Die dort drüben sind schlecht, nein die anderen dort drüben sind noch schlechter, nein die wirklich Schlechten seid doch ihr, das sind gar nicht wir..... tbc......
Aus meiner Sicht verzichtbarer Kindergarten. Einzig interessant sind Inhalte, politische Programme. Wer stellt sich die Zukunft Österreichs wie vor? Warum? Was soll erreicht werden? Österreichs Weg in die Zukunft.
Das Wohl des Landes jenseits all dieser Querelen und gegenseitigem Schlechtmachen sollte im Fokus stehen. Da können die Meinung durchaus auseinandergehen, was gut wäre, aber das Wohl Österreichs und die Zukunft des Landes, ganz gleich wie diesen gedient werden soll, sollten im Zentrum des Interesses stehen.
So sehe ich das halt.
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22.07.2019, 20:45Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
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22.07.2019, 21:15Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Zu Hannes Androsch. Androsch war Finanzminister unter Kreisky, sein vorgesehener politischer Erbe und Kronprinz. Er wurde auch in den Medien auch so genannt, Kreisky der Sonnenkönig (absolute SPÖ Alleinregierungen) und Androsch sein Kronprinz.
Dann kam es wegen unterschiedlicher Ansichten zum Bruch und Kreisky ermordete Androsch politisch. Es gab auch irgendwelche Vorwürfe wegen der Steurberatungskanzlei und angeblicher Steuerhinterziehung Androschs, So weit ich weiß wurde diese Vorwürfe aber nie verifiziert und kam nie zu einer Verurteilung. Ich war noch jugendlich damals. Jedenfalls blieb Adnrosch der linken Reichshälfte treu.
Er schrieb ein Buch "Das Ende der Bequemlichkeit" , Brandstätter Verlag.
In diesem Buch nimmt er häufig Bezug auf die historische Vergangenheit Österreichs, bemüht das Kaiserreich... naja okay
Interessant sind seine Aussagen zum Wohlfahrtsstaat, zur allgemeinen Schulbildung und zur Zukunft Österreichs im Bereich von Innovation, Digitalisierung.
Alle Zitate stammen aus dem oben genannten Buch 1. Ausgabe, herausgekommen 2013
"Spätestens Mitte der 1970er Jahre wurden in Europa die ersten Umrisse jener Problemberge erkennbar, die auch heute noch nciht vollständig abgetragen sind. Die Finanzierbarkeit des Wohlfahrtsstaates war an ihre Grenzen gekommen"
Seite 31
Androsch beschrieb also bereits vor 2013 rückblickend für die 1970er Jahre!!! über die Grenzen der Finanzierbarkeit des Wohlfahrtsstaates. Dieser sah damals noch ganz anders aus als heute, war noch nicht so weit ausgebaut wie heute. Er war damals Finanzminister, sozialistischer Finanzminister, und sah damals bereits die Grenzen der Finanzierbarkeit gekommen und steht auch heute noch dazu.
" .....völlig aus dem Rahmen fallende Lohnrunden. Die Nettotariflöhne stiegen etwa 1975 um 19,1%, bei einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4%. Im Jahr darauf wuchs die Wirtschaft wieder, und zwar um 4,6%, die Löhne legten aber um 10,3% zu."
Seite 32
"In der verstaatlichten Industrie hat dagegen der Schock der 80er Jahre das bewirkt, was auch schon früher hätte eingeleitet werden können. Es war schlicht ignoriert worden, dass dieser Sektor, der unter dem legendären Verstaatlichten- Verkehr- und Energieminister Karl Waldbrunner("Königreich waldbrunner") über viele Jahre erfolgreich gestaltet worden warunter veränderten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen so nciht mehr zu halten war. Erst unter dem späteren Verstaatlichtenminister Rudolf Streicher gelang es den Wandel herbeizuführen, der den gesunden Kern der Verstaatlichten sich in Richtung globaler Wettbewerbsfähigkeit entwicklen ließ"
Seite 33
Waldbrunner und Streicher waren ebenfalls SPÖ Minister.
