So war das nicht. Das Durchwinken war dezidiert mit D vereinbart! Merkel wollte es so!
In Österreich und dann am Balkan stellten die Länder kostenlos Züge zur Verfügung. Als der Grenzübergang Spielfeld in der Steiermark überrannt wurde, setzte man die Leute in Busse und brachte sie nach D. Das alles war so vereinbart.
Merkel hatte Dublin außer Kraft gesetzt und die anderen Länder hatten die Anweisung, alle, die nach D wollten, dorthin zu transportieren. Griechenland und Italien schickten so gut wie alle Migranten weiter und die Balkanländer waren nur Durchgangsstationen.
Das änderte sich erst Anfang 2016. Ab diesem Zeitpunkt wurde an der deutschen Grenze kontrolliert und D schickte Tausende wieder nach A zurück.
Es waren nicht die bösen Nachbarländer, die nicht "dicht" hielten - es war die deutsche Kanzlerin, die das so arrangiert hatte.
Noch Anfang 2016 berichteten deutsche Medien offen darüber.
Das war von oben abgesegnet, ohne Einverständnis des deutschen Staates wäre das gar nicht möglich gewesen.
Die Schließung der Balkanroute durch die Länder, die in dem Beitrag erwähnt wurden, erfolgte genau zu dem Zeitpunkt, als D signalisierte, dass es wieder zu den Dublin-Regelungen zurück kehren wollte. Österreich und die Balkanländer hatten Bedenken, dass die Flüchtlinge, die zuvor von Merkels "Willkommenskultur" angelockt worden waren, bei ihnen stranden würden.
Das alles ist noch gar nicht lange her. Ich frage mich, warum es schon vergessen ist - liegt wohl auch daran, dass in D kaum offen darüber berichtet wurde.
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19.08.2017, 09:00Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Geändert von Inaktiver User (19.08.2017 um 09:11 Uhr)
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19.08.2017, 10:33Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Das ist nicht das erste Mal, dass du das behauptest. Ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnt, dass du oft Nachrichten manipulierst, indem du nur halbe Sätze zitierst oder ganz entscheidende Passagen weglässt. Aber für diese Durchwinke-Fama kannst du sicher eine seriöse Quelle beibringen.
Im Übrigen: Wir haben in 5 Wochen Wahlen. Die Versagerin Merkel kann abgewählt werden. Ich finde ihren Kommunikationsstil auch ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber er ist mir viel lieber als die schrillen Töne eines Schaumschlägers Kurz/Österreich.
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19.08.2017, 11:27
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Meine Güte, wird das jetzt der vierte Strang auf, in dem parallel zu anderen Strängen seit zwei Jahren die Punkte der Flüchtlingspolitik durchgenommen werden. Zu Merkel und der deutschen Politik überhaupt gibt es noch genügend andere Themen.
Air Berlin wird mit einem staatlichen Kredit über drei Monate vor der Insolvenz gerettet, um "zehntausende deutsche Reisende nicht sitzen zu lassen, wie Merkel zu den You-Tubern sagte. Sie geht davon aus, dass dieser Kredit die Steuerzahler nicht belastet. Experten meinen, dass die Rechnung nicht aufgeht, weil Air Berlin in diesen drei Monaten nicht so viele Flüge verkaufen wird, um den Kredit zurückzuzahlen.*
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19.08.2017, 11:48
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
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19.08.2017, 11:50Inaktiver User
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19.08.2017, 12:12Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Nein, das können wir gerade nicht. Wir als Wahlvolk haben kein Mitspracherecht bei der Aufstellung des Kanzlerkandidaten. Wir haben die Wahl zwischen Merkel oder Schulz, die anderen Kandidaten von Grünen, Linken, FPD, AfD als Kanzler sind doch wohl noch schwerer vorstellbar.
Ich habe ja die Vermutung, dass der Schulz nur deswegen aufgestellt wurde, damit Frau Dr. Merkel es noch einmal machen kann.
Ich will weder Pest noch Cholera, aber wenn ich eins von beiden wählen muss, dann Cholera, da sind die Überlebenschancen besser. Aber gut finde ich es trotzdem nicht.
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19.08.2017, 12:16Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Ganz offensichtlich ist es nicht möglich, über Merkel zu reden, ohne immer wieder die gleichen Endlosschleifen zu starten, mit dem Ziel, Merkel politisch zu diffamieren. Ich glaube, um es kurz zu machen, dass Merkel im Sommer 2015 tat, was sowohl rechtlich als auch praktisch machbar war. Der Einsatz der Bundeswehr gegen unbewaffnete Zivilisten war offensichtlich nicht machbar. Interessanterweise sprechen Österreichs Politiker von "Grenzmanagement-Maßnahmen"
, wenn sie Militäreinsätze am Brenner meinen. Das erinnert mich an "Entsorgungsparks", wenn Müllhalden gemeint sind.
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19.08.2017, 12:21Inaktiver User
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19.08.2017, 12:28
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Das ist auch genau richtig so, dass das Wahlvolk kein Mitspracherecht bei der Aufstellung von Kanzlerkandidaten der Parteien hat.
Das ist letztlich auch einer der vielen 'Sicherungsmechanismen', die die Mütter und Väter des Grundgesetzes sich ausgedacht haben, um Extremisten den Weg zur Macht zu verbauen.
Wer in dieser Frage mitentscheiden will, der muss eben auch mitMACHEN, bzw. Verantwortung übernehmen bei politischer Arbeit in den Parteien.
Alternative dazu: das Wahlvolk drückt den Parteien den Kandidaten auf, wie in USA - Ergebnis = Trump.
Volle Zustimmung zu diesem Satz.
Mehr noch - wenn Grüne, oder FDP oder Linkspartei die stärkste Partei würden, dann würde aus deren Reihen der Bundeskanzler kommen.
Utopisch? Das hatte man vor 10 Jahren in Bawü auch noch angenommen ...
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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19.08.2017, 12:29Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Hier sind zwei Artikel dazu:
März 2016:
Wenige Tage vor dem EU-Gipfel fordert Österreich Bundeskanzlerin Merkel auf, endlich für Klarheit in der Flüchtlingspolitik zu sorgen. Bundeskanzler Werner Faymann sagte im Gespräch mit der „Welt“, Frau Merkel sei jetzt ein paar Ansagen schuldig. Sie solle öffentlich klarstellen, dass Deutschland nicht bereit sei, unbeschränkt Flüchtlinge aufzunehmen und sich niemand sein Zielland aussuchen könne.
(...)
Für Österreichs Kanzler ist es höchste Zeit, dass aus Berlin ein deutliches Signal kommt.
(...)
Nur wenn Deutschland deutlich mache, dass eine ungeordnete und chaotische Reise quer durch Europa, auf welchen Routen auch immer, nicht zum Ziel führe, könne der illegale Migrationsdruck gestoppt werden. „Ich appelliere an Bundeskanzlerin Angela Merkel, das klar und deutlich zu sagen.
Fluchtlingskrise: Faymann fordert klare Ansage von Angela Merkel - WELT
Anfang September 2015:
Faymann telefoniert noch einmal mit Merkel. Es sind mehr Flüchtlinge gekommen als erwartet. Er hat große Sorge, mit dem Problem alleingelassen zu werden, er fürchtet, Deutschland könne doch noch seine Grenzen schließen. Merkel versichert Faymann aber, sie bleibe dabei, Flüchtlinge zu übernehmen.
Grenzoffnung fur Fluchtlinge: Was geschah wirklich? | ZEIT ONLINE
Außerdem heißt es im Artikel:
Merkel weiß aber auch, dass es heikel wäre, alle hereinzulassen.
und:
Die Betonung soll auf dem Wort "Ausnahme" liegen. "Ausnahme", das ist das Wort, das von nun an immer wieder fallen wird. In den Pressemitteilungen der Bundesregierung; in den Auskünften von Merkels Sprecher Seibert; in den Statements von Altmaier. Es ist das Wort, an dem sich jetzt alle festklammern. Später wird es im Kanzleramt heißen, von "Ausnahme" zu reden, sei eine "bewusste Unschärfe" gewesen.
Das Wort, das hingegen niemals fällt, das peinlich gemieden wird, dieses Wort ist "einmalig". Niemand sagt, es sei eine einmalige Rettungsaktion. Aber das Schöne an dem Wort "Ausnahme" ist, dass es ein wenig wie "einmalig" klingt. Eine Ausnahme ist etwas Seltenes, etwas, was nicht oft vorkommt. Das vielleicht bald wieder vorbeigeht. Das macht es so attraktiv in diesen Stunden.
Und "Ausnahme" ist ja auch nicht falsch, es ist keine Lüge. Denn es lässt sich juristisch argumentieren, dass die Registrierung der Flüchtlinge im Erstaufnahmeland weiter die Regel bleibe und die Einreise der Ungarn-Flüchtlinge nach Deutschland eben eine Ausnahme. Nur: Was genau ist eigentlich eine Ausnahme, wenn die Regel nicht mehr gilt?
Und es heißt auch:
Immer wieder drängeln sich junge Männer vor, schubsen Kinder und Alte beiseite. Wie auf einem Schiff, das untergeht, denkt Schreiner, manche kämpfen nur für sich. Für Passkontrollen, für irgendwelche Registrierungen hat niemand Zeit.
Warten wir die Wahlen einfach ab.Im Übrigen: Wir haben in 5 Wochen Wahlen. Die Versagerin Merkel kann abgewählt werden.



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