So, Sendepause für heute.
Bis morgen!
Analuisa, Moderation
Antworten
Ergebnis 4.481 bis 4.490 von 5381
-
27.11.2019, 22:26
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
-
28.11.2019, 21:12
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Bitte entschuldigt, ich muss heute Morgen das Öffnen vergessen haben ...
Jetzt ist wieder auf.
Analuisa, ModerationModeration in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
-
28.11.2019, 21:18
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ich hab mich schon gewundert - kein Thema, kann passieren!
Danke, dass du nochmal reingeschaut hast.
Aktuell:
in Wien wurde letzte Nacht eine Frau von ihrem Ehemann erstochen - fünf Kinder, davon eines noch ein Säugling, haben jetzt keine Mutter mehr. Die Nachricht hat mich heute früh erschüttert. Die 33. ermordete Frau in Ö in diesem Jahr.
Jetzt frage ich mich:
das Jugendamt wusste von der problematischen Familiensituation.
Der Mann wird seine Strafe bekommen - was hilft das der toten Mutter und den Kindern jetzt noch?
-
29.11.2019, 08:47Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Anbei ein Kurier Artikel zu diesem Fall
Funffache Mutter tot: Sohn bat schon vor Mord um Hilfe | kurier.at
Gewalt gegen Frauen beginnt nicht bei Mord, sie kann (muss nicht) dort enden. Meistens gibt es im Vorfeld der Tat viele prekäre Situationen , Situationen in denen Gewalt ausgeübt wurde.
Die Gesellschaft und das direkte Umfeld schauen einfach weg, oder der Frau wird nicht geglaubt.
Frauen ziehen aus den verschiedensten Gründen Anzeigen zurück oder erstatten von vornherein keine Anzeige.
Allein mit der Floskel: Mehr Geld. sind diese gesellschaftlichen Phänomene nicht wirksam zu bekämpfen. Es muss ein Umdenken in den Köpfen und Herzen des Großteils der Bevölkerung stattfinden. Gewalt gegen Frauen ist kein Bagatelldelikt oder vll sogar gerechtfertigt sondern gesellschaftlich geächtet.
Dies muss sich als innere Werthaltung in den Menschen festsetzen, nur so kann eine dauerhafte Änderung und Verbesserung der Situation auf lange Sicht erreicht werden.
Vor vielen Jahren gab es die gesetzliche Festlegung der 50% . Also der Mann muss gesetzlich bestimmt 50% der Hausarbeit erledigen. Damals wurde viel gelacht über dieses Gesetz. (stammt übrigens von einer SPÖ Frauenministerin) Es gab Witze , wer nun in die Familien und Beziehungen hineinschauen würde und diese überwachen würde etc... etc... Das meinte die Ministerin natürlich nicht. Das Gesetz war ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, was als gesellschaftlich wünschenswertes und gutes Verhalten gilt. Der Staat hat eindeutig Stellung bezogen. Ich fand das Gesetz in diesem Sinne verstanden sehr gut.
Und es beschreibt auch, dass wir nicht vorankommen, wenn Gewalt gegen Frauen bagatellisiert wird. Der Staat muss Stellung beziehen, er gibt die Normen vor, was geht und was nicht geht. Insofern hat sich die "Armeslänge" (Köln) sicher verheerend auf das innere Bewusstsein mancher Männer ausgewirkt. Es schiebt der Frau die Verantwortung für das Geschehen in die Schuhe. Klassisches victim blaming. Statt dem Opfer/den Opfern beizustehen, hauet der Staat (in zitierten Fall die Oberbürgermeisterin (sic auch eine Frau
) nochmals verbal und seelisch auf die eh schon traumatisierten Opfer hin. Wie sollen Frauen, denen Schlimmes passiert, da den Eindruck bekommen, dass sie beschützt werden? Dass der Staat auf ihrer Seite steht.
Deshalb meine ich, dass eine Intensivierung des Strafrahmens richtig ist. Es ist das richtige Zeichen des Staates. Der Staat zeigt damit ganz deutlich, dass Gewalt gegen Frauen ein No Go und keine lässliche Sünde ist, wie es niedrige bis keine Strafen suggerieren.
