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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Wer Tierschutz will und priorisiert muss ihn wählen und nicht die Verantwortung an andere abgeben.
    Viele Leute dürften andere Sorgen haben, als Tierschutz zu priorisieren (!). Das kann man nur, wenn sonst alles bestens läuft. Andernfalls ist Tierschutz eine Baustelle neben vielen anderen.

    Auch das ist ein Problem dieser Partei.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Grünen haben schon ein wenig mehr geleistet: Energie, Lebensformen etc. Da kommt schon was zusammen, was das Leben in D. eindeutig bereichert hat. Dazu gehören auch Lenkungsmaßnahmen für wirtschaftliche Entwicklungen hier in D. und in der EU.
    Das ist sicher richtig. Aber wenn diese Ziele erreicht bzw. die Ideen im Mainstream angekommen sind, wird es schwierig. Das gilt vor allem für die ökologischen Themen, die mittlerweile von fast allen Parteien mit getragen werden.

    Weitere lohnende Aufgaben wären der Kampf gegen Lobbyismus in jeder Form, aber eine Partei, die selbst massiv lobbyiert (zB. in der Flüchtlingsfrage) wirkt da nicht gerade glaubwürdig.

    Ein anderes Thema wären die Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt - die Digitalisierung, die Tendenz zu immer mehr Ein-Personen-Unternehmen, die Prekarisierung allgemein.
    Keine Partei legt ihren Schwerpunkt auf diese drängenden Fragen.

    Die "Altparteien" sind wie schwere Dampfer, die sich aufgrund ihrer jahrzehntelangen Selbstdefinition als Arbeitgeber / Selbständigen / Bauern -Partei einerseits und Arbeiterpartei andererseits nur schwer an die neuen Strukturen anpassen können.

    Spätere Gründungen wie die Grünen wären eigentlich dafür prädestiniert, aber es fehlen ihnen die Wirtschaftskompetenz und das Interesse dafür.

    Das ist kein Wunder, wenn man liest, dass ein Großteil ihrer Wähler bestens versorgte Beamte sind. Die gehören zu einer Klientel, die einerseits Wohlstand und höchstmögliche Sicherheit will, sich aber gleichzeitig ein buntes "alternatives" Federchen an den Hut stecken möchte.
    Geändert von Inaktiver User (02.05.2017 um 14:30 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist kein Wunder, wenn man liest, dass ein Großteil ihrer Wähler bestens versorgte Beamte sind.
    Wo liest du das denn?

    Ein anderes Thema wären die Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt - die Digitalisierung, die Tendenz zu immer mehr Ein-Personen-Unternehmen, die Prekarisierung allgemein.
    Keine Partei legt ihren Schwerpunkt auf diese drängenden Fragen
    Widerspruch euer Ehren.

    Weitere lohnende Aufgaben wären der Kampf gegen Lobbyismus in jeder Form, aber eine Partei, die selbst massiv lobbyiert (zB. in der Flüchtlingsfrage) wirkt da nicht gerade glaubwürdig.
    Lobby ist ok. Auch die Familien brauchen Lobby, ebenfalls die Arbeitslosen, oder TTiP Gegner.
    Der Knackpunkt ist die Offenlegung der Lobbyarbeit und die Finanzierung und die Geldflüsse dessen, damit sich Wähler ein Bild machen können.

    Das wird seit Jahren verhindert ganz vorn die CDU und SPD (obwohl die eingeschränkt dafr sind). Übrigens malwieder als eines der letzten Länder der EU.

    Die Grünen sind uneingeschränkt für ein Lobbytransparenzregister/gesetz.

  4. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Ich verfolge die Entwicklung der Grünen seit ihrer Entstehung in den 80er Jahren.
    Ursprüngliches Thema war die Umweltpolitik - und da ist sie CDU/SPD ordentlich auf die Füsse getreten udn hat viel bewegt. Bärbel Höhn ist eine Politikerin, die hier im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr viel bewegt hat.
    Ein weiteres Thema war (und ist) auch die Friedenspolitik. Nur ein Grüner (Joschka Fischer) konnte den ersten Einsatz der BW zustimmen.

    Wirtschafts- und Sozialpolitik kamen später hinzu.

    Ich finde, dass sie eine wichtige Partei sind und teile einiges.

    Leider, leider beschäftigen sie sich - meiner Wahrnehmung mach - manchmal mit Themen, die "Orchideenthemen" sind. Andererseits - merken wir icht dadurch, dass andere Themen sehr wichtig sind?

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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ausserdem- das Kilo Schweinefleisch müsste bei Haltung wie 1950 um die 15 bis 35 Euro kosten. Würde niemand bezahlen.
    Ja, dann würde es soviel kosten. [Wobei viel Luft zwischen 15 und 35 Kilo ist. Wo hast Du die Zahlen her?] Dann würde es also soviel kosten, dann müsste es der Verbraucher bezahlen. und wenn er es nicht bezahlen will, muss er es lassen.
    Gut für die Schweine, gut für die Natur, gut für die Menschen.

    Ich bezahle, seit ich wieder Fleisch esse, ohne mit der Wimper zu zucken, 15€ das Kilo fürs Biohuhn 40€ das Kilo fürs Biorind und 45 bis 60€ das Kilo fürs Biolamm.

