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    AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    ...Obdachlose entziehen sich bewusst der staatlichen Betreuung, das ist ihnen nicht vorzuwerfen, stellt aber gerade den Unterschied zu anderen Gruppen - wie Flüchtlingen - dar, die die Unterstützung abrufen bzw. Hilfe dabei erhalten die Unterstützung abzurufen.

    ....
    Das kann mit gutem Willen auch anders gehen:

    Birgit teilt sich in dem sanierten Altbau mit zwei anderen Frauen eine Drei-Zimmer-Wohnung inklusive Bad und Küche. Die Wohngemeinschaft ist eine besondere: Birgit und ihre Mitbewohnerinnen waren bis vor Kurzem obdachlos – so wie weitere 21 Frauen und Männer in dem Haus.

    Quelle:
    Augsburg: Wohngemeinschaft soll neuer Weg aus der Obdachlosigkeit sein - Lokales (Augsburg) - Augsburger Allgemeine

  2. 12.05.2017, 08:54

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    Doppelpost gelöscht

  3. Inaktiver User

    AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Obdachlosigkeit steht auf drei Säulen:
    Arbeitslosigkeit, Trennung und Missbrauch von Suchtmitteln (meist Alkohol)

    Obdachlose entziehen sich bewusst der staatlichen Betreuung, das ist ihnen nicht vorzuwerfen, stellt aber gerade den Unterschied zu anderen Gruppen - wie Flüchtlingen - dar, die die Unterstützung abrufen bzw. Hilfe dabei erhalten die Unterstützung abzurufen.

    Das sind nun einmal die Fakten.
    Oder werden entzogen,weil niemand auffängt ?
    Ich hatte vor 14 Tagen auch ein Erlebnis. Eine völlig durchgeknallte Frau (Deutsche ) brüllte auf einem Touristenplatz Menschen in einer Lautstärke zusammen ,dass wirklich kein Gespräch mehr möglich war. Sie beschuldigte wahllos Leute ,die passierten und war völlig von Sinnen.
    Jemand aus der Gastronomie holte die Polizei. Es kamen 2 Beamte ,die mit hier kurz redeten (ich weiss nicht was ) und das war es . Nach 5 Minuten stand sie dann zwar ruhig aber immer noch auf dem Platz.
    Ich war dort 30 Minuten und habe gehört ,was die Frau schrie.Die hatte schwere psychische Probleme ,fühlte sich extrem verfolgt.
    Eigentlich hätte sie in eine psychische Notfallambulanz gehört (falls es so etwas überhaupt gibt ).
    Da fängt doch Elend schon an. Keine Geld für Plätze ,kein Personal bei der Polizei .Es kümmert sich niemand ,sie stört nur.
    Ich bin auch schon einige Male für Obdachlose eingesprungen und musste mir von den Polizisten anhören, wir können dem nicht helfen. Wir können den dorthin bringen ,da darf er bis morgen früh bleiben und dann muss er wieder raus.
    Wieso gibt es nicht feste Plätze ,wo man den gleichen Bohei mit Obdachlosen macht (nämlich denen hilft zurück ins Leben zu finden) mit all diesem Papierkram usw,wo sie bleiben können wie bei den Flüchtlingen ?

    Wer das Angebot annehmen möchte sollte auch die Möglichkeit haben zurück in die Gesellschaft finden zu können?Und ob es da nun effektiver ist einem deutschen Obdachlosen oder einem traumatischen Syrer zu helfen ist überhaupt nicht von Belang .Das weiß man ohnehin erst ,wenn man am Ende des Weges angekommen ist .

  4. 12.05.2017, 09:00

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    Doppelpost gelöscht

  5. gesperrt

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    AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Wieso gibt es nicht feste Plätze ,wo man den gleichen Bohei mit Obdachlosen macht (nämlich denen hilft zurück ins Leben zu finden) mit all diesem Papierkram usw,wo sie bleiben können wie bei den Flüchtlingen ?

    Wer das Angebot annehmen möchte sollte auch die Möglichkeit haben zurück in die Gesellschaft finden zu können?Und ob es da nun effektiver ist einem deutschen Obdachlosen oder einem traumatischen Syrer zu helfen ist überhaupt nicht von Belang .Das weiß man ohnehin erst ,wenn man am Ende des Weges angekommen ist .
    Sowohl in deinem ersten Fall mit der auffälligen Frau wie auch im zweiten Fall mit den Obdachlosen - zwingen kann man niemanden.

  6. 12.05.2017, 09:05

    Grund
    Doppelpost gelöscht

  7. Inaktiver User

    AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Sowohl in deinem ersten Fall mit der auffälligen Frau wie auch im zweiten Fall mit den Obdachlosen - zwingen kann man niemanden.
    Das ist sicher richtig ,aber das ist vielleicht auch zu einfach. Denn jemand in Not erkennt eben auch nicht ,dass er Hilfe braucht und insofern wäre es vielleicht sinnvoll diese Menschen doch mitzunehmen und denen Hilfe anzubieten in Form von einem freundlichen Auffangen mit geschulten Kräften oder bei einem Obdachlosen eine Perspektive ,wo er bleiben kann.

