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  1. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    ach, und bevor irgendwas abwertendes über die teilnehmerzahlen kommt:

    der orginalpost der polizei lautet: Eine Schätzung der Teilnehmerzahlen der Demonstration zeigt sich schwierig, derzeit gehen wir von ca. 20.000 Teilnehmern aus. Die Spitze des Demozuges erreicht soeben den Heldenplatz. - derstandard.at/2000072217180/Tausende-demonstrieren-in-Wien-gegen-die-tuerkis-blaue-Politik
    (es lohnt sich, artikel und auch die postings dazu zu lesen)

    und die wiener polizei nimmt immer (!) die unterste schätzungszahl. -die veranstalter die höchstmögliche (die sprachen von 70.000) -die wahrheit liegt so gut wie immer in der mitte.
    wer sich aber ein bild verschaffen oder gar selbst zählen () will:
    YouTube





  2. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn die Regierung beschließt, die Notstandshilfe abzuschaffen, heisst das, dass die Leute Mindestsicherung bekommen. Die Regeln dafür sind klar.
    Oder glaubst du, da wird jetzt was Neues erfunden?
    Achso, will die neue Regierung nicht alles besser und anders machen?
    Warum habt ihr denn Kurz und Co gewählt, wenn alles beim Alten bleiben sollte?

    Anscheinend spielst du "Vorwärts in die Vergangenheit", wenn du behauptest, Menschen müssten bei der Abschaffung der Notstandshilfe aus der selbst bewohnten Eigentumswohnung ausziehen.
    Mit unbelegten Behauptungen Propaganda zu machen, ist schlicht unseriös.
    Ich habe nirgends geschrieben, dass man ausziehen muss. Ich schrieb, dass man in die Situation gelangen könnte, seine Immobilie verkaufen zu müssen - aber klar, vielleicht lässt einen der Käufer dann weiterhin in der vormals eigenen Wohnung als Mieter wohnen bleiben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    die demo war trotz der tatsache, dass sie auch von linken organsiationen organisiert worden ist, ein voller erfolg!

    20.000 bis 60.000 menschen bei eiseskälte und nieselregen, unglaublich freundliche menschen trotz wirklich kaustrophoben zuständen zu beginn der demo (die veranstalter hatten mit 10.000 teilnehmern gerechnet -der platz beim westbahnhof war brechend voll, der demozug reichte die ganze mariahilferstraße entlang).
    Ich habe das gelesen und es hat mich sehr gefreut. Auch, dass es komplett ohne Zwischenfälle stattgefunden hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Ich habe nirgends geschrieben, dass man ausziehen muss. Ich schrieb, dass man in die Situation gelangen könnte, seine Immobilie verkaufen zu müssen - aber klar, vielleicht lässt einen der Käufer dann weiterhin in der vormals eigenen Wohnung als Mieter wohnen bleiben.
    Du hast es immer noch nicht kapiert, oder?
    Der Staat lässt sich ins Grundbuch eintragen, also eine Hypothek.

    Es ist doch auch im Normalfall so, dass du in deiner Wohnung wohnen darfst, selbst wenn die Hälfte der Bank gehört. Oder hast du deine Wohnung beim Kauf zu 100% selbst finanziert?

  4. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast es immer noch nicht kapiert, oder?
    Der Staat lässt sich ins Grundbuch eintragen, also eine Hypothek.

    Es ist doch auch im Normalfall so, dass du in deiner Wohnung wohnen darfst, selbst wenn die Hälfte der Bank gehört. Oder hast du deine Wohnung beim Kauf zu 100% selbst finanziert?
    Ja, und was passiert mit einer Hypothek wenn man dann rundum nicht mehr zahlungsfähig ist?

    Und ja, die Wohnung ist selbstfinanziert. In meiner Familie ist es nicht üblich, auf Pump zu kaufen. Abgesehen davon war es eine Genossenschaftswohnung.

  5. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast es immer noch nicht kapiert, oder?
    Der Staat lässt sich ins Grundbuch eintragen, also eine Hypothek.
    kein grund, ausfallend zu werden.

    genau das schrieb hawaiian, genau das hast du auch zitiert.....

    und in letzter konsequenz kann eine hypothek natürlich auch bedeuten, dass man eine wohnung verliert.

    wobei ich das nicht verstehe, unter welchen bedingungen der staat sich jetzt wieder austrägt. niemals? wenn die person die mindestsicherung "zurückzahlen" kann? (ist das überhaupt vorgesehen?)

    in jedem fall zeigt sich, dass wohl niemand auf die idee kommen könnte, mindestsicherung zu beantragen, wenn es nicht bitter nötig ist.

