Moderationshinweis
Raphael, du kannst nicht einerseits unbelegte Behauptungen aufstellen, um dann, wenn von einer Userin nach Belegen gefragt wird, dich darauf zurückzuziehen, dass dies der Österreich-Strang ist. Dann bring diese Behauptungen nicht, wenn du sie nicht belegen kannst.
Auch wenn man die Formulierung "totgeknüppelt" nicht wörtlich nimmt, erklärt sie sich nicht von selbst. Die Entlassung des Herrn Maaßen geschah ich einem ganz anderen Zusammenhang als dem der Migrationspolitik.
Über das Thema Meinungsfreiheit in Deutschland kann in dem Strang "Wohin führt uns die Gesinnungs- und Sprachpolizei?" diskutiert werden.
Zum Thema Migration: Ich bitte darum, die Verhältnisse in Deutschland und im restlichen Europa nicht hier in diesem Strang zu diskutieren, dafür gibt es den separaten Migrationsstrang. Migrationspolitik als Teil der österreichischen Regierungspolitik darf selbstverständlich hier diskutiert werden, aber achtet bitte darauf, dass ihr euch dabei auf die Gegebenheiten in Österreich bezieht.
Gruß,
Analuisa
Edit, nachdem ich deinen letzten Beitrag gelesen habe, Charlotte: Das hat sich jetzt mit meiner Ansage überschnitten. Bitte klärt die offenen Fragen zu Maaßen etc. per PN, damit es hier nicht noch weiter ins ot geht.
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08.10.2019, 09:17
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Geändert von Analuisa (08.10.2019 um 09:21 Uhr) Grund: s. Text
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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08.10.2019, 11:12Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
...nun

Wieso preifst du? Nur weil ich den Weg.der Türkisen unter Kurz als den richtigen für Österreich befinde? Da lässt du dich meiner Ansicht nach leider von dem ganzen " Grün- Gewäsch" beeinflussen, die alle, die nicht so denken wie sie selbst, in ein rechtes Eck stecken!
Auch habe ich ganz eindeutig formuliert, ICH wäre für " the winner takes it all", was also klar ausdrückt, dass das meine ganz persönliche Meinung ist.
Ich wäre übrigens genauso für dieses Prinzip, wenn die SPÖ vorne liegen würde, weil ich ganz einfach weder von dem ständigen Hick Hack, noch von müden Kompromissen etwas halte.
Nehmen wir das Beispiel der dritten Piste des Flughafens Wien her:
Türkis aus wirtschaftlich wichtigen Gründen dafür, Grün aus Umweltschutz wichtigen Gründen dagegen.
Wie soll da ein Kompromiss aussehen?
Die Piste kürzer bauen?
Weniger breit bauen?
Nicht in Wien, sondern in Salzburg bauen?
Im Falle einer Koalition müsste also hier eine Partei klein beigeben. Das wird aber viele eigene Anhänger vergraulen.
Wer will das schon?
Nicht umsonst war die Regierungszeit von Schwarz Rot jahrelang nichts anderes als Jahre von Kompromissen auf allerniedrigstem Niveau, im Grunde meist Stillstand.
Und ich meine, Stillstand gerade jetzt in einer so schnelllebigen Zeit wäre für unser Land katastrophal!
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08.10.2019, 11:27Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Was heißt "Winner takes it all"?
Sowas wie "First past the post" in Britain, was ein gequirlter Sch... ist?
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08.10.2019, 16:48
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Entschuldige, ich hatte den Link übersehen.
Nun, das ist eine bald 10 jahre alte Doku über das deutsche rote Kreuz. Wer glaubt, dass "Kleiderspenden nach Afrika" Sinn machen, ist meiner Ansicht nach schon sehr.....naja, schlecht informiert.
Mir zeigt die Doku wieder mal, wie unglaublich die westlichen Kaufräusche sind, wie sehr wir in einer Gier- und Wegwerfgesellschaft leben.
In Österreich sammelt das rote Kreuz meines Wissens nach keine "Kleidung für Afrika".
Humana macht das, auch denen wird vorgeworfen, mehr kommerzielle als ideelle Interessen zu verfolgen.
Hier habe ich einen Artikel über Spendenmöglichkeiten in Österreich gefunden:
Wohin mit alten Kleidern? - LEBENSART.