Täterarbeit bezieht Männer in den positiven Veränderungsprozess mit ein. Sie werden wahrgenommen als gewaltbereite Männer, die mitarbeiten können/sollen/müssen. Das finde ich auch gut. Es ist aus meiner Sicht die richtige Ergänzung. Einerseits das Zeichen: So geht das nicht, hier stellt der Staat eine eindeutige Grenze auf, Gewalt gegen Frauen geht gar nicht und andererseits die Hilfestellung das gewaltbereite Verhalten zu verändern.
Die stete Forderung mehr Geld mehr Geld mehr Geld greift viel zu kurz und verändert an den Situationen gar nichts.
Von "bösen NGOs" hat außer dir Chilli hier noch niemand was geschrieben. Es gibt Kritikpunkte, deshalb sind NGOs noch lange nicht pauschal "böse" .
Edit: Auf den konkreten Fall bezogen, man könnte auch die Sprache lernen und zur Arbeit gehen. Dann bessert sich die finanzielle Situation. Die Familie ist erst vor ein paar Monaten nach Wien gezogen und hat trotz Wohnungsnot sofort eine Wohnung erhalten. In Wien sind die Sozialleistungen am Höchsten.
Die Formel "mehr Geld" ist nicht ausreichend , um die Probleme zu lösen.Geändert von Inaktiver User (29.11.2019 um 09:26 Uhr)
-
29.11.2019, 09:14Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Bei der SPÖ geht es rund derzeit.
Die SPÖ hat über 14 Mio Euro Schulden und muss sich finanziell sanieren.
Daher hat die Parteispitze beschlossen 24 Mitarbeiter der SPÖ Zentrale in Wien zu kündigen. Diese Kündigungen wurden mit dem Betriebsrat nicht vorab besprochen, der Betriebsrat schnaubt und tobt. Es gab eine Mitarbeiterversammlung in der die Leute nur über den Sparkurs informiert wurden, anschließend erhielten die 24 Leute ein kurzes trockenes mail über ihre Kündigung. Kein persönliches Gespräch, nichts dergleichen, ein mail. Und das kurz vor Weihnachten. Die Wellen gehen hoch, denn das Verhalten ist grade für Sozialisten sehr bedenklich .
Denn
gleichzeitig wurde bekannt das die sündteuren Beraterverträge (wen beraten die eigentlich in welcher Angelegenheit?) bestehen bleiben. Einer davon ist mit 26.000 Euro monatlich ! dotiert. Erst in ein paar Monaten werden die Verträge zurückgefahren, nicht gekündigt, einer davon kostet dann nur mehr läppische Euro 8.000,- pro Monat.
gleichzeitig wurde bekannt, dass Rendi-Wagner ihre Parteisteuer seit 18 Monaten nicht bezahlt hatte, das war ein Schuldenstand von Rendi an Die Partei in Höhe von Euro 13.000,- Sie soll mehrere Mahnschreiben ignoriert haben. Mittlerweile soll die Schuld beglichen sein.
SPO-Betriebsrat schickt Wut-Brief an Rendi-Wagner - News | heute.at
So wird kritisiert, dass der Betriebsrat sehr kurzfristig über die Kündigungswelle informiert worden sei und damit "faktisch nicht in diesen drastischen Schritt eingebunden" war. Das entspreche nicht dem sozialpartnerschaftlichen Gedanken, "dem sich unsere Partei (hoffentlich noch immer) verpflichtet sieht".
Außerdem sei bisher von einem Sozialplan keine Rede. Fraglich sei ebenso, nach welchen Kriterien die Betroffenen ausgewählt worden seien und warum mit den Personen nicht gesprochen wurde.
"Dass teilweise langjährige MitarbeiterInnen sowie KollegInnen in einer besonders sensiblen sozialen Lage von Kündigung betroffen sein werden, während gleichzeitig aber teure Beraterverträge weiterlaufen, sorgt in den Reihen der Belegschaft ebenfalls für Frustration"
Rendi-Wagners Vorgänger Kern und Rendi streiten um die Höhe der Schulden und unter wessen Ägide der Schuldenstand wie hoch gewesen wäre. Rendi-Wagner meinte auch, sie hätte "einen Rucksack voller Steine" übernommen, als sie den Parteivorsitz antrat.