Weiters schreibt Androsch und nimmt dabei die Voest als Beispiel , dass sich die ehemals verstaatlichte Voest nach ihrer Pleite in den 80 er Jahren (ist als verstaatlichter Betrieb pleite gegangen) nun zu einem der weltführenden Stahlzulieferer mit neuen Stahlinnovationen entwickelte, sie ist international wettbewerbsfähig geworden und stellt somit einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in Österreich dar. Die Voest ist heute eine Aktiengesellschaft. Stellt über 52.000 Arbeitsplätze bereit und bietet so sehr vielen Menschen, Familien eine Lebensgrundlage. Die Firma selbst und alle Beschäftigen zahlen Steuern sowohl beim Erhalt des Einkommens als auch beim Konsum, den Investitionen. Auch dadurch wird ein großer Beitrag zum Erhalt der Sozialleistungen geleistet.
In Österreich gibt es eine alte Tradition des "was brauch ma des, was ist denn des, das ist doch neu....., uijegerl.... Ein oft rückwärtsgewandtes Denken, dies aber weniger in Richtung drittes Reich sondern mehr in Richtung dieser alten Verstaatlichtenstrukturen.
Der Staat war für alles verantwortlich, Eigenverantwortung war klein geschrieben. Vater Staat (sprichwörtlich) übernahm alles. Dieser garantierte jährliche hohe Lohnrunden, die von den Sozialpartnern unter Umgehung des demokratisch gewählten Parlamentes im Geheimen ausgepackelt wurden. Ohne Rücksicht auf die Produktivität wurden Posten gehalten, Innovationen gab es so gut wie keine, Chefpositionen wurden nicht nach Qualifikation sondern nach Parteibuch und Parteitreue vergeben. Alle paar Jahre eine Urlaubswoche mehr, etc etc.. es lebte sich gemütlich..... auf Kosten künftiger Generationen. Wir zahlen heute noch immer für die Schulden aus dieser Zeit und auch unsere Kinder und Kindeskinder werden dies tun müssen.
Eine Verschärfung dieser Situation erscheint mir ungerecht, ja geradezu infam ungerecht und verantwortungslos unseren eigenen Nachkommen gegenüber.
Ich such mal mal weitere Stellen heraus , die. ich gerne zur Diskussion stellen möchte.Geändert von Inaktiver User (22.07.2019 um 21:22 Uhr)
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22.07.2019, 21:30
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Kanzlerin Bierlein lässt die "Causa Schreddern" prüfen.
Datenvernichtung: Bierlein lasst Schredder-Vorwurfe prufen - news.ORF.at
@ magalena, du kannst natürlich seitenweise Androsch zitieren...aber wozu?
Für unsere lieben deutschen LeserInnen: Das ist so, als würde man die Finanztipps Hans Apels (Der war in der Regierung Schmidt I Finanzminister, musste ich auch googen) als Erleuchtung für heutige Zeiten nehmen.....
Die Welt, Magalena, hat sich geändert. -Androsch ist nicht mehr state of the art.
Kann es denn sein, dass du hier Seiten füllst, um von aktuellen Problemen, die Herr Kurz zur Zeit hat, abzulenken?
Nicht nur die Schredderei, auch, dass der Tiroler Landeshauptmann (ÖVP) eine Koalition mit der SPÖ wünscht, könnte für Kurz nicht ganz in den Wahlkampf passen.
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22.07.2019, 21:35Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ich finde es gut , dass seriös überprüft wird, was an den Vorwürfen dran ist und was nicht.
Androsch lebt und hat das Buch 2013 herausgegeben. Ja er hat interessante Ansätze und Überlegungen zu Österreich heute.
Du musst nicht alles schlecht und lächerlich machen, was von mir kommt. Ich versuche eine sachliche Gesprächsgrundlage zu finden. Wenn es dir nicht gefällt, dann antworte halt nicht und lass anderen Menschen Raum für Diskussionen.
