Wird sie.
Allerdings geht es mir wie hillary:
Und die Sorge, du dürftest hier nicht sagen was du wolltest, mutet schon etwas seltsam an angesichts der Tatsache, dass du die Userin mit den mit Abstand meisten Beiträgen in diesem Strang bist.
Da du mich direkt gefragt hast: nein, bin ich nicht.
Das Thema ist zum Glück in der öffentlichen Debatte angekommen, ich hoffe, dass sich da noch etwas bewegt. Ich fürchte, dass in solchen Fällen die Beweislage schwierig sein wird, wie Sprachlos schon sagte: Man hat über diese Praktiken (vermute ich) lange hinweggesehen, ich denke, die Problematik wurde nicht wirklich in ihrer Bedeutung für die beteiligten Mädchen erkannt. Solche Verbindungen sind ja nicht offiziell als Ehen anerkannt, aber damit ist das Problem natürlich nicht gelöst.
Aber zurück zum Thema Leitkultur: Inwiefern kann die Formulierung einer Leitkultur hier etwas ändern? Das verstehe ich nun nicht. Die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für diese Missstände muss größer werden, die betroffenen Mädchen müssen Anlaufstellen haben, an die sie sich wenden können. Eventuell muss auch auf Gesetzesebene nachgebessert werden; da kenne ich mich nicht gut genug aus, um das beurteilen zu können.
Zwang und Gewalt gegen Kinder finde ich in jeder Hinsicht verachtenswert, aber das ist ein Thema für die Gesetzgebung. Und, das wurde hier ja schon mehrfach, auch von dir, betont, bei der Leitkultur geht es nicht um Gesetze. Deshalb frage ich mich wirklich, warum du diese dich umtreibenden Probleme hier, in diesem Strang, diskutieren möchtest.
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30.05.2017, 09:28
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Geändert von Analuisa (30.05.2017 um 09:49 Uhr) Grund: Verschreiber korrigiert
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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30.05.2017, 09:45
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Beispiel USA. Da haben wir ja gesehen bzw. sehen es weiterhin, wie groß die Unterschiede sind. Dass die sich alle als US-Amerikaner begreifen und bezeichnen mag ja stimmen, aber was würden die wohl zu einer gemeinsamen nationalen Leitkultur, bestehend aus einem 10-Punkte-Programm, sagen? Hat man da schonmal sowas gehört?
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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30.05.2017, 10:02Inaktiver User
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30.05.2017, 10:10
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
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30.05.2017, 10:18Inaktiver User
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Weil ich nicht im luftleeren Raum lebe?
Mir ist es tatsächlich völlig unerklärlich, wie eine Gesellschaft funktionieren soll, in der eine solche Debatte nicht geführt wird.
Ich hab das bis zu diesem Strang eigentlich für selbstverständlich gehalten, dass man sich in einem Gemeinwesen darüber austauscht wo man hinwill.
Vielleicht krankt es genau daran, dass so viele das heute verzichtbar finden, und jeder nur seins machen will.
Das kann ja nicht funktionieren. Meiner Meinung nach.
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30.05.2017, 10:27Inaktiver User
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Wie gesagt, ich versteh die Frage absolut nicht, das beantwortet sich doch von allein - trotzdem noch ein Beispiel:
In München soll ein neuer Konzertsaal gebaut werden, viele freuen sich darüber. Andere finden es den hellen Wahnsinn, so viel Geld für eine elitäre Hochkultur auszugeben, solange private Vereine z.B. armen Kindern ein Frühstück finanzieren müssen.
Und du meinst, es ist nicht notwendig dass man da zu einer Verständigung kommt?
Was im übrigen nicht so der Trend ist, es werden ja mehr und mehr Petitionen oder Volksentscheide angestoßen - ich unterstelle mal, weil durchaus ein Bedürfnis nach einer gemeinschaftlichen Willensbildung besteht, die nicht ausreichend abgedeckt ist durch die bisherigen Instrumente.
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30.05.2017, 11:06
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Ich unterstelle mal, dass Willensbildung genau so funktioniert, ich sehe überall Willensbildung, nur eben nicht in dem man versucht, all die komplexen (Einzel)Themen in ein 10-Punkte-Programm zu pressen.
Für mich muss Willensbildung verstärkt dezentralisiert werden und von unten nach oben durchgegeben werden, dabei ist das ständig im Fluß.
Ein Beispiel für ganz konkrete Willensbildung gibt es z.B. hier . Dazu habe ich einen Strang angefangen, das interessiert offensichtlich fast niemanden hier.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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30.05.2017, 11:11Inaktiver User
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Wie gesagt, ich teile die Sicht nicht, ich seh es als Anstoß, und so war es ja auch wörtlich formuliert.
Ich finde den Ansatz eben sinnvoll, sich nicht in x Einzelthemen zu verzetteln, sondern mal so grob versuchen herauszufinden, auf was man sich denn als gemeinsamen Nenner verständigen kann.
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30.05.2017, 12:05
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Ich hab nichts gegen die Debatte (sondern den Titel), aber ich finde unser Grundgesetz sehr gut und ausreichend um eben den verschiedenen Strömungen Platz zu geben.
Mir reichen die Leute in den Vereinen und Gruppen. My Tribe. Und dann gibts ja noch die BriVielleicht krankt es genau daran, dass so viele das heute verzichtbar finden, und jeder nur seins machen will.
80 Mio finde ich etwas überdimensioniert.
Der "eine Nenner" stört mich, bzw. ich sehe ihn in Form unseres Grundgesetzes schon gegeben.
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30.05.2017, 12:12
AW: Deutsche Leitkultur - Die zehn Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Ja, in München, meinetwegen noch in Bayern, wenn da Landesmittel fließen sollen. Ansonsten interessiert mich das aus einer Entfernung von ca. 700 Kilometern bestenfalls am Rande, und ich sehe da auch für mich wenig Gestaltungsmöglichkeiten.
Anderes Beispiel: Für mich ist es z.B. sehr wichtig, politische Strömungen in Richtung rechts-braun zu verhindern. Andere wiederum fühlen sich politisch genau dort zu Hause. So viele Punkte kann man da gar nicht festlegen, damit wir uns auf Gemeinsamkeiten einigen könnten.



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