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  1. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Wir haben den 12 Stunden Tag bereits rauf und runter und kreuz und quer durchdiskutiert.

    Zur kurzen Erinnerung: Die ÖBB unter Christian Kern, anschließend wie bekannt Chef der SPÖ, führte den 12 Stunden Tag innerhalb der ÖBB bereits vor Amtsantritt Kern als SPÖ Chef und vor der neuen Bundesregierung unter BK Kurz ein. Damals war der 12 Stunden Tag nicht böse.

    Er wurde erst böse, als Kurz und Strache diesen für ganz Österreich als Möglichkeit einführte. Das ist doppelzüngig und einfach unehrlich. Entweder der 12 Stunden ist böse, dann ist er das immer, oder er ist nicht böse, dann ist er das auch immer.

    Niemand MUSS 12 Stunden arbeiten, es wurde die Möglichkeit dazu geschaffen. Seltsamerweise(aus deiner Sicht vermutlich) wird der 12 stunden Tag von weiten Bevölkerungsteilen sehr positiv aufgenommen, bei unveränderter Wochenarbeitszeit bleiben unter der Woche immer wieder Tage frei. Das erspart den Menschen den Arbeitsweg an diesen Tagen. Das ist durchaus positiv zu sehen und viele sehen das auch so.
    Krankenschwestern Ärzte Sanitäter, Kellner, Köche (bitte selbstständig gendern) alles sonstigen Schichtarbeiter arbeiten schon immer zu ungewöhnlichen Zeiten und oft auch 12 Stunden am Stück. Dafür gibt es Zulagen und auch Tagesfreizeit unter der Woche.

    Manche sehen halt das typische österreichische Beamtendasein als non plus ultra. Arbeitszeit täglich von 8 bis 16 Uhr oder von 7 bis 15 Uhr, bei 38 Stunden Woche gibt es Freitags Frühschluss 13 oder 14 Uhr.
    Wem das gefällt sei das ja unbenommen.
    Falsch ist es dieses Modell allen anderen unbedingt aufzwingen zu wollen. Die dürfen gar nicht 12 Stunden arbeiten, auch wenn sie das wollen. Warum? Weil es der meist rote Gewerkschaftsboss so vorschreibt.
    Zwangsbeglückung, die nicht bei allen positiv ankommt.

    Natürlich geht es nun auch andersrum. Der Arbeitgeber kann eine Bitte äußern, der Arbeitnehmer möge (z.B. weil es grade viele Aufträge abzuarbeiten gilt) 12 Stunden arbeiten. Dies geschieht mit Vorankündigung und der Arbeitnehmer muss einwilligen. Natürlich besteht immer die Möglichkeit einer Kündigung, wenn ein Arbeitnehmer, den Wünschen des Arbeitgebers ständig entgegen handelt. Diese Möglichkeit gibt es aber schon immer, in der Privatwirtschaft. Bei den Beamten gibt es eine Pragmatisierung, die kann man nicht mal dann kündigen, wenn sie die sprichwörtlichen silbernen Löffel stehlen.

    Entsprechende Beleglinks bitte im strangverlauf raussuchen.

    Liebe Honey,
    was meinst du? Welche Maßnahmen sollen in Österreich für die Ökologie und die Erreichung der Klimaziele gesetzt werden
    Was erschiene dir sinnvoll?
    Geändert von Inaktiver User (02.07.2019 um 09:44 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    Leider ist es so, dass Populisten und mitreißende Persönlichkeiten mehr Einfluss auf den Großteil der Wähler haben als die Inhalte einer Partei. Viele beschäftigen sich einfach nicht damit, bzw. verlassen sich darauf, dass "die da oben" schon das Richtige tun werden.

    Ich weiß, die Einhaltung alter Grundsätze und Werte, die auch im ÖVP-Parteiprogramm fest geschrieben sind, und das Nachgeben in Richtung populistischer Forderungen zugunsten eigener Wählerstimmen sind eine Gratwanderung.
    Dass sich da auch die Meinungen innerhalb der Parteien spalten, ist klar.