Ich selbst achte darauf, nicht in Kleiderkaufrausch zu verfallen, Dinge einigermaßen "aufzutragen" und gebe Altkleidung manchmal als Spende im Inland (das bekommen dann oft Flüchtlinge...), wenn es irgendwo angefragt wird.
Humana bekommt nur, was ohnehin wahrscheinlich geschreddert werden muss.
Für mich ist diese Doku kein Beweis für irgendwas - außer vielleicht dafür, dass wir in einer westlichen Kaufrauschgesellschaft leben, die ihren Müll gerne auf anderen Kontinenten entsorgt.
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08.10.2019, 17:00
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

Ich verstehe weder, was du mit "w. takes it all" konkret meinst, noch warum du mich jetzt so angehst.
Friede, Renate
Erstens, kann es "Österreich" Wurscht sein, von wessen Gewäsch ich was für bare Münze nehme, weil wählen tu ich in Bayern.
Zweitens, Stichwort Bayern, bin durch typische CSU Positionen mein Leben lang so abgehärtet, dass mich etwaige besonders freiheitliche Gewäsche nicht besonders verstören.
Ich halte deren Wähler genauso wenig für dumbe Rechte (um dich zu zitieren) wie ich grüne Wähler für langhaarige Kommunisten halte
(unter Klischees leiden nämlich alle)
Verstehe auch die Aufregung nicht...
Die ÖVP hat doch eh gewonnen - warum die Wut?
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08.10.2019, 17:37Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ich geh' dich nicht an, ich habe lediglich erklärt, dass ich " the winner takes it all" bevorzuge. Damit meine ich, die stimmenstärkste Partei regiert allein, so als hätte sie eben über 50%! Der Gewinner erhält ( nimmt sich) sozusagen dann auch die restlichen Stimmen. Keine mühsamen Findungsgespräche, kein ständiges Gestreite, weil jede Partei immer nur auf sich selber schaut, keine schwammigen Kompromisse, kein Stillstand!
Das kann aber jeder sehen, wie er will und auch ablehnen.
Ich fand nur dein Pfeifen sehr unpassend, so als müsste jeder, der den Weg, den Kurz geht, für gut hält, aus dem rechten Eck kommen.
Das ist einfach nur linkes, grünes Gewäsch
und war lange Zeit DAS Argument der SPÖ, zumindest so lange, bis sie im Burgenland selber mit Blau koalierte.
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08.10.2019, 17:39Inaktiver User
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08.10.2019, 18:01Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Es ist ein möglicher Weg. Für Abstimmungen im Parlament gilt dann das freie Spiel der Kräfte.
Eine Minderheitsregierung wird meist von einer weiteren Partei gestützt. Es gibt keine Koalition aber die weitere Partei unterstützt mehrheitlich den Weg der regierenden Partei.
Kreisky ließ seine Minderheitsregierung in den 70er Jahren von der damaligen FPÖ unter Friedrich Peter (immerhin ehemaliger SS Sturmführer) stützen.
Bundesregierung Kreisky I – Wikipedia
Die österreichische Bundesregierung Kreisky I wurde nach der Nationalratswahl vom 1. März 1970 gebildet, bei der die SPÖ die ÖVP überflügelt hatte, ohne die absolute Mandatsmehrheit zu erreichen. Bruno Kreisky gelang es gegen die Zusage, das Wahlrecht minderheitenfreundlich zu ändern, die wohlwollende Duldung seiner Minderheitsregierung (der bis dahin ersten in der Geschichte der Zweiten Republik), die die ÖVP-Alleinregierung Klaus II ablösen sollte, durch die FPÖ zu erreichen.
Friedrich Peter (Politiker) – Wikipedia
Der Sohn eines sozialdemokratischen Lokomotivführers und einer bürgerlichen Bäckermeisterstochter trat im November 1938 der NSDAP bei und meldete sich im Alter von knapp 17 Jahren freiwillig zur Waffen-SS. Im Zweiten Weltkrieg war er an der West- und Ostfront eingesetzt, zuletzt als SS-Obersturmführer beim Infanterie-Regiment 10 der 1. SS-Infanteriebrigade. Teile dieser Einheit waren im Sommer 1941 der Einsatzgruppe C zugeordnet. Die Einsatzgruppen erschossen hinter der Front systematisch hunderttausende Juden.