    Klar ,entscheidet der das mal nicht kurz auf der Strasse.Aber vielleicht im Gespräch ,wenn er mal 4 Wochen irgendwo sein könnte und merkt ,es gäbe die Hand ,die ihm da helfend gereicht wird.
    Aber diese Option gibt es so gut wie gar nicht ,jedenfalls nicht in Berlin ,wo wir Unmengen von Obdachlosen haben.
    Im Vergleich mit dem Dauertanz von Flüchtlingshelfern und Mentoren ,wo 3 auf einen kommen schon völlig andere Vorausetzungen.

  8. 12.05.2017, 09:08

    Grund
    Doppelpost gelöscht

  9. Moderation

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    AW: Straftaten von besonderem öffentlichen Interesse

    Anmerkung der Moderation: Die Bri-Technik hat mir leider einen Streich gespielt und sämtliche Beiträge doppelt in den neuen Strang transferiert. Der besseren Lesbarkeit wegen habe ich diese Doppelposts nun alle gelöscht. Es tut mir Leid, dass der Strang nun so zerhackt aussieht - keine Ahnung, was da schief gelaufen ist.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  10. Inaktiver User

    AW: Obdachlosigkeit in Deutschland – Ursachen und Hilfsmöglichkeiten

    Es ist sehr schwer jemandem Hilfe und Unterstützung bei Obdachlosigkeit zu geben. Das hat auch etwas damit zu tun, was es an Möglichkeiten gibt, aber... es liegt auch in der Problematik "Obdachlosigkeit" an sich.

    Ich teile Paraplumeaus Erfahrungen...

  11. Inaktiver User

    AW: Obdachlosigkeit in Deutschland – Ursachen und Hilfsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist sehr schwer jemandem Hilfe und Unterstützung bei Obdachlosigkeit zu geben. Das hat auch etwas damit zu tun, was es an Möglichkeiten gibt, aber... es liegt auch in der Problematik "Obdachlosigkeit" an sich.

    Ich teile Paraplumeaus Erfahrungen...
    Wie auch ,wenn es gar keine greifenden Möglichkeiten gibt. Ich habe oft genug diese Diskussionen gehabt. Alles ,was keine Lobby hat in Deutschland bekommt keine Teddies und Luftballons und Hilfe sowieso nicht.
    Das ist bei Obdachlosen genau das gleiche Dilemma wie bei rumänisches Bettelkinder ,die zwar in Deutschland leben und betteln ,aber nicht in die Schule gehen...passiert auch nichts!
    "Schwer" sollte da nicht der Masstab sein.
    Wie schwer ist es einen traumatisierten Flüchtling zu integrieren ? Diese Frage stellt sich doch kaum jemand ,es wird probiert!
    Das erwarte ich in für diese Gruppen ganz genauso!!!

  12. Inaktiver User

    AW: Obdachlosigkeit in Deutschland – Ursachen und Hilfsmöglichkeiten

    Wie meinst du das? Dass es keine Hilfe gibt durch Ämter und andere Einrichtungen?

    Die gibt es..

  13. VIP

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    AW: Obdachlosigkeit in Deutschland – Ursachen und Hilfsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie schwer ist es einen traumatisierten Flüchtling zu integrieren ? Diese Frage stellt sich doch kaum jemand ,es wird probiert!
    Das erwarte ich in für diese Gruppen ganz genauso!!!
    Diese Frage stellt sich nicht nur, daran wird auch gearbeitet. Allerdings eben nur auf freiwilliger Basis und die Veränderungsmotivation ist bei den verschiedenen Gruppen der Bedürftigen unterschiedlich.
    Laut dem SGB XII sind Obdachlose „Personen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind, sind Leistungen zur Überwindung dieser Schwierigkeiten zu erbringen, wenn sie aus eigener Kraft hierzu nicht fähig sind“(SGB XII § 67 ff.
    Bei freiwilliger Obdachlosigkeit haben die Kommunen entsprechend Art. 2 Abs. 1 GG (Freie Entfaltung der Persönlichkeit) keinerechtliche Handhabe. Eine Person gegen ihren Willen in Gewahrsam zu nehmen und in eine Unterkunft einzuweisen, verstößtgegen ein im Jahr 1967 erlassenes Urteil des BVerfGE, in dem festgestellt wurde, dass es „nicht die Aufgabe des Staates ist, seine Bürger zu 'bessern' und er deshalb auch nicht das Recht hat, ihnen die Freiheit zu entziehen, nur um sie zu 'bessern',ohne daß sie sich selbst oder andere gefährdeten, wenn sie in Freiheit blieben“ (BVerfGE 22, 180, 218 ff.). Die Einweisungobdachloser Personen gegen ihren Willen verstößt also gegen §239 StGB Freiheitsberaubung.

