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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Renate-Alice, du sagst es: Kurz wird sich nicht ändern. In einer Koalition mit den Grünen geht er wohl davon aus, dass die Grünen froh sein können mitregieren zu dürfen, und dass sein Kurs einfach mitzutragen sei.

    Die Grünen sind aber wohl mit Recht der Meinung, dass sie nichts (zumindest nichts Wesentliches) mittragen wollen, was ihren eigenen Parteiprinzipien absolut widerspricht.
    Ich denke, dass sie damit schon in den Koalitionsgesprächen klar legen, dass es mit einer Kurz - ÖVP nicht gehen wird. Mit der alten ÖVP würde es eventuell gehen, aber nicht mit Kurz. Er selbst hat ja klar gesagt, dass er eine (Mitte?) - Rechts - Regierung möchte, und die wird es mit den Grünen nicht geben.

    Ob er sich noch einmal mit der FPÖ, mit der er inhaltlich am meisten übereinstimmt, einlässt, ist die Frage.
    Außer denen wird sich aber wohl keine Partei mit ihm einigen können, daher bleibt wohl nur der Schritt in eine Minderheitsregierung.
    Kann nur sein, dass er dabei seinen Heiligenschein verliert....

  2. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Warum ist die Partei eigentlich mal schwarz und mal türkis?
    Weil die neue Farbe den "neuen Stil" repräsentieren soll.

    Ich hör gerade FM4 - da wird über Türkis-Grün diskutiert.
    Ein Anrufer der in der Landwirtschaft tätig ist, hat jetzt berichtet, dass er schon jetzt knapp am Limit ist durch allerhand Bestimmungen. Eine Beteiligung der Grünen würde alles noch verschlechtern.

    Schon interessant, nachdem die Grünen noch nie in der Koalition waren und alle Bestimmungen der letzten Jahre von den jeweiligen Koalitionen gemacht wurden.

    ---

    Gut, dass wir jetzt zumindest Strache mal los sind.

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen

    Gut, dass wir jetzt zumindest Strache mal los sind.
    ihn


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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Wobei es mir lieber wäre, wenn man den Kickl los wäre....

  5. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    ihn

    Jo - aber meinst du, sie bekommt ein Mandat?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Wobei es mir lieber wäre, wenn man den Kickl los wäre....
    Man muss klein anfangen - nicht unbescheiden werden! Das schaffen wir auch noch ...

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Okay, welche Optionen hat Kurz denn?
    Koalition mit SPÖ. Bewertung: heftig ungeliebt, Kurz und Rendi-Wagner dürfen verständlicherweise nicht die besten Freunde sind; falls es die Dame dann noch als Obfrau gibt. Inhaltlich schwierig.
    Koalition mit FPÖ. Bewertung: inhaltlich ok, aber ein VaBanqueSpiel, sehr risikoreich, da von der FPÖ immer wieder Störungen oder Skandale zu erwarten sind; nochmal wird das Kurz und damit die ÖVP wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen
    Koalition mit Grün. Bewertung: super top, der Zeit angemessen, aber sehr schwierig in der Verhandlung

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    Ich finde die Einstellung der Grünen richtig.
    Kurz ist sehr weit nach rechts gerückt,
    Zu der ersten Bemerkung, natürlich muss eine auch kleine Partei auftrumpfen vor der Verhandlung und das Maximale fordern. Sie kann aber schlecht von Kurz verlangen, dass er sich ändert. Sie muss sachlich in die Verhandlung gehen.

    Kurz ist nicht weit nach rechts, er ist schlicht konservativ. Lange bevor er überhaupt Kanzler wurde und eine Regierung mit der FPÖ überhaupt absehbar war, hat er sich in Fragen der Migration genauso geäussert, wie er es in der Kanzlerarbeit umgesetzt hat. . Es ist eine Mär, dass er von der FPÖ dazu gedrängt wurde.

    Ich habe Kurz für seine Einschätzungen in der Sache immer bewundert. Er wurde als Aussenminister von etlichen Seiten dafür verunglimpft; es war sehr mutig von ihm, das offen und sachlich so zu äussern. Nach und nach hat die EU und alle Aussen- und Innenminister genau diese Einschätzung übernommen und es wurde common Sense.

    In Österreich tobt ein Krieg gegen rechts, es gibt eine geradezu hysterische Anti Rechts Lobby, die alles, was sie selbst als rechts einordnet, verteufelt. Es gibt eine extreme Anti-FPÖ-Lobby, die an allen Strängen zieht, die ihr zur Verfügung stehen. Ein Zeichen sind die Donnerstag Demos und die zielgerichtet gesetzten Durchstechungen kurz vor Wahlen gegen das FPÖ Lager, Ibiza und jetzt Unterschlagung und Spenden.

