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  1. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Raphael- Beitrag anzeigen
    Es gibt in Österreich gesellschaftliche Blasen, in denen die Che Guevara Verehrung groß geschrieben wird.
    Wenn du deine Beiträge auf die Äußerungen österreichischer Politiker beziehst, wie in #4059 und 4060 geschehen, ist ja alles in Butter.

    Dennoch braucht man nicht halbe Wikipedia-Artikel zu Che Guevara hier reinkopieren, ein, zwei Abschnitte sind okay, aber den Rest kann jeder in der verlinkten Quelle nachlesen.

    Und eine ausführliche, auch die zeitgeschichtlichen Hintergründe (die du hier völlig vernachlässigst) berücksichtigende Diskussion um die Person Che Guevara sollte bitte wirklich anderswo stattfinden.

    Analuisa, Moderation
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
    Alle nicht mit "Moderation" gekennzeichneten Beiträge geben meine private Meinung als Userin wieder.
    Geändert von Analuisa (21.10.2019 um 10:58 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    wenn dir@ Raphael, das Alleinstellungsmerkmal des Nationalszialismus (gerade in Deutschland und Österreich)wirklich nicht bekannt sein sollte, dann hat es wirklich keinen Sinn, mit dir darüber zu diskutieren.

  3. Avatar von Lukulla
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Oh, entschuldige, ich dachte, ich hätte nur den betreffenden Teil verlinkt.
    Ab Min. 30 (davor, ab min. 24 etwa, ist ein Beitrag über die Grünen, auch interessant.
    Vielen Dank für die Präzisierung.
    Ich hatte nach Deinen Aussagen wunder was erwartet, wie fürchterlich diese Familie ist, eine Sekte oder so, aber sie ist einfach eine Familie, die sich voll der Arbeit für eine Partei verschrieben hat und den Chef verehrt und dabei ziemlich übertreibt.

    Hier wurde es schon gesagt, so ähnlich wie fundamental Fußballfans, die ihre Wohnung mit Devotionalien ihres Vereins schmücken und immer im Shirt und Schal der Vereinsfarben rumlaufen.

    Ein keines bisschen gruselig wurde es, als die Tortenstückchen serviert wurden und auf jedes ein Buchstabe des Namens als Zuckerwerk appliziert war. Das erinnert dann doch an einen symbolhaften Kannibalismus in Form eines abgewandelten Abendmahls. Sie verleiben sich quasi den Chef mithilfe der Torte, um ihn nahe zu sein?

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    Jede Konkurrenz wird schlecht gemacht, als wenn es ein persönlicher Feind wäre. Jede Kritik an ihrem Idol wird als persönlicher Angriff verstanden, ihr Idol ist in ihren Augen absolut fehlerfrei.
    Davon war doch in dem Beitrag gar nicht die Rede?

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    1. könnte es in Europa zeigen, dass eine (gemäßigte) rechte und eine (gemäßigte) linke Partei durchaus zusammen arbeiten können. Es könnte den tiefen Graben, der sich in den letzten Jahren zwischen Links und Rechts aufgetan hat, etwas nivellieren und die Spaltung im Land rückgängig machen...

    3. Ich erhoffe mir aber auch einen menschlicheren Umgang in der Asyl- und Migrationspolitik, die Erkenntnis, dass kontrollierte Zuwanderung und Integration eine Bereicherung für Österreich gerade in Mangelberufen sein kann.
    Zustimmung zu Deinen Punkten. Vor allem diese hysterische Anti Rechts Stimmung würde dann wohl endlich etwas abflachen. Oder würden die Linken weiter demonstrieren?

    Asyl ist keine Zuwanderung! Sondern Schutz für Verfolgte auf Zeit.
    Einwanderung kann man nur durch ein gescheites Einwanderungsgesetz steuern. Zufällig ins Land geflohene als Ressource für den Arbeitsmarkt zu betrachten ist ungefähr so, als ob man zig Tüten Haribo Colorado kauft, obwohl man nur die weissen Gummibärchen isst.