Hervorhebungen von mirGeändert von Inaktiver User (08.10.2019 um 18:08 Uhr)
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08.10.2019, 18:15Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Es werden ja nicht gezielt Spenden für Afrika erbeten. Es gibt Altkleidersammlung für Bedürftige. Und als Hillbilly , der ich auch mal war, glaubt man dann, dass diese Kleidung direkt an Bedürftige weiter gegeben wird. Nun - dem ist nicht so. Die alten Kleider werden verkauft und damit die Wirtschaft in Nordafrika gestört bis zerstört. Kein sinnvoller Weg. Dennoch machen die NGOs lustig weiter... klar es bringt Geld.
In einem Punkt muss ich dir recht geben. Der Konsum- und Kaufrausch in Europa ist größtenteils enorm. Und gerade die Kids, die derzeit auf die Straße gehen, müssen jährlich das neueste Handy haben und brauchen dringend die neuesten Markenklamotten. Wenn jeder bei sich selbst anfängt und im Kleinen etwas ändert, dann passiert im Großen ganz viel.
Chilirose, ich habe den Eindruck gewonnen, das für dich nichts ein Beweis ist, das deiner Weltsicht nicht zu 100 % entspricht. Okay soll sein, ist ja deine Sache. Es steht dir aber nicht zu, zu bestimmen, was ein Beweis ist und was nicht.Geändert von Analuisa (08.10.2019 um 18:24 Uhr) Grund: Vollzitat eingekürzt
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08.10.2019, 18:33
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
NGOs- ein Thema, das ich schon die ganze Zeit ansprechen wollte.Für mich sind NGOS ein ganz wichtiger Teil der Zivilgesellschaft -wie der Name schon sagt: Non Governmental Organizations.
Nicht ganz uninteressant ist auch die Geschichte der NGOs:
Der englische Begriff non-governmental organization wurde einst von den Vereinten Nationen (UNO) eingeführt, um Vertreter der Zivilgesellschaft, die sich an den politischen Prozessen der UNO beteiligen, von den staatlichen Vertretern abzugrenzen; non-governmental bedeutet dabei „nichtstaatlich“ im Sinne von „staatsunabhängig“, „regierungsunabhängig“. Heute wird der Begriff von und für nichtstaatliche Vereinigungen benutzt, die sich insbesondere sozial- und umweltpolitisch engagieren, und zwar unabhängig von einer Beziehung zur UNO.[3] Zu den bekanntesten und größten internationalen Organisationen zählen beispielsweise im Bereich Umweltschutz Greenpeace und World Wildlife Fund, bei den Menschenrechten Amnesty International und Human Rights Watch, im Sport das Internationale Olympische Komitee und der Weltfußballverband (FIFA), in der Korruptionsbekämpfung Transparency International und Internet Corporation for Assigned Names and Numbers für neue Technologien.[4]
Nichtregierungsorganisation – Wikipedia
Wie die Medien, sind auch sie in einer Demokratie ein ganz wichtiger Teil , um eine GEsellschaft demokratisch zu halten.
Bis vor einigen Jahren war es etwas gesellschaftlich Anerkanntes, sich in einer NGO zu engagieren.
Das Zurückdrängen der demokratischen Grundprinzipien sehe ich auch im Schlechtreden der NGOs, wie es in letzter Zeit von vielen Seiten , vor allem von populistischen Parteien, und deren Postern, geschieht.
Das und das Schlechtreden der kritischen Medien macht mir Angst - wer sich auch nur ein ganz klein wenig mit der Entstehung von Diktaturen beschäftigt, sieht, dass dieses Schlechtreden der Opposition, der NGOs, der Medien geimensam mit einem Wahlerfolg oft der Beginn von Dikaturen war.
Oder vielleicht sollte ich es, wie Orban, "illiberale Demokratie" nennen?
Zum zweiten Punkt: Ich weiß nicht, wie viele Kids, die jetzt auf die Straße gehen, du kennst. Ich kenne einige. Sie alle leben sehr bewusst und konsumkritisch, die meisten flug- und fleischlos. Sie kleiden sich second-hand, kaufen bewusst ein (sofern sie alt genug dafür sind, ich kenne da eher die, die schon studieren).


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