    Trotzdem war die Bildung einer Koalition mit einer FPÖ, in der nach wie vor nationalsozialistisches Gedankengut vorherrscht und immer herrschen wird, ein Wagnis. Nicht umsonst ist dieses vorher schon 2mal nach kürzester Zeit gescheitert.
    Dass es auch diesmal scheitert, war zu erwarten.

    Trotzdem wird es wohl im Herbst eine 4. Neuauflage geben. Einige andere Köpfe - mit denselben Einstellungen.

    Wann werden wir das nächste Mal wählen? Welche neuen Skandale warten noch auf uns?
    Macht nix, ist ja nur unser Steuergeld....
    Welche Inhalte vertritt den die SPÖ? Es steht dir doch frei, das zu posten. So wie ich ein paar Inhalte des Parteiprogramms der ÖVP postete. Mach es halt. Oder poste Inhalte der Grünen.

    2015 wurden massive Fehler gemacht. Das rächte sich. Es wäre schön, wenn die SPÖ und die Grünen (aber da hab ich die Hoffnung aufgegeben, bei der SPÖ hoffe ich noch) diese Fehler mal einsehen würden. Nur dann besteht Grund für neues Vertrauen , ohne Einsicht keine Besserung. Wenn die Meinung vorherrscht, dass damals keine Fehler gemacht wurden... tja dann..... was soll man sagen...
    Es wäre auch schön, wenn die Herabsetzungen und Beleidigungen aufhören würden, das würde das Gesprächsklima deutlich verbessern. Auch da sehe ich keine Einsicht. derzeit.

    Zur Erinnerung Kern wäre 2017 auch sehr sehr gerne eine Koalition mit der FPÖ eingegangen. Er hätte sich sehr gerne von Strache zum Bundeskanzler machen lassen. Strache wollte das nicht. Das Negieren dieses Faktums (Belege im Strangverlauf) wirkt auf mich so zweigleisig verlogen und bigott. Wäre die FPÖ bei einer Koalition mit der SPÖ irgendwie anders gewesen als sie nun mal ist? Irgendwie "geadelt" durch die rote Beimischung?


    Mal sehen, was im Herbst kommt. Der Wähler entscheidet, so wie es in einer Demokratie auch sein soll.

    Die SPÖ nimmt sich derzeit mit ihrer Agitation und ihren Beschimpfungen selber aus dem Koaltionsrennen. Fällt dir das gar nicht auf? Wie soll man mit einer Partei koalieren, wenn diese Partei immer dagegen ist, und die Schnittmenge sehr klein ist (derzeit)?
    Die alten Grokos wurden zu recht kritisiert. Es herrschte gegenseitig ! Blockade, einer gönnte dem anderen nichts. Österreich wurde verwaltet, neue Innovationen gab es nicht, wichtige Reformen wurden ausgebremst bevor sie überhaupt gscheit angedacht wurden. (Sozialsystem, Gesundheitssystem Schulsystem)

    Nein das alte Propozsystem in einer GroKo nach altem Stil will kaum noch jemand in Österreich. Und es wäre auch schlecht für das Land. Österreich muss moderner werden, weltoffener, digitaler...
    Geändert von Inaktiver User (02.07.2019 um 09:45 Uhr)

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Welche Inhalte vertritt den die SPÖ? Es steht dir doch frei, das zu posten. So wie ich ein paar Inhalte des Parteiprogramms der ÖVP postete. Mach es halt. Oder poste Inhalte der Grünen.

    2015 wurden massive Fehler gemacht. Das rächte sich. Es wäre schön, wenn die SPÖ und die Grünen (aber da hab ich die Hoffnung aufgegeben, bei der SPÖ hoffe ich noch) diese Fehler mal einsehen würden. Nur dann besteht Grund für neues Vertrauen , ohne Einsicht keine Besserung. Wenn die Meinung vorherrscht, dass damals keine Fehler gemacht wurden... tja dann..... was soll man sagen...
    Es wäre auch schön, wenn die Herabsetzungen und Beleidigungen aufhören würden, das würde das Gesprächsklima deutlich verbessern. Auch da sehe ich keine Einsicht. derzeit.

