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07.05.2018, 17:36
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
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07.05.2018, 20:02
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Dass in Ö die Grünen aus dem Parlament flogen, hat m.M.n. andere Gründe. Nach dem immensen Stimmengewinn der rechtspopulistischen FPÖ wählten viele Grünwähler Rot, da die Grünen sowieso keine Chance auf eine Regierungsrolle hatten.
Das hat aber auch nichts genützt, die Roten sind heute in der Opposition.
An Umweltschutz zu denken ist wohl ein Privileg, das man sich nur in politisch ruhigen Zeiten gönnt. Siehe die extreme Umweltverschmutzung in den sog. Schwellenländern (Indien, China etc.)
Umso erfreulicher, dass es in gewissen Regionen, z.B. Tirol, aber auch Salzburg ("Koalition der Mitte" mit ÖVP, Grünen, Neos) nun ein Umdenken gibt - vielleicht doch ein Zeichen, dass ein ausschließliches Regieren mit Hass auf Zuwanderer doch nicht auf Dauer von Erfolg gekrönt ist. Es gibt schließlich noch andere Themen wie leistbares Wohnen, Reduzierung der Belastung durch Transit usw.
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07.05.2018, 20:30Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Ja, sie haben sich selbst demontiert. Nachdem Glawischnig die Jungen rausgeschmissen hatte, ging sie selbst. Die Partei war in Auflösung.
Und dort können wir als Ösis wählen? Sapperlot.
Viele Umweltthemen wurden inzwischen von den etablierten Parteien übernommen, ökologische Fragen sind kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen mehr.
[editiert]Geändert von Lukulla (08.05.2018 um 12:42 Uhr) Grund: persönliche Ebene
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07.05.2018, 20:34
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07.05.2018, 23:45Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Man kann hier nicht vertiefen, ich meinte sowas
Als Beispiel nannte sie Berichte über Flüchtlinge oder Themen aus der Geschlechterdiskussion. Vorstellbar sei hier ein „Pluralismusgebot“.
Also ein Gebot. Vorerst für Facebook.
Und natürlich - hier schließt sich der Kreis zu genderbewegten Grünen - Themen aus der Geschlechterdiskussion.
Tagesspiegel-Diskussionsveranstaltung: Barley fordert mehr Meinungen bei Facebook - Politik - Tagesspiegel
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08.05.2018, 00:15Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Bei Facebook findet man sich leicht in einer Filterblase wieder. Man sieht verstärkt Meldungen, die die eigene Meinung bekräftigen. Widersprüchliche Meinungen verschwinden dafür zunehmend und das ist kein Zufall, sondern ganz bewusst von Facebook so gewollt und gesteuert.
Ob man jetzt Facebook aber jetzt zu Pluralismus verdonnern kann? Objektive Berichterstattung ist nicht wirklich zeitgemäß.
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08.05.2018, 08:28Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
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08.05.2018, 10:05Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Ich halte die Forderung nach einer Pluralismus-Pflicht auf FB für sehr naiv.
Die Programme, mit denen etwa Facebook seinen Nutzern automatisiert ausgewählte Informationen bereitstellt, sollten laut Barley nicht allein darauf ausgerichtet sein, was einem gefällt.
Es ist völlig überflüssig, dass FB und Google überhaupt Nachrichten zur Verfügung stellen. Es gibt genügend andere Portale.
Der größte Teil des Contents auf FB wird ausserdem von Usern eingestellt. Dass dort Algorithmen die schlimmsten Entgleisungen rausfiltern, halte ich für sinnvoll, aber mehr auch nicht.
Das hier klingt wie ein Ruf nach Zensur:
Bernhard Rohleder, Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, bei dem auch Facebook vertreten ist, bezeichnete es als Gefahr, dass es für die in sozialen Netzwerken gebildeten Meinungen keine Korrekturen gebe. Hier sei „Wertestiftung“ in den kommenden Jahren eine herausragende Aufgabe. Sebastian Turner warnte vor Risiken, dass durch Aufwiegler im Netz Menschen zu Gewalttaten gegen Politiker angestiftet werden.
Offensichtlich haben die beiden noch nicht mit bekommen, dass die KI schon seit Jahren viel weiter ist:
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08.05.2018, 12:17Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Ja, das wird auch bezüglich Wahlbeeinflussung thematisiert.
Diese Einschätzung teile ich, insbesondere auch in Bezug auf ÖR und Leitmedien.Ob man jetzt Facebook aber jetzt zu Pluralismus verdonnern kann? Objektive Berichterstattung ist nicht wirklich zeitgemäß.
Und wenn man das ähnlich sieht, warum geht Barley dann den Weg, diese Nachrichtenkanäle erhalten, sie aber beeinflussen zu wollen? ...
Was ich aus meiner Filterblase gehört habe, ist, daß dort sehr stark rechts agitiert werden soll. Ich rege mich manchmal über Youtube auf, die Kommentare zu manchen Themen/Videos sind unterirdisch menschenverachtend - und bleiben stehen.Der größte Teil des Contents auf FB wird ausserdem von Usern eingestellt. Dass dort Algorithmen die schlimmsten Entgleisungen rausfiltern, halte ich für sinnvoll, aber mehr auch nicht.
Die Wertestiftung sollte schon wesentlich früher erfolgen und auch dem einen oder anderen Geschäftsführer stünde ein Grundkurs diesbezüglich gut zu Gesicht, falls es bei ihm ab der frühkindlichen Entwicklung noch nichts gefruchtet haben sollteDas hier klingt wie ein Ruf nach Zensur:
Bernhard Rohleder, Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, bei dem auch Facebook vertreten ist, bezeichnete es als Gefahr, dass es für die in sozialen Netzwerken gebildeten Meinungen keine Korrekturen gebe. Hier sei „Wertestiftung“ in den kommenden Jahren eine herausragende Aufgabe. Sebastian Turner warnte vor Risiken, dass durch Aufwiegler im Netz Menschen zu Gewalttaten gegen Politiker angestiftet werden.
Offensichtlich haben die beiden noch nicht mit bekommen, dass die KI schon seit Jahren viel weiter ist:
Ich find' sowas ja mindestens genauso niedlich wie gefährlich. Besser ist es, google, alexa etc. aus diesem ganzen IoT herauszulassen und lokale k-Intelligenz zu entwickeln, aber auf mich hört ja keiner
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08.05.2018, 12:36Inaktiver User
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Ich habe bis auf die Wahlen seit 2015 immer grün gewählt und ich hätte es auch weiter getan, wenn die Grünen sich vorrangig um die Umweltthemen gekümmert hätten. Mit dem, was die Grünen in Deutschland auf anderen Gebieten zurzeit treiben, bin ich nicht ansatzweise einverstanden und dafür bekommen sie meine Stimme nicht mehr.
Für mich ist es auch ein Umweltschutzthema, wenn ein dicht bevölkertes Land immer noch weitere Menschen aufnimmt und den letzten Rest Natur dadurch zerstört. Ich bevorzuge da tatsächlich eher die Ansiedlung von Wölfen.



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(In bestimmten Situationen kann sowas natürlich passieren).
