Das gute Ausehen ist wirklich der einzige Punkt, den ich an Macron positiv finde.
Für sie ist die EU halt nicht alternativlos, und das ist doch in Ordnung so.Aber bei Le Pen wüßte man schon, daß sie einiges "Schlimmes" anstellen würde.
und welcher Kandidat in diesen Präsidentschaftswahlen hatte das nicht?Abgesehen von diversem Rumgelüge/Falschaussagen und einer Korruptionsaffäre die sie bereits am Hacken hat -
jo, ein bisschen Taumeln schadet ihr bestimmt nicht, der EU. Nach diesen vielen Jahren von hochnäsiger Arroganz ist ein bisschen Bescheidenheit und Besinnung zu Werten und Zielen womöglich angebracht.Ein möglicher Austritt aus der EU würde diese dann wohl endgültig sprengen und sicher alle Mitglieder ins Taumeln bringen.
gruss, barbara
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06.05.2017, 08:55
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
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06.05.2017, 14:04
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Das an der EU vieles zu kritisieren und zu ändern ist, ist doch klar.
Aber bitte, die Lösung kann doch nicht ernsthaft lauten "jeder wieder für sich allein, Grenzen für alle dicht und alle Ausländer raus"
Die Briten fragen sich gerade, wer denn die Stellen besetzen soll, wenn alle "endlich" raus sind.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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06.05.2017, 14:24
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
"Grenzen für alle dicht" ist eh nicht das Thema. Grenzen waren schliesslich auch vor der EU keineswegs dicht, auch wenn es womöglich etwas Papierkram erfordert, wenn man ins Ausland ziehen will.
Dass Nationen die Kontrolle über ihre Grenzen haben wollen, finde ich gleich verständlich, wie dass Leute die Kontrolle über ihren Hausschlüssel haben wollen.
Erstens dauert das noch ein Weilchen und zweitens wird nicht so heiss gegessen, wie gekocht wird.Die Briten fragen sich gerade, wer denn die Stellen besetzen soll, wenn alle "endlich" raus sind.
ich zweifle doch sehr daran, dass viele Ausländer gehen werden müssen. Vor allem jene nicht, die gut verdienen und gut Steuern zahlen.
gruss, barbara
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06.05.2017, 14:58Inaktiver User
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
gefällt dir das Gegenteil besser, alle Grenzen auf, jeder der will darf rein, GB und F haben ein gemeinsames Problem, ein hoher Anteil von Migranten, die sich nicht unbedingt anpassen wollen. Egal wer in Frankreich gewinnt, die Neo-Liberalen Kräften stehen harte Zeiten bevor. Rate mal warum D als Export Meister und Abhängiger so jammert, Trump,GB,Russland, China, ..... in Rest Europa, wer unterstützt die obersten Prinzipen, die man so rausposaunt wirklich.
heute im Radio gehört, VW Chef Müller " die halten uns für die Blechtrottel, wir wollen unsere Führungskraft und Wirtschaftsmacht nicht verlieren" angesprochen auf die Digitalisierung der Autos und dann verbindet es mit der Aussage von Altmeier am Schluß bei Maischberger.
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06.05.2017, 15:13
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Es ist immer wieder schade, dass massenweise Überschriften aus Käseblättchen nachgebetet werden (natürlich nicht ohne gleichzeitig die Presse zu kritisieren ).
Die Schengen Staaten haben seit 2013 für eine Zeit bis zu zwei Jahre eigenes Verfügungsrecht über ihre Grenzen, ob sie dichtmachen wollen oder nicht. Das wird allein von den Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten kontrolliert, nicht mal das Parlament hat Mitspracherecht.
Passkontrollen konnten in Ausnahmesituationen auch vor der Reform für die Dauer von 30 Tagen veranlasst werden: bei Terrorgefahr und politischen oder sportlichen Groß-Ereignissen. Diese Frist kann durch die Reform künftig auf bis zu zwei Jahre ausgedehnt werden.
http://www.dw.com/de/eu-regelt-einfü...neu/a-16852118
Es wird nicht wahrer, wenn es nur oft genug wiederholt wird.
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06.05.2017, 15:20
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Du hast dich im Zitat geirrt. oder falsch gelesen. Ich hab weder irgendwas zitiert aus der Presse, noch habe ich die Presse kritisiert.

Es geht ja nicht nur um Passkontrollen, es geht auch darum, wer sich im Land zu welchen Bedingungen niederlassen darf.
Passkontrollen konnten in Ausnahmesituationen auch vor der Reform für die Dauer von 30 Tagen veranlasst werden: bei Terrorgefahr und politischen oder sportlichen Groß-Ereignissen. Diese Frist kann durch die Reform künftig auf bis zu zwei Jahre ausgedehnt werden.
MIt der Personenfreizügigkeit können sich eben alle EU-Mitglieder in jedem EU-Land niederlassen. Aus der EU auszutreten, würde das ändern.
gruss, barbara
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06.05.2017, 15:22
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Woher hast du dann deine Annahmen?
Selbstgebastelt und leider falsch?
Dann sollte man keiner EU beitreten, sondern es sein lassen.Es geht ja nicht nur um Passkontrollen, es geht auch darum, wer sich im Land zu welchen Bedingungen niederlassen darf.
und noch wesentlich mehr.MIt der Personenfreizügigkeit können sich eben alle EU-Mitglieder in jedem EU-Land niederlassen. Aus der EU auszutreten, würde das ändern.
Allem vorran: China und den USA bei Verträgen alleine gegenüber stehen. Ist sicherlich lustig. Dann hat man so herrlich wenig Verhandlungsspielraum. Nämlich gar keinen.
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06.05.2017, 15:35
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Die Annahme, dass die Kontrolle über die Grenzen für einen Staat etwas ähnliches sei wie die Kontrolle über die Wohnung einer Privatperson, braucht nun wahrlich keine übermenschlichen intellektuellen Kräfte, um da selbst drauf zu kommen.
und in der Tat bin ich eine grosse Anhängerin vom "selbst basteln" der Gedanken, gemäss dem aufklärerischen Prinzip "sapere aude", und gar keine Anhängerin davon, kritiklos irgendwas nachzubeten, was andere mundgerecht vorgekaut haben, wie du das offenbar für einzig gut und richtig hältst. autsch.
Die Franzosen haben nie über einen EU-Beitritt abgestimmt. Die Franzosen hatten einmal eine Abstimmung über die EU-Verfassung, die Abstimmung sagte "nein", die EU scherte sich einen Dreck darum.Dann sollte man keiner EU beitreten, sondern es sein lassen.
Diese Wahl ist eine der seltenen Gelegenheit, wo "man", also die BürgerInnen Frankreichs, tatsächlich Einfluss nehmen können auf die Geschicke ihres Landes.
Wenn sie schon immer diesen Einfluss gehabt hätten, wären sie vielleicht in der Tat gar nie beigetreten, das kann schon sein.
Wenn die Schweiz es schafft, mit China ein vorteilhaftes Handelsabkommen abzuschliessen, werden das die Franzosen (oder irgend eine andere Nation) wohl auch schaffen.Allem vorran: China und den USA bei Verträgen alleine gegenüber stehen. Ist sicherlich lustig. Dann hat man so herrlich wenig Verhandlungsspielraum.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/freiha...hina-ld.139762
gruss, barbara
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06.05.2017, 15:36Inaktiver User
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
und es bedeuted nicht, wie von manchen so ausgelegt, durch einen Wohnsitzwechsel autom. ins soziale Absicherungssystem aufgenommen zu werden, ohne vorher dazu beitztragen. Daran arbeitet nähmlich D zur Zeit, nur EU weit also EU-Bürger, wo sind die Nationalisten ?. Haben die D Verantwortlichen Angst das 5 (10,...) Mill. Griechen ( Rumänen, ..... dbc)kommen, da sie zu Hause keine Zukunft mehr sehen.
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06.05.2017, 15:40
AW: Frankreich: Präsidentschaftswahlen am 23. April 2017
Es geht um deine Annahme, dass das nicht möglich sei.
Und die wiederholte Verbreitung solcher falschen Annahmen.
Was soll das?
Wieder zusammengebastelt und leider falsch.Die Franzosen haben nie über einen EU-Beitritt abgestimmt. Die Franzosen hatten einmal eine Abstimmung über die EU-Verfassung, die Abstimmung sagte "nein", die EU scherte sich einen Dreck darum.
Die Franzosen haben mit der Wahl ihrer Regierung beim Zusammenschluss der EU dafür gestimmt.
Das Nein zu Verfassung wurde mehr als Ernst genommen.
Es gibt keine EU Verfassung.
Was soll diese Verbreitung von Falschbehauptungen?
Achso und die davor nicht?Diese Wahl ist eine der seltenen Gelegenheit, wo "man", also die BürgerInnen Frankreichs, tatsächlich Einfluss nehmen können auf die Geschicke ihres Landes.
hoops da haben die Nichtwähler Nichtprogrammleser und ich gehe heute lieber Schwimmen statt wählen, aber gehörig was missverstanden.
Achso...und wann haben die Schweizer dafür oder dagegen gestimmt? Ist mir was entgangen?Wenn die Schweiz es schafft, mit China ein vorteilhaftes Handelsabkommen abzuschliessen, werden das die Franzosen (oder irgend eine andere Nation) wohl auch schaffen.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/freiha...hina-ld.139762
Wurden die Schweizer gefragt oder etwa hintergangen beim Abschluss des Abkommens? Sind die Papiere offen, oder liegen 80% unter Geheimhaltung?
Welches TTiP habt ihr denn mit der USA?
Wahrscheinlich wisst ihr davon gar nichts.



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