  6. 14.01.2018, 15:56

    Grund
    Persönliches bitte per PN klären

  7. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    genau das schrieb hawaiian, genau das hast du auch zitiert.....

    und in letzter konsequenz kann eine hypothek natürlich auch bedeuten, dass man eine wohnung verliert.

    wobei ich das nicht verstehe, unter welchen bedingungen der staat sich jetzt wieder austrägt. niemals? wenn die person die mindestsicherung "zurückzahlen" kann? (ist das überhaupt vorgesehen?)

    in jedem fall zeigt sich, dass wohl niemand auf die idee kommen könnte, mindestsicherung zu beantragen, wenn es nicht bitter nötig ist.
    Ich verstehe es auch nicht, aber Basti & Bumsti werden uns das sicherlich noch erklären.

    Meinem Verständnis nach fällt man nach dem neuen Plan schneller in die Mindestsicherung, und ich wünsche hier niemandem, dass es einmal so weit kommt. Die Vorstellung, den Staat im Grundbuch stehen zu haben - ja wie lange eigentlich? - ist eine ziemlich abscheuliche Vorstellung.

    Ein spitzfindiger Kommentator meinte, gut, dann lässt man sich ein Belastungs- und Veräußerungsverbot eintragen, und der Staat muss dann mal die Voraussetzungen schaffen, dieses zu umgehen.

    Wegen des [ed.] Bildes staatlicher Wirtschaft: der Staat ist kein Unternehmen, das Gewinne schreiben muss ...
    Geändert von Analuisa (15.01.2018 um 11:50 Uhr) Grund: abwertenden Begriff gelöscht

  8. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    tut mir leid, renate-alice
    mir ist, trotz heftigem nachdenkens, einfach keine freundlichere formulierung eingefallen....

    es lohnt sich vielleicht, nochmal das dem zitierten folgende nachzulesen, um zu verstehen, wie ich auf dieses wort gekommen bin.


    insgesamt bin ich nach der erfahrung, gestern ein teil österreichs gewesen zu sein, in dem viele bedenken gegen die derzeitige regierung hegen, sehr heiter und optimistisch gestimmt.

    ich glaube nicht, dass missgunst, neid und gegenseitiges aufrechnen die oberhand in diesem land übernehmen werden -auch wenn das letzte wahlergebnis das vermuten lässt.
    es sind doch viele, die diesem runtertreten auf die ärmsten, auf die bedürftigsten, dieses gegenseitig madig machen des erreichten und diesem neid etwas entgegensetzen wollen.
    das macht mir mut.

  9. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Meinem Verständnis nach fällt man nach dem neuen Plan schneller in die Mindestsicherung, und ich wünsche hier niemandem, dass es einmal so weit kommt.
    Unter Rot-Schwarz gab es natürlich keine Mindestsicherung oder was erzählst du den Leuten, die schon jetzt Mindestsicherung beziehen?
    Dass sie eben Pech hatten, weil der Staat ihnen nur ein Schonvermögen lässt, während die Notstandshilfe unbeschränkt bis zur Pension verlängert werden kann und die Leute alles behalten dürfen?
    Das ist deiner Meinung nach gerechter?

    Außer Ö gibt es vermutlich keinen Staat, in dem man auf unbegrenzte Zeit Arbeitslosengeld beziehen kann, ohne zwischendurch einen Job anzunehmen.

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Wegen des "kleingeistigen" Bildes staatlicher Wirtschaft: der Staat ist kein Unternehmen, das Gewinne schreiben muss ...
    Nein, Gewinne muss er nicht schreiben. Aber es ist auch nicht sinnvoll, so lange weiter zu machen und Reformen zu verweigern, bis man so pleite ist wie Griechenland.

    Wenn die Wirtschaft lahmt, könne Staatsausgaben sinnvoll sein, wenn diese aber auch ohne staatliche Unterstützung so gut läuft wie jetzt, nutzt eine verantwortungsvolle Politik diese Zeit für Reformen und zur Konsolidierung, um für schwierigere Zeiten gewappnet zu sein.

    Unser Target 2 Saldo ist mittlerweile im Minus, wir sind in guter Gesellschaft von Spanien, Italien, Portugal und Griechenland, können uns also schon zum Club Med zählen - den Staaten, die von D, LUX, NL, FIN finanziert werden. Sogar die Slowakei steht besser da als wir.

