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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für andere Parteien ist es oft ein Randthema, was schade ist, da auch da konkurrierende Konzepte evtl. interessant wären, zum Beispiel ein vom konservativen Spektrum gedachter Natur- und Heimatschutz, Konzepte der Liberalen die Umweltschutz mit Wirtschaftlichen verbinden etc.
    Beim Thema Umweltschutz bzw. Klimaschutz sind die Konservativen und Liberalen doch wirklich ein Totalausfall.
    Die konzentrieren sich dann eher darauf, die "Bestie" Wolf an den Pranger zu stellen und die Hysterie in Teilen der Bevölkerung möglichst noch zu befeuern.

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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Dass in Ö die Grünen aus dem Parlament flogen, hat m.M.n. andere Gründe. Nach dem immensen Stimmengewinn der rechtspopulistischen FPÖ wählten viele Grünwähler Rot, da die Grünen sowieso keine Chance auf eine Regierungsrolle hatten.
    Das hat aber auch nichts genützt, die Roten sind heute in der Opposition.

    An Umweltschutz zu denken ist wohl ein Privileg, das man sich nur in politisch ruhigen Zeiten gönnt. Siehe die extreme Umweltverschmutzung in den sog. Schwellenländern (Indien, China etc.)
    Umso erfreulicher, dass es in gewissen Regionen, z.B. Tirol, aber auch Salzburg ("Koalition der Mitte" mit ÖVP, Grünen, Neos) nun ein Umdenken gibt - vielleicht doch ein Zeichen, dass ein ausschließliches Regieren mit Hass auf Zuwanderer doch nicht auf Dauer von Erfolg gekrönt ist. Es gibt schließlich noch andere Themen wie leistbares Wohnen, Reduzierung der Belastung durch Transit usw.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    Dass in Ö die Grünen aus dem Parlament flogen, hat m.M.n. andere Gründe.
    Ja, sie haben sich selbst demontiert. Nachdem Glawischnig die Jungen rausgeschmissen hatte, ging sie selbst. Die Partei war in Auflösung.
    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    An Umweltschutz zu denken ist wohl ein Privileg, das man sich nur in politisch ruhigen Zeiten gönnt. Siehe die extreme Umweltverschmutzung in den sog. Schwellenländern (Indien, China etc.)
    Und dort können wir als Ösis wählen? Sapperlot.
    Viele Umweltthemen wurden inzwischen von den etablierten Parteien übernommen, ökologische Fragen sind kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen mehr.
    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    .... dass ein ausschließliches Regieren mit Hass auf Zuwanderer doch nicht auf Dauer von Erfolg gekrönt ist. Es gibt schließlich noch andere Themen wie leistbares Wohnen, Reduzierung der Belastung durch Transit usw.
    [editiert]
    Geändert von Lukulla (08.05.2018 um 12:42 Uhr) Grund: persönliche Ebene

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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [ed]
    [editiert]
    Geändert von Lukulla (08.05.2018 um 12:43 Uhr) Grund: Zitat angepasst/persönliche Ebene

  5. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Google und Facebook nehmen bestenfalls Inhalte von ihren Seiten, aber sie bringen keine Gegendarstellungen.
    Bei Google verwenden die meisten Leute nur die Suchmaschine und nicht andere Angebote wie Google News. Die Suchmaschine wertet nur nach Klicks, nicht nach Inhalten.

    Die lassen sich von Barley sicher nicht beeindrucken. Und von den jungen Leuten sieht sich ohnehin kaum noch jemand die TV-Politmagazine oder die Talkshows an. Daher kommt doch die Panik....
    Man kann hier nicht vertiefen, ich meinte sowas

    Als Beispiel nannte sie Berichte über Flüchtlinge oder Themen aus der Geschlechterdiskussion. Vorstellbar sei hier ein „Pluralismusgebot“.

    Also ein Gebot. Vorerst für Facebook.
    Und natürlich - hier schließt sich der Kreis zu genderbewegten Grünen - Themen aus der Geschlechterdiskussion.

    Tagesspiegel-Diskussionsveranstaltung: Barley fordert mehr Meinungen bei Facebook - Politik - Tagesspiegel

  6. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Bei Facebook findet man sich leicht in einer Filterblase wieder. Man sieht verstärkt Meldungen, die die eigene Meinung bekräftigen. Widersprüchliche Meinungen verschwinden dafür zunehmend und das ist kein Zufall, sondern ganz bewusst von Facebook so gewollt und gesteuert.
    Ob man jetzt Facebook aber jetzt zu Pluralismus verdonnern kann? Objektive Berichterstattung ist nicht wirklich zeitgemäß.

  7. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Die konzentrieren sich dann eher darauf, die "Bestie" Wolf an den Pranger zu stellen und die Hysterie in Teilen der Bevölkerung möglichst noch zu befeuern.
    Was genau so Schwachsinn ist wie die Darstellung der Wolf seie ein Kuscheltier, immer lieb und würde niemals nie gegen ein Hausschaf oder gar einen Menschen vorgehen. (In bestimmten Situationen kann sowas natürlich passieren).

  8. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Ich halte die Forderung nach einer Pluralismus-Pflicht auf FB für sehr naiv.

