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  1. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von eos-01 Beitrag anzeigen

    Ich sehe das ein bisschen anders. Kurz steht deutlich rechts von der Mitte und was noch schlimmer ist, er hat durch die Koalition mit einer Strache/Hofer/Kickl FPÖ und durch die kommentarlose Duldung der vielen Einzelfälle dafür gesorgt, dass rechtes Gedankengut wieder salonfähig geworden ist.
    Ein Kanzler ist auch nicht dazu da zu allem und jedem einen Kommentar abzugeben.

    Im übrigen war sich die Sozialdemokratie nicht zu schade mit eben jener FPÖ, deren Einzelfälle 18 Monate lang nicht nur vorhanden sondern medial auch hochgespielt wurden (während es zeitgleich rote Einzelfälle gab, die kaum erwähnt wurden) gemeinsame Sache zu machen und Kurz abzuwählen.

    Dieses Verlogene an der SPÖ stößt Viele so ab. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die SPÖ das gerne hätte oder glaubt. Die bekommen das doch mit.
    Geändert von Inaktiver User (09.10.2019 um 09:16 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Niemand hier ist wütend, wozu auch?
    Was Raphael und mich stört, ist das ständige Drängen ins rechte Eck, wenn man nicht grünrote Ansichten teilt, egal bei welchem Thema...........
    So ist das. Niemand ist wütend oder zornig. Wir haben nur eine andere Meinung als andere. Und niemand kränkt sich weil die Zustimmung nicht 100% ist. Das sind doch wieder nur für das Gesprächsklima feindliche Unterstellungen.

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Kanzler ist auch nicht dazu da zu allem und jedem einen Kommentar abzugeben.
    Du findest es also in Ordnung, dass Kurz zu den ganzen "Einzelfällen" nichts gesagt hat?
    Just breathe!

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Wenn man Kurz und die jetzige ÖVP gut findet, ist man nicht rechts.

    So fängt Abwertung und falsche Zuschreibung an.

    'rechts' wird von Linken, Grünen, Gutmeinenden Menschen, per se als etwas Schlechtes angesehen, und nicht als eine politisch zulässige Richtung, so wie links, liberal, rot.

    Also sagst Du klar: Eure Haltung ist schlecht.
    Das mag in Deutschland gelten, was honey mit der Unterscheidung von "rechts" und "rechtes Eck" gemeint hat, war genau die Unterscheidung zwischen Mitte-Rechts und dem , was wohl in Deutschland als "rechts", nämlich Rechts im Sinne von "mit-Relikten von Nazi-Gedankengut" betrachtet wird.

    Wie man in diesem Strang in den letzten zwei Jahren lesen kann, ist "Links" in Österreich absolut nicht positiv besetzt.- Mag auch daran liegen, dass es in Österreich eigentlich keine linke Partei im Nationalrat gibt.

    Die Spö ist seit 25 Jahren höchstens Mitte-links, hat wie die SPD schon in den 90ern die Wende zur teilweise ganz schön wirtschaftliberalen Partei vollzogen. klar sind sie für Sozialppolitik, die diesen Namen verdient, aber darüber hinaus .....
    Die Grünen sind vielleicht die am wenigsten wirtschaftsliberale Partei, denn sie sind eben für ökozoziale Lenkung. Sie links zu nennen fände ich aber auch nicht ganz passend.

    Was nun Kurz betrifft, der ist ganz sichern nicht rechts im oben genannten "deutschen Sinne" -ich würde ihn inhaltlich in manchen Themen etwa bei der CSU verorten (ist die eigentlich "rechts"?). Was er aber spätestens seit 2017 ist, ist populistisch in der Themensetzung, wie ich vermute, aus wahltaktischen Gründen.
    Und genau damit hat er Erfolg, vor allem auch bei FPÖ- Wählern.
    Und hier liegt der Kern des Problems für mich.

    Ich freu mich ja, dass Kurz den FPÖlern Stimmen wegnimmt - mir sind 40% Övp bei weitem lieber als 40% FPÖ.
    Was er aber gemacht hat, indem er die FPÖ in der Koalition zu Tode umarmt hat, war, sehr vieles in der österreichischen Gesamtstimmung zu ändern. einen Grundkonsens zu verschieben, und zwar eindeutig in Richtung rechts.

    So gibt es fast nirgendwo mehr Probleme mit Hass im Netz als in Österreich. Natascha Kampusch hat aktuell ein Buch darüber geschrieben (sie war eines der ersten Opfer von Cybermobbig im großen Stil), und Thema hat neulich einen sehr interessanten Beitrag dazu gebracht:
    Thema vom 07.10.2019 um 21:10 Uhr – ORF-TVthek

    Über das Schlechtreden von kritischen Medien und NGOs habe ich ja schon geschrieben -das sind die Dinge, die mir Sorgen bereiten.