    Hier ein paar Daten aus der Studie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit:

    Die Abwertung wohnungsloser Menschen ist seit 2002insgesamt nahezu unverändert :
    In 2010 sind 31% (2005: 35%; zuvor nicht erfasst) derAnsicht, dass bettelnde Obdachlose aus denFußgängerzonen entfernt werden sollten
    34% (2005: 39%) empfanden in 2010 Obdachlose inden Städten als unangenehm
    Ein leichter Anstieg von knapp 23% in 2005 auf 28%in 2010 findet sich bei der Unterstellung, die meistenObdachlosen seien „arbeitsscheu“
    Quelle: https://www.uni-bielefeld.de/ikg/pro...enfassung.pdf; Aufruf: 12.10.2015

    Es ist oft schwer zu akzeptieren, dass manche Menschen sich nicht verändern oder Hilfe annehmen wollen. Hinzukommen bürokratische Hürden die einen manchmal wahnsinnig macht.
    An vielen Stellen gibt es Hilfe für Obdachlose. Auch für die Kranken unter ihnen. Genannt sei hier das Weglaufhaus in Berlin (und anderswo). Das sich für einen anderen Umgang für psychisch Kranke engagiert- auch wenn diese obdachlos sind. http://www.weglaufhaus.de/





    Geändert von Analuisa (13.05.2017 um 09:50 Uhr) Grund: normale Schriftgröße hergestellt (Lesbarkeit)
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  14. Inaktiver User

    AW: Obdachlosigkeit in Deutschland – Ursachen und Hilfsmöglichkeiten

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Hier ein paar Daten aus der Studie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit:

    Die Abwertung wohnungsloser Menschen ist seit 2002insgesamt nahezu unverändert :
    In 2010 sind 31% (2005: 35%; zuvor nicht erfasst) derAnsicht, dass bettelnde Obdachlose aus denFußgängerzonen entfernt werden sollten
    34% (2005: 39%) empfanden in 2010 Obdachlose inden Städten als unangenehm
    Ein leichter Anstieg von knapp 23% in 2005 auf 28%in 2010 findet sich bei der Unterstellung, die meistenObdachlosen seien „arbeitsscheu“
    Quelle: https://www.uni-bielefeld.de/ikg/pro...enfassung.pdf; Aufruf: 12.10.2015

    Es ist oft schwer zu akzeptieren, dass manche Menschen sich nicht verändern oder Hilfe annehmen wollen. Hinzukommen bürokratische Hürden die einen manchmal wahnsinnig macht.
    An vielen Stellen gibt es Hilfe für Obdachlose. Auch für die Kranken unter ihnen. Genannt sei hier das Weglaufhaus in Berlin (und anderswo). Das sich für einen anderen Umgang für psychisch Kranke engagiert- auch wenn diese obdachlos sind. http://www.weglaufhaus.de/





    Ich habe es oft genug erlebt ,dass Obdachlose vollgepumpt mit Drogen ,kaum ansprechbar und völlig orientierungslos von der Polizei belehrt wurden ,dass sie auf diesem Grundstück Hausverbot hätten und habe mich dann eingemischt und gefragt ,ob sie glauben ,dass dieser junge Mann das überhaupt versteht und ob es nicht einen Platz geben würde,wo er in seinem Zustand hinkönnte?
    Wer nicht mal klar im Kopf werden kann ,kann doch nichts entscheiden.
    "Nein ,gibt es nicht und wozu diesen Aufwand ,langfristig wäre da eh nichts."

    Unter den Gleisanlagen am Hauptbahnhof ist es trocken und abgeschirmt ,da hat die deutsche Bahn das Grundstück eingezäunt ,damit sich da keine Obdachlosen ansammeln. Übrigens durchaus ein perfekter Platz. Da ist niemand und niemand wird gestört. Da könnte man sogar richtig etwas Helfendes ganz zentral installieren.Jedenfalls besser als an den Haupttouristenpunkten wo man morgens über Schlafende steigen muss.
    Theorie ist sehr schön ,Praxis leider völlig anders. Da ,wo ich arbeite ,leben 7 junge Menschen im Dreck. Die lesen da auch Bücher,jedenfalls der eine.
    Das interessiert niemanden und ich weiss nicht wie man sich fühlt ,wenn man so einige Jahre verbracht hat ?
    Wäre interessant ,vielleicht hat nurkurz da mehr zu erzählen?
    Ich eile leider nur vorbei und war schon oft davor die mal anzusprechen ,aber ich befürchte ,die leben schon in Ihrer eigenen Welt und ich kann doch nichts für sie tun ausser Ihnen Geld zu geben.
    Geändert von Analuisa (13.05.2017 um 09:52 Uhr) Grund: Zitat angepasst

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