    Das sieht nach Aussen so aus, als ob mindest 90% der Österreicher stramm links sind, und die FPÖ nur ein versprengter Haufen von Irrenden.

    Daher sind die Bewertungen von der Arbeit von Kurz in den gängigen linken Medien, derStandard, Falter, etc. und in der Kunstszene, Kabarett, Comedy, auch so heftig verurteilend, hämisch, abwertend auf einem Niveau bisweilen, wo einen echt gefriert.

    Doch ein Grossteil des Volkes - wie überraschend - sieht das anders, als die Elite, die sich als Mainstream begreift.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Jo - aber meinst du, sie bekommt ein Mandat?

    .

    Ich dachte, sie hat einen Sitz und 1001 Vorzugsstimmen (bis dato nicht begriffen, was das ist ) und nimmt das Mandat jetzt doch an.

    Nein?

    @Kickl
    Den halte ich für gefährlicher. Da weniger schwanzgesteuert. Den halte ich echt für gefährlich. Der Hofer, mei - in Bayern lief der auch mit

  8. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Koalition mit SPÖ. Bewertung: heftig ungeliebt, Kurz und Rendi-Wagner dürfen verständlicherweise nicht die besten Freunde sind; falls es die Dame dann noch als Obfrau gibt. Inhaltlich schwierig.
    Koalition mit FPÖ. Bewertung: inhaltlich ok, aber ein VaBanqueSpiel, sehr risikoreich, da von der FPÖ immer wieder Störungen oder Skandale zu erwarten sind; nochmal wird das Kurz und damit die ÖVP wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen
    Koalition mit Grün. Bewertung: super top, der Zeit angemessen, aber sehr schwierig in der Verhandlung



    [...]
    Sehr treffend analysiert.

    Die ÖVP ist Mitte rechts, das war sie schon immer und Kurz gehört zur ÖVP, er ist ihr Obmann, also ist er auch Mitte rechts. Das war nie anders. Eine konservative Partei macht konservative Politik. Das ist nicht erstaunlich sondern zu erwarten. Die Österreicher wählen die ÖVP und Kurz , die Österreicher wollen eine konservative Regierung. Dieser demokratische Entscheid ist schlicht zu akzeptieren und zu respektieren. Und genau DAMIT tun sich Linke so schwer.

    Ich sehe sehr wohl eine Schnittmenge zwischen Türkis und grün und würde mich sehr freuen, wenn es klappt. Für eine Koalition müssen Kompromisse eingegangen werden, da müssen sich beide bewegen. Mich wundert aber die einseitige Sicht der grünen nicht. Sie sind der Meinung die einzig Guten zu sein und die einzig richtige und obermoralische Position einzunehmen. Ist ein bisschen wie früher die Religion, die Katholische Kirche konnte auch nicht nachgeben, waren sie doch die, die die Wahrheit gepachtet hatten, Gott selbst hatte ihnen das Vermächtnis hinterlassen und sie durften das Heil zuteilen.
    Beim Islam ist es ähnlich. Der Engel Gabriel hat den Koran nach Gottes Anweisung diktiert, daran ist also nichts zu rütteln, es ist Gottes Wort. Und fundamentalistische Juden beanspruchen das Land der Bibel vollständig, denn des hat ihnen kein Geringerer als Gott selbst zugesagt.
    Fundamentalismus ist immer ein Problem für pragmatische Menschen. Meist stehen sich Fundis auch selber im Weg. Die Grünen könnten einmal mehr an der Regierungsbeteiligung vorbeischrammen - wegen ihres linken fundamentalistischen Flügels. Ich fände das sehr schade.

    Und das meinte ich : Für Regierungsfähigkeit muss man auch Pragmatismus mitbringen, erkennen , dass es so manche Sachzwänge gibt, dass Menschen auch Arbeit zum Lebensunterhalt erwerben genauso brauchen wie frische Luft, etc... Revolutionär sein reicht nicht.

    Die ökosoziale Marktwirtschaft verbindet die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Belange. Sie ist kein schlechtes Konzept, ganz im Gegenteil. Natürlich kann mal der Schwerpunkt auf erster , auf zweiter oder auf der dritten Säule liegen. Diesen Schwerpunkt kann man als Regierungspartei aber wesentlich besser setzen als als Oppositionspartei.