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Was meinst du wohl, was los wäre, wenn die Grünen per Verordnung vorschreiben würden, dass z.B. Schweine auf Stroh statt auf Spaltböden zu halten wären? Wieviele Betriebe von jetzt auf gleich nicht mehr rentabel wären? Welche Investitionskosten das für die Betriebe bedeuten würde? Wie drastisch sich die Zahl der Schweine, die auf gleichem Raum gehalten werden könnten, reduzieren würde? Wie sich das auf die Fleischpreise auswirken würde?
    Würden sie es doch endlich mal machen. Von mir aus per Dekret. Anstatt Jahrzehnte über einen m² mehr für ein Huhn zu diskutieren.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es sind die Konsumenten, die darüber bestimmen, was gemacht wird. Gerade bei Lebensmitteln ist das wesentlich besser steuerbar als bei anderen Produkten.
    Würden nicht so viele Leute billige Schrottlebensmittel kaufen, würden diese nicht produziert.
    Völlig anders herum.

    Weil so viel Schrot produziert wird [RedBull, ], kaufen es die Leute, weil vor allem durch Werbung Bedarf suggeriert und der Wunsch danach wach wird.

    Ich wünschte mir eine Regierung, die so eine Scheisse schlicht und einfach verbietet.

    Es sind nicht die Konsumenten, es ist die Lebensmittelindustrie und die Düngemittelfabrikation, die fast immer eine Monostellung haben, die Verseuchtes und Schlechtes produziert und exportiert.

    Fangen wir mit den Genehmigungen für eine Massentierquälanlage an: Wer unterschreibt denn so was? Der Stadtrat in der Gemeinde. Der gehört xxxxxxxx [selbstedition], wenn er so etwas erlaubt. Alleine mit der Menschrechtscharta kann man solche TierKZs verbieten.

    Und was macht dieser Stadtrat? Er argumentiert mit Gewerbesteuern und Arbeitsplätzen.

    Das in dafür und anstatt genehmigten Biohöfen 20x mehr Arbeiter Lohn und Brot finden würden, und die Natur nicht verseucht werden würde und diese Menschen auch Steuern zahlen, blendet er aus.

    Ich wünsche mir eine Regierung, die solche Anlagen ab sofort verbietet und befiehlt, die bestehenden in einer Zeitspanne X abzubauen. Mit der Atomenergie hat es ja auch geklappt und da hängen mehr Milliarden dran als bei den TierKZ.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


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    Kari Bremnes

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    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Ja, with a little bit of help from a smart friend in Russia, Poland and Tschecheslowakia....
    Und vor allem mit der Genehmigung der USA, der Russen und der Franzosen, die es quasi Deutschland erlaubten, wieder gross zu sein. Wenn diese drei Staaten nein gesagt hätten, stünde die Mauer heute noch oder es hätte keine Wiedervereinigung gegeben. Es lohnt sich zu dem Thema Dokus anzuschauen.
    Kohl liess sich gerne feiern als Kanzler der Einheit, er hat einfach ja gesagt zur Entwicklung und dann das Placet reihum eingeholt. Getan haben es aber die Bürger und die, die es erlaubten.
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  7. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Und vor allem mit der Genehmigung der USA, der Russen und der Franzosen, die es quasi Deutschland erlaubten, wieder gross zu sein. Wenn diese drei Staaten nein gesagt hätten, stünde die Mauer heute noch oder es hätte keine Wiedervereinigung gegeben.
    Du vergisst GB. Thatcher musste wohl schwer überredet werden.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ja, dann würde es soviel kosten. [Wobei viel Luft zwischen 15 und 35 Kilo ist. Wo hast Du die Zahlen her?] Dann würde es also soviel kosten, dann müsste es der Verbraucher bezahlen. und wenn er es nicht bezahlen will, muss er es lassen.
    Gut für die Schweine, gut für die Natur, gut für die Menschen.
    Komischerweise hat das bei den Glühbirnen auch geklappt, die billigen Glühbirnen gibt es nicht mehr und wurden einfach durch sauteure andere Lampen ersetzt, die mindestens fragwürdig sind, was Entsorgung und Lebensdauer angeht, dafür aber das xfache kosten.

    Wer hat denn da die Verbraucherwünsche berücksichtigt? Keiner, würd ich sagen.

    Beim Fleisch hätte das im Gegensatz dazu einen echten Nutzen.

    Statt Glühbirnen zu verbieten hätten sie mal besser Schlachtviehtransporte verboten.

  9. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Weil so viel Schrot produziert wird [RedBull, ], kaufen es die Leute, weil vor allem durch Werbung Bedarf suggeriert und der Wunsch danach wach wird.
    Red Bull ist nicht zuletzt durch das jahrelange Verbot in D interessant geworden. Es war was "Besonderes", die Leute kauften den Mist in A und fanden das ganz toll. Hatte irgendwie den Geruch des Verbotenen.....
    Auch die Prohibition in den USA führte nur dazu, dass der Alkoholkonsum unkontrolliert zunahm.

    Natürlich kann man in D nicht artgerechte Tierhaltung verbieten, sollte man auch. Aber dann wird das billige Fleisch eben aus anderen Ländern importiert.

    Ich fände ein Vorgehen wie beim Rauchen besser: Ächten statt verbieten. Bei einer Ächtung ist es einfach nicht mehr cool, etwas Bestimmtes zu konsumieren.

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ich bezahle, seit ich wieder Fleisch esse, ohne mit der Wimper zu zucken, 15€ das Kilo fürs Biohuhn 40€ das Kilo fürs Biorind und 45 bis 60€ das Kilo fürs Biolamm. .
    Ich auch, es muss ja nicht eine riesige Menge davon sein.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fände ein Vorgehen wie beim Rauchen besser: Ächten statt verbieten. Bei einer Ächtung ist es einfach nicht mehr cool, etwas Bestimmtes zu konsumieren
    Ich weiß nicht, wie stark das Rauchverbot in Gaststätten und in der Werbung eine Rolle spielt.

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