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22.07.2019, 21:35
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Des is afoch a Bledsinn.
Du tust so, als sei das Sozialismus a la DDR gewesen - was für ein Unsinn.
Es war Sozialdemokratie, analog zur deutsche Ära der Sozialdemokratie in den 70ern.- Und das ist für die heutige Zeit ziemlich irrelevant.
Edit: Die Voest ist nie "pleite gegangen"-
Die Sozialpartnerschaft "packelt" nicht "unter Umgehung des Parlaments" -was für ein Unfug!Geändert von Chilirose (22.07.2019 um 22:57 Uhr)
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23.07.2019, 06:02Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Verstaatlichtenkrise - „Verstehen Sie bitte, wir sind pleite!“ | Nachrichten.at
LINZ. Der alte Voest-Vorstand hinterlässt neun Milliarden Defizit. Übermorgen sollen die Nachfolger bestellt werden. Zehntausende Menschen in Linz und Umgebung bangen um ihre Arbeit. Politiker sprechen von „nationalem Notstand“. Auf dem Zeitungskopf steht der 12. Februar 1986, das war genau heute vor 25 Jahren.
Es war aber nicht nur das Herzstück der verstaatlichten Industrie gefährdet, sondern gleichzeitig krachten die Chemie Linz AG und die Steyr Daimler-Puch-Gruppe mit Zentrale in Steyr, die zusammen ebenfalls annähernd 20.000 Menschen Brot gaben. Hunderte von Gewerbe- und Handelsbetrieben lebten mit der Verstaatlichten mit. Zigtausende Familien in Oberösterreich gerieten in Existenzängste.
Voestalpine: Triumphe nach den Dramen << kleinezeitung.at
Aktien im Wert von durchschnittlich 30.000 Euro hat heute jeder Mitarbeiter der Voestalpine. Das brachte ihm zuletzt ein Zubrot von mehr als tausend Euro im Jahr. Dieses stolze Ergebnis hat allerdings eine geradezu abenteuerliche Vorgeschichte. An deren Beginn stand vor 25 Jahren ein großes ökonomisches und soziales Drama. Die Voest-Alpine - so schrieb man sie damals -, der verstaatlichte Stahlkoloss mit 84.000 Mitarbeitern, war nach Jahren der Stahlkrise und der Einflussnahme der Regierungspartei SPÖ faktisch pleite. Das war ein Urknall, der ganz Österreich veränderte.
Heute über 54.000 Beschäftigte und einer der weltführenden Konzerne, der vielen Menschen eine Lebensgrundlage bietet.
Sozialpartnerschaft – Wikipedia
In Österreich wird die Sozialpartnerschaft von fünf Sozialpartnern gebildet, die jeweils die Interessen verschiedener Personengruppen vertreten. Die Arbeitnehmer werden von den zwei sozialdemokratisch dominierten Interessensvertretungen, der Arbeiterkammer und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund vertreten. Die Interessen der Arbeitgeber vertritt die christdemokratisch dominierte Wirtschaftskammer Österreich. Die vierte Interessensvertretung, die der Landwirte, ist die christdemokratisch dominierte Landwirtschaftskammer, der die Landarbeiterkammer gegenüber steht.
Aufgrund des vorparlamentarischen, nicht-öffentlichen Entscheidungsfindungscharakters der Sozialpartnerschaft und des ihr wegen der parteipolitischen Färbung der Interessenvertretungen innewohnenden Proporzprinzips wurde die Sozialpartnerschaft vornehmlich von den Verbänden und politischen Gruppen, die ihr nicht angehörten, von Anfang an kritisiert.