    Man muss Asyl und Einwanderung strikt auseinander halten.

    Wenn das gelingt, bin ich durchaus auch bereit, meine Meinung über S. Kurz zu überdenken und gegebenenfalls zu revidiern.
    Na, das ist doch ein Anfang. Auch wenn Dein Satz bestimmt unfreiwillig etwas herablassend klingt.


    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Österreich hat beim Demokratieindex seit 2010 einiges verloren, vor allem im Bereich "politische Kultur".
    Demokratiindex 2010
    http://graphics.eiu.com/PDF/Democrac...x_2010_web.pdf S.4
    demokratieindex 2018 Demokratieindex – Wikipedia
    Das ist ja interessant, ich wusste nicht, dass es eine solche Einordnung gibt.
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

    Stoppt den Krieg in Kurdistan - Rojava zur No-Fly-Zone!
    Petition auf change.org.


  4. Registriert seit
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Raphael- Beitrag anzeigen
    Das Besondere an Hitler (besondere in diesem Fall nicht positiv gemeint, schreib ich mal extra dazu) war und ist bisher in der Geschichte glücklicherweise wirklich ein monströser Einzelfall, die industrielle Ermordung von Juden, Zigeunern, politisch Andersdenkender und Homosexueller.
    Genozide gab es in der Geschichte leider schon öfter, die Türken versuchen es nochmals bei den Kurden (aktuelles Beispiel) aber diese industrielle Maschinerie des Mordens, die Schrecklichkeit der medizinischen Versuche, die Euthanasie angeblich unwerten Lebens, sind bisher an Furchtbarkeit nicht überboten worden. Pol Pot fällt mir als Vergleich noch ein, allerdings ist bei ihm die Zahl er Opfer, so weit ich weiß, geringer. Obwohl... hätte er die Möglichkeiten gehabt... wer weiß

    Insofern kann man Che natürlich nicht mit Hitler vergleichen.

    Demokratiefeinde und Unterdrücker und Massenmörder waren aber beide.

    Alle Hervorhebungen von mir
    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    wenn dir@ Raphael, das Alleinstellungsmerkmal des Nationalszialismus (gerade in Deutschland und Österreich)wirklich nicht bekannt sein sollte, dann hat es wirklich keinen Sinn, mit dir darüber zu diskutieren.
    Hervorhebungen von mir

    Chillirose, bitte lies doch meine posts genauer, bevor du dich aufregst. Ich habe dir die entsprechenden Stellen in meinem post zitiert und unterstrichen, extra für dich.

    Interessanterweise, sind das die einzige Reaktionen , die kommen.

    - Verbesserung von Albaner Hafen auf Meldemannstraße
    - angeblich hätte ich die monströse Einzigartigkeit des Hitlerregimes nicht erkannt

    Angenommen Politkern hätten für einen Faschisten ein Denkmal im Donaupark enthüllt.
    Da würden hier im strang viele und deutliche Worte dazu fallen.

    Bei einem Linksextremen wie Che Guevara und dessen Verehrung durch einige SPÖ Mitglieder bis zum heutigen Tag, herrscht Stille, auffallende Stille.
    Und diese Stille ängstigt mich mehr als ein paar rechtsextreme Spinner.

    Wird eventuell - ich überlege nur - deshalb so auf diesen Spinnern (echte Nazi sind das nicht, die echten Nazi waren Hitler, Himmler, Göring, Mengele und andere) rumgeritten, weil die eigentliche Gefahr der linksextremistischen Unterwanderung dadurch überdeckt werden soll? Wird Kurz deshalb so angefeindet, weil er mit Sicherheit kein Linker ist sondern rechts der Mitte steht?


  5. Registriert seit
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen

    Hier wurde es schon gesagt, so ähnlich wie fundamental Fußballfans, die ihre Wohnung mit Devotionalien ihres Vereins schmücken und immer im Shirt und Schal der Vereinsfarben rumlaufen.

