Fernsehen.
Ob solche Inszenierungen nun unbedingt nötig gewesen wären....................?
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03.07.2017, 13:10
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Was ich in diesem Leben nie verstehen werde und auch in allfälligen künftigen nicht, ist dieser alberne Bienentanz der Militärs. wie eingerostete Marionetten und dann kam noch so ein Kontrollo und guckte auf die Schuhe und zupfte einem den Gürtel zurecht. Nicht, dass ich freiwillig mir auch nur eine Sekunde K angetan hätte, aber ein Freund hat mirs geschickt und wollte meinen Kommentar
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03.07.2017, 13:17Inaktiver User
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03.07.2017, 13:22Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Danke, KCIO4. Ich dachte, es handelt sich um eine Studie des DIW, in die man Einblick bekommen könnte. Ist bei einem Diskussionspapier nicht der Fall, soviel ich weiß, ich werde aber mal weiter wühlen. Ich hätte es tatsächlich gerne nochmal genauer gewusst, vor allem, wie sie beispielsweise das Volkseigentum bewertet haben (wenn das überhaupt Gegenstand war) und nach welchen Maßstäben. Es gab ja vieles, das nach westlichen Maßstäben marode war, nach Maßstäben derer, die nichts anderes kannten, war es aber vollkommen in Ordnung und wertvoll, weil es noch funktionierte.
Das Bruttosozialprodukt (jetzt Bruttonationaleinkommen) ist als zentraler Einkommensindikator einer Volkswirtschaft ein wichtiger Faktor, aber eben auch nicht alleine aussagefähig darüber, ob die DDR in absehbarer Zeit zusammengebrochen wäre, wenn nicht die Wende sowieso stattgefunden hätte.
Wie gesagt, das Buch ist für mich unlesbar, leider. Um es zu verstehen, muss man mit den Begriffen wohl aufgewachsen sein.
Sorry falls das OT war.
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03.07.2017, 13:22Inaktiver User
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03.07.2017, 13:25Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Auf die Schnelle finde ich bei Google : Helmut Kohl: Trauerfeier- und Zeremonie am Samstag im News-Blog | Politik
Zitat:
17.03 Uhr:
Der Sarg mit dem Leichnam von Helmut Kohl ist in Speyer eingetroffen. Eskortiert von mehreren Polizeibooten legte das Schiff „Mainz“ am Samstagnachmittag am Rheinufer in unmittelbarer Nähe des Speyerer Doms an. Kurz zuvor hatten drei Hubschrauber der Bundespolizei die Anlegestelle in V-Formation überflogen. Ein achtköpfiges Ehrenbataillon der Bundeswehr trug den Sarg anschließend von Bord
Finde ich persönlich schon ein bissel dick aufgetragen.
Und das noch auf eigenen Wunsch, ist dann schon ein wenig zweifelhaft.


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