Die Kritiker sahen in der Sozialpartnerschaft eine Art intransparenten „Kuhhandel“ mit teils undemokratisch gewählten Vertretern der Interessensgruppen, der den Prozess der politischen Konfrontation abtöte, keine Opposition zulasse und die Diskussion im österreichischen Parlament zu einem konfliktlosen Proformaakt verkommen lasse. Schließlich begründete sich die Kritik nicht zuletzt auf die Tatsache, dass das kommunistische, grüne und freiheitliche Lager vom Prozess der Sozialpartnerschaft weitestgehend ausgeschlossen waren und auch noch bis heute sind
Und einmal mehr schreibe ich, dass die Polemisierung (mittlerweile erbitterter Kampf mit fast allen Mitteln) gegen das Zurückdrängen der Sozialpartnerschaft von den einst mächtigen Funktionären dieser Gruppierungen menschlich nachvollziehbar ist. Sie wollen halt, dass alles so bleibt wie es immer war. Linkskonservativ
Diesen link gibt es schon hier im Strang. Diese Redundanz empfinde ich als lähmend und ermüdend.
Viele Jahre ja Jahrzehnte war es so, dass sich die Sozialpartner sehr Vieles unter anderm die Löhne unter der Hand ausmachten und die Ergebnisse dann an das. Parlament zur Beschlussfassung weiterreichten. Dies schloss und schließt eine Beteiligung der kleineren Oppositionsparteien, die bei den Sozialpartnern nicht vertreten waren und nicht vertreten sind, aus wichtigen Entscheidungsfindungsprozessen aus, Deren Kritik finde ich daher nachvollziehbar. Weil dieses System so unveränderbar monolithisch schien, wurde dafür auch der Begriff Sozialpanzerschaft gefunden. Nicht als Herabsetzung sondern um zu zeigen, wie rigide und starr diese Strukturen in Österreich sind.
Kurz wird von manchen auch deshalb so gehasst weil er genau diese starren rigiden Strukturen, die Österreichs Weg in die Zukunft hemmen, aufbrechen möchte.
Hervorhebungen von mirGeändert von Inaktiver User (23.07.2019 um 06:14 Uhr)
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23.07.2019, 08:36
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Bitte lies doch deine eigenen Links, @ Magdalena. Ja, die Voest , vor allem Tochtergesellschaften, waren 1986 in großer Bedrängnis, aber nicht "pleite"= In Konkurs gegangen.
Sie wurde gerettet -und das war wichtig. Die Voestalpine ist heute eines der erfolgreichsten und wichtigsten österreichischen Unternehmen.
Und auch das zweite Zitat bitte lesen!!!
Die Sozialpartnerschaft ist ein VORparlamentarisches Instrument.
Die Vertreter aller Interessensgemeinschaften (Industrie,-Wirtschaft, Gewerkschaft, Arbeiterkammer, Bauern) sitzen in der Sozialpartnerschaft. Sie handelt Kollektivverträge aus.
Das etablierte sich in der Nachkriegszeit, um Streiks zu verhindern.
Es stimmt, er Sozialpartnerschaft fehlen Vertreter von den Oppositionsparteien und vo rallem eine Umweltvertretung -wäre in der heutigen Zeit sehr wichtig.
Aber so gegen sie zu bashen, wie das die ÖVP seit Kurz tut, zeigt, dass sie glaubt, genug Macht zu haben, um über die Interessen der Arbeitnehmerseite komplett drüber fahren zu können.
Die Sozialpartnerschaft ist ein Instrument des Ausgleichs zwischen Interessensgruppen - Jetzt, in Zeiten des Neoliberalismus, auch noch dieses Instrument von Arbeitnehmerseite wegzunehmen ist nichts anderes als das absolute Diktat der Wirtschaft und der Industrie zu unterschreiben.-
Denn die ÖVP sitzt ja in der Sozialpartnerschaft, hat eine Stimme -an Interessensausgleich mit Gewerkschaft und Arbeiterkammer ist sie aber offensichtlich nicht mehr interessiert.
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23.07.2019, 13:01
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ich bin grad durch eine Diskussion im Nachbarstrang auf eine interessante Sache gestoßen, die in Österreich in den 80ern/90ern von der ÖVP teilweise vertreten wurde:
Die ökosoziale Marktwirtschaft. (Riegler, Fischer, wenn ihr euch erinnert)
Damals hätte ich die ÖVP durchaus eventuell wählen können......
