Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 47
Thema: Das digitale Erbe
-
02.06.2017, 00:03
AW: Das digitale Erbe
Es wird Zeit für eine neue Signatur
-
02.06.2017, 06:56
AW: Das digitale Erbe
Gut. Aber dann muss uns auch klar sein, dass wir ggf. für den Fall vorbeugen müssen, dass wir ohne Vorbereitungszeit sterben. Irgendwelche Angehörigen erben Dein Notebook. Ist alles so gesichert, dass keiner Zugriff auf Deine Logins erhält?
Es ist einfach heute so viel mehr als nur ein paar Aktenordner, die wir jährlich aussortieren.Geändert von Fourthhandaccount (02.06.2017 um 07:03 Uhr)
-
02.06.2017, 08:20
AW: Das digitale Erbe
Darum geht es nicht. Die generelle Frage über all dem ist, wem gehören die Daten, die man im Internet hinterlässt. Und wie geht man zukünftig damit um. Auch Du hinterlässt hier Daten, mit der IP können diese Deiner Identität zugeordnet werden. Das kann Dir dann egal sein, aber eventuell Deinen Nachfahren nicht. Oder eben die Frage, wer darf Zugang dazu erhalten. Ein Nachfahre, der ein familiäres Interesse hat (er schreibt z. B. eine Biographie), soll dem automatisch ein Recht zugesprochen werden, was auch Facebook & Co. nicht mit ihren AGB deckeln können? Wer hat das Recht, Daten löschen zu lassen?
-
02.06.2017, 08:55Inaktiver User
-
02.06.2017, 09:11
AW: Das digitale Erbe
Dein Notebook fällt in die Erbmasse. Da kreuzen sich die Wege wieder. Wie möchtest Du, das mit den Daten verfahren wird, sind bei den wichtigen Dokumenten eventuell welche dabei, die für andere auch relevant sind? Viele Daten gibt es nur noch digital, Rechnungen von Bestellungen drucke ich z. B. nicht mehr aus.
-
02.06.2017, 09:14Inaktiver User
AW: Das digitale Erbe
Nein, die Daten sind für andere nicht relevant. Und meine privaten "Ergüsse" möchte ich weder auf dem Rechner noch auf Papier von anderen gelesen wissen, daher ist es mir recht, wenn sich das Notebook nicht entschlüsseln lässt. Mein Biograph muss sich dann halt was anderes einfallen lassen.
-
02.06.2017, 11:09
AW: Das digitale Erbe
hast du keinen partner, der im notfall zu deinem rechner zugang hat ?
als mein mann ( damals waren wir noch nicht verheiratet ) von jetzt auf gleich nicht mehr ansprechbar im kkhs lag, waere vieles zusammengebrochen wenn ich keinen zugriff auf seinen rechner gehabt haette
denn vieles kommt heutzutage ja nur per mail...
so etwas ist eine vertrauenssache
ich gehe selbstverstaendlich nicht ohne ab- bzw. ruecksprache an diesen rechner, aber ich wuerde da auch nicht einfach so rumschnueffeln, so viel vertrauen muß sein
-
02.06.2017, 11:12
AW: Das digitale Erbe
um auf die eingangsfrage zu antworten
ich habe menschen in meinem umfeld die in meinem todesfall auf meine saemtlichen accounts zugreifen koennen, egal worum es sich handelt
und wenn es ihnen wichtig ist koennen sie diese auch loeschen ( lassen )
ich sorge gerne vor in diesen dingen
und wenn jemand nach meinem tod interesse daran hat, hier meine pn oder beitraege zu lesen, stoert es mich sicher auch nicht mehr
-
02.06.2017, 11:13Inaktiver User
-
02.06.2017, 11:23Inaktiver User
AW: Das digitale Erbe
Generell finde ich, ein Account sollte der Personen gehören, die real existiert und damit nur real Lebenden. Irgendwann sollte Schluss sein und das dann nicht noch vererben usw. Denn wenn jemand etwas schreibt, was wer aus der Familie liest, gleichzeitig aber tod ist, so wird das Geschriebene nie abschließend geklärt werden können, denn Ansprechpartner fehlen. Und ja, ich halte es für einen Vertrauensbruch in privaten Daten zu schnüffeln und bei Verstorbenen ist es eine Art Totenschändung, denn falsche Nutzer greifen auf fremde Daten zu und leben eine falsche Existenz, was durchaus zu Lasten Gestorbener und deren Freundeskreis gehen kann, in dem Fall hier auf Kosten deren Fernmeldegeheimnisses, was Verstorbene sicher nicht wollen.
Was jemand zu Lebzeiten anderen mitteilen wird, geschieht sicherlich. Was nicht mitgeteilt werden will, sollte nach Lebzeiten verschlossen bleiben. Alles andere empfände ich zumindestens als zutiefst respektlos.



Zitieren