Eben nicht, siehe Altersarmut.
Die meines Erachtens nach aus einer Umlage bezahlt wird, die von anderen erwirtschaftet wird, und an jemanden ausbezahlt wird, der selbst nicht erwerbstätig war. Die einzige Leistung bestand darin, verheiratet gewesen zu sein.Das macht sie nicht automatisch zu Transferempfängerinnen. Die Witwenrente wurde schon angesprochen.
Antworten
Ergebnis 1.291 bis 1.300 von 5381
-
14.12.2017, 08:27
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
-
14.12.2017, 08:38Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Das kann man so sehen.
Der größte Teil der österreichischen Frauen ist berufstätig, (70%) nur in einer Gruppe ist die Anzahl der erwerbstätigen Frauen auffallend niedrig: Bei Türkinnen (42%)
-
14.12.2017, 12:04
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ja, danke für die Statistik, die allerdings über das Ausmaß der Erwerbstätigkeit keine Angaben enthält.
Daher zur Ergänzung aus derselben Quelle: Fast jede zweite Frau arbeitet mittlerweile Teilzeit
Aus dem Artikel:
Die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie trägt dazu bei, dass Frauen deutlich stärker von Altersarmut betroffen sind Wien – Fast jede zweite erwerbstätige Frau in Österreich arbeitet mittlerweile Teilzeit. Die Frauen-Teilzeitquote ist von 26 Prozent im Jahr 1994 auf 48,2 Prozent im ersten Quartal 2016 angestiegen, geht aus Daten der Statistik Austria hervor. Bei Männern stieg die Quote zwar ebenfalls, jedoch deutlich weniger dramatisch: Von 4,2 auf 11,6 Prozent. Hierzulande ist die Teilzeitquote bei Frauen damit deutlich höher als im EU-Schnitt. Das hat einerseits damit zu tun, dass in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr auf den Arbeitsmarkt gekommen sind. Viele Menschen nehmen zudem freiwillig eine Teilzeitstelle an, weil es zu ihren Lebensumständen passt. Trotzdem ist bemerkenswert, dass sich die insgesamt gestiegene Frauenerwerbsquote praktisch nur in Teilzeitjobs niedergeschlagen hat. Als Gründe nennen viele Experten vor allem den Mangel an Kinderbetreuung und das in Österreich weiter vorherrschende traditionelle Familienbild. Bei Teilzeitarbeit wird weniger in die Pensionsversicherung eingezahlt, Frauen sind daher stärker von Altersarmut bedroht als Männer.
-
14.12.2017, 12:13Inaktiver User
-
14.12.2017, 12:35
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Warum fasst du den Artikel so zusammen, als ob Frauen in gleichem Ausmaß berufstätig wären wie Männer, bzw. lässt unter den Tisch fallen, dass es eben ein Ungleichgewicht gibt?
Wenn ich geringfügig wo Regale einräume bin ich auch erwerbstätig, ja. Aber wohl kaum in dem Ausmaß, dass ich auf eigenen Beinen stehen kann.
Klar, dir geht es jetzt um die Migrantinnen - dann sag das doch einfach.
-
14.12.2017, 12:39Inaktiver User
-
14.12.2017, 13:33
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Nein, von Teilzeit etc. lese ich in diesem Artikel tatsächlich nichts, wo liest du das?
Das ist der von dir verlinkte Artikel:
58 Prozent der türkischen Migrantinnen nicht berufstätig
Bei autochthonen Österreicherinnen liegt der Wert bei 30 Prozent. Rund 22 Prozent der weiblichen Gesamtbevölkerung in Österreich haben Migrationshintergrund Wien – Migrantinnen sind besonders oft nicht erwerbstätig, und wenn sie arbeiten, fühlen sie sich für den Job überqualifiziert. Das zeigen die Zahlen der Statistik Austria aus dem Jahr 2015, die von der "Medienstelle Neue Österreicher/innen" und dem Österreichischen Integrationsfonds zum Frauentag am 8. März aufbereitet wurden. Rund 22 Prozent der weiblichen Gesamtbevölkerung in Österreich haben Migrationshintergrund. Das heißt, dass entweder sie selbst oder beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Der Auswertung zufolge lag 2015 die Erwerbstätigenquote bei Migranten bei 70 Prozent und bei Migrantinnen bei 57 Prozent. Im Vergleich dazu sind 70 Prozent der autochthonen Österreicherinnen und 77 Prozent der Österreicher erwerbstätig. Bei den türkischen Migrantinnen liegt die Erwerbstätigenquote überhaupt nur bei 42 Prozent.
