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  1. VIP

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    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Die Welt betreibt hier aus meiner Sicht bewusstes Framing des Begriffs „Antifa“ in dem linksextreme Gewalt mit Antifa gleich gesetzt wird und in der Überschrift bewusst eine Falschbehauptung aufstellt, die so nicht gesagt wurde.
    Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

  2. Inaktiver User

    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    ... .

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    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Die Welt betreibt hier aus meiner Sicht bewusstes Framing des Begriffs „Antifa“ in dem linksextreme Gewalt mit Antifa gleich gesetzt wird und in der Überschrift bewusst eine Falschbehauptung aufstellt, die so nicht gesagt wurde.

    Das ist das Problem. Denn Antifa bedeutet eigentlich nichts anderes als Antifaschismus.
    Nun laufen aber viele Autonome und tatsächlich gewaltbereite unter der Flagge "Antifa", weil sie gegen Faschismus sind.
    Und nu?
    Antifaschismus ist ein Kennzeichen der Demokratie, gewaltbereiter Linksextremismus nicht.
    Ich habe früher an Demos gegen Rechts teilgenommen, die Gruppe der Antifaschisten geht bis zu den über 80jährigen, die als Kinder den 2. WK erlebt haben. Die randalieren nicht und je mehr von denen an einer Demo teilnehmen, umso friedlicher verläuft die. Antifaschismus an sich ist nämlich ein Grundzug des deutschen Grundgesetzes.
    Nun wird der Begriff Antifa eben für die Chaoten verwendet und damit ins Negative gerückt, besonders "toll" finde ich ja die Wortpägung Antifanten, war glaub ich Frauke Petry, die den gern in der Öffentlichkeit verwendete. Man macht damit den Antifaschsimus lächerlich.
    Meine unmaßgebliche persönliche Meinung, der Begriff Antifaschist wird durch das Verhalten der gewaltbereiten Linksextremen und der Veröffentlichungen und Zuschreibungen in dieses Spektrum komplett negativ besetzt.
    Rethorische Frage, wem nützt es?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

  4. VIP

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    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    @hillary
    Das sind wichtige Punkte, die du ansprichst.

    Mir ging es um die bewusste Falschformulierung in der Überschrift des Welt-Artikels, denn

    Er habe außerdem nicht davon gesprochen, die Antifa oder Antifa-Gruppen zu verbieten, fügte Pistorius hinzu: „Das ist ja auch kein einheitlicher oder gar geschützter Begriff.“ Jeder, der gegen Faschismus kämpfe, verdiene zuallererst den Dank der Gesellschaft. Dabei den Weg der Gewalt zu gehen, Straftaten zu begehen, sei aber zutiefst verwerflich. Das schade auch dem Anliegen des Antifaschismus.

    Zu dem sprach er davon linksextreme und gewaltbereite Antifa-Gruppen beobachten zu lassen.
    Der Titel impliziert da was anderes: Pistorius lässt Verbot der Antifa prüfen

    Linksextremismus: Pistorius bekraftigt entschlossenes Vorgehen gegen Gewalt - WELT
    Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.

  5. Inaktiver User

    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen

    [.......]

    Nun wird der Begriff Antifa eben für die Chaoten verwendet und damit ins Negative gerückt, besonders "toll" finde ich ja die Wortpägung Antifanten, war glaub ich Frauke Petry, die den gern in der Öffentlichkeit verwendete. Man macht damit den Antifaschsimus lächerlich.
    Meine unmaßgebliche persönliche Meinung, der Begriff Antifaschist wird durch das Verhalten der gewaltbereiten Linksextremen und der Veröffentlichungen und Zuschreibungen in dieses Spektrum komplett negativ besetzt.
    Rethorische Frage, wem nützt es?

    Das Problem besteht seit Jahrzehnten.
    Und es besteht auch deswegen so lange, weil sich der friedlich agierende Teil der Engagierten sich nicht ganz klar abgrenzt.
    Man lässt solche Leute, die ganz andere Bedürfnisse pflegen, mitlaufen, akzeptiert oder duldet sie in den eigenen Reihen.

    Sonst nämlich ist man immer ganz schnell dabei, andere, friedlich demonstrierende Gruppierungen zu kritisieren, weil sie sich bei Demonstrationen nicht klar von Rechtsextremen abgrenzen.
    Genauso muss man aber Leute konsequent und überall ablehnen, die andere Bedürfnisse haben, die sie unter dem Etikett "Antifa" verstecken und dann ihre zerstörerische Gewalt irgendwo entladen.

    Ich finde das Schweigen, das Dulden, das Mitlaufenlassen von gewaltbereiten Gruppen durch den friedlichen Teil von antifassisctisch agierenden Leuten verantwortungslos und feige.

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    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Ich finde das Schweigen, das Dulden, das Mitlaufenlassen von gewaltbereiten Gruppen durch den friedlichen Teil von antifassisctisch agierenden Leuten verantwortungslos und feige.
    Du findest es feige, wenn man nicht in der Lage ist, wildfremden Menschen hinter die Stirn zu gucken? Anders als die Reichsfahnen-Schwenker erkennst du doch die linken Randalierer erst, wenn es schon zu spät ist. Oder denkst du etwa, die reisen schon vermummt an?
    Gewaltsamkeit - bis hin zur psychischen Vernichtung des „Gegners“ – ist ein Wesenszug rechtsextremen Denkens und Handelns. Die fast mythologische Verehrung der Gewalt und der unerschütterliche Glaube an ihre konfliktlösende, „reinigende“ Kraft kennzeichnen die Gefährlichkeit des neonazistischen Terrors in der Bundesrepublik.

    Aus der SINUS-Studie über rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland von 1981

  7. Inaktiver User

    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Du findest es feige, wenn man nicht in der Lage ist, wildfremden Menschen hinter die Stirn zu gucken? Anders als die Reichsfahnen-Schwenker erkennst du doch die linken Randalierer erst, wenn es schon zu spät ist. Oder denkst du etwa, die reisen schon vermummt an?

    Es gibt jede Menge Situationen (z. B. Demonstationen), wo eine Gruppe, in sich geschlossen, neben der meist weitaus größeren friedlichen Gruppe, mitläuft. Konnte man zig mal im Fernsehen beobachten.
    Warum schweigt die große Menge der Friedlichen? Warum duldet sie solche Leute?
    Schlimmstenfalls kann man ja eine Demo für beendet erklären, wenn sich eine klare Abtrennung nicht machen lässt.
    Das braucht nur ein paar Mal passieren, dann wird sich das in der Zukunft nicht mehr wiederholen oder zumindest nur selten.

    Stattdessen schweigen die Friedlichen wie Schafe und das ist feige und verantwortungslos.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass man sie zu spät erkennt. Sie laufen nicht einzeln unter den Friedlichen sondern in großen Gruppen und nicht selten als ganzer Block.
    Nein, die Friedlichen lassen das geschehen, sie lassen sie mitlaufen.

    Mal anders gesagt: Wären es Rechtsextreme, die da mitlaufen, würde das garantiert nicht gehen!
    In welcher Form auch immer, es würde nicht gehen!
    Warum geht es aber bei gewaltbereiten, linken Extremisten?

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    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Stattdessen schweigen die Friedlichen wie Schafe und das ist feige und verantwortungslos.
    Dieser Vergleich ist ja in bestimmten Kreisen zur Zeit ja sehr beliebt, trifft aber überhaupt nicht zu, wie in jedem Schaftsall zu hören ist.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass man sie zu spät erkennt. Sie laufen nicht einzeln unter den Friedlichen sondern in großen Gruppen und nicht selten als ganzer Block.
    Nein, die Friedlichen lassen das geschehen, sie lassen sie mitlaufen.
    Vielleicht haben sie sich, wie du, Zuhause auf dem bequemen Sofa überlegt, dass das verhindert werden sollte, aber dann auf der Straße erkannt, dass es sehr schmerzhaft werden könnte.
    Mal anders gesagt: Wären es Rechtsextreme, die da mitlaufen, würde das garantiert nicht gehen!
    In welcher Form auch immer, es würde nicht gehen!
    Warum geht es aber bei gewaltbereiten, linken Extremisten?
    So wie 2019 in Cemnitz, als behauptet wurde (auch hier), es hätten neben den Rechtsradikalen und Rechtsextremisten vor allem zahlreiche "Trauernde" an dem Aufmarsch teilgenommen, die einfach nicht hätten mitbekommen können, hinter wem sie da herliefen, welche rechtesxtremen Parolen zu hören und wie oft Hitlergrüße zu sehen waren, und dass vermeintliche Ausländer durch die Straßen gejagt wurden? Und denkst du tatsächlich, dass bei der Corona-Demo im August in Berlin ausschließlich Rechtsradikale beteiligt waren, die es in Ordnung fanden, als die Reichsflaggen auf der Treppe zum Reichstag auftauchten?

    Jede/jeder, die/der behauptet, linksextreme würde gesellschaftlich eher akzeptiert als rechtsextreme Gewalt, hat wohl noch nie vom Alltag in den Nazi-Dörfern in Deutschland gehört. Ich kenne persönlich jedenfalls nur Leute, die Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung verurteilen, egal von welcher Seite sie kommt.
    Gewaltsamkeit - bis hin zur psychischen Vernichtung des „Gegners“ – ist ein Wesenszug rechtsextremen Denkens und Handelns. Die fast mythologische Verehrung der Gewalt und der unerschütterliche Glaube an ihre konfliktlösende, „reinigende“ Kraft kennzeichnen die Gefährlichkeit des neonazistischen Terrors in der Bundesrepublik.

    Aus der SINUS-Studie über rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland von 1981

  9. Inaktiver User

    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Dieser Vergleich ist ja in bestimmten Kreisen zur Zeit ja sehr beliebt, trifft aber überhaupt nicht zu, wie in jedem Schaftsall zu hören ist.
    Mir ist es vollkommen egal, was und in welchem Kreis zu hören ist.
    Ich habe meine eigenen Beobachtungen.


    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Vielleicht haben sie sich, wie du, Zuhause auf dem bequemen Sofa überlegt, dass das verhindert werden sollte, aber dann auf der Straße erkannt, dass es sehr schmerzhaft werden könnte.

    Dann geht man eben. Das wird wohl noch möglich sein.
    Wenn ich in eine Demo gehe und erkenne, dass da Gruppen mitlaufen, die da nichts verloren haben und ich sehe, dass ich nichts dagegen ausrichten kann, dann gehe ich.
    Ich werde niemals in einer Demo laufen, wo Leute mitlaufen, die auf Krawalle aus sind. Ganz egal ob links, rechts oder sonstwas.

    Ich sage: Das macht man ein paar Mal und aus die Maus!
    Dann können irgendwelche Gewaltbereite alleine demonstrieren und alle wissen, wer da demonstriert.
    Wer mit solchen Leuten weiter läuft, macht sich mitverantwortlich.

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    So wie 2019 in Cemnitz, als behauptet wurde (auch hier), es hätten neben den Rechtsradikalen und Rechtsextremisten vor allem zahlreiche "Trauernde" an dem Aufmarsch teilgenommen, die einfach nicht hätten mitbekommen können, hinter wem sie da herliefen, welche rechtesxtremen Parolen zu hören und wie oft Hitlergrüße zu sehen waren, und dass vermeintliche Ausländer durch die Straßen gejagt wurden? Und denkst du tatsächlich, dass bei der Corona-Demo im August in Berlin ausschließlich Rechtsradikale beteiligt waren, die es in Ordnung fanden, als die Reichsflaggen auf der Treppe zum Reichstag auftauchten?

    Ich habe keine Bilder gesehen. Kann daher nichts dazu sagen.



    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Jede/jeder, die/der behauptet, linksextreme würde gesellschaftlich eher akzeptiert als rechtsextreme Gewalt, hat wohl noch nie vom Alltag in den Nazi-Dörfern in Deutschland gehört. Ich kenne persönlich jedenfalls nur Leute, die Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung verurteilen, egal von welcher Seite sie kommt.

    Ich möchte diese Leute sehen, was sie dann machen, wenn sie bemerken, dass in der Demo Gruppierungen mitlaufen, die auf Krawalle aus sind!

    Im Übrigen müsste schon im Vorfeld, bei der Bekanntmachung und beim Aufrufen zu einer Demo mit einem gewissen Risiko, dass da gewisse Gruppen mitlaufen könnten, ausdrücklich und mit aller Klarheit gesagt werden, dass man das nicht will und Vorkehrungen treffen, damit ein Mitlaufen solcher Gruppen erschwert wird und wenn das nicht gelingt, dann auch bereit sein, die Demo für beendet zu erklären.

    Zu einer Demo gehört auch eine Vorbereitung und das, was ich schildere, muss einfach mit dazu gehören.
    Man kann sich doch sicherlich von der Polizei beraten lassen, wie man das am besten bewerkstelligt.
    Das würde ich zumidest den Versuch einer Prävention nennen.
    Ist 1.000 Mal besser als Krawalle, jede Menge verletzte Polizisten, verletzte Demonstranten, Sachbeschädigungen und sonstige Kosten.
    Hinzu das, was von so einer Demo in den Köpfen übrig bleibt (auch und gerade bei der Bevölkerung, die dann in den Nachrichten hört, dass bei einer Demo von usw..).

    Und warum all das?
    Weil die Abgrenzung nicht energisch, nicht vehement erfolgt - weder im Vorfeld noch während der Demo.
    Schafe eben.

  10. User Info Menu

    AW: Linksradikale Hetze und Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
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    Ich habe keine Bilder gesehen. Kann daher nichts dazu sagen.
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    Bei der ausführlichen Berichterstattung wundert mich das sehr: klick und klick
    Gewaltsamkeit - bis hin zur psychischen Vernichtung des „Gegners“ – ist ein Wesenszug rechtsextremen Denkens und Handelns. Die fast mythologische Verehrung der Gewalt und der unerschütterliche Glaube an ihre konfliktlösende, „reinigende“ Kraft kennzeichnen die Gefährlichkeit des neonazistischen Terrors in der Bundesrepublik.

    Aus der SINUS-Studie über rechtsextremistische Einstellungen in Deutschland von 1981

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