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  1. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heute steht im Kurier, Aschbacher habe auch ihren Vertrag mit dem Finanzamt gelöst und somit auf ihr Rückkehrrecht und sämtliche Gehaltsfortzahlung verzichtet. Das macht mMn niemand, der erhobenen Hauptes zu seinen Diplomarbeiten stehen kann!
    Ich sehe das so: Da wurde geschludert und geschlampt, aus zwischen Tür und Angel entstandenen Kurzgesprächen wurden 90 minütige Interviews...etc. offensichtlich war man informiert, dass das Zeug ohnedies keiner liest!

    ich geh mal lesen

    Edit: Das sieht sehr nach Schuldeingeständnis aus

  2. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heute steht im Kurier, Aschbacher habe auch ihren Vertrag mit dem Finanzamt gelöst und somit auf ihr Rückkehrrecht und sämtliche Gehaltsfortzahlung verzichtet. Das macht mMn niemand, der erhobenen Hauptes zu seinen Diplomarbeiten stehen kann!
    Ja eben - man hofft, den Ball noch möglichst flach zu halten.

    Im Übrigen habe ich mir gestern die Diplomarbeit von Norbert Blümel runtergeladen - fachlich kann ich das nicht beurteilen, aber ein Literaturverzeichnis in dieser Form wäre mir bereits im Proseminar 1 in den späten 1990er-Jahren im ersten Studienabschnitt um die Ohren geflogen ... keine Angabe von Verlagen, Auflagen, Monografie/Sammelband, etc. und Reihung nach Anfangsbuchstaben des Titels

  3. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    ...., aber ein Literaturverzeichnis in dieser Form wäre mir bereits im Proseminar 1 in den späten 1990er-Jahren im ersten Studienabschnitt um die Ohren geflogen ...
    Es mag sein, dass man da jetzt allgemein lockerer geworden ist, das kann ich nicht beurteilen.
    Als ich zu studieren begonnen habe, gab es die Pflichtvorlesung über richtiges Zitieren und die korrekte Angabe von Quellen.
    Ich habe schon vieles vergessen, aber das ist mir noch in Erinnerung: ganz kurze Zitate, zB Worte, Wortgruppen, kurze Sätze durfen unter Anführungszeichen im Text fortlaufend geschrieben werden. Längere Zitate waren vom Text durch eine optische leerzeilige Trennung und Einrückung deutlich abzuheben, weiters engerzeilig, zu schreiben.
    UND das alles mit der Schreibmaschine, wo es kein lockeres Löschen, Woanderseinfügen
    und Kopieren gab!
    Titel mussten zentriert sein, das hieß Buchstaben und Zwischenräume abzählen, nicht einfach auf " Zentrieren" drücken.
    Und wehe, man vergaß auf Doppelpunkt und Beistrich bei den Quellenangabe ! Oder gar auf die Seitenangabe!
    Und das galt auch für ganz simple Proseminar - und Seminararbeiten!

    Vielleicht sehe ich auch deshalb Fr. Aschbachers mehr als dürftige Arbeit so streng?

  4. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es mag sein, dass man da jetzt allgemein lockerer geworden ist, das kann ich nicht beurteilen.
    Nein - ich habe 2007 abgeschlossen, mit den Regeln aus den 1990er-Jahren, ergänzt um Online-Quellen, die es seinerzeit in diesem Ausmaß noch nicht gab: und Blümel 2009 - ich kann mir nicht vorstellen, dass binnen zwei Jahren alles was Literaturverzeichnisse betrifft von der Uni Wien über den Haufen geworfen wurde.

    Dass an seinem Institut andere Regeln galten als an meinem, wo es wirklich sehr streng war, ok; aber dass man keinen Verlag und keine Auflage angibt - also das wäre ja echt das Minimum!

    Vom Formatieren (bei uns war auch ganz streng festgesetzt, welche Titel kursiv ODER in Anführungszeichen zu setzen waren) mal abgesehen.
    Aber schon alleine ein Literaturverzeichnis nach Titel und nicht nach Autoren zu ordnen, ist dermaßen stümperhaft, dass ich mich frage, wie man auf so etwas überhaupt kommt.

    Als ich zu studieren begonnen habe, gab es die Pflichtvorlesung über richtiges Zitieren und die korrekte Angabe von Quellen.
    Ich habe schon vieles vergessen, aber das ist mir noch in Erinnerung: ganz kurze Zitate, zB Worte, Wortgruppen, kurze Sätze durfen unter Anführungszeichen im Text fortlaufend geschrieben werden. Längere Zitate waren vom Text durch eine optische leerzeilige Trennung und Einrückung deutlich abzuheben, weiters engerzeilig, zu schreiben.
    UND das alles mit der Schreibmaschine, wo es kein lockeres Löschen, Woanderseinfügen
    und Kopieren gab!
    Titel mussten zentriert sein, das hieß Buchstaben und Zwischenräume abzählen, nicht einfach auf " Zentrieren" drücken.
    Und wehe, man vergaß auf Doppelpunkt und Beistrich bei den Quellenangabe ! Oder gar auf die Seitenangabe!
    Und das galt auch für ganz simple Proseminar - und Seminararbeiten!
    Ja eben, siehst du! Ich bin durch den ersten "Zitiertest" im Proseminar geflogen, weil ich das nicht ernst genommen habe - wir haben ein etwa zehnseitiges Booklet mit den Regeln ausgehändigt bekommen und ich wollte halt nicht lernen ...

    Es gibt ja eigene Software zur Literaturverwaltung und Erstellung eines Literaturverzeichnisses - das wäre ja nicht nötig, wenn allgemein Nennung des Titels plus Autor ausreichen würde.

  5. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Anbei der link zur Abschlussarbeit von Gernot Blümel

    Gernot Blumel und die neue Volkspartei Wien

  6. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Anbei links zur Universität Wien bezüglich des Verfassens einer wissenschaftlichen Arbeit
    Das sind die allgemeinen Vorschriften. Jedes Institut kann zusätzlich eigene Vorschriften erlassen. Diese sind dann auf der Homepage des Instituts abrufbar.

    schreiben - Anlegen eines Literatur-/ Quellenverzeichnisses

    schreiben - Zitieren und Anmerkungen

  7. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Über das Plagiat

    schreiben - Achtung Plagiat

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Anbei der link zur Abschlussarbeit von Gernot Blümel

    Gernot Blumel und die neue Volkspartei Wien
    Danke Magdalena!

    Ich hab mal kurz reingelesen. Was soll ich sagen? Ich bin halt keine Philosophin sondern Juristin. Aber es wundert mich nicht, dass Betreuer offenbar nur noch quer lesen. Was für ein BlaBlablubb. Das hält ja kein Mensch aus! (Das ist natürlich nur meine sehr subjektive Meinung.)
    Just breathe!

  9. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Auch beim Querlesen hätte der sehr mäßige deutsche Sprachgebrauch in Aschbachers Arbeit auffallen müssen.

    Ich kann mir das nicht erklären.

  10. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von eos-01 Beitrag anzeigen
    Danke Magdalena!

    Was für ein BlaBlablubb. Das hält ja kein Mensch aus! (Das ist natürlich nur meine sehr subjektive Meinung.)
    Für viele Menschen ist Philosophie ein Biblablubb
    Geändert von Inaktiver User (12.01.2021 um 15:06 Uhr)

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