    Gerade lese ich übrigens, dass Kickl aufgrund der Vorzugsstimmen nun vor Hofer auf Platz1 der FPö sitzt.
    Auch das kann Angst machen.
    Und...man kanns drehen und wenden wie man will: Kurz hat Kickl groß gemacht (haha, Wortspiel...), der stand vor seinem Innenminister-Dasein in der FPö stets in der 2. Reihe (wenn er auch immer das Mastermind der Partei war).

    Und wenn mir jetzt jemand erzählt, dass es an VDB gewesen wäre, das zu verhindern, verweise ich darauf, dass VDB in seiner Rolle als erster grüner Präsident absolut das Vertrauen der Mitte-REchts-Wählerschaft verloren hätte, hätte er Kickl nicht angelobt. Das wäre als persönliche Rache dargestellt worden, hatten Kickl und VDB doch als Parlamentäre legendäre Auseinandersetzungen...VDB musste, um sich als überparteilicher Präsident zu zeigen, die FPÖ angeloben.
    Edit:
    Raphael und ich schrieben fast gleichzeitig, hier also die Erklärung, warum VDB ihn angelobt hat....
    Geändert von Chilirose (09.10.2019 um 11:16 Uhr)

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Die CSU sieht sich selbst rechts,ja. Konservativ rechts. Herr Strauß, lange tot,meinte ja mal es dürfe nichts weiter rechts als die CSU geben.
    Rechts bezieht sich eigentlich nur auf die Sitzordnung des Parlamentes.
    Und rechts ist nicht rechtsradikal.
    Geändert von mono17 (09.10.2019 um 11:18 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Und rechts ist nicht Rechtsradikal.
    Endlich schreibt das mal jemand.
    Durch dieses unsaubere Vermische und den Aufschrei "ich bin net rechts" wird das in Bahnen gelenkt, wo es nicht hin soll.
    Ist in Deutschland nicht anders, aber da gibts wenigstens eine Partei, die sich dieLinke nennt. Alles weiter daneben wäre demzufolge rechts, also SPD, Grüne, CDU/CSU, FDP, AfD und was sonst noch in der Parteienlandschaft rumflattert. Irgendwie sagt aber auch keiner wir sind Mitte, aber meiner Ansicht nach, muss es eine starke Mitte geben, um das Gleichgewicht zu halten. Das bedeutet aber auch, links wie rechts zuzuhören und abzuwägen, was man in welchem Sinne umsetzt oder auch nicht. Das im Interesse der bevölkerungund nicht aus Kalkül.
    Kurz ist ein sehr junger Politiker und für mich ist es schon spannend, von draußen zuzusehen, da ich persönlich der Meinung bin, dass mehr jüngere Politiker in die erste Reihe kommen sollten.
    Was er draus macht ... ich weiß nicht inwiefern er beraten wird.

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...und ich bitte um Belege (aber nicht nur vom Falter) dass nach " allgemeiner Meinung" die ÖVP nach rechts gerückt ist.
    Das ist nur die ständig wiederholte Aussage linker Politiker, die ihren Anhängern ein Dogma ist.
    Und die Erde ist eine Scheibe.

    Belege:
    Kommentar: Kurz, der kalte Kanzler | Kommentare | DW | 27.05.2019

    Kern, Kurz, Strache: Osterreich auf Rechtskurs? | Blatter fur deutsche und internationale Politik

    Und auch Kurz selbst hat im Wahlkampf wiederholt betont, einen Mitte-Rechtskurs fahren zu wollen.
    ORF-Wahlduell: "Ich will eine ordentliche Mitte-Rechts-Politik" | kurier.at
    Geändert von Chilirose (09.10.2019 um 11:15 Uhr)

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Heute beginnen die türkis-grünen Regierungsverhandlungen.
    Ein guter zusammenfassender Artikel, wo man zusammenkommen könnte und wo die Probleme liegen:

    Im Unterschied zum Klima sind in sozialpolitischen Fragen Kompromisse schwer vorstellbar

    https://www.derstandard.at/story/200...ierungsbildung
    Geändert von Chilirose (09.10.2019 um 11:24 Uhr)

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Alle sagen,sie seien Mitte.

    Die Jugend eines Politikers ist für mich nicht so ausschlaggebend. Der in Nordkorea ist auch sehr jung.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  10. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    @mono,
    nuja...
    aber zum Diskreditieren nimmt man eben dann doch links und rechts.
    Dem Nordkoreaner halte ich seine Jugend nicht zugute, das ist Papas Erbe, ist ja nicht anders bei Assad. Das sind Diktatoren. Sehe ich bei Kurz nicht, ich verorte ihn eher konservative Mitte, halte ihn allerdings für na sagen wir moderner, aufgeschlossener.

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