    Zur Erinnerung Kern wäre 2017 auch sehr sehr gerne eine Koalition mit der FPÖ eingegangen. Er hätte sich sehr gerne von Strache zum Bundeskanzler machen lassen. Strache wollte das nicht. Das Negieren dieses Faktums (Belege im Strangverlauf) wirkt auf mich so zweigleisig verlogen und bigott. Wäre die FPÖ bei einer Koalition mit der SPÖ irgendwie anders gewesen als sie nun mal ist? Irgendwie "geadelt" durch die rote Beimischung?


    Mal sehen, was im Herbst kommt. Der Wähler entscheidet, so wie es in einer Demokratie auch sein soll.

    Die SPÖ nimmt sich derzeit mit ihrer Agitation und ihren Beschimpfungen selber aus dem Koaltionsrennen. Fällt dir das gar nicht auf? Wie soll man mit einer Partei koalieren, wenn diese Partei immer dagegen ist, und die Schnittmenge sehr klein ist (derzeit)?
    Die alten Grokos wurden zu recht kritisiert. Es herrschte gegenseitig ! Blockade, einer gönnte dem anderen nichts. Österreich wurde verwaltet, neue Innovationen gab es nicht, wichtige Reformen wurden ausgebremst bevor sie überhaupt gscheit angedacht wurden. (Sozialsystem, Gesundheitssystem Schulsystem)

    Nein das alte Propozsystem in einer GroKo nach altem Stil will kaum noch jemand in Österreich. Und es wäre auch schlecht für das Land. Österreich muss moderner werden, weltoffener, digitaler...
    Nein, ich poste hier keine Parteiprogramme. Wer sich dafür interessiert, und die nötige Zeit aufbringt (es gibt ja auch noch andere Lebensinhalte), kann diese jederzeit nachlesen. Ich betreibe hier keine Wahlwerbung, das ist nicht meine Aufgabe und Ambition. Ich fühle mich hier auch keiner Partei speziell verbunden, sondern beurteile sie anhand hier Handlungen und Taten.

    Zum 12-Stundentag: Natürlich gibt es Berufe, bei denen jedem, der sie ergreift, klar ist, dass Arbeitszeiten unterschiedlich und oft länger als 8 Stunden dauern können.

    Bei anderen Berufen kann ich davon ausgehen, dass die Arbeitszeiten eben keine 12 Stunden dauern, und meine Lebensführung damit überein stimmt.
    Kindergärten und Schulen haben eben gewisse Öffnungszeiten, die derzeit auch erweitert werden, aber halt nicht bis 22h nachts. Also: ein Arbeitgeber hat die Möglichkeit, einen alleinstehenden Mann, der bereit ist, derart flexibel zu arbeiten, und eine alleinerziehende Mutter, die dazu nicht bereit ist, anzustellen. Wer, glaubst du, wird eingestellt? Oder die Frau, die ihre betreuungsbedürftigen Eltern pflegt?
    Wahrscheinlich sind Arbeitnehmer eine gewisse Zeit bereit, in den sauren Apfel zu beißen, um ihre Stelle nicht zu verlieren, aber auf Dauer?

    Übrigens: Pragmatisierung gibt es, zumindest für die in den letzten Jahren angestellten Beamten, nicht mehr.

    Welche Fehler wurden denn in den Jahrzehnten der rot-schwarzen Regierung gemacht? Wenn es solche gibt, ist die ÖVP genauso daran schuld wie die Sozialisten. Kurz hat wohl die Koalition mit der FPÖ eingegangen, damit er - wie er hoffte - seine Pläne unwidersprochen durchbringen konnte. In einer Koalition zählt aber nicht nur die Meinung eines Mannes, einer Partei, sondern es müssen Kompromisse gefunden werden. Und zu sagen, in den vielen Jahrzehnten der Zusammenarbeit ist nichts weiter gegangen, keine Reformen durchgeführt, der hat die letzten 50 Jahre wohl verschlafen.