    Die Programme, mit denen etwa Facebook seinen Nutzern automatisiert ausgewählte Informationen bereitstellt, sollten laut Barley nicht allein darauf ausgerichtet sein, was einem gefällt.
    Es ist völlig überflüssig, dass FB und Google überhaupt Nachrichten zur Verfügung stellen. Es gibt genügend andere Portale.

    Der größte Teil des Contents auf FB wird ausserdem von Usern eingestellt. Dass dort Algorithmen die schlimmsten Entgleisungen rausfiltern, halte ich für sinnvoll, aber mehr auch nicht.

    Das hier klingt wie ein Ruf nach Zensur:
    Bernhard Rohleder, Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, bei dem auch Facebook vertreten ist, bezeichnete es als Gefahr, dass es für die in sozialen Netzwerken gebildeten Meinungen keine Korrekturen gebe. Hier sei „Wertestiftung“ in den kommenden Jahren eine herausragende Aufgabe. Sebastian Turner warnte vor Risiken, dass durch Aufwiegler im Netz Menschen zu Gewalttaten gegen Politiker angestiftet werden.

    Offensichtlich haben die beiden noch nicht mit bekommen, dass die KI schon seit Jahren viel weiter ist:

  9. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei Facebook findet man sich leicht in einer Filterblase wieder. Man sieht verstärkt Meldungen, die die eigene Meinung bekräftigen. Widersprüchliche Meinungen verschwinden dafür zunehmend und das ist kein Zufall, sondern ganz bewusst von Facebook so gewollt und gesteuert.
    Ja, das wird auch bezüglich Wahlbeeinflussung thematisiert.
    Ob man jetzt Facebook aber jetzt zu Pluralismus verdonnern kann? Objektive Berichterstattung ist nicht wirklich zeitgemäß.
    Diese Einschätzung teile ich, insbesondere auch in Bezug auf ÖR und Leitmedien.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich halte die Forderung nach einer Pluralismus-Pflicht auf FB für sehr naiv.

    Die Programme, mit denen etwa Facebook seinen Nutzern automatisiert ausgewählte Informationen bereitstellt, sollten laut Barley nicht allein darauf ausgerichtet sein, was einem gefällt.
    Es ist völlig überflüssig, dass FB und Google überhaupt Nachrichten zur Verfügung stellen. Es gibt genügend andere Portale.
    Und wenn man das ähnlich sieht, warum geht Barley dann den Weg, diese Nachrichtenkanäle erhalten, sie aber beeinflussen zu wollen? ...

    Der größte Teil des Contents auf FB wird ausserdem von Usern eingestellt. Dass dort Algorithmen die schlimmsten Entgleisungen rausfiltern, halte ich für sinnvoll, aber mehr auch nicht.
    Was ich aus meiner Filterblase gehört habe, ist, daß dort sehr stark rechts agitiert werden soll. Ich rege mich manchmal über Youtube auf, die Kommentare zu manchen Themen/Videos sind unterirdisch menschenverachtend - und bleiben stehen.

    Das hier klingt wie ein Ruf nach Zensur:
    Bernhard Rohleder, Geschäftsführer des Branchenverbands Bitkom, bei dem auch Facebook vertreten ist, bezeichnete es als Gefahr, dass es für die in sozialen Netzwerken gebildeten Meinungen keine Korrekturen gebe. Hier sei „Wertestiftung“ in den kommenden Jahren eine herausragende Aufgabe. Sebastian Turner warnte vor Risiken, dass durch Aufwiegler im Netz Menschen zu Gewalttaten gegen Politiker angestiftet werden.
    Die Wertestiftung sollte schon wesentlich früher erfolgen und auch dem einen oder anderen Geschäftsführer stünde ein Grundkurs diesbezüglich gut zu Gesicht, falls es bei ihm ab der frühkindlichen Entwicklung noch nichts gefruchtet haben sollte

    Offensichtlich haben die beiden noch nicht mit bekommen, dass die KI schon seit Jahren viel weiter ist:
    Ich find' sowas ja mindestens genauso niedlich wie gefährlich. Besser ist es, google, alexa etc. aus diesem ganzen IoT herauszulassen und lokale k-Intelligenz zu entwickeln, aber auf mich hört ja keiner

  10. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    .....

    An Umweltschutz zu denken ist wohl ein Privileg, das man sich nur in politisch ruhigen Zeiten gönnt. Siehe die extreme Umweltverschmutzung in den sog. Schwellenländern (Indien, China etc.)
    ....
    Ich habe bis auf die Wahlen seit 2015 immer grün gewählt und ich hätte es auch weiter getan, wenn die Grünen sich vorrangig um die Umweltthemen gekümmert hätten. Mit dem, was die Grünen in Deutschland auf anderen Gebieten zurzeit treiben, bin ich nicht ansatzweise einverstanden und dafür bekommen sie meine Stimme nicht mehr.
    Für mich ist es auch ein Umweltschutzthema, wenn ein dicht bevölkertes Land immer noch weitere Menschen aufnimmt und den letzten Rest Natur dadurch zerstört. Ich bevorzuge da tatsächlich eher die Ansiedlung von Wölfen.

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