Jene Migrantinnen, die erwerbstätig sind, fühlen sich besonders oft überqualifiziert im Job. 27 Prozent der von der Statistik Austria befragten Migrantinnen sagten 2014, dass sie nicht ihrer Ausbildung entsprechend beschäftigt sind. Zum Vergleich: Unter den autochthonen Österreicherinnen sind das nur zehn Prozent.
Das Bildungsniveau von Migrantinnen ist in den letzten Jahren gestiegen. Der Anteil von ausländischen Frauen, die höchstens eine Pflichtschule besucht haben, lag 1971 noch bei 73 Prozent, 2015 waren es 27,7 Prozent. Bei Österreicherinnen sank der Wert von 70 Prozent auf 15,9 Prozent.
Zuwanderinnen bekommen deutlich mehr Kinder als Österreicherinnen. Während Österreicherinnen durchschnittlich 1,4 Kinder bekommen, bekommen Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien zwei Kinder, Frauen, die in der Türkei geboren wurden, 2,4 Kinder, Frauen aus dem Kosovo 3,3 Kinder, Syrerinnen 3,6 Kinder und Frauen aus Afghanistan durchschnittlich vier Kinder. Ausländerinnen sind auch häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. 2015 war ihre Arbeitslosenquote mit 13 Prozent fast doppelt so hoch wie unter Österreicherinnen (7 Prozent). Unter den Arbeitslosen besonders stark vertreten waren laut Integrationsfonds Flüchtlinge: Syrerinnen und Afghaninnen waren mit 75 Prozent beziehungsweise 56 Prozent besonders häufig arbeitslos, gefolgt von Frauen aus dem Kosovo (46 Prozent) und jenen aus Serbien (41 Prozent).
Meine Fähigkeit sinnerfassend zu lesen hat zwar für ein Studium ausgereicht, trotzdem sehe ich in dem von dir verlinkten Artikel keine Erwähnung darüber, wie hoch der Anteil in Teilzeit arbeitender Frauen in Österreich ist, was die Altersarmut begünstigt. Darum ging es ja.
Du bist aber vielleicht so freundlich, jene Stellen zu markieren, aus denen hervorgeht, dass Frauen gleich viel arbeiten und verdienen wie Männer!
Ich lese hier lediglich von 30 Prozent autochthoner Frauen - was aber mit den Zahlen der Teilzeitbeschäftigten Frauen nicht übereinstimmt.
-
14.12.2017, 14:57Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
-
14.12.2017, 14:59Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ich folge mal deiner Argumentation hawaiian und muss dann aber - innerhalb deines Gedankenkonstruktes - fragen: Warum sollen Frauen gleich viel verdienen wie Männer, wenn sie weniger arbeiten?
-
14.12.2017, 15:15Inaktiver User
AW: Tu felix Austria - Österreichische Tagespolitik
Ich finde es durchaus gut und verantwortungsbewusst, wenn Frauen, ihrer Kinder wegen, Teilzeit arbeiten. Keine Krabbelstube, kein noch so toller Kindergarten und schon gar nicht die Ganztagesschule kann eine gute familäre, individuelle Betreuung (am Nachmittag ) ersetzen.
Leider jedoch sind viele Kinder in öffentlichen Einrichtungen besser untergebracht, als zu Hause und leider
haben viele Frauen oder Familien gar keine Wahl. Daher hat schon der Staat dafür zu sorgen, dass öffentliche Betreuungseinrichtungen auch wirklich gute Betreuung anbieten. Ganz so individuell kann es dort aber natürlich nicht sein, aber eine gewisse Qualität müsste geboten und auch stetig überprüft werden.
Berufstätige Frauen gegen nicht berufstätige Frauen auszuspielen, halte ich für unseriös.
Wer kann, sollte das für sich persönlich entscheiden!



Zitieren