    Ein keines bisschen gruselig wurde es, als die Tortenstückchen serviert wurden und auf jedes ein Buchstabe des Namens als Zuckerwerk appliziert war. Das erinnert dann doch an einen symbolhaften Kannibalismus in Form eines abgewandelten Abendmahls. Sie verleiben sich quasi den Chef mithilfe der Torte, um ihn nahe zu sein?

    Auf jeden Fall ist derlei wesentlich harmloser als die nostalgisch verklärte Verehrung eines linksextremistischen Massenmörders , der Stalin tief verehrte, und der von Bolivien aus, einen weiteren Krieg für die ganze Welt anzetteln wollte.

    Ich bin wirklich fassungslos, dass das komische aber harmlose Tun dieser Fanfamilie für einen Politker, der sich nichts zu schulden kommen ließ, wichtiger genommen wird als Che Büsten im Donaupark.
    Geändert von Raphael- (22.10.2019 um 21:47 Uhr)


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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen


    Das ist ja interessant, ich wusste nicht, dass es eine solche Einordnung gibt.
    Da steht die Jahreszahl 2010 drauf auf diesem Demokratieindex. Ich dachte, dies wäre jedem aufgefallen.
    Also wenn wir im Demokratieindex gefallen sein sollten (habe mir da jetzt nicht alles durchgelesen) wie von chilli behauptet, dann hat Kurz und die letzte Regierung damit nix zu tun.


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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Raphael- Beitrag anzeigen
    Wird eventuell - ich überlege nur - deshalb so auf diesen Spinnern (echte Nazi sind das nicht, die echten Nazi waren Hitler, Himmler, Göring, Mengele und andere) rumgeritten, weil die eigentliche Gefahr der linksextremistischen Unterwanderung dadurch überdeckt werden soll?
    Genau.
    Das wirds sein.
    Die Gefahr des Linksextemistischen Umsturzes ist ja in Österreich täglich zu spüren.

    [editiert]




    Zitat Zitat von Raphael- Beitrag anzeigen
    Da steht die Jahreszahl 2010 drauf auf diesem Demokratieindex. Ich dachte, dies wäre jedem aufgefallen.
    Also wenn wir im Demokratieindex gefallen sein sollten (habe mir da jetzt nicht alles durchgelesen) wie von chilli behauptet, dann hat Kurz und die letzte Regierung damit nix zu tun.
    Es sind zwei Links. Einer von 2010, einer von 2018.
    Man nennt so was einen Vergleichswert.
    Geändert von Analuisa (22.10.2019 um 18:11 Uhr) Grund: persönliche Ebene

  8. AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Raphael- Beitrag anzeigen
    Interessanterweise, sind das die einzige Reaktionen , die kommen.

    - Verbesserung von Albaner Hafen auf Meldemannstraße
    Die Korrektur stammt von mir - weil ich mich schon frage, wie man auf Alberner Hafen (nicht "Albaner") kommt, wenn es null Bezug dazu gibt.
    Das ist ungefähr vom Thema so weit weg wie der Oe24-Link mit dem aufgeregten Josef Winkler.

    Bei einem Linksextremen wie Che Guevara und dessen Verehrung durch einige SPÖ Mitglieder bis zum heutigen Tag, herrscht Stille, auffallende Stille.
    Und diese Stille ängstigt mich mehr als ein paar rechtsextreme Spinner.
    Mir war Che Guevara lange deshalb ein Begriff, weil man T-Shirts mit seinem Konterfei auf jeden Dorf-Kirtag kaufen konnte, neben T-Shirts mit Kurt Cobain und ähnlichen.

    Tatsächliche sehe ich mehr Gefahr von Kickl, Vilimsky und ihren Kollegen, die zahlreiche "Einzelfälle" produziert haben, ausgehen als von ein paar bekifften Jugendlichen und Ewiggestrigen 68ern, die T-Shirts mit Che Guevara drauf tragen.