SPO: Schulden, Steine, Schreiduelle | DiePresse.com
„Einen Rucksack voller Steine“ habe sie mitbekommen, als sie vor einem Jahr die Partei übernommen habe. Und neben ihr sagt Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch dann noch einen Satz, den man von Sozialdemokraten auch nicht so oft zu hören bekommt: „Man kann auf Dauer nicht mehr ausgeben, als man einnimmt.“
Hervorhebung und Anmerkung/smiley von mir
14 Millionen Euro Schulden hatte die SPÖ Ende des Jahres 2018, laut Rendi-Wagner. Nun, einen Nationalratswahlkampf später, sind es 14,9 Millionen. Bis 2025, so das Ziel, sollen diese Schulden abgebaut sein.
Von ihm (Kern) habe sie eine destabilisierte Partei in einer ökonomisch schwierigen Situation übernommen. Und 106 Mitarbeiter in der Zentrale seien eine vergleichsweise hohe Zahl gewesen. Angeblich um rund 30 mehr als vor Kern.
Im Umfeld des früheren SPÖ-Vorsitzenden Christian Kern ist man auch verwundert – über die nunmehrige Vorgangsweise und die Zahlen. Hier ist die Rede davon, dass Kern im Herbst 2018 die Partei mit einem Schuldenstand von 10,5 Millionen Euro übergeben habe, nachdem er sie selbst im Jahr 2016 mit 22 Millionen übernommen hatte. Auch bei den Mitarbeitern habe wohl Rendi-Wagner selbst aufgestockt – etwa das Social-Media-Team in diesem Wahlkampf.
Man streitet sich öffentlich und richtet sich gegenseitig per offenen Briefen und posts im Internet Gemeinheiten aus und bezichtigt einander die Unwahrheit zu sagen.
Ex-SP-Chef Kern wehrt sich gegen „Unterstellungen“ | krone.at
Ex-SPÖ-Chef Christian Kern bestreitet in einem Rundmail an seine Partei die Schuldenangaben von Nachfolgerin Pamela Rendi-Wagner. Diese hatte behauptet, dass sie 14 Millionen an Schulden von ihrem Vorgänger übernommen hat. Kern spricht von lediglich zehn Millionen Euro.
Kurzfristig sah es aus als müsse Rendi nun doch ihren Hut nehmen.Sie ist sehr unbeliebt bei der Basis.
Kann Rendi-Wagner ihren Job noch retten?
Interne SPO-Revolte tobt: Muss Rendi-Wagner gehen? | krone.at
In der krisengebeutelten SPÖ verdichten sich zunehmend die Gerüchte: Nach einer parteiinternen Revolte soll Noch-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner vor dem Rückzug stehen! Wie die „Krone“ am Donnerstag aus SPÖ-Kreisen erfuhr, hatte am Nachmittag ein Krisenstab getagt. Ist der Abgang der SPÖ-Chefin beschlossene Sache, so könnte sie bereits am Freitag ihr Amt los sein.
Rendi-Wagner trotzt Kritik und Geruchten: „Unsinn“ | krone.at
Aber nun scheint sie uns allen und vor allem der SPÖ doch noch erhalten zu bleiben. Es gibt einfach niemanden, der den Job will, sonst wäre sie schon lange weg.
https://www.derstandard.at/story/200...ernativen-sind
https://www.derstandard.at/story/200...parkurs-in-der
Im Standard wird all das ebenfalls berichtet, es dürfte also bereits bekannt sein.Geändert von Inaktiver User (29.11.2019 um 10:06 Uhr)
-
29.11.2019, 09:47Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
https://www.profil.at/oesterreich/re...nUNz11pONZkkxU
Die SPÖ-Chefin blieb 16 Monate lang ihre Mandatsabgabe schuldig. Die Außenstände betrugen zwischenzeitlich über 13.000 Euro. Inzwischen ist Rendi-Wagner ihren Verpflichtungen nachgekommen.
16 Monate lang ignorierte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ihre Zahlungsverpflichtung gegenüber der mächtigsten roten Landespartei, der SPÖ Wien. Just die Parteivorsitzende überwies ihre Parteisteuer nicht. Das belegt eine profil vorliegende Mahnung der SPÖ Wien an Rendi-Wagner
Der link enthält auch ein Faksimile des Kündigungsmails
-
29.11.2019, 11:01Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Das fürchte ich leider auch!
