Bitteschön ergänzend ein Artikel von 1992.
http://www.zeit.de/1992/38/europa-in-der-metro
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Ergebnis 141 bis 150 von 227
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06.05.2017, 16:34
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
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06.05.2017, 16:35
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
meine Frage bezog sich trotzdem auf Kandidaten fürs Amt des französischen Präsidenten. Mein Fehler, das nicht klar genug zu formulieren, aber jetzt, wo du die Info hast, kannst du mir bitte darauf antworten? Gab's denn zu den Zeiten, als die EU im Aufbau war, ernsthafte EU-Gegner unter den französischen Präsidentschaftskandidaten)
Und auch darauf: wo, wann und wie hat sich das französische Volk zur EU und damit assoziierten Themen geäussert?
gruss, barbara
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- Grund
- OT gelöscht
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06.05.2017, 16:44Inaktiver User
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06.05.2017, 16:48
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Verträge werden in der EU von den einzelnen Regierungen geschlossen, die wiederum von den einzelnen Parlamenten und in vielen Fällen durch Referenden abgesegnet werden (z.B. wenn im nationalen Parlament keine 2/3 Mehrheit zustande kommt).
Es gibt meines Wissens keinen Vertrag, der nicht durch mind. die nationalen Parlamente durchgeht.
Ansonsten: Vertrag von Maastricht, wo die Institutionen festgelegt wurden.
Deutschlands Parlament und der Bundesrat haben 1992 mit 95% dafür gestimmt. Daher ging es z.B. anders als in Frankreich und Irland nicht in ein Referendum.
Österreich hatte auch ein Referendum über Maastricht.Geändert von Analuisa (06.05.2017 um 18:33 Uhr) Grund: Zitat angepasst
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06.05.2017, 16:52
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Die EU sind die Regierungen.
Das hat die Österreichische Bevölkerung so abgesegnet, es gab nicht mal eine Region, die unter 50% Zustimmung kam.
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06.05.2017, 16:53
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
nun, alles andere wäre extrem peinlich.
Darauf, das rechtsstaatliche Mindeststandards eingehalten werden, ist kein besonders grosser Grund für Stolz.
ich bin mir ziemlich sicher, im Volk hätte es keine 95%-Mehrheit gegeben.Deutschlands Parlament und der Bundesrat haben 1992 mit 95% dafür gestimmt. Daher ging es z.B. anders als in Frankreich und Irland nicht in ein Referendum.
So wie das, was Parlamente beschliessen, sehr oft nicht dasselbe ist, was das Volk beschliesst.
Gerade die französischen Politiker leben in einer sehr abgehobenen Welt.
Le Pen hat immerhin in ihrem Programm, mehr direktdemokratische Instrumente einzuführen; ich glaube, als Einzige von allen Kandidaten. Macron hat das definitiv nicht drin.
gruss, barbara
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06.05.2017, 16:54
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06.05.2017, 17:47Inaktiver User
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017

ich dachte das sind die Bürger und der Boden/Gebiet worauf sie wohnen.
Was an der Siruation in F absolut zu denken geben müßte, einer der zwei Staaten wegen denen sie ganz lang her einmal gegründet und immer weiter ausgebaut wurde, stimmen anscheinend lt Prognose 65 zu 35 % für einen Kandidaten der einen Austritt befürwortet.
und bei einem ähnlich ausgelegten Wahl, war der Unterschied im einstelligen Komma Bereich, werden die Leute die am Montag spätestens den höchstwahrscheinlichen Sieg, Macrons beklatschen, auch bei der nächsten Wahl in F noch klatschen, wenn Le Pen siegt.
Ich denke nicht, dazwieschen stehen noch ein paar Wahlen in Europa an, diese EU wie sie zZ besteht, ruft nicht nur in F Wiederstand hervor.
wir haben gewonnen, weiter so, bis man da steht
und sie einreißt dadurch.
übrigens, ich schrieb damals. Ich durfte darüber Abstimmen, du bzw deine Eltern auch.Geändert von Inaktiver User (06.05.2017 um 17:58 Uhr)
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06.05.2017, 17:49
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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06.05.2017, 18:16Inaktiver User
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Frankreich - auch nach der Wahl tief gespalten - Filzmaier analysiert - Welt - krone.at
5.
Dass der liberale Macron in Gegenden mit vielen Ausländern Le Pen schlagen kann, hat mit seiner Dominanz in Paris und Umgebung zu tun. Der ländliche Raum hingegen erlebt mehr Ab- als Zuwanderung, leidet jedoch unter Einkommensnachteilen und schlechter Infrastruktur. Also fühlt man sich von städtisch wirkenden Regierungspolitikern des Typus Macron extrem vernachlässigt. Das hat Le Pen früh und richtig erkannt.
P.S.: Wem all das bekannt vorkommt, der hat recht. Ähnliche Muster im Wahlverhalten gab es vom großen Amerika bis ins kleine Österreich. Donald Trump und Norbert Hofer sind nicht Le Pen - ihre Wählerschaft weist trotzdem eine ähnliche Struktur auf.
Peter Filzmaier für die Kronen Zeitung



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