    Wird eventuell - ich überlege nur - deshalb so auf diesen Spinnern (echte Nazi sind das nicht, die echten Nazi waren Hitler, Himmler, Göring, Mengele und andere) rumgeritten, weil die eigentliche Gefahr der linksextremistischen Unterwanderung dadurch überdeckt werden soll? Wird Kurz deshalb so angefeindet, weil er mit Sicherheit kein Linker ist sondern rechts der Mitte steht?
    Nochmal: welche linksextremistische Unterwanderung, welche Gefahr?
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***


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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Nochmal: welche linksextremistische Unterwanderung, welche Gefahr?
    Es ist also kein Personenkult, wenn man Che Leiberl überall zu kaufen bekommt.
    Die Diskussion begann ja mit der Darstellung von Chili, dass böser Personenkult ausschließlich bei Politkern rechts oder weiter rechts von der Mitte vorkommt. Da musste ich angesichts der Fakten doch dagegen halten.

    Ich finde es nicht egal, wenn hochrangige SPÖ Politiker Che verherrlichen, ein Denkmal aufstellen und nostalgisch verklärt meinen: Hoffentlich trägt jetzt jeder ein Stückchen Che im Herzen mit nach Hause (Häupl anlässlich der Denkmalenthüllung)
    Che Guevara war ein linksextremistischen Massenmörder etc... einfach lesen, ........

    Aus meiner Sicht ist es höchst befremdlich wenn SPÖ Politiker ihm anhängen und auch heute noch Che sichtlich sogar als moralische Instanz betrachten (Kern) Da passt was ganz und gar nicht.

    Ich weiß schon, ich rüttle grad am Idol........aber es ist nie zu spät die Fakten mal kennen zu lernen und festzustellen, WEN man da wirklich idealisiert hat. Man kann sich auch fragen, ob diese Idealisierung angesichts der Faktenlage berechtigt war.


  10. Registriert seit
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Noch kurz zur Klarstellung der Geschichte um die Che-Büste im Donaupark (kein sehr prominenter Aufstellungsort, übrigens).
    Die steht da seit 2008.
    Die Büste wurde als Aktion mit der kubanisch-österreichischen Freundschaft aufgestellt,

    Die Initiative für das Wiener Che-Projekt kam von der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft, wobei von einem Prominentenkomitee unter Beteiligung Elfriede Jelineks und des jüngst verstorbenen Germanisten Wendelin Schmidt-Dengler 28.000 Euro gesammelt wurden. Neben Che Guevara finden sich im Donaupark bereits Denkmäler für den Freiheitskämpfer Simon Bolivar und den ehemaligen chilenischen Präsidenten Salvador Allende.
    https://www.derstandard.at/story/122...test-enthuellt


    Genau die Argumentation, die @Raphael hier ableitet, lieferte damals die FPÖ.
    Die ÖVP regierte damals weitaus gelassener, meinte nur, das solle nicht mit Steuergeldern bezahlt werden.

    - Ein gutes Beispiel dafür, wie die ÖVP unter Kurz die Argumentationslinie der Rechten vereinnahmt hat.




    -----
    Gleichzeitig demontiert sich die SPö mit internem Hick-Hack. Sie leaken ihre Spesen gleich selbst.....
    Lechner, der im Zentrum der Anschuldigungen steht, will aber jetzt klagen, weil eine Firma, in der er Geschäftsführer ist, die Beraterhonorare bekommen habe, nicht er.
    Es geht um 20.000 € monatlich.

    Wer über Spesen und Beraterverträge der SPö (möglicherweise zu recht, das kann ich gar nicht sagen) klagt, sollte sich aber auch die der ÖVP ansehen. Die sind um einiges stattlicher, Kurz-Berater Stefan Steiner etwa hat monatlich 33.000€ bekommen. Die OVP-Files aus den FALTER-Recherchen - FALTER 37/19 - FALTER.at (letztes PDF).

    Edit:
    Raphael, dass du die Gleichsetzung Ches mit Hitler in diesem Posting doch noch relativiert hast, habe ich tatsächlich gestern früh, als ich nur wenig Zeit hatte, neben all den seitenlangen Ausführungen und Zitaten zu bösen Roten überlesen. Tut mir Leid.
    Geändert von Chilirose (22.10.2019 um 08:22 Uhr)

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