Dieses Konzept ist laut Wikipedia der Grund, warum die Supermarktsituation (viel Bioprodukte etc)in Österreich so anders ist als in Deutschland, warum es mehr erneuerbare Energie gibt, warum es viele Koalitionen zwischen Övp und Grünen auf Gemeinde- und Landesebene gibt.
Okosoziale Marktwirtschaft – Wikipedia
Geprägt wurde der Begriff im Österreich der 1980er, als nach der Zwentendorf-Volksabstimmung 1978 und noch mehr den Ereignissen der Besetzung der Hainburger Au 1984 und dem Konrad-Lorenz-Volksbegehren 1985, und einem breiten neuen Umweltbewußtsein der Bevölkerung, eine Neuorientierung der Paradigmen erarbeitete wurde, die bis heute die Grundlage der Energie-, Wirtschafts- und Umweltpolitik Österreichs bilden. Der seinerzeitige Umweltschutzsprecher Walter Heinzinger sprach (zwei Monate nach Hainburg) auf einer Umweltschutzenquete im Rahmen des Forum 90 der ÖVP von der „sozialen Marktwirtschaft auf ihrem Weg in eine öko-soziale Marktwirtschaft.“[8] Die ÖVP war damals Opposition der rot-blauen Regierung Sinowatz. Als Kampfbegriff gegen die sozialdemokratisch-liberale Wirtschaftspolitik dieser Tage, aber auch gegen die Angst der wirtschaftsnahen Kräfte und der Arbeitenden gegen Ökologie als Hemmschuh des ökonomischen Fortschritts und Bedrohung der Arbeitsplatzsicherheit, und damit des sozialen Friedens, fand der Ausdruck bis heute besonders unter christdemokratischen und konservativen Politikern Anhänger. Dass dabei die konservative Partei als erste auf die Anliegen der nach den Hainburg-Ereignissen erstarkenden Grünen (1986 erstes Nationalratsmandat) reagiert hat, ist ein österreichisches Spezifikum, auf dem bis heute eine Nähe zwischen Konservatismus und Grünalternative beruht, in der die landwirtschaftlichen Interessensvertretungen der ersteren mit den ökologischen Anliegen der zweiteren in Synergie treten.
Sorry für das lange "Blau" - aber es erzählt ein Stück österreichische Geschichte ganz gut.
Die ÖVP hatte diese Blickrichtung noch lange - bis Kurz.
Er hat einen rein neoliberalen, marktradikalen Kurs eingeschlagen -und das verstehen wohl viele überhaupt nicht, die traditionelle ÖVP-Wähler sind, für die die ÖVP Tradition, "Lebensgrundlage" ist.
Die ökosoziale Marktwirtschaft ist eine bürgerliche Idee, die heute in Österreich hauptsächlich von den Grünen weitergetragen wird -und die deshalb als "links" gelten.
Verrückte Welt!
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23.07.2019, 20:12Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Hervorhebung von mir
Auszug aus dem ÖVP Parteiprogramm, Hervorhebungen von mir
Es stimmt nicht, wenn du sagst, dass die heutige ÖVP die Ökosoziale Marktwirtschaft als links ablehnt, ganz im Gegenteil: Die ökosoziale Marktwirtschaft ist fest im Parteiprogramm der ÖVP verankert.
Darüber haben wir bereits hier im Strang geredet. post 3394 von mir am 1. 7. 2019 also vor ein paar wenigen TagenGeändert von Inaktiver User (23.07.2019 um 20:18 Uhr)
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23.07.2019, 20:18Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Die Voest war pleite und wurde als verstaatlichter Konzern vom Staat gerettet. In der Privatwirtschaft wäre es eine vollendete Pleite gewesen.
Die Voest ist heute eine Aktiengesellschaft, also privatisiert und seither ein sehr erfolgreiches Unternehmen, wie ich bereits schrieb.
Der verstaatlichte Konsum ging auch pleite damals, und der Konsum wurde nicht gerettet.


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