    Zu 2015: Kurz hat die Flüchtlingskrise nicht gelöst. Er hat nur wie einige der Oststaaten, den Flüchtlingen den Zutritt nach Österreich versperrt bzw. den bereits angekommenen das Leben so unangenehm wie möglich gemacht. Das Problem wurde in keinster Weise gelöst, sondern in andere Staaten (z.B. Griechenland) verschoben, die nun schauen können, wie sie damit klar kommen. Lösungen sehen anders aus! Zudem blockiert er jeden Versuch einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit (z.B. Restriktionen für die Staaten, die zwar gerne von der EU profitieren, aber jede Mitverantwortung für die Flüchtlingsfrage ablehnen. Aber auch die Zeit eines Orban ist limitiert, auch wenn er Kurz´großes Vorbild ist.
    Geld für Integrationsmaßnahmen? Gestrichen...
    Freude darüber, dass einige sich hier bereits in der Lehrlingsausbildung oder im Arbeitsprozess befinden? Nein, lieber abschieben...

    Übrigens: wo habe ich dich hier herabgesetzt oder beleidigt? Belege diese Vorwürfe bitte!

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen

    Welche Fehler wurden denn in den Jahrzehnten der rot-schwarzen Regierung gemacht? Wenn es solche gibt, ist die ÖVP genauso daran schuld wie die Sozialisten. Kurz hat wohl die Koalition mit der FPÖ eingegangen, damit er - wie er hoffte - seine Pläne unwidersprochen durchbringen konnte. In einer Koalition zählt aber nicht nur die Meinung eines Mannes, einer Partei, sondern es müssen Kompromisse gefunden werden. Und zu sagen, in den vielen Jahrzehnten der Zusammenarbeit ist nichts weiter gegangen, keine Reformen durchgeführt, der hat die letzten 50 Jahre wohl verschlafen.
    Stimmt genau!

    Wenn man "innovativ weltoffen" etwas Neues in Österreich probieren wollte, dann wäre das rot-grün, übrigens. Gabs auf Bundesebene noch nie.....

    Eine schwarz-rote Koalition ist nicht perfekt, aber allemal für dieses Land die beste Option.
    Dass die neue türkise Övp sich so vehement dagegen verwehrt, zeigt nur eines: Sie steht eben für den rechts-Rechtsruck in Österreich, nicht mehr für den ausgewogenen Interessensausgleich.

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ......................
    Liebe Honey,
    was meinst du? Welche Maßnahmen sollen in Österreich für die Ökologie und die Erreichung der Klimaziele gesetzt werden
    Was erschiene dir sinnvoll?
    Ich bin zwar kein Wirtschafts- oder Klimaexperte, aber Folgendes fällt mir dazu ein:

    Einschränkung des Individualverkehrs durch Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Im städt. Raum funktioniert das ja ganz gut, Im ländl. Raum sind aber fast alle auf das eigene Auto angewiesen. Aus meinem Ort kann man gerade 2mal !!! täglich mit dem Bus in die nahe Stadt kommen. Mit attraktiven Angeboten könnte aber eine viell. stündl. Busverbindung rentabel gemacht werden.
    Die Wasserstoffautos a la Kurz sind wohl beim heutigen Entwicklungsstand noch Utopie. Ich könnte mir aber den Umstieg auf ein E-Auto vorstellen, wenn sie preislich leistbar sind, wenn die Versorgung mit E-Tankstellen gegeben ist und die Reichweite verbessert wird.
    Plastik: es ist löblich, wenn die Plastiksackerl nicht mehr üblich sind, aber wie sieht es mit dem Verpackungsmaterial ansonsten aus? Muss jede Batterie in verschweißtem Kunststoff, oft 3fach, verkauft werden?
    Dort, wo es aus hygienischen Gründen sinnvoll ist - ja. Aber meist ist es das nicht.
    Und: warum muss ich meine Kunststoffverpackungen wieder in großen Plastiksäcken sammeln?

    Unnötige Transportwege vermeiden durch Förderung der regionalen Produkte.
    Warum sind biologische Lebensmittel noch immer so viel teurer und für Leute, die sparen müssen, kaum leistbar?
    Daher höhere Besteuerung nicht biologischer Produkte, und steuerliche Förderung biologischer.

    Sicher gäbe es viele Möglichkeiten, wenn nur der Wille dazu da wäre. Man muss aber auch zugeben, dass da v.a. auch die Industrie gefragt wäre, die ja den Hauptanteil der Umweltverschmutzung verursacht.

  6. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen

    Einschränkung des Individualverkehrs durch Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Im städt. Raum funktioniert das ja ganz gut, Im ländl. Raum sind aber fast alle auf das eigene Auto angewiesen. Aus meinem Ort kann man gerade 2mal !!! täglich mit dem Bus in die nahe Stadt kommen. Mit attraktiven Angeboten könnte aber eine viell. stündl. Busverbindung rentabel gemacht werden.
    Die Wasserstoffautos a la Kurz sind wohl beim heutigen Entwicklungsstand noch Utopie. Ich könnte mir aber den Umstieg auf ein E-Auto vorstellen, wenn sie preislich leistbar sind, wenn die Versorgung mit E-Tankstellen gegeben ist und die Reichweite verbessert wird.
    Plastik: es ist löblich, wenn die Plastiksackerl nicht mehr üblich sind, aber wie sieht es mit dem Verpackungsmaterial ansonsten aus? Muss jede Batterie in verschweißtem Kunststoff, oft 3fach, verkauft werden?
    Dort, wo es aus hygienischen Gründen sinnvoll ist - ja. Aber meist ist es das nicht.
    Und: warum muss ich meine Kunststoffverpackungen wieder in großen Plastiksäcken sammeln?

    Unnötige Transportwege vermeiden durch Förderung der regionalen Produkte.
    Warum sind biologische Lebensmittel noch immer so viel teurer und für Leute, die sparen müssen, kaum leistbar?
    Daher höhere Besteuerung nicht biologischer Produkte, und steuerliche Förderung biologischer.

    Sicher gäbe es viele Möglichkeiten, wenn nur der Wille dazu da wäre. Man muss aber auch zugeben, dass da v.a. auch die Industrie gefragt wäre, die ja den Hauptanteil der Umweltverschmutzung verursacht.
    Ausbau der Öffis finde ich auch gut. Im ländlichen Bereich ist es allerdings schwierig ohne Auto auszukommen. Da stimme ich dir zu. Wären bei uns die Öffis besser, ich würde wesentlich mehr mit Öffis fahren. Öffis sind auch teuer, ein Fahrschein nach Wien kostet Euro 2,40 bis zur Stadtgrenze und dann nochmal Euro 2.20 innerhalb Wiens, das macht 4,60 für eine Strecke. Für den Rückweg fallen dann nochmal 4,60 an. sind Euro 9,20 . Mit Monatkarten käme es billiger, allerdings rechnet sich diese nur, wenn man wirklich täglich wochentags nach Wien fährt. Der Ausbau der Öffis allein ist also nciht ausreichend, sie müssten auch billiger werden.


    E-Autos also Stromautos, wie ich sie gerne nenne, um deutlich zu machen, womit sie angetrieben werden, sind leider auch noch nicht wirklich ausgereift. Die Wegstrecke ist noch viel zu kurz und die Autos viel zu teuer. Derzeit ist daher nicht mit einer flächendeckenden Verbreitung der Stromautos zu rechnen. Im Moment hält sich der zusätzliche Stromverbrauch in Grenzen. Sollten aber wirklich alle oder sehr viele in Zukunft ein Stromauto haben, dann steht zu befürchten, dass der stark erhöhte Stromverbrauch nicht mehr durch Ökostrom abgedeckt werden kann. Ein Stromauto mit Atomstrom zu füttern erscheint mir kontraproduktiv.

    Biologische Lebensmittel sind deshalb teurer, weil sie in der Herstellung teurer sind, ganz einfach. Dahilft nur bewusst einkaufen und selektieren.

    Das Plastiksackerlverbot ist sicher richtig, ich gehe schon seit Jahren mit meinen Stoffsackerl einkaufen. Vor einigen Jahren war es mal üblich mit einem Plastiktiegerl /Tupperware oder so Wurst und Käse einkaufen zu gehen.Wurst und Käse wurden einfach aufeinander gestapelt. Dann wurde das aus hygienischen Gründen verboten. Jetzt soll es wieder kommen, um Verpackungsmüll einzudämmen. Doch eigentlich sind wir ja gar nicht die Hauptverursacher des vielen Plastikmülls. Das sind China, Japan und Indien, die verschmutzen unsere Meere mit Plastikmüll. Auf diese Länder solle ein diplomatischer Druck ausgeübt werden, sich um dieses Problem zu kümmern.

    hm sehr viel Luftverschmutzung kommt auch vom Hausbrand/Heizungen durch veraltete Heizanlagen. in Niederösterreich laufen da seit Jahren Förderprogramme zum Austausch solcher Heizungen. Das finde ich sehr gut..
    Das künstliche Stauerzeugen des Herrn Knoflacher bekommt der Luftreinheit halt auch nicht. Dieser Herr vertritt die Meinung, dass man den Leuten das Auto nur zuwider machen muss z.B. durch Staus (die er künstlich mit voller Absicht erzeugt) Ob die vielen Extrarunden mit dem Auto durch gegenläufige Einbahnen und sonstigen Einbahnwirrwarr in Wien und die künstlichen Staus der Luftreinheit wirklich zu Gute kommen wage ich zu bezweifeln. Statt Leute zu nerven , wäre es besser die Öffis wirklich gut auszubauen und zu verbilligen.

    Verkehrsplaner Knoflacher: „In Wien Staus kunstlich erzeugt“ << DiePresse.com


    Der Autofahrer ist kein Mensch“: So wird in der aktuellen Ausgabe des deutschen Magazins „Der Spiegel“ ein Interview mit dem Wiener Verkehrsplaner Hermann Knoflacher betitelt.

    Und Knoflacher sagt auch wörtlich: „Wir haben die Autofahrer genervt. Wir haben Straßen verengt und systematisch Stau erzeugt.“

    Als „entscheidenden Punkt“ bezeichnet Knoflacher aber die Parkplätze: Die seien bis heute ja oft subventioniert. Man müsste in Städten wie Hamburg und München 400 bis 500 Euro pro Tag verlangen.



    Hervorhebungen von mir

    Solche Aussagen emotionalisieren und rufen starke Abneigung und Verärgerung hervor. Vor allem wenn man in Wien unterwegs ist und die Realität solcher städtebaulicher verkehrstechnischer Maßnahme erleidet und dann erfährt dass man mit voller Absicht sekkiert und um Lebensqualität gebracht wird. Darüber darf man sich nicht wundern. Der grüne Knoflacher und seine Verkehrsplanung... naja. Und die Luftgüte profitiert vom stau ja vermutlich auch eher weniger.
    Geändert von Inaktiver User (02.07.2019 um 19:56 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    Stimmt
    Wenn man "innovativ weltoffen" etwas Neues in Österreich probieren wollte, dann wäre das rot-grün, übrigens. Gabs auf Bundesebene noch nie.....

    Eine schwarz-rote Koalition ist nicht perfekt, aber allemal für dieses Land die beste Option.
    Dass die neue türkise Övp sich so vehement dagegen verwehrt, zeigt nur eines: Sie steht eben für den rechts-Rechtsruck in Österreich, nicht mehr für den ausgewogenen Interessensausgleich.
    Holt euch die demokratische Legitimation und macht hinne
    Ohne demokratischen Volksentscheid geht's halt nicht in einer Demokratie zumindest nicht länger als drei Monate.

    Zur großen Koalition, der artiekl stammt aus 2017

    44 Jahre Große Koalition seit 1945 | Nachrichten.at




    SPÖ und ÖVP regierten mehr als 44 der 72 Jahre seit der Angelobung der ersten Nachkriegs-Regierung am 25. November 1945 gemeinsam - nicht aus großer Zuneigung, sondern meist mangels anderer (für sie akzeptabler) Mehrheiten.

    Das Kräfteverhältnis hat sich in den 70er-Jahren - mit Bruno Kreisky - umgedreht: Zunächst, für mehr als 20 Jahre (bis 1966), war die ÖVP (zumindest in Mandaten) stärker und stellte somit den Kanzler. 1970 holte sich die SPÖ Platz 1 - und hielt ihn mit kurzer Ausnahme (2002 bis 2006) bis heute. Den Kanzler in Großen Koalitionen stellte die SPÖ fast 24 Jahre lang, 13 Jahre von 1987 bis 2000 und nun bald elf Jahre seit Jänner 2007.


    Dieser lange Zeitraum der Kanzlerschaft und damit der Macht ist die SPÖ einfach gewohnt. Das Selbstgefühl ist ein Mächtiges, Bestimmendes. Als Oppositionspartei zwar gefragt zur werden aber nicht mehr bestimmen zu dürfen, tut weh.
    Die Kreiskyminderheitenregierung wurde im Parlament von der damaligen FPÖ unter Friedrich Peter einem früheren SS Sturmbannführer gestützt. Aus dieser Zeit stammt der markige Kreisyspruch_ Wer an Nazi is, bestimm i

    Einen guten Teil dieser Zeit war die ÖVP in der Opposition: Von der SPÖ-Minderheitsregierung 1970 über die SPÖ-Alleinregierungen von 1971 bis 1983 bis zur rot-blauen Koalition 1983-1986.

    Die großen Koalitionen brachten meist nur Versteinerung und Verkrustung , Reformen gab es keine. Österreich wurde verwaltet. Zukunftsvisionen, Neuerungen blieben aus. Die ewig Gestrigen des Klassenkampfes verstehen nicht, dass es diese zu verteidigende Arbeiterklasse gar nicht mehr gibt. Sie agieren am Volk vorbei. Das spürt man halt auch an den Wahlergebnissen.

    Das Rechtsruck-Gerede kann ich schon nimmer hören. Das ist reinster Populismus, von links. Mehrmals bereits erklärte ich, wodurch die Gesprächsbasis zwischen ÖVP und SPÖ massiv beschädigt wurde, dazu gehören auch Silbersteinaffäre und die angeblich illegale Pflegerin im Haushalt Schüssel etc. etc... Einsicht kann ich nicht erkennen. Bei dir nicht und bei anderen auch nicht.

    Edit:Hervorhebungen von mir
    Geändert von Inaktiver User (02.07.2019 um 19:59 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einsicht kann ich nicht erkennen. Bei dir nicht und bei anderen auch nicht.
    Einsicht?
    Ernsthaft?

    Kann es sein, dass du deine Rolle hier in diesem Thread ein bisserl falsch einschätzt?

  9. User Info Menu

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen

    Sicher gäbe es viele Möglichkeiten, wenn nur der Wille dazu da wäre. Man muss aber auch zugeben, dass da v.a. auch die Industrie gefragt wäre, die ja den Hauptanteil der Umweltverschmutzung verursacht.
    Und die Politik.
    Österreich hinkt leider schrecklich hinterher bei der Umsetzung der Paris-Ziele, die letzten 2 Jahre haben das leider verschlimmert.
    Ich schrieb neulich, die Klimapolitik von türkisblau würde 10 Milliarden Steuergelder kosten. Es ist aber leider noch weitaus mehr, bis zu 40 Milliarden könnten aufgrund der Versäumnisse in der Klimapolitik von rechts- rechtsrechts fällig werden.
    https://www.derstandard.at/story/200...-40-milliarden

    @ Magalena, du hast leider keine Ahnung von "Stromautos".
    Die sind ausgereift und weit mehr auf der Straße unterwegs, als dir vielleicht bewusst ist.
    In Norwegen (einem Land, das weite Distanzen und lange Wege hat) sind bereits die Hälfte der Neuwagen E-Autos.

  10. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Chilirose Beitrag anzeigen
    @ Magalena, du hast leider keine Ahnung von "Stromautos".
    Die sind ausgereift und weit mehr auf der Straße unterwegs, als dir vielleicht bewusst ist.
    In Norwegen (einem Land, das weite Distanzen und lange Wege hat) sind bereits die Hälfte der Neuwagen E-Autos.
    Und fahren hoffentlich alle mit Ökostrom.

    Egal.

    Grundlage jeglicher Kommunikation ist der respektvolle sachliche Umgangston. Basti&Bumsti gehören da einfach nicht dazu, skandierte Beleidigungen bei Demos auch nicht. Das sind basics. Es ist echt bezeichnend , dass hier keinerlei Einsicht in solche Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation vorliegt.

    Wer sich so aufführt darf sich über eine schlechte Gesprächsbasis nicht wundern. Aber schuld sind immer die rechten und die rechts-rechten erst recht.
    Gehe ich richtig in der Annahme, dass du jede Regierung an der die SPÖ nicht beteiligt ist als unerträglich rechts bezeichnen würdest und von einem Rechtsruck überzeugt wärest?

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