Offensichtlich hat sich hier nur der männliche Nachkomme getraut, um Hilfe zu fragen.
Weder die arme Frau noch die Mädchen trauten sich das! Gerade die aber hätten sich an ihren Vertrauenslehrer oder den Schulpsychologen wenden können. Und ja, in so dringenden Fällen ist sofort einer vor Ort, bzw. wendet sich die Schule ans Jugendamt.
Ich bin mir nicht sicher, ob da richtig recherchiert wurde. Mit 50 ist es doch unwahrscheinlich, ein Baby zu haben.
-
29.11.2019, 11:09Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Der Sohn kam auch eher wegen seiner Ausbildung , die er in Gefahr sah, zum Jugendamt. Nicht wegen der Gewalt in der Familie. Man kann dem Jugendamt also nicht unbedingt einen großen Vorwurf machen.
Die Frauen der Familie sind so verängstigt oder sehen Gewalt im Leben einer Frau als normal an, dass sie gar nicht auf die Idee kommen, etwas zu sagen. vermutlich ist da auch die Sprachbarriere zu bedenken.
Das mit dem Baby kam mir auch seltsam vor. Aus meiner Sicht sollte da genauer nachgesehen werden, wessen Kind das ist und ob es nicht vll ein "ausgeborgtes" Baby zwecks höherer Kinderunterstützung ist.
Brennpunktschulen sind in Wien derzeit total überlastet. Lehrer, die die Missstände aufzeigen, werden schikaniert und verlieren ihren Job. Es geht schlimm zu und das ist auch die Verantwortung der versagenden Stadtregierung.
btw. hätte man die 25 Mio für die Mahü ja auch für anderes zBsp Frauenhäuser ausgeben können....
-
29.11.2019, 14:14Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Doris Bures: Stutze und Burde fur Rendi-Wagner | DiePresse.com
Da wird schon einiges Wahres dran sein an dem was die Presse da schreibt. Langsam beginnt Rendi selbst mir ein bisserl leid zu tun, aber nur ein bisserl.
Du wirst recht haben mit der "Getriebenen" , allerdings hat sie ja auch einen Kopf zum selber Denken.
Es wird Zeit, dass sich die Sozialdemokratie neu aufstellt. In Deutschland geht es der SPD ja auch nicht grade rosig, scheint auch Zeitgeist zu sein.
-
29.11.2019, 15:54Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Nun spricht gekundigter SPO-Mann: "So geht man mit Mitarbeitern nicht um"
Aktuell hat sich ein Flashmob vor der Polizeizentrale der SPÖ versammelt, um gegen das Vorgehen der roten Parteispitze zu protestieren.
Ich nehme an es ist Parteizentrale und nicht Polizeizentrale gemeint. Es wäre mir neu, dass die SPÖ eine eigene Polizeizentrale hätte.
Wie ihr sämtlichen Zeitungen in ganz Österreich entnehmen könnt, wurde diese Woche fast ein Drittel der Belegschaft der SPÖ Bundespartei beim AMS gemeldet. Die Belegschaft wurde darüber in der allerletzten Minute informiert, und musste bis dahin Informationen aus der Zeitung beziehen. Auch der Betriebsrat war bei sämtlichen Überlegungen nicht eingebunden
Hervorhebungen von mir
Dass der Betriebsrat nicht eingebunden war, ist für eine sozialistische Partei ein absolutes NoGo.
Mitarbeiter sagen mir, sie wurden kein einziges mal kontaktiert. Auch ich als Mitglied des Parteivortsandes habe über die im Raum stehenden Kündigungen aus der Zeitung erfahren. Die Personen um die es letztendlich geht wurden nun heute per Mail informiert. Per Mail! Das ist ganz einfach letztklassig! So darf man als SozialdemokratInnen nicht miteinander umgehen. Wenn wir die Solidarität, die wir fordern, selbst nicht leben, sind wir als Partei nicht glaubwürdig!
Ein Solidaritätsbeitrag der sehr gut verdienenden Parteispitzenfuntkionäre ist derzeit zumindest nicht vorgesehen.



Zitieren
