Hier schreiben ja Einige dass sie grün wählen...
Mich würde wirklich interessieren: wie findet ihr Claudia Roth? Oder Renate Künst?
Der einzige Grüne den ich wirklich respektabel finde ist Cem Özdemir...
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01.05.2017, 21:04
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
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01.05.2017, 21:15
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Claudia Roth war eine der wenigen dt. Politiker, die 2013 als die Proteste gegen Erdogan blutig niedergeschlagen wurden und die Auflösung der zivilen Opposition anfing, den Mund aufgemacht haben und dauf die Gefährlichkeit Erdogans hingewiesen haben.
Andere fanden das wohl leider ok.
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01.05.2017, 21:44
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01.05.2017, 21:45
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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01.05.2017, 21:52
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
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01.05.2017, 23:21
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Man schmeckt nicht, ob eine Kuh Kraftfutter oder Grünfutter gefressen hat. Das funktioniert nur bel Rübenfutterung.
Ob eine Kuh viel oder wenig Weidegang hatte, kann man anhand der Fettsäuren erkennen, im Labor.
Und was das Bedauern der armen Tiere angeht- bitte informiert euch aus seriösen Quellen. Tiere, die " generell " Antibiotika bekommen, gibt es seit den 90ern nicht mehr. Ist gesetzlich verboten.
Ausserdem- das Kilo Schweinefleisch müsste bei Haltung wie 1950 um die 15 bis 35 Euro kosten. Würde niemand bezahlen.
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02.05.2017, 07:10
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
"Verführung zu gutem Handeln" und "Sachlichkeit" widersprechen sich doch nicht.
Es gibt zum Beispiel hier immer mehr öffentliche Anlagen, wo man etwas Sport treiben kann. So wie die hier:
http://www.kompan.de/media/1465940/C...ge_920x552.jpg
Das stellt einfach eine Möglichkeit zur Verfügung, die alle nutzen können, die das wollen - und die auch, soweit ich das beobachten kann, fleissig genutzt werden. Bei der Anlage, die ich immer wieder mal besuche, bin ich selten allein...
Gerade auch beim Essen ist "gute Qualität, tolles Geschmackserlebnis" durchaus verbunden mit "guter Qualität der Grundzutaten", was auch bedeutet, dass Tiere artgerecht gehalten und aufgezogen werden.
Ich behaupte mal, dass Kochsendungen wie "Top Chef", wo ausführlich über tolles Essen geschwärmt wird und auch immer wieder hochklassige Produktion gezeigt wird und Qualitätsunterschiede diskutiert werden, deutlich mehr bewirken, als erhobene Zeigefinger.
Aber da sind die Grünen wie die Sozialisten: Hauptsache Gleichheit, mit einre starken Neigung zu "es soll allen gleich schlecht gehen" und nicht "es soll allen gut gehen"
sehr ärgerlich!
gruss, barbara
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02.05.2017, 07:18
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Die sind auch auf gutes Mundgefühl optimiert.
Wenn nicht nur beurteilt wird, wie ein Lebensmittel bis zum Schlucken schmeckt, sondern auch beurteilt wird, wie verträglich es ist, wie es sich im Magen anfühlt, ob es satt macht... also eine Verkostung über mehrere Tage, an jedem Tag eine Portion vom gleichen Nahrungsmittel in anderer Qualität - würde es wohl anders rauskommen mit der Beurteilung. Besonders bei der Frage "welches dieser Nahrungsmittel würdest du wieder essen wollen?" - gerade hochwertige Nahrung kann erst mal etwas sperrig oder eigen wirken, vom Geschmack her.
Aber eben - "Aus den Augen, aus dem Sinn" scheint auch hier das Motto zu sein...
gruss, barbara
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02.05.2017, 07:20
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
... und Tierversuche arbeiten meist mit so riesigen Mengen, die kein Mensch ernsthaft verspeisen würde. Nicht mal die Grillfetischisten unter den Menschen würden zum Frühstück, zur Znünipause, zum Mittagessen, zum Nachmittagssnack und zum Abendessen NUR verkohltes Grillfleisch essen.
gruss, barbara
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02.05.2017, 07:44
AW: Die Grünen - wichtige Ökobewegung oder moraliserende Verbotspartei?
Danke für den Link!
Über die Aufregung angesichts dieses doch sehr moderaten Grünen-Vorschlags kann man nur den Kopf schütteln. Machen wir uns doch nichts vor: einer von fünf Kantinentagen ohne Fleisch - das ist doch vermutlich in den meisten Kantinen sowieso Praxis. Oder gibt es tatsächlich Menschen, die Tag für Tag Fleisch essen und nicht einen Tag auslassen? (Unsere christliche Tradition, um nicht zu sagen, Leitkultur (
), sagt eigentlich, dass es am Freitag Fisch gibt.)
Vier (oder sechs) Fleischtage und ein Nichtfleischtag - auch das wird nicht ohne industrielle Fleischproduktion gehen. Der Vorschlag der Grünen ist da geradezu rührend gestrig. Die wenigen mir persönlich bekannten Kantinen (an meinem Arbeitsplatz, an der ehemaligen Schule meiner Jüngsten, an den Uni zweier meiner Kinder) bieten jeden Tag mindestens ein vegetarisches Essen an - die Unis sogar ein veganes. Angesichts dessen, dass Vegetarismus und Veganismus gerade unter jungen Leuten immer populärer werden, ist das auch sinnvoll.
Darüber muss man sich klar sein. Die armen gequälten Tiere bedauern, aber mehrmals in der Woche Fleisch auf dem Teller haben wollen, das geht eben nicht zusammen.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs


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