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22.06.2017, 11:54
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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22.06.2017, 11:59
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Eines scheint mir ganz sicher:
eine 'langsamere' Wiedervereinigung hätte es nicht gegeben, es gab nur ein kurzes geschichtliches Zeitfenster - schon kurze Zeit nach der Wiedervereinigung war Gorbatschow weg vom Fenster (Putschversuch in der UDSSR im Spätsommer 1991, danach Machtüberahme von Jelzin).
Und Ende 1992 wurde Bush Senior abgewählt in USA.
Bei einer jetzt im Nachhinein theoretisch angedachten 'langsameren' Wiedervereinigung hätten also zwei eminent wichtige zentrale Unterstützer des Projektes 'deutsche Wiedervereinigung' gefehlt - nämlich Bush und Gorbatschow.
Es ist aus meiner Sicht praktisch nicht vorstellbar, dass es ohne diese beiden Staatsmänner überhaupt eine Wiedervereinigung Deutschlands gegeben hätte, zumal die Zustimmung von USA und UDSSR bzw. Nachfolge GUS bzw. Russland unbedingt notwendig war. Hätte nur eine von den vier ehemaligen Siegermächten Nein gesagt, dann wär es nichts geworden mit der Wiedervereinigung.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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22.06.2017, 12:02Inaktiver User
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22.06.2017, 12:06Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
*Küchenpsychologie an*
Walter Kohl war glaube ich ziemlich belastet, schon von Kindheit an, schildert er ja (bei Lanz z.B.). Dann ist es glaube ich mitunter so, daß bei der Aufarbeitung auch ausgesprochen werden muß, auch Emotionen hochkommen, auch solche wie Wut etc., jedenfalls nicht unbedingt positive oder neutrale (ich kenne sein Buch aber nicht). Um dann schließlich loslassen zu können, was wohl das Versöhnliche bei ihm bewirkte.
*Küchenpsychologie aus*
Nur ein Erklärungsversuch. Jedenfalls glaube ich nicht, daß man es "so banal betrachten" kann, wie Du es schreibst. Da waren sicher viele Verletzungen etc., war er nicht mal depressiv, also richtig erkrankt sogar?
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22.06.2017, 12:09
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Schon die letzten Tage vor dem Tod hätte Frau Richter-Kohl souverän entscheiden können, dass den Söhnen/Enkeln die Gelegenheit eines einigermaßen versöhnenden Abschieds zu ermöglichen.
Die Frau ist für mich gruselig in ihrem Verhalten.
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22.06.2017, 12:15Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Es gibt doch so eine Aufnahme, in der er so behende über einen Zaun springt, wahrscheinlich im Urlaub (ich weiß die Umstände leider nicht mehr). Die fand ich immer am Besten, weil faszinierend, wie ein so großer behäbig wirkender Mann so leichtfüßig springen kann. Hat jemand zufällig diese Aufnahme, ich finde es nicht.
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22.06.2017, 12:28
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Statt eine Sondergenehmigung einzuholen, hätte sie den Leichnam, wie gesetzlich vorgeschrieben, nach 36 Stunden Aufbahrung zu Hause einem Bestatter überlassen sollen, dann hätten die Angehörigen dort Abschied nehmen können. Allerdings hätte sie dann nicht mehr die Kontrolle gehabt.
Was die angeblich von Kohl 2015 geäußerten Wünsche bezüglich Staatsakt/Trauerfeier angeht, habe ich erhebliche Zweifel. Einer seiner letzten Auftritte bei der Frankfurter Buchmesse 2014 war ein ebenso Mitleid erregendes, wie unwürdiges Spektakel. Ein völlig hinfälliger, schwer kranker, alter Mann, versucht verzweifelt sich zu artikulieren, während seine Frau ihm ständig den Mund abwischen muss. Und ein Jahr später, als sein Gesundheitszustand noch schlechter war, hat er protokollarische Angelegenheiten geregelt? Wer`s glaubt...
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22.06.2017, 12:34
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22.06.2017, 12:38
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Ich empfinde ihr Verhalten als, hm, etwas krank. Von einer Jungmädchenschwärmerei hin zum Kontrollfreak. Normal, gesund finde ich das nicht. Ich stelle mir das Haus jetzt und zukünftig wie einen Schrein vor. Da unterscheidet sie sich meiner Meinung nach von der Brandt-Witwe, die hatte andere Motive. Sympathisch sind mir beide nicht.
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22.06.2017, 12:39Inaktiver User
AW: Helmut Kohl, Kanzler der Einheit
Vielleicht weil das heute "von ganz oben" anders gesehen wird:
Denn am Donnerstag ließ das Ministerium eine etwas eigenwillige Aussage zum Grundrecht auf Meinungsfreiheit verlautbaren. Wörtlich hieß es: „Jeder darf seine Meinung äußern, aber sachlich & ohne Angriffe“.
Dürfen wir niemanden mehr verbal angreifen? |*Innenministerium vertwittert sich zur Meinungsfreiheit - Politik Inland - Bild.de
Demnach hätte Gabriel vielleicht nur noch "finde ich aber nicht so gut" sagen dürfen.
Geändert von Inaktiver User (22.06.2017 um 12:59 Uhr)




Dass auch meine für die Kohl-Kinder völlig belanglos ist, schrieb ich ja gleich danach.
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