    In den Ländern gibt es pragmatische Grüne, die mit der ÖVP gemeinsam vollkommen ruhig und und normal regieren. Das Problem sind damals (2003) wie heute die alternativen linken Grünen in Wien. Aber vll geben es diese angesichts des neuen Korruptionsskandals um Chorherr auch mal billiger.

    Die hysterische Anti-Rechts Lobby, ja die gibt es wirklich. Es gibt Leute "die hinter jedem Buschen 20 Nazi sitzen sehen " Ich halte diese Hysterie für gefährlich. Der Begriff Nazi wird verwässert und heute fast schon für jeden verwendet, der z.B. meint wir sollen nicht jeden aufnehmen, der zu uns kommen mag. Es gibt Gesetze, die einzuhalten sind. Zack bist ein Nazi.
    Der Begriff Nazi sollte für echte Nazis in all ihrer Furchtbarkeit aufgespart werden. Mengele, Himmler, Goeth, Goebels, Eichmann.... das waren Nazis.

    Edit: Zu deinem letzten Satz: Das meinte ich mit "es gibt einen Unterschied zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung." Die so genannten Opinionleader sind halt oft keine mehr. Die Menschen beginne sie zu durchschauen und machen sich selbst ein Bild.
    Geändert von Analuisa (02.10.2019 um 08:41 Uhr) Grund: Vollzitat eingekürzt

  9. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    ....
    Kurz ist nicht weit nach rechts, er ist schlicht konservativ. Lange bevor er überhaupt Kanzler wurde und eine Regierung mit der FPÖ überhaupt absehbar war, hat er sich in Fragen der Migration genauso geäussert, wie er es in der Kanzlerarbeit umgesetzt hat. . Es ist eine Mär, dass er von der FPÖ dazu gedrängt wurde.

    Ich habe Kurz für seine Einschätzungen in der Sache immer bewundert. Er wurde als Aussenminister von etlichen Seiten dafür verunglimpft; es war sehr mutig von ihm, das offen und sachlich so zu äussern. Nach und nach hat die EU und alle Aussen- und Innenminister genau diese Einschätzung übernommen und es wurde common Sense.

    In Österreich tobt ein Krieg gegen rechts, es gibt eine geradezu hysterische Anti Rechts Lobby, die alles, was sie selbst als rechts einordnet, verteufelt.
    ......
    Daher sind die Bewertungen von der Arbeit von Kurz in den gängigen Medien..... auch so heftig verurteilend, hämisch, abwertend auf einem Niveau bisweilen, wo einen echt gefriert.

    Doch ein Grossteil des Volkes - wie überraschend - sieht das anders, als die Elite, die sich als Mainstream begreift.
    Da ja Vollzitate hier nicht gern gesehen werden, habe ich deinen zu 100% richtigen Beitrag auf die Punkte gekürzt, auf die ich eingehen möchte.
    Kurz ' angeblicher Rechtsruck ist eine Mär der extremen Linken, die - statt vernünftige Problemlösungen anzubieten- mantramäßig vorgebracht wird.
    Nimmt man das Wahlergebnis her, so sind 53% der Österreicher eher konservativ. Nimmt man da die " liberalen" Pinken dazu, sind es 60%, also eine satte Mehrheit.
    Dagegen sind gerade mal 36% links ausgerichtet, also in etwa ein Drittel. Und dieses Drittel ist leider derart präpotent zu meinen, nur sie hätten der Weisheit letzten Schluss. Überheblich und selbstgerecht versuchen sie alles, was ihnen gegen den Strich geht, ins rechte Eck zu drängen, indem sie sich ständig das Mäntelchen der Menschlichkeit umhängen.
    Die Grünen haben mMn nur deshalb so zugelegt, weil sie wieder stärker auf den Zug des Umweltschutzes aufgesprungen sind und der Jugend das wichtiger ist, als ein links rechts Denken. Was sie allerdings in Wien gezeigt haben - sinnlose Radwege, die kaum benützt werden, funktionierende Durchzugsstraßen völlig sinn und planlos zu Stauzonen gemacht, durch ein Hochhaus das Weltkulturerbe gefährdet und sich Unregelmäßigkeiten bei Grundstücksvergaben geleistet- ist mMn alles andere als eine vernünftige, zukunftsorientierte und die Natur schützende Politik!

  10. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was sie allerdings in Wien gezeigt haben - sinnlose Radwege, die kaum benützt werden,


    Wann warst du das letzte Mal in der Stadt?

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