Besonders gesichert ist da nichts, ich mache übers Netz aber auch nichts wirklich "relevantes" was meine Angehörigen interessieren würde.
Was ich in irgendwelchen Foren schreibe, unterliegt ja sowieso der Anonymität. Und in sozialen Netzwerken bin ich z.b. gar nicht unterwegs, aber selbst wenn, darauf bräuchte ja sonst auch niemand Zugriff haben.
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Thema: Das digitale Erbe
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02.06.2017, 13:10
AW: Das digitale Erbe
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06.06.2017, 10:41Inaktiver User
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06.06.2017, 10:54Inaktiver User
AW: Das digitale Erbe
Du postest aber HIER und nicht alle hier haben einen FB-Account.
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06.06.2017, 11:01
AW: Das digitale Erbe
Heute ist noch ein Artikel bei SPON zu dem Thema, dort wird auch erklärt, wo man die Einstellung bei FB findet.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-profile-von-verstorbenen-im-resonanzraum-der-trauer-a-1150398.html
Und der Artikel macht klar, dass jeder eine andere Meinung zu dem Thema hat - und jeder hat für sich Recht.
Die Eltern, die wissen wollen, ob sie auf FB Hinweise auf einen Suizid der Tochter finden, der Vater, der gar keine elektronische Erinnerung an seine Tochter auf FB lassen will.
Und kaum jemand von uns - und noch viel weniger eine Jugendliche hat auf dem Schirm, dass wir urplötzlich tot sein könnten und dass man dafür etwas regeln kann oder sollte.
Und ich bin auch immer noch hin und her gerissen, was ich dazu eigentlich meine und mal für mich will.
Will ich mal die Liebesbriefe meiner Mutter an ihre erste Liebe finden und lesen? Will ich die Tagebücher meines Vaters irgendwann lesen? Will ich die Kriegserinnerungen meiner Großmutter, die sie mal auf Band gesprochen hat und die jetzt bei meinen Eltern lagern, hören?
Ist es mir wichtig, wer nach meinem Tod was von mir liest oder weiß? Oder halte ich es für so unwichtig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es jemand wissen will oder will ich, dass die Erinnerung an mich komplett ausgelöscht wird und irgendjemand die Oberhoheit darüber hat oder will ich, dass jeder nach meinem Tod einfach schlecht über mich schreiben kann ohne dass etwas passiert?
Werde ich meine Meinung zu dem Thema in den nächsten vierzig Jahren nochmal ändern? Bei letzterem bin ich absolut sicher, dass ich das werde.
Unsere Kultur hält Erinnerungen und Erinnerungsstücke in der Regel hoch und meint aus der Geschichte und den Geschichten etwas lernen zu können und Erinnerungen weitergeben zu wollen.
Es gibt Kulturen, da hat die Erinnerung einen anderne Stellenwert. Ich erinnere mich leider gerade nur dunkel an einen Artikel in der Zeit im letzten Jahr, in dem über die Frage nachgedacht wurde, ob die mit einem guten Gedächtnis oder die mit einem schlechten Gedächtnis glücklicher sind.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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06.06.2017, 11:18Inaktiver User
AW: Das digitale Erbe
was möchtest du mir damit jetzt sagen?
Die, die keinen FB Account haben brauchen sich über diese Einstellungen eh keine Fragen stellen.
Aber hey, tut mir Leid dass ich es dir nicht recht machen kann.
@Promothea: danke für den Link. Natürlich hat jeder auf seine Weise recht, bzw. seine eigene Meinung darüber. In den genannten Beispielen kann ich wirklich beide verstehen.
Die einen möchten eventuell vorhandene Hinweise finden, der andere möchte seine Erinnerungen auf seine gewünschte Weise erhalten. Es ist wirklich kein leichtes Thema.
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06.06.2017, 11:35Inaktiver User
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- Grund
- unfreundlichen Kommentar gelöscht, da angesprochener User sich gelöscht hat.
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06.06.2017, 12:02Inaktiver User
AW: Das digitale Erbe
upps.
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gesperrt
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gesperrt



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findet jeder, der bei FB angemeldet ist in seinen eigenen Einstellungen...
