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  1. Avatar von Lukulla
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    34.725

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Kann mir jemand erklären, warum inmitten einer schwierigen Lage jetzt Neuwahlen ausgehandelt wurden?
    Was verspricht sich Kern davon?

    Wer soll, will, wird gewinnen?

    Wenn Kurz Chef der ÖVP wird, bleibt er trotzdem Aussenminster?

    Was ist, wenn die ÖVP nicht mehr in der zukünftigen Regierung ist? Verliert dann Österreich den einzigen guten Politiker?
    You'd have to be here
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  2. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand erklären, warum inmitten einer schwierigen Lage jetzt Neuwahlen ausgehandelt wurden?
    In Österreich scheint das irgendwie anders zu sein als in Deutschland, da geht das wohl ohne großes Aufhebens, es wurde ja auch mitten in der Legislaturperiode der Kanzler ohne großes Aufhebens ausgewechselt, das hat man ja kaum mitbekommen, war der auf einmal weg. (Faymann)Oder waren da zufällig gerade Wahlen gewesen?

  3. AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Nein, Faymann ist zurückgetreten. Hatte mit Wahlen nichts zu tun.

    Gerade im Radio: es geht das Gerücht um, dass Eva Glawischnig zurücktritt.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

  4. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand erklären, warum inmitten einer schwierigen Lage jetzt Neuwahlen ausgehandelt wurden?
    Was verspricht sich Kern davon?

    Wer soll, will, wird gewinnen?

    Wenn Kurz Chef der ÖVP wird, bleibt er trotzdem Aussenminster?

    Was ist, wenn die ÖVP nicht mehr in der zukünftigen Regierung ist? Verliert dann Österreich den einzigen guten Politiker?
    es ist kurz, der neuwahlen will (nur unter dieser voraussetzung, unter anderen, hat er sich zum vorsitzenden küren lassen)

    kern wollte sie nicht.

    aber es ist das alte spiel: wer nein sagt, gewinnt.

    ich halte kurz keineswegs "für den einzigen fähigen politiker des landes" . er bleibt außenminister, will aber nicht vizekanzler werden. so viel zum thema verantwortung übernehmen.....


    kurz will von seinen guten umfragewerten profitieren, deshalb hat er neuwahlen vorzeitig vom zaun gebrochen.
    er weiß, dass er mit den blauen koalieren kann und wird sich, weil vdb eine blaue kanzlerschaft nicht akzeptieren wird, zum kanzler der dritt- (oder bestenfalls zweit-) stärkesten partei küren lassen.
    wir hatten das 2000 schon mal.

  5. Avatar von Lukulla
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Das ist ja strange. Kurz ist zwar in der Regierung, klar als Aussenminister, aber seit wann bestimmt der, dass Neuwahlen stattfinden sollen?

    Ich dachte der ganze Schlamassel entstand, weil Mitterlehner hingeworfen hat.

    Schwarz.Blau ist die neue gewünschte Koalition?

    Nun, viel mehr steht wohl nicht zur Verfügung , die ewige ungeliebte Groko, die das Land schon gefühlte 60 Jahre regiert, oder eben das.

    Für Rot-Grün reicht es ja wohl nicht im Ansatz.
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  6. Registriert seit
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Miterlehner war Chef der ÖVP. Sein Nachfolger ist Kurz und der hat die große Koalition aufgekündigt.

    Und nein - Kurz ist nicht der einzige fähige Politiker. Kurz ist vor allem unglaublich machtgierig. Ich halte ihn schon seit längerem für den meist überschätzten Politiker in Österreich. Er will unbedingt Kanzler werden - koste es was es wolle. Das wird ihm wohl auch gelingen - Zwischenrose hat das ja bereits erklärt.
    Just breathe!

  7. AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von eos-01 Beitrag anzeigen
    Miterlehner war Chef der ÖVP. Sein Nachfolger ist Kurz und der hat die große Koalition aufgekündigt.

    Und nein - Kurz ist nicht der einzige fähige Politiker. Kurz ist vor allem unglaublich machtgierig. Ich halte ihn schon seit längerem für den meist überschätzten Politiker in Österreich. Er will unbedingt Kanzler werden - koste es was es wolle. Das wird ihm wohl auch gelingen - Zwischenrose hat das ja bereits erklärt.
    Ja, ich bin deiner Meinung.
    Und war ziemlich verwundert darüber, wie ihm die Landeshauptleute kritiklos nachkriechen.

    Gut, immer noch besser als Strache als Kanzler, aber dass heute Eva Glawischnig zurückgetreten ist, finde ich sehr schade.
    Ich dachte mir erst letzte Woche, dass sie sehr schlecht aussieht, und in ihrer Abschiedsrede sagte sie auch, es habe auch gesundheitliche Warnsignale gegeben, und sie wolle für ihre Kinder und Familie gesund erhalten bleiben.
    Kein Mann würde aus solchen Gründen zurücktreten (müssen).
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  8. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Vielleicht mochte sie auch nicht mehr kämpfen, nachdem sie in der eigenen Partei auch Gegenstimmen hatte.
    Die Süddeutsche online stellt es heute so dar:

    Glawischnig war intern geschwächt
    Glawischnig argumentierte, anders als eine Woche zuvor der ÖVP-Chef, nicht mit Intrigen oder parteininternen Problemen, obwohl auch sie zuletzt nicht unumstritten gewesen war: Ein öffentlich ausgetragener Streit mit einer grünen Studentenliste und einige Querelen rund um den künftigen Kurs der Grünen, den Parteifreunde als zu zaghaft empfinden, hatten sie intern geschwächt. Ein grüner Abgeordneter sagte am Dienstag, zwei Tage vor dem Rücktritt Glawischnigs, wenn sie bleibe, "kostet das die Grünen ein paar Prozent"."]Glawischnig argumentierte, anders als eine Woche zuvor der ÖVP-Chef, nicht mit Intrigen oder parteininternen Problemen, obwohl auch sie zuletzt nicht unumstritten gewesen war: Ein öffentlich ausgetragener Streit mit einer grünen Studentenliste und einige Querelen rund um den künftigen Kurs der Grünen, den Parteifreunde als zu zaghaft empfinden, hatten sie intern geschwächt. Ein grüner Abgeordneter sagte am Dienstag, zwei Tage vor dem Rücktritt Glawischnigs, wenn sie bleibe, "kostet das die Grünen ein paar Prozent".


    In der "Abrechnung mit den Machos" (Süddeutsche) sagte sie, es gebe zu wenig Frauen in Österreichs Spitzenpolitik und warnte sie auch vor dem "Starken-Mann"-Heilsbringer-Gedanken.
    Die Politikerin selbst erklärte bei ihrem Abschied, sie wolle nicht gegen Kritiker austeilen oder dreckige Wäsche waschen. Sie warnte vielmehr vor der zunehmend verbreiteten Sehnsucht nach dem "starken Mann" und der wachsenden Bereitschaft, parlamentarische Errungenschaften aufzugeben.

    Sie habe im politischen Wettstreit und in mehreren Wahlkämpfen, in der Regel als einzige Frau unter männlichen Spitzenkandidaten, ein Schaulaufen des Ehrgeizes und der Eitelkeiten erlebt und glaube, dass die politische Kultur dringend mehr Frauen brauche. Das Klima in den Medien wiederum werde von einigen "sexistischen Machos" vergiftet.


    Hier noch etwas aus der gleichen Quelle zu Sebastian Kurz: "Wenn die Partei zur Ich-AG wird". Der Kommentar in Kurzdarstellung (Wortspiel unabsichtlich^^).
    Österreichs Außenminister Kurz hat seine ÖVP ganz auf sich ausgerichtet. Die Konkurrenz wird sich einer extremen Personalisierung des Wahlkampfs schwer entziehen können.
    Der Adler fängt keine Mücken.


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  9. Avatar von Bergkiefer
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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Ach, jetzt wartet doch einmal ab! Wenn Kurz nicht gewinnt, ist er genauso schnell in der Versenkung verschwunden, wie er aufgetaucht ist. Oder dann halt bald hinterher. Auch wenn die ÖVP -oh Verzeihung, die Liste Kurz - ihm jede Menge Vollmachten eingeräumt hat, glaube ich nicht, dass sich die Landeshauptleute und die Bünde so derart zurückhalten werden.
    Ein "schwarzer" Parteiobmann belegt einen Schleudersitz!

    Ich habe auch genug vom Wähen, aber so konnte es eigentlich nicht mehr weitergehen. Vielleicht bleibt uns dann ja der werte Herr Sobotka erspart? Und es könnte doch auch Rot-Blau werden, oder? Dem Bundeskanzler Kern traue ich zu, dass er den Herrn Strache in den Griff kriegt. Ideal ist das natürlich nicht, aber was sonst ginge sich aus?

    Auf jeden Fall ist Schwarz-Rot jetzt einmal gestorben, denke ich. Die können eben nicht miteinander, das sollte man wohl oder übel akzeptieren.

  10. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen

    Nun, viel mehr steht wohl nicht zur Verfügung , die ewige ungeliebte Groko, die das Land schon gefühlte 60 Jahre regiert, oder eben das.

    Für Rot-Grün reicht es ja wohl nicht im Ansatz.
    letzteres stimmt zweifellos.

    zu ersterem: nein, so ist das nicht.
    abgesehen von der ära kreisky 70-83 (und der nachfolge bis 86/87) aber ist die övp (bzw. die christlichsozialen, in der 1. republik, die ja seitens der övp selbst immer als "ihre partei" angenommen wird, inclusive dollfußbild) seit 100 jahren in der regierung. (die zeit des nationalsozialismus 38-45 natürlich ausgenommen).

    in den 17 jahren, die sie nicht an der macht im staat waren, hatten sie unglaubliche macht in den ländern.
    auch kreisky kam nur mit der unterstützung der fpö an die macht, mit der sinowatz koalierte. bis 86/87....

    was war geschehen?
    der pateiinterne putsch haiders.
    davor hatte sich der liberale flügel unter steger innerhalb der partei durchgesetzt (auch wenn es die anbiederung an die altnazis damals auch teilweise gab)

    (und die grünen kamen erstmals ins parlament)

    seitdem gibt es eine nationalistische partei in österreich, die jede mehrheit jenseits der großen koalition verhindert.
    schüssel hat sich darüber hinweggesetzt und 7 jahre mit ihnen regiert.

    - mit grauenhaften ergebnissen......

    alle övp-politiker, die sich in den letzten jahrzehnten über diese zugegebenermaßen bescheidene österreichische situation hinweggesetzt haben, weil sie sich "mit der spö nicht vertragen haben", nenne ich schlichtweg machtgeil und dem staat gegenüber verantwortungslos.

    klar, es gibt unterschiedliche ideologien. aber gerade das muss demokratie eben aushalten, wenn es wirklich zu gusten des landes sein soll.

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