    Aber natürlich ist die EU mit ihren Obergrenzen für Staatsverschuldung auch nur "kleingeistig".
    Ist doch praktisch, wenn ein Großteil der Wähler nicht mal die Grundrechenarten beherrscht und den Staat nur als Melkkuh sieht.
    Geändert von Inaktiver User (14.01.2018 um 17:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, Gewinne muss er nicht schreiben. Aber es ist auch nicht sinnvoll, so lange weiter zu machen und Reformen zu verweigern, bis man so pleite ist wie Griechenland.

    Wenn die Wirtschaft lahmt, könne Staatsausgaben sinnvoll sein, wenn diese aber auch ohne staatliche Unterstützung so gut läuft wie jetzt, nutzt eine verantwortungsvolle Politik diese Zeit für Reformen und zur Konsolidierung, um für schwierigere Zeiten gewappnet zu sein.

    Unser Target 2 Saldo ist mittlerweile im Minus, wir sind in guter Gesellschaft von Spanien, Italien, Portugal und Griechenland, können uns also schon zum Club Med zählen - den Staaten, die von D, LUX, NL, FIN finanziert werden. Sogar die Slowakei steht besser da als wir.

    Aber natürlich ist die EU mit ihren Obergrenzen für Staatsverschuldung auch nur "kleingeistig".
    Ist doch praktisch, wenn ein Großteil der Wähler nicht mal die Grundrechenarten beherrscht und den Staat nur als Melkkuh sieht.


    deshalb ist die verschuldung in relation zum bip ja auch unter dem eu-durchschnitt...

    die wirtschaftsdaten in österreich gehen -nach harten zeiten -wieder bergauf (war ein guter zeitpunkt für kurz, zu übernehmen...)

    niemals würde ich die obergrenzen der eu für kleingeistig halten - wie immer verdrehst du zusammenhänge so lange, bis sie dir passen.

    und was target2 betrifft: ich bin wirklich keine großartige sozialökonomie-expertin. aber wenn ich target2 richtig verstanden habe, ist das nichts anderes als eine zur-zeit-bilanz der transaktionen in-und ausländischen, auch privaten zahlungsverkehrs.
    am günstigsten ist es für die ökonomie eines landes, da möglichst bei 0 abzuschneiden -über target2 wird keine liquidität geschaffen.
    - für die frage der staatsverschuldung ist die frage, ob österreich im november 2017 bei target2 nun knapp im plus oder im minus ist, relativ irrelevant.

    die statistik, das gebe ich zu, sieht schon sehr "schlimm" für österreich aus -deswegen war sie wohl für deine zwecke geeignet, auch wenn sie über die verschuldung österreichs nichts aussagt.


    edit.
    du bezeichnest den großteil der wähler also als unfähig, die grundrechenarten zu beherrschen?
    und meinst, sie betrachten den staat als melkkuh?

    welchen großteil meinst du da? -doch nicht die, die diese regierung gewählt haben, oder?

    oder, doch, die musst du meinen. denn wie hinläufig bekannt ist, ist diese regierung ja von der mehrheit gewählt.
    und "großteil" ist doch ein anderes wort für "mehrheit"?
    und letztlich kann es ja nur eine mehrheit geben......mhhh...die anderen wären ja dann die minderheit...mhhh....

    interessantes bild von der fpövp-wählerschaft hast du da.....
    Geändert von Inaktiver User (14.01.2018 um 18:25 Uhr)

  11. gesperrt

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    AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unter Rot-Schwarz gab es natürlich keine Mindestsicherung oder was erzählst du den Leuten, die schon jetzt Mindestsicherung beziehen?
    Dass sie eben Pech hatten, weil der Staat ihnen nur ein Schonvermögen lässt, während die Notstandshilfe unbeschränkt bis zur Pension verlängert werden kann und die Leute alles behalten dürfen?
    Das ist deiner Meinung nach gerechter?
    Recht ist nicht immer Gerechtigkeit - es wird für den sozialen Frieden aber nicht förderlich sein, die Ärmsten noch ärmer zu machen, und die Reichen noch reicher.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    deshalb ist die verschuldung in relation zum bip ja auch unter dem eu-durchschnitt...
    Die Arbeitslosenquote ist auch gesunken, so nebenbei. Also ist das "Ausruhen in der sozialen Hängematte" wohl doch nicht so attraktiv.

    Allerdings wird ja die Aktion 20.000, zur Vermittlung von Arbeitskräften jenseits der 50, auch eingestampft.

    Also ist dann die verhasste Frühpension doch eine Option? Oder warum streicht man Initiativen, die älteren Arbeitslosen den Einstieg in einen neuen Job erleichtern sollen?

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