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11.01.2017, 16:58Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
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11.01.2017, 18:17
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Schon das Grundgesetz beginnt mit den Worten: "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen [...]" - klingt das nach einem säkularen Staat?
Das Grundgesetz sieht keine strikte Trennung zwischen Staat und Religion vor.
[...]
Neutralitätsgebot
Der Staat muss sich in den Worten des Bundesverfassungsgerichts als "Heimstatt aller Bürger" verstehen, unabhängig von ihrem religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnis. Der Staat darf sich daher nicht mit einem bestimmten religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnis identifizieren, sondern muss allen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften neutral und tolerant gegenüberstehen. Anders als in laizistischen Staaten sieht das Grundgesetz allerdings keine strikte Trennung von Staat und Religion vor. Der Staat wirkt mit Religionsgemeinschaften zusammen, etwa um religiösen Bekenntnisunterricht in den staatlichen Schulen zu organisieren.
Quelle: BMI
Und wenn die Vorsitzende einer Partei, die das C im Nahmen trägt, nicht mehr zu erkennen geben darf, dass sie sich als Christin versteht - tja. Es heißt eben nicht Säkular-demokratische Union.
Allerdings fällt mir auf, dass du, Libentia, immer wieder die gleichen Quellen bemühst, um Frau Merkels Christlichkeit zu belegen. Das Zitat mit der Aufgabe habe ich schon zigmal gelesen und ebenso die Blockflöten-Weihnachtslieder-Anekdote. Wenn es nicht mehr Aussagen von ihr mit christlichem Bezug gibt, kann es so schlimm nicht sein.
Sie hat nur gesagt, die Aufgabe sei ihr auf den Tisch gelegt, nicht, dass ihr der Herrgott beim Lösen derselben geholfen hat. Man kann davon halten, was man will, aber es ist nicht das gleiche.
Und, siehe oben: Warum eine CDU-Politikerin so etwas nicht sagen darf, ist mir unerfindlich.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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12.01.2017, 10:47
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Sie darf es doch sagen! Aber sie muss eben in Kauf nehmen, wie wir alle ja, dass diese Aussage von den Lesern oder Hörern bewertet wird. Sogar meine unwesentlichen Aussagen werden bewertet, permanent

Und auf manche Menschen wirken diese Aussagen von Frau Merkel eben nicht angemessen für eine der mächtigsten Regierungschefinnen der Welt. Mich stört das Fatalistische daran, so nach dem Motto, man hat keine andere Wahl. Was ja auch zur vielgerühmten Alternativlosigkeit passen würde.
Und genau das stimmt nicht. Man immer die Wahl. Für einen Bundeskanzker ist es einfach schwach, zu sagen, hier steht ich ich kann nicht anders. Das war für Luther ok, aber da ging es um Glaubensfragen und nicht um die Verantwortung für 80 Millionen Menschen. Die haben ein Recht darauf, dass sich mal angestrengt wird, um eben doch Alternativen zu finden. Wie z. B. den Seeweg zu sperren, indem man alle Menschen mit Hilfe der Marine einsammelt und an der afrikanischen Küste wieder aussetzt. Vor einem Jahr hieß es da auch immer, man kann ja nix machen, soll man die Menschen ertrinken lassen. Bis jemand die Idee hatte, die Menschen wieder zurückzu bringen und nicht nach Europa zu bringen.
Nur Merkel hat keine Ideen. Ich habe mittlerweile den Eindruck, sie hatte noch nie Ideen. Sie ist eine Verwalterin. Sie reagiert, am liebsten auf Meinungsumfragen. Aber sie agiert nicht, sie gibt nicht die Richtung vor, sie ist kein Anführerin. Und das ist für Krisenzeiten fatal, in guten Zeiten reicht das völlig aus, gut zu verwalten. Aber wir haben keine guten Zeiten mehr.
Helmut Schmidt hat auch einfach beim Militär angerufen und gesagt, ihr müsst anrücken und uns helfen, sonst ertrinken zu viele Menschen. Da könnte man schon seine Entscheidungsstärke erkennen. Die er später ja auch noch dringend gebraucht hat. Auch Kohl und Schörder waren Entscheider. Schnell und vor allem konsequent. Frau Merkel laviert nur, richtet sich immer nach dem Wind, heute Grenzöffnung, morgen Fußfesseln für Gefährder. Daran sieht man, dass nicht sie bestimmt, sondern sie wird bestimmt, von Meinungsumfragen, der CSU, den Ereingnissen. Die Ereignisse holten sie ein. Ein Kohl hat die Ereignisse gemacht, er hat in einer Nacht die Bedingungen für die Wiedervereinigung überlegt und aufgeschrieben (aufgeschrieben hat dann seine Frau auf der Schreibmaschiene) und dann hat er jeden Punkt abgearbeitet. Das Ergebnis kennen wir.
Davon ist Frau Merkel weit entfernt. Ich bedauere das, ich hatte mich sehr gefreut, dass eine Frau Kanzlerin wurde. Endlich mal! Aber mein Fazit ist, sie ist führungsschwächer als die Vorgänger und sie ist eigentlich fertig.
Sie taucht ja nur noch ab, man hört nur wenig von ihr, reden tun andere. Seehofer, Söder, De Maizière und am meisten die Grünen! Von Frau Merkel kommt nicht mehr viel und vor allem nichts wichtiges. Ich denke sie spürt das, kann aber trotzdem die Macht nicht lassen.Geändert von minouminou (12.01.2017 um 10:54 Uhr)
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12.01.2017, 10:59Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Das habe ich auch nicht gesagt, dass sie gesagt hätte, der Herrgott hätte ihr beim Lösen ihrer Aufgabe geholfen.
Aber wenn sie sagt, diese Aufgabe sei ihr oder uns vom Herrgott auf den Tisch gelegt worden, so impliziert diese Aussage doch, dass (Christen) diese Aufgabe nicht zurückweisen dürften. Denn schließlich stammt sie ja von ganz oben. Da darf man dann als Reaktion nicht einfach die Grenzen schließen und die Aufgabe zurückweisen.
Für mich ist diese Aussage von Merkel die Steigerung von "alternativlos" und ich halte sie für ein absolutes Armutszeugnis einer Kanzlerin im 21. Jahrhundert
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12.01.2017, 11:09
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12.01.2017, 11:35
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
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12.01.2017, 11:41
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12.01.2017, 11:48
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Wenn man hier so mit liest muss man sich echt fragen : Warum seit ihr nicht alle in die Politik gegangen, warum gewerbt ihr euch nichtt alle für das Amt der Kanzlerin oder des Kanzlers.
Weil euch der Verstand das Know how und der Intellekt fehlt?? Oder weil ihr schlicht weg zu faul seit diesen Weg einzuschlagen. Oder habt ihr gar Angst davor, dass man dann so über euch meckern könnte??
Ich nehme mal stark an es ist ein Zusammenspiel von all dem .
Besser machen statt meckern. Ideen bringen, ab in die Politik mir euch..und dann geht es hoffentlich wieder aufwärts mit Deutschland.
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12.01.2017, 11:51